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- Red Rabbit - 21.06.2016 Man muss aber auch mal sagen, dass es schon traurig ist, dass ein Ref-Bump plus anschließender eigentlicher 3-count, wo jemand das Match anschließend noch gewinnt, in den Augen der meisten heutzutage als clean durchgeht. Da sieht man mal wie wenige Clean wins es überhaupt noch gibt. Denn theoretisch hatte Rollins an der Stelle das Match ja eigentlich verloren. Da werden unsere historisch versierten User mehr wissen als ich, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sowas früher (Pre-Attitude Era) nicht als "Clean" durchgegangen wäre. Theoretisch jedenfalls hätte Reigns alles Recht zu sagen, ich hatte das Match eigentlich gewonnen und bin nur durch Umstände, die außerhalb meiner Macht lagen, um den Sieg gebracht worden. Das ist meiner Ansicht nach also nicht Clean. Aber da heute in fast jedem wichtigen Match irgendein Swerve, Eingreifen oder sonst wie geartetes "unsauberes" Element vorkommt, muss man für jedes halbwegs saubere Finish ja dankbar sein. Damit will ich nicht die Jenigen anfeinden, die den Sieg als clean bezeichnen, es ist viel mehr eine Kritik am Booking.
- DDRMaulwurf - 21.06.2016 - Aber hat Reigns Rollins nicht an in den Ref gedrückt? Somit wäre der Auslöser ja nicht der clean gewinnende Rollins gewesen. - Zum Thema CashIn & den Koffer: Wie D-Nize schon sagte, der Koffer ist das Beste was die letzten Jahre geschaffen wurde. Man hat ständig Spannung und man KANN Wrestler den Sprung in den ME ermöglichen. Klar, dieses Jahr hat man es schnell verfeuert aber auch das hatten wir bereits und ist als Alternative ja auch mal in Ordnung. Eventuell hat es auch was mit dem bevorstehenden Rostersplit zu tun. Die letzten Jahre des Rostersplits gab es ja auch zwei MitB Matches um den jeweiligen World Title. Reigns ist den Title los und das ist das, was alle seit Wochen und Monaten wollten. Es kann nur besser werden mit einem agierenden Champ - Nochmal ein Video zum Plate Tausch aus dem World Title [YOUTUBE]watch?v=O5XMkkoPF4A[/YOUTUBE] Was sagt uns das? Das auf der anderen Seite des Wassers immer noch mit schrecklichen Schlitzschrauben gearbeitet wird
- Nefercheperur - 21.06.2016 Zitat:Man muss aber auch mal sagen, dass es schon traurig ist, dass ein Ref-Bump plus anschließender eigentlicher 3-count, wo jemand das Match anschließend noch gewinnt, in den Augen der meisten heutzutage als clean durchgeht.Nail-head! Zitat:Da sieht man mal wie wenige Clean wins es überhaupt noch gibt. Denn theoretisch hatte Rollins an der Stelle das Match ja eigentlich verloren. Da werden unsere historisch versierten User mehr wissen als ich, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sowas früher (Pre-Attitude Era) nicht als "Clean" durchgegangen wäre.Das geht auch heute nicht als clean durch. Zitat:Aber dieser Koffer hat auch schon Stars kreiert. Siehe Rollins, der sich dadurch im Main Event etabliert hat und jetzt sogar Reigns clean besiegen durfte (Das war ein echter Markout bei mir, auch wenn der Cash-In danach klar war). Oder Edge, der seine Karriere als Singles Wrestler damit erst so richtig begonnen hat und anschließend einer der besten wurde. Natürlich gibt es auch Leute denen er nichts gebracht hat, aber die hast du immer. Außerdem garantiert der Koffer für den Zeitraum wo jemand ihn hält immer Spannung im Main Event. Man bedenke diesen großartigen WM Moment mit Rollins Cash-In.Klar wurden Wrestler als MITB auch gepusht, aber wurde Edge zum Star weil er MITB war, oder wurde er ohnehin gepusht? Ich denke letzteres. Wobei Edge einen grossen Moment hatte beim Cash In weil es bei ihm neu war! Mittlerweile hat man das Konzept schon 16-17 Mal (glaube ich) gesehen. Es ist nichts mehr neues daran. Der Grund warum ich dieses Konzept nicht leiden kann ist: Es ist keine wirkliche Spannung und ein billiger Weg eine “Ueberraschung“ zu booken und ein cheap Way den Title wechseln zu lassen. Es ist typisches Booking heute, wie oft schafft es WWE