![]() |
|
UFC 60-Hughes vs Gracie Results - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Headquarter (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=7) +--- Forum: Archiv (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=17) +---- Forum: MMA Worldwide (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=13) +---- Thema: UFC 60-Hughes vs Gracie Results (/showthread.php?tid=14131) |
UFC 60-Hughes vs Gracie Results - Nefercheperur - 28.05.2006 UFC 60-Hughes vs Gracie Results 27 May 2006 Los Angeles, California Staples Center -Prelim Lightweight Fight: Melvin Guillard (20-5-2) besiegte Rick Davis (3-1-1) durch KO in der ersten Runde (1:37) -Prelim Heavyweight Fight: Gabriel Gonzaga (6-1-0) besiegte Fabiano Scherner (5-3-0) durch TKO (Referee stoppage) in der zweiten Runde (0:24) -Prelim Lightweight Fight: Spencer Fisher (18-2-0) besiegte Matt Wiman (6-3-0) durch KO in der zweiten Runde (1:43) -Prelim Middleweight Fight: Jeremy Horn (77-14-5) besiegte Chael Sonnen (14-8-1) durch submission in der zweiten Runde (1:17) -Middleweight Fight: Mike Swick (9-1-0) besiegte Joe Riggs (24-8-0) durch submission in der ersten Runde (2:19) -Heavyweight Fight: Brandon Vera (7-0-0) besiegte Assuerio Silva (10-5-0) durch submission in der ersten Runde (2:39) -Welterweight Fight: Diego Sanchez (15-0-0) besiegte John Alessio (16-8-0) durch Unanimous Decision (30-27,29-28,29-28) -Light Heavyweight Fight/Swing Bout: Dean Lister (8-4-0) besiegte Alessio Sakara (8-4-0) durch submission in der ersten Runde (2:20) -175 Pounds Fight: Matt Hughes (39-4-0) besiegte Royce Gracie (12-3-3) durch TKO (Referee stoppage) in der ersten Runde (4:31) - Nefercheperur - 28.05.2006 Also mittlerweile macht sich die UFC laecherlich mit einigen Dingen.Da waere zum einen die Behauptung das Royce Gracie einen MMA Record von 11-0-0 hat und Hidehiko Yoshida besiegt haette. Die UFC ignoriert total das Royce gegen Saku verloren hat, und gegen Shammy ein Draw schaffte. Dann meldete die UFC das Staples Center als ausverkauft obwohl die Halle wie man deutlich sehen kann nichtmal halb voll ist. Technisch gesehen mag ein Sell Out stimmen wenn Zuffa die restlichen Tickets aufgekauft hat heute, aber es ist dennoch laecherlich das Staples Center als ausverkauft zumelden wenn die Halle nichtmal halb voll ist, und man es auch sieht! Und gerade eben hat ein Judge 30-27 den Fight fuer Diego Sanchez gewertet. Wiedermal sehr traurig was sich manche Judges hier leisten. Alessio gewinnt klar die erste Runde, gewinnt die zweite Runde, und die dritte Runde kann man an Sanchez geben. Also 29-28 fuer Alessio, wenn man die ignoranten UFC Judges mit einbezieht kann man auch ein 29-28 fuer Sanchez verstehen. Aber wie zum Teufel kann man denn alle drei Runden an Diego Sanchez geben? Ist der Judge irgendwie Blind, wurde er bezahlt, ist er ein Diego Sanchez Fan, oder hat er einfach nur keine Ahnung vom MMA? Das gleiche wie Hoger vs Evans oder Griffin vs Ortiz, sowas darf nicht sein. Die Fans buhen das Urteil aus, und die UFC sollte darauf mal langsam reagieren, weil solche Fehlurteile kann sich das MMA in dieser haeufigkeit nicht erlauben. LOL der Main Event war das Miss Match schlecht hin. Ich habe ja schon im Vorfeld wie viele andere auch gedacht das es einseitig wird, und