![]() |
|
Hessen Wahl - Auswirkungen auf die Bundestagswahl? - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Community (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Dies und Das (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=11) +--- Thema: Hessen Wahl - Auswirkungen auf die Bundestagswahl? (/showthread.php?tid=19757) |
- Christian - 03.02.2009 Zitat:Original von Can Shamrock Seh ich genau andersrum. Obama spricht und sprach immer vom Kampf gegen den Terror und hat sich auch klar für eine Ausweitung ausgesprochen. Auch mit der Konsequenz das verdeckte Aktionen auf pakistanischen Gebiet passieren. Wird ja schon seit ein paar Monaten eh gemacht. Im Irak sind über 120.000 US Soldaten stationiert, in Afghanistan nichtmal 20.000. Also Truppenabzug aus Irak. Damit sind doch eindeutig Ressourcen frei. Außerdem ohne die USA, was sollen denn da die anderen Truppen in Afghanistan machen. Die haben doch dann ebenfalls keinen grund mehr dort stationiert zu sein. - Can Shamrock - 03.02.2009 Zitat:Original von PauletaNenn die Linke, wie du willst. Der Punkt ist, dass dieser Partei die Fähigkeit, sich konstruktiv an einer Regierungspolitik zu beteiligen, abgesprochen wird. MMn zurecht, da sich viele Forderungen fernab jeder finanziellen Realität befinden. Dann bezeichnen wir die Koalitionen als konservativ, ist mMn auch kein problem. Gut, Koch hat in der Vergangenheit gelogen, Ypsilanti hat in jüngerer Vergangenheit gelogen. Koch hatte Glück, Ypsilanti dabei Pech. Und dass unter den Stimmengewinnen der FDP viele Anti-Koch-Wähler sind, habe ich schon viel weiter oben geschrieben. Ich weiß immer noch nicht, worauf du da hinauswillst. Die FDP hat übrigens hier in Würzburg zur Landtagswahl ihren familiären Status mit dem Slogan: "Der größte Kontrast zu schwarz." beworben. Das sind Familienbande, die man sich wünscht, nicht wahr? Und wo ist denn das große Problem, dass die FDP eher auf einer Welle mit der CDU fährt? Das ist irgendwie schon seit ich denken kann so, trotzdem sind es zwei verschiedene Parteien und während die Union da eben ihren konservartiven Wertekanon aus diesem abenteuerlichen Märchenbuch einfließen lässt, hält sich die FDP da lieber raus und beschränkt sich auf die Kompetenzen, die man von ihr kennt und das ist die Wirtschaft. Dass sowohl die FDP als auch die CDU im Zweifel weniger im Interesse des gemeinen 08/15-Arbeiters entscheidet, sondern eher im Hintergrund die Bosse sitzen, das ist einfach so, schließlich sind es dann auch diejenigen, die den Wahlkampf entscheidend mitfinanzieren werden haben. Nur weil es eine gemeinsame Schnittmenge gibt, sind es keine Schwestern, Töchter oder Schwippschwager im Geiste. - Pauleta - 03.02.2009 In ganz BAyern lautete der WAhlkampf "der größte kontrast zu schwarz", und wir wissen alle, welche Regierung nun in Bayern an der MAcht ist. Schwarz-Gelb, also so groß kann der kontrast nicht sein. Ist das nicht eigentlich im weitesten Sinne auch ein gebrochenes Wahlversprechen? Weil der größte kontrast widerspricht ja komplett einer Koalition... Und wenn amn sich die Linke in Berlin anschaut, danns eiht man ganz genau, dass die Linke eben wie ejde andere Partei im Wahlkampf maßlos übertreibt, und eben fernab ihrer angeblichen Forderungen regiert. Und du stellst das Wahlergebniss als Bestätigung der CDu Regierung dar, undd as ist es einfach dewutlich nicht. Das WAhlergebiss ist ein klares Statement gegen Koch, und nciht für die Union. - The Russian Zar - 03.02.2009 Möchte mich wirklich nicht beschweren Pauleta, aber würdest du vielleicht nen bisschen mehr auf deine Rechtschreibung achten, ich weiß du kannst es...weil hier Rätsel ich manchmal was du meinst... ;) - Carlito - 03.02.2009 Zitat:Original von Pauleta Hier muss ich mal widersprechen. Ich bin zwar auch kein