noch in einem 1 on 1 Match ohne irgendwelchen Overbooking Bullshit Spannung zu erzeugen? Kommt vor, aber selten. Meistens sind es 3 Way Matches, oder eben solche Konzepte, die aber keinen Sinn machen. Den aus Kayfabe Sicht: Dean Ambrose hat sich einen Titleshot gesichert, den er jederzeit einloesen konnte, was er natuerlich macht nach einem harten Match des Champions. Das ist aber cheap! Es schmaelert seinen Titlegewinn, und den Title. Weil der Title ist gewechselt wo der Champion keine Chance hatte. Das ist so wie wenn Ambrose den Title gewonnen haette wenn er Rollins in einem Match ein Sledgehammer ueberzieht und deshalb gewinnt. Dasselbe Prinzip, es ist billig und ein Weg wie man einen neuen Champion bekommt, den alten Champion aber “schuetzt“. Aber es wurde kuenstlich “Spannung“ erzeugt, nur das es keine Substanz hat. Je oefter so der Title wechselt, desto weniger bedeutsam und Erinnerungswuerdig ist es. Wen der Title wirklich clean wechselt in einem “fairen“ Match, ist es bedeutsamer, hilft dem Title und man erinnert sich laenger dran. An Edge kann man sich erinnern weil es damals neu war. Danach? Die meisten vergessen, weil es staendig passiert. Zumal sogut wie JEDER MITB Sieger auch dann den Title gewann! Wie oft gab es das nicht? 2 mal? Von wieviel? 16-17? Das bedeutet es ist garnicht so ueberraschend das der MITB Sieger auch Champion wird, die Frage ist nur wann? Es ist ein Konzept das immer gleich ablaeuft. Ein weiterer Punkt ist: Die meisten MITB Sieger verlieren staendig Matches, meistens kurz bevor sie eincashen und dann Champion werden. Ambrose hat jetzt sofort eingecasht, so ihm bleibt das Schicksal erspart, aber Ambrose hat ja davor viele Matches verloren… Und das Match an sich: Es ist ein Match das sehr Spotlastig ist, ist auch okay. Nur diese Matches tendieren dazu, dass man sie steigern muss und “inovativ“ sein muss, was zu Spots und Sequenzen fuehrt, die total fake sind. So insgesamt, es ist ein Konzept das WWE in typischer Weise in den Boden gerammt hat, weil man es zu oft sieht, zu oft das gleiche ist, und ein billiger Weg ist “Spannung“ zu erzeugen. Ansonsten: -So Roman Reiggnnnss verliert den WWE Title an Seth Rollins, der nach ein paar Sekunden den Title wieder an Dean Ambrose verliert? So alle drei Ex Shield Member waren innerhalb von 2 Minuten WWE Champions….Hat man Reigns den Title so schnell abgenommen, weil man realisiert hat was fuer ein Flop er ist? Wird man in ein paar Monaten einen neuen Versuch machen…. -So WWE pulled the trigger bei Ambrose nach dem man ihn fast 1 1/2 Jahre beschissen eingesetzt, und erst die letzten 6 Monate sowas wie ein Push gab, allerdings auch mit Niederlagen gegen Part Timer. -Styles vs Cena war ein Finisher Kickout Fest, bei dem Styles durch ein Screwfinish gewinnt. So, jetzt erwartet das Cena die naechsten 4 Matches gewinnt. Achja, und Cena`s lautes Calling das jeder mitbekommt, macht er schon seit Jahren. ;) - D-Nize - 21.06.2016 Zitat:Original von Castor Sehr gut, bloß keine anderen Meinungen/Kritik akzeptieren und ne Diskussion entstehen lassen nur weil man sich nicht mag, so muss das laufen... ![]() Ansonsten fand ich das schon clean. Für die Aktion gegen den Ref konnte Rollins nichts und wenn man am Boden liegt und hört dass niemand zählt/auf die Matte klopft, wieso dann nicht die Ruhepause nutzen und Kräfte sammeln bzw. sparen, indem man sich einen unnötigen Kickout spart? Letztenendes weiß man nicht ob das wirklich zum Sieg geführt hätte. Das macht die ganze Aktion zwar aus Bookingsicht ziemlich sinnlos, aber ausgehend vom logischen Denken des Betroffenen ist liegen bleiben bis etwas passiert eindeutig das Beste was man machen kann. - AwesomePunk - 21.06.2016 Also für mich war der Rollins Sieg auch so gut wie clean, erst als das mit dem Ref Bump hier aufkam habe ich mich daran erinnert. Schmälert imo den Sieg nicht, das passiert so oft da hatte der andere danach nie eine Option auf ein Rückmatch. Man darf gespannt sein, wie man das Shield Triple