Hughes Gracie ausseinandernimmt. Aber wie der Fight dann verlief war eine komplette Zerstoerung. Hughes hat Gracie nicht nur domminiert, er hat in vorgefuehrt wie einen Anfaenger. Ich habe ja schon wenig erwartet von dem Fight, aber die Erwartungen wurden noch untertroffen. Fazit zu UFC 60: Ich ging mit wenig erwartungen in die Show und wurde nicht entaeuscht, von dem her wuerde ich sagen wurden meine erwartungen erfuellt. Sicher war es nicht die schlechteste Show, keinesfalls UFC 55 und 53 wuerde ich schlechter einordnen, allerdings war der Event bestenfalls durchschnitt. Der Main Event war ein totales Miss Match, Sanchez mit dem Skandalurteil und dann die Geschichte mit dem Sell Out. Positive Seiten gab es aber auch natuerlich. Das UFC Debut von Dean Lister verlief hervorragend, Brandon Vera und Mike Swick schafften den Durchbruch wuerde ich sagen, und Spencer Fisher zeigte Star Potential. Nef`s Voice vom 28.05.06-UFC 60-Hughes vs Gracie Review - Nefercheperur - 28.05.2006 Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. UFC 60 fand heute abend im Staples Center in LA statt, und im Vorfeld wurde kaum ein UFC Event, und vorallem UFC Fight mit Matt Hughes vs Royce Gracie so gehyped wie hier. Das ganze erinnerte schon stark an Tito Ortiz vs Ken Shamrock bei UFC 40-Vendetta vor einigen Jahren, und ob das ganze gerechtfertigt war muss jeder selbst entscheiden. Ansonsten gab es im Vorfeld mit Evan Tanner, Jason Chambers und Marcelo Garcia drei Fighter die es nicht bis UFC 60 schafften, gerade im Fall von Evan ist das sehr bitter. Ansonsten war Randy Couture als Kommentator dabei und stand Joe Rogan und Mike Goldberg bei, was ebenfalls positiv war. Doch witzig war vorallem das die drei bzw die UFC Royce Gracie`s MMA Record als 11-0-0 angab und behauptete Royce haette Hidehiko Yoshida geschlagen! Das nennt man dann wohl totale Ignoranz der Geschichte, denn man wischt einfach weg das Saku (der im uebrigen in der Halle war) Royce Gracie geschlagen hat, und selbst der Draw zwischen Ken Shamrock und Royce Gracie wird einfach nicht erwaehnt. Wahnsinn, Rickson “by Armbar“ Gracie laesst gruessen mit seinem “Record“ von 400-0-0, und der Mythos kann beginnen. Im uebrigen auch ein ganz witziger versuch das die UFC das Staples Center als ausverkauft meldete. Ein Tipp an Zuffa fuer das naechste mal, wenn die Halle nichtmal zur haelfte voll ist, und man ueberrall leere Raenge sieht waehrend die Kamera die Zuschauer abfilmt, sollte man moeglichst nicht das Wort “ausverkauft“ gebrauchen, ansonsten wird es laecherlich. Zuffa kann zwar die restlichen Tickets aufgekauft haben heute, um technisch gesehen ein Sell Out zumelden, allerdings ist das mehr als laecherlich. Die ganzen oberen Raenge sind fast komplett leer, und in das 20 000 Zuschauer fassende Staples Center sind maximal 9 000 Fans anwessend. Tja woher das wohl kommt? Doch kommen wir nun zu dem Show Review und den Fights im einzelnen. -Prelim Lightweight Fight: Melvin Guillard (20-5-2) vs Rick Davis (3-1-1) Ein Fight den ich im Vorfeld als Aufbaufight fuer Melvin Guillard bezeichnete, im Rueckblick war das jedoch noch eine Untertreibung. Davis kam nie in den Fight, und hatte keine einzige Aktion die er selber zeigte. Guillard bestimmte den Fight ab der ersten Sekunde, beide kamen in