Koch Symphatisant, aber er hat klar die meißten Stimmen erhalten. Zwar deutlich weniger als bei der Wahl vor 6 Jahren, aber nichtsdestotrotz möchten ihn die meißten Wähler weiterhin and der Spitze sehen, da ihr Vertrauen nicht in den anderen Parteien steckt. Ich fand es schon letztes Jahr witzig als Ypsilanti den Regierungswechsel einläutete und sich bestätigt fühlte, obwohl dennoch die CDU mehr Stimmen bei der Wahl 2008 eingefahren hat. Auch, wenn es denkbar knapp war... - Pauleta - 03.02.2009 Zitat:Hier muss ich mal widersprechen. Ich bin zwar auch kein Koch Symphatisant, aber er hat klar die meißten Stimmen erhalten. Zwar deutlich weniger als bei der Wahl vor 6 Jahren, aber nichtsdestotrotz möchten ihn die meißten Wähler weiterhin and der Spitze sehen, da ihr Vertrauen nicht in den anderen Parteien steckt. Ich fand es schon letztes Jahr witzig als Ypsilanti den Regierungswechsel einläutete und sich bestätigt fühlte, obwohl dennoch die CDU mehr Stimmen bei der Wahl 2008 eingefahren hat. Auch, wenn es denkbar knapp war... Auf der anderen Seite hat aber Koch so deutlich verloren. Und wenn man vergleicht wieviel mehr Stimmen Koch bekomen aht, und wieviele Wähler sich klar von Koch abgewandt haben, dann finde ich schon, dass man legitim von einem Votum der Bürger gegen Koch sprechen kann. Und dann nach dem lächerlichen hin und her der SPD imernoch nichts dazuzugewinnen ist ein lauter Schrei des bundeslandes Hessen gegen Roland Koch. @Zar: Werds versuchen, bin nur grad ein bisschen im Stress... - Can Shamrock - 03.02.2009 Zitat:Original von Pauleta1. Ich verstehe immer noch nicht, worauf du hinauswillst? Es sind trotz allem keine verwandten oder verschwägerten Parteien. Die haben eben Überschneidungen im Wahlprogramm. Vielleicht hätte Maget mitsamt seinem SPD-Ergebnis alle anderen Parteien in sein Boot holen sollen, schließlich war er ja in seiner Betrachtungsweise Wahlsieger. 2. Allerdings kommt es mir so vor, als ob die Linke das nicht nur im Wahlkampf macht und das ist doch etwas verstörend für mich. Das ist allerdings eher meine persönliche Meinung zu dieser Partei, die etwas voreingenommen ist. Da muss schon einiges passieren, dass ich überhaupt in Erwägung ziehen würde, diese Partei zu wählen. 3. Von mir aus ist es eben ein Statement gegen Koch, Ministerpräsident ist er trotzdem geblieben. Wow, der wird daran zu schlucken haben. Abgesehen von der FDP ist Koch hier sowas von der Gewinner der ganzen Situation. Kein Mensch wird sich in ein paar Jahren an seinen Anteil an dieser zweiten Wahl erinnern und er wird im Anschluss an die Bundestagswahl im Fall einer Regierungsbildung mit der Union einen Ministerposten in Berlin einnehmen. Ich denke, damit ist sowohl er als auch seine Partei mehr als zufrieden, da man 2013, sofern alles seinen gewohnten Gang geht, die Hessen-CDU einer absoluten Mehrheit entgegenblickt. Zitat:Original von PauletaNa ja, Koch war in jenem Fall scheinbar das kleinere Übel. Das Geschrei gegen Ypsilanti und Schäfer-Gümbel war doch winzig größer. - Pauleta - 03.02.2009 Zitat:1. Ich verstehe immer noch nicht, worauf du hinauswillst? Es sind trotz allem keine verwandten oder verschwägerten Parteien. Die haben eben Überschneidungen im Wahlprogramm. Vielleicht hätte Maget mitsamt seinem SPD-Ergebnis alle anderen Parteien in sein Boot holen sollen, schließlich war er ja in seiner Betrachtungsweise Wahlsieger. Also obwohl man den größtmöglichen kontrast zueinander bildet, hat man so große überschneidungen? Mir gehts auch nciht ums Programm, sodnern darum, dass die FDP sich nurnoch mit der CDU koalieren will, ausschliesslich, und so groß sind die Differenzen zur SPD nicht... Zitat:2. Allerdings kommt es mir so vor, als ob die Linke das nicht nur im Wahlkampf macht und das ist doch etwas verstörend für