Threat jetzt wieder bookt. Lässt man Ambrose Champ? Gibt man Reigns auf? Gestern hat man auch mal wieder gesehen, wie limitiert er ist - außer Powerbomb, Punches und Spear kam da nichts. Mich stört, dass man den cleanen Sieg von Rollins und den Impact (erste cleane Niederlage seit er im Main Roster ist) so schnell weggibt. Außerdem hätte man das Shield Triple Threat auch ohne Koffer booken können. Dann wäre der Koffer noch im Spiel und könnte beispielsweise eine KO/Zayn Fehde weiterführen. Also wie gesagt schade, dass es so gebookt wurde. Die letzte Ambrose Asylum Ausgabe also als großer Spoiler. Styles/Cena fand ich auch enttäuschend, hatte da mehr erwartet. Ende dann leide cheap way, was keinem was bringt. Ansonsten bleibt wenig in Erinnerung. Becky ist der weibliche Sting so oft wie gegen sie geturnt wird ![]() Kann nur hoffen, dass Platz jetzt für Sasha im Title Picture ist dadurch. - DDRMaulwurf - 21.06.2016 Das das Shield Kampf auch ohne Koffer hätte manchen können ist sicherlich richtig. Eventuell wollte man den Shield Abend machen, indem alle drei den Title gehalten haben. Was mich noch etwas gestört hat, was aber immer so gemacht wird, dass man den PPV schon vorher und während der Show als "Biggest Money in the Bank PPV" ever beworben hat. Aber das ist ja das kleinste Problem ;) - Castor - 21.06.2016 Dass ich nicht darauf eingehe, hat nichts mit mangelnder Kritikfähigkeit oder Akzeptanz anderer Meinungen zutun. Wo war denn Akzeptanz, als ich Nef, der soviel für dieses Board geleistet hat und leistet, der sovieles geschrieben und damit maßgeblichen Einfluss genommen hat, u.a auf den Schreibstil und die Sichtweise vieler, die Anerkennung dafür zollte? Man kann deutlich sehen, dass sein Stil auch adaptiert wurde, was auch gut ist, weil er Qualität hat. Du hast dich versucht, auf billige, uninspirierte, polemische Art und Weise an mir zu profilieren. Also richte nicht das Wort an mich! Man kann seine Meinung auch äußern, ohne jemanden direkt anzusprechen. Persönliche Abneigung ist ein Faktor, aber nicht einmal der entscheidende: Für mich hat einfach dein Werken keinen Nährwert! Siehe die Argumentation deines Postings..zusätzlich zu Nefs sehr guten Ausführungen gäbe es noch 3-4 weitere Punkte. LOCKER! Aber ich kann mich mit nichts von dem was von dir kommt identifizieren! Ich will ganz einfach nichts mit dir zutun haben - DarkSavier - 21.06.2016 Da hat man Reigns nun mindestens zwei Jahre verjobbt, und was passiert? Man opfert den Rest an Ambrose. Aber zumindest gewann das Match somit etwas an Dramaturgie. Kaum ein Fan hätte wohl damit gerechnet...was den Titel wohl eher aufwertet?! Zumindest sahen alle drei nicht wie Idioten aus. Der Rest der Show war (wie eigentlich immer) zu vorhersehbar. - DDRMaulwurf - 21.06.2016 Ich kann nun auch nicht sagen, dass es den Title jetzt abwertet. Das mal der eine oder der andere gewinnt und dass man einen Title auch mal schnell wechseln lässt, kann man gut verkraften, was es auch etwas "realistischer" macht. Das kommt bei dem World Title ja nun nicht solo häufig vor (okay, im Dezember mit Sheamus). Wir müssen uns wohl jetzt erstmal mit den Ausgängen, die eigentlich alle okay waren, zufrieden geben. Sonst shootete die WWE gegen die Internet Fans und lies die Matches anders ausgehen als erwartet und wir wissen alle, wieviel Crap daraus kam. - Y2Jericholic - 22.06.2016 Board Regeln!!! Respekt beim diskutieren ;) Wir sollten es eigentlich nicht jede Woche schreiben müssen - Castor - 22.06.2016 Money in the Bank: Ein Wrestler gewinnt den Titel, der das eigentliche Aushängeschild der Firma sein sollte, nach dem er er einen bereits besiegten Wrestler covert! Das ist doch der Gipfel der Wertlosigkeit! Stellt euch das in anderen Sportarten mal vor: beim Fußball oder Eishockey oder UFC oder Tennis. An diesem Punkt ist man geneigt zu sagen: Es ist halt WWE. Man kann das nicht vergleichen, nur: will man einen Sport seriös simulieren, oder halt ein bisschen was von allem sein? Was zur Folge hat, dass man Nichts ist am Ende und keine wahre Identität hat! Es ist und bleibt halt eine Frage der Ausrichtung! Die, die man hat ist und bleibt antiquiert! WWE ist ein Mausoleum. Sie leben irgendwie in ihrer Wahrnehmung sehr in der Vergangenheit und zeigen das auch offen. Ein weiteres, sehr starkes Problem, das auch den Kern des Booking nachweislich reflektiert. Wenn dem nicht so wäre, würde es solche Hot Shotting Konzepte, wie Money in the Bank garnicht geben. Es entwertet nur!! Ich würde das Beispiel eher umdrehen und sagen: einen, der davon profitiert hat man stets! Nur wollten ihn die Fans dann ohnehin an der Spitze sehen und empfanden das Gefühl des Moments als besonders aufregend! Aber dafür braucht es kein solches Konzept, dass mehr entwertet, als nützt. Dean Ambrose: mag ihn mehr als andere, aber auch nicht wirklich. Er ist mir zu gewollt. Zu etikettiert. Ja, wir wissen es, er soll einen Irren verkörpern, doch das einzige, das er verkörpert, ist typisches WWE Booking: statt einem "Asylum Match" lasst ihn spontan Dinge im Ring tun, die grenzwertig erscheinen. Ihn unberechenbar (er ist total berechenbar) wirken . Er wirkt wie eine Kreuzung aus Joker und Mutter Theresa. Es ist nicht konsequent (ja, ich weiss, dass das zuviel verlangt ist). Zu soft und er wurde nicht geschützt oder genug geschützt. Er wird Champion, nach dem er einen quasi "geschlagenen" besiegt. So, sein erster Titelgewinn ohne bedeutende Fehde, nichtmal nach einem ernsthaften Titelmatch. Der Moment, den viele Fans gern gesehen hätten, geopfert, das sieht idiotisch aus. Deswegen. Seth Rollins: meines Erachtens der kompletteste der Drei. Auch ein Moment, den die Fans gern gesehen hätten (wobei die alles lieber gesehen hätten als den Ex Champion), verheizt, sein Sieg ebenso, sieht idiotisch aus. Reigns: legendäre Titelregentschaft. Sieht als Besiegter nicht zwingend wie ein Idiot aus (ist halt auch eine Redewendung) aber er wurde halt besiegt und hat auch keinen starken Moment - DDRMaulwurf - 22.06.2016 - Zum Money in the Bank und dem Abwerten eines Titlegewinns: Die Argumente für "Unrealistischkeit" zum "echten" Sport kann ich verstehen. Auch ich sage oft, dass man mit so mancher Aktion das WWE Produkt realitätsnaher machen könnte. Doch dafür schaue ich Wrestling, den Sport mit Geschichte. Da möchte ich Geschichten erleben von den Leuten die mich vom Sport und besten Falls auch durch ihre Art der Geschichtenerzählung mitreißen können. Und da sehe ich den Money in the Bank Koffer als tolles Dramaturgiemittel was man vor Jahren geschaffen hat, um einen Überraschungsmoment zu kreieren. Dass das nicht immer klappt und es manchmal vorhersehbar ist, sowas habe ich auch in Filmen oder Serien. Trotzdem baut es Spannung auf und man freut sich wenn man überrascht wird. - das Ambrose schon hätte früher Champ werden sollen ist wohl klar. Ebenso, dass er nur eine PG Version seines CZW Charakters ist. Aber bis sich das ändert, da vergehen noch viele Monde. - Rollins ist auch für mich der kompletteste und könnte gerne mit Owens und anderen die nächsten Jahre die Company führen. - Reigns wurde schon oft genug alles gesagt - Blubb - 23.06.2016 Das Money in the Bank-Konzept begünstigt halt das klassische Motiv eines Pyrrhussieges. Rollins verausgabte sich für seinen Titelgewinn und wurde dadurch leichtes Opfer für Ambrose. Das stimmt, dass Dean Ambrose durch diesen Sieg nicht automatisch wie ein starker Champion wirkt. Aber wieso sollte er das auch? Er war in den Wochen und Monaten zuvor ja auch nicht gerade unbesiegbar. Da hat ein Upper Carder einen Titel gewonnen, der (eigentlich) noch nicht zu seiner Kragenweite passte, und damit ein bisschen erfrischendes Chaos in das Titelgeschehen gebracht. Gegen Roman Reigns hatte er bei bisherigen Singles-Begegnungen nur wenige Chancen, mit Rollins tat sich Ambrose auch eher schwer. Ich würde sagen, dass dies unter den aktuellen Umständen noch der sinnvollste Weg war, um Ambrose mal als Champion auszuprobieren. |