mich. Das ist allerdings eher meine persönliche Meinung zu dieser Partei, die etwas voreingenommen ist. Da muss schon einiges passieren, dass ich überhaupt in Erwägung ziehen würde, diese Partei zu wählen. DAnn schau dir mal Berlin an. Da macht die Linke aber einen sehr "bürgerlich" Wirtschaftsliberalen Kurs, fernab von jedwedem PArteiprogramm. Insofern ist das denke ich mal sogar fast ein Beweis, dass die Linke eher bellt als Beisst. Zitat:3. Von mir aus ist es eben ein Statement gegen Koch, Ministerpräsident ist er trotzdem geblieben. Wow, der wird daran zu schlucken haben. Abgesehen von der FDP ist Koch hier sowas von der Gewinner der ganzen Situation. Kein Mensch wird sich in ein paar Jahren an seinen Anteil an dieser zweiten Wahl erinnern und er wird im Anschluss an die Bundestagswahl im Fall einer Regierungsbildung mit der Union einen Ministerposten in Berlin einnehmen. Ich denke, damit ist sowohl er als auch seine Partei mehr als zufrieden, da man 2013, sofern alles seinen gewohnten Gang geht, die Hessen-CDU einer absoluten Mehrheit entgegenblickt. Koch hatte einfach Glück, dass auch ind er SPD ein paar auf die drei minuten Ruhm aus waren. Und Gewinner ist er nicht, weil er einfach so denkbar unbeliebt ist. Er wird vermutlich in Hessen bleiben und auch beid er nächsten Wahl wieder kläglich abschneiden und auf die FDP hoffen müssen. Weil eine Merkel, deren Kompetenz gegen null zu gehen scheint, lebt von ihrer Popularität, insofern kann sie es sich kaum erlauben den Wählerschreck an ihre Seite zu nehmen. Und AUch die SPD wird denke ich mal Koch nicht akzeptieren. Zitat:Na ja, Koch war in jenem Fall scheinbar das kleinere Übel. Das Geschrei gegen Ypsilanti und Schäfer-Gümbel war doch winzig größer. Der bild sei Dank. Und nebenbei war das auch kein solches Drama, weil man davon ausgehen kann, dass die Stimmen ,die die Grünen diesesmal dazu bekamen, diejenigen sind, die eine linke Koalition eben schon befürworteten udn sich vor allem gegen die Ruhmgeilen Vier aussprachen. Der Aufschrei war größer, weil keine Zeitung dieses Landes mal erwähnte, wie absurd und lächerlich kochs rumgereite auf der Wahrheit ist. Die macht der Medien und die Vergesslichkeit des Volkes. - Can Shamrock - 03.02.2009 Zitat:Original von PauletaSind dann SPD und CDU verschwägert oder Cousins zweiten Grades? Hattest Du nicht bei der Linken was von Übertreibung im Wahlkampf geschrieben? Zitat:Original von PauletaJa, Berlin ist bekannt für seinen gut geführten Haushalt. Zitat:Original von PauletaOkay, von mir aus liegt der "Gewinn" im Auge des Betrachters: Für mich ist jemand ein Gewinner, obwohl er eindeutig die unbeliebteste Person des Bundeslandes ist, aber Ministerpräsident bleibt. Merkel ist beliebt, du schreibst es ja schon selbst. Das wird man dann schon sehen, aber ich glaube trotz allem, dass Koch momentan seine letzte Amtszeit als Ministerpräsident erlebt. Die Hessen-CDU kann nur hoffen, dass sein Abgang sanftere Wogen schlägt als Meister Edes in Bayern. Zitat:Original von PauletaHatten wir das nicht schon einmel? Vielleicht wollten sie einfach den Kurs nicht weiter mittragen? Vielleicht haben sie sich ausnahmsweise mal daran erinnert, dass sie als Abgeordnete allein ihrem Gewissen unterworfen sind? Ich finds gut, sowas sollte viel öfter passieren. - Pauleta - 04.02.2009 Zitat:Hatten wir das nicht schon einmel? Vielleicht wollten sie einfach den Kurs nicht weiter mittragen? Vielleicht haben sie sich ausnahmsweise mal daran erinnert, dass sie als Abgeordnete allein ihrem Gewissen unterworfen sind? Ich finds gut, sowas sollte viel öfter passieren. Und das fällt ihnen erst jetzt ein? Frau metzger klammern wir von mir aus mal aus, aber ganz im Ernst, Jürgen WAlther hat höchstpersönlich die Koalitionsvereinbarungen mitunterschrieben. DA gings nicht ums Gewissen, sosnt wären die früher aufgestanden, da gings um die drei Minuten Ruhm und persönliche Rache. Und das eigene Gewissen verbeitet ihnen, ihre Ministerpräsidentin zu wählen? HAt denen keienr erzählt, dass man niemanden von der linken wählen muss, weil die Linke nicht mitregiert? Zitat: Sind dann SPD und CDU verschwägert oder Cousins zweiten Grades? Hattest Du nicht bei der Linken was von Übertreibung im Wahlkampf geschrieben? Hä? Soll das ejtzt witzig sein? Ist mir nicht ganz klar, worauf du hinauswillst... ich habe nur in Anspielung an die Schwesterparteien CSU und CDU(und die heissen wirklich so :P ) erwähnt, dass es Eben noch eine dritte Schwesterpartei gibt, die garantiert dabei ist. Zitat: Ja, Berlin ist bekannt für seinen gut geführten Haushalt. Wobei an dem viele schuldig sind. Die Linke hat in Berlin eine Politik gemacht, die nichts, aber auch gar nichts mit ihrem programm zu tun hat. Die Linke unterstützt immerhin munter den irren FinanzSarazin. - Can Shamrock - 04.02.2009 Zitat:Original von PauletaVielleicht konnte Metzger eben noch ein paar Leute überzeugen. Das Gewissen verbietet ihnen vielleicht, einen Kurs ihrer machtgeilen angehenden Ministerpräsidentin mitzutragen? Außerdem würde ich mich niemals von den Stimmen der Opposition abhängig machen, egal, welche Partei es ist. Glaubst du wirklich, dass die Linken im Landtag jede Entscheidung der SPD einfach schön durchgewunken hätten? Zitat:Original von PauletaDrei nichtverwandte "Schwestern", durchgehend gewisse Ähnlichkeiten. Der Vater muss sich ja rumgetrieben haben, die Sau. ;) Die Linke arbeitet doch eigentlich politisch auch fast ausschließlich mit der SPD zusammen, aber trotzdem würde ich nicht soweit gehen, diese Parteien als verwandt zu bezeichnen. Zitat:Original von PauletaWow, Berlin ist ja wirklich ein Grauen politisch: 13% für die Grünen? Was ist denn jetzt kaputt? Muss sagen, dass es für die Rechten dort ganz schön hart sein muss, wenn die Grauen Panther die stärkste, nicht im Abgeordnetenhaus vertretene Partei ist.
- Pauleta - 04.02.2009 Zitat: Vielleicht konnte Metzger eben noch ein paar Leute überzeugen. Das Gewissen verbietet ihnen vielleicht, einen Kurs ihrer machtgeilen angehenden Ministerpräsidentin mitzutragen? Außerdem würde ich mich niemals von den Stimmen der Opposition abhängig machen, egal, welche Partei es ist. Glaubst du wirklich, dass die Linken im Landtag jede Entscheidung der SPD einfach schön durchgewunken hätten? Und warum unterschreibt Walter dann den koalitionsvertrag? handelt ihn aktiv mit aus? Und für andere beschlüsse hätte man ja mit der FDP verhandeln können. Zitat:Drei nichtverwandte "Schwestern", durchgehend gewisse Ähnlichkeiten. Der Vater muss sich ja rumgetrieben haben, die Sau. Augenzwinkern Die Linke arbeitet doch eigentlich politisch auch fast ausschließlich mit der SPD zusammen, aber trotzdem würde ich nicht soweit gehen, diese Parteien als verwandt zu bezeichnen. Also CSU und CDU sind schon eindeutig verwandt. Und das mit der FDP war ja nur eine metaphorische Anspielung, die sollte man nicht wörtlich nehmen? Zitat:Wow, Berlin ist ja wirklich ein Grauen politisch: 13% für die Grünen? Was ist denn jetzt kaputt? Muss sagen, dass es für die Rechten dort ganz schön hart sein muss, wenn die Grauen Panther die stärkste, nicht im Abgeordnetenhaus vertretene Partei ist. Daumen Hoch Naja, nachdem es jetzt ja keine grauen panther mehr gibt... - Can Shamrock - 04.02.2009 Zitat:Original von PauletaIch denke, da steckt keiner von uns drin. Das werden wohl nur Walter, Ypsi und die anderen direkt Beteiligten wissen. Ich denke jeder von uns hat schon mal eine überstürzte Entscheidung getroffen und sie nachher bereut. Zitat:Original von PauletaTja, wenn die ganzen Spenden für Kaffee-Fahrten draufgehen.
|