den Clinch und Guillard antwortete mit einigen Schlaegen und Kniestoessen daraus. Nach 90 Sekunden folgte ein rechter Hacken der Davis ausknockte und den Fight beendete. Fuer Davis war das ein sehr schmerzhaftes UFC Debut, und wir werden ihn wahrscheinlich nichtmehr wieder sehen. Fuer Guillard war das ein Fight indem er gut aussehen konnte, allerdings gegen einen Gegner denn er um laengen ueberlegen war. Aber auch solche Fights muss man erstmal eindrucksvoll gewinnen, wie schwierig das manchmal ist zeigte ua Chris Leben gegen Luigi Fioravanti im April. Vielleicht sollte man solche Aufbaufights das naechste mal bei den UFN Card`s abhalten, bei UFC PPV`s hinterlassen die Miss Matches auf dem Prelim Niveau doch einen bitteren Beigeschmack. -Prelim Heavyweight Fight: Fabiano Scherner (5-3-0) vs Gabriel Gonzaga (6-1-0) Das Grappling Fest lies im Vorfeld nicht viel erwarten, doch umso positiver wurde man dann ueberrascht. Napao bestimmte von anfang an den Fight, und konnte im Standup durch seine besseren Striking Skills und auf dem Boden durch seine besseren Wrestling Skills Scherner kontrollieren. Gonzaga schaffte etliche Takedowns waehrend Scherner nur einen Takedown schaffte. In der ersten Runde zog sich Scherner auch einen Cut zu, den der Ringarzt untersuchen musste und sein okay gab. Runde 2 begann dann sehr schnell, Gonzaga zeigte eine linke, dann einen Kick gefolgt von einem rechten Jab der Scherner zu Boden brachte. Referee Steve Mazzagatti ging dazwischen und beendete den Fight nach nur wenigen Sekunden in der ersten Runde. Scherner ist nun 0-2-0 in der UFC und konnte auch bisher nicht ueberzeugen, jedoch in der schwachen Heavyweight Division muss das nicht bedeuten das er nichtmehr in der UFC ist. Napao dagegen hat nun seinen zweiten UFC Sieg, und konnte nun auch das zeigen was er kann. Es wird interessant zusehen sein wie sich Napao gegen die UFC Heavyweights wie Monson, Silva oder auch Mir schlagen wird in naher Zukunft. -Prelim Lightweight Fight: Spencer Fisher (18-2-0) vs Matt Wiman (6-3-0) Wiman war der Ersatz fuer Marcelo Garcia, und hatte nur zwei Wochen Zeit um sich auf den Fight vorbereiten zukoennen. Doch im Fight war es Wiman der ueberraschend Spencer Fisher zu Boden brachte und kontrollierte. Erst als Wiman sich an einem Choke versuchte, schaffte es Fisher den Fight zudrehen. Er landete einen wahnsinns Elbow, der bei Wiman einen Cut hervorrief. Im Standup zurueck gab es noch einen Kick bevor der erste Runde endete, auf dem Weg in ihre Ecken gerieten dann Fisher und Wiman noch aneinander und beide begannen mit dem Trash Talking. In der zweiten Runde schaffte es Fisher den Fight im Standup zuhalten, er traf mit seinem Rechten Jab und konnte dann mit einem Flying Knee treffen das Wiman komplett ausknockte. Ein guter abwechslungsreicher Fight, und eine gute Werbung fuer die Lightweight Division. Matt Wiman sah in seinem UFC Debut gut aus, vorallem wenn man bedenkt das er ein Ersatzfighter war, er sollte definitiv seine zweite Chance bekommen in der UFC. Spencer Fisher zeigte dagegen das er einer der Favoriten ist auf den vakanten Lightweight Title. Fisher hat nicht nur das Potential eines Tages UFC Lightweight Champion zusein, sondern auch der Star der Division zuwerden. -Prelim Middleweight Fight: Chael Sonnen (14-8-1) vs Jeremy Horn (77-14-5) Ein Fight den es vorher schon zweimal gab, auch deswegen duerfte der Fight ein Prelim Fight geworden sein. Der Fight verlief wie man es erwartete, Sonnen schaffte schnell den Takedown und hatte die Top Position. Doch Jeremy Horn aus der Guard ist enorm schwierig zu fighten, Sonnen war mehr damit beschaeftigt die Submissionversuche von Horn zublocken als selbst was zumachen in der Guard von Horn. Runde 1 war somit ein klassisches Beispiel in der UFC, der Wrestler hatte zwar in der gesamten Runde die Top Position, jedoch war es Jeremy Horn der aus der Guard mehr machte und die Runde fuer sich entschieden hat (jedenfalls bei mir, die UFC Judges bewerten ja ungemein die Top Position leider). In der zweiten Runde ging es genauso weiter, Takedown von Sonnen und Horn sofort mit den Submissionversuchen. Diesesmal schaffte es Horn aber gleich einen Arm von Sonnen zubekommen, und versuchte sich an einer Armbar aus der Sonnen keine Chance hatte herauszukommen und aufgeben musste. Der Fight war im Prinzip eine Kopie des zweiten Fights der beiden, Sonnen immer in der Top Position, doch es war Horn der aktiver war, und den verdienten Sieg hollte. Das war hoffentlich der letzte Fight der beiden, bei drei Jeremy Horn Siegen bisher ist die Serie nun auch deutlich beendet worden. Hoffentlich wird Chael Sonnen nicht seine Karriere beenden wie man zuvor hoerte von ihm, sein UFC Vertrag ist ausgelaufen, jedoch zeigte Sonnen das er UFC Niveau hat. Jeremy Horn dagegen hat sich nach seinem schwachen Fight gegen Trevor Prangley bei UFC 56 nun wieder mehr aktiver gezeigt, was auch noetig war. Sein UFC Vertrag ist ebenfalls abgelaufen, aber man sollte ihn auf jedenfall wieder sehen in der UFC bei zuletzt zwei Siegen. -Middleweight Fight: Mike Swick (9-1-0) vs Joe Riggs (24-8-0) Der Fight begann sehr verhalten, Swick zeigte einige Leg Kicks aber nichts traf wirklich. Riggs versuchte sich an einem High Kick, denn er aber mit einem Bodykick bezahlen musste. Dann versuchte sich Riggs im Clinch, und versuchte den Takedown, doch Swick schaffte es sich zu befreien. Es folgte ein Highkick von Swick der voll traf, Riggs geriet ins wanken, versuchte sich sofort an einem Takedown, doch Swick bekam die Guillotine dran und Joe Riggs musste nach knapp 120 Sekunden aufgeben. Ein schneller Opener, der ein durchaus uerraschendes ende fand. Joe Riggs sah katastrophal aus beim Takedown, auch wenn er von dem High Kick angeschlagen war, sah seine Submission Defense auch schonmal besser aus. Aber in der Welterweight Division wird Riggs seinen Gegnern wieder so physisch ueberlegen sein, das er wohl hofft seine Schwaechen besser zu verstecken. Mike Swick dagegen hat seinen ersten eindrucksvollen UFC Sieg gehollt, und zum zweitenmal in Folge mit der Swickotine...ich meine Guillotine gewonnen. In der Middleweight Division hat sich Swick damit etabliert als ein moeglicher Contender fuer Rich Franklin wenn dieser im October wieder antretten kann. Nef`s Voice vom 28.05.06-UFC 60-Hughes vs Gracie Review Part 2 - Nefercheperur - 28.05.2006 -Heavyweight Fight: Assuerio Silva (10-5-0) vs Brandon Vera (7-0-0) Der Fight startete und beide versuchten sich an High Kicks die nicht trafen. Vera kam mit zwei Jabs durch, doch Silva meinte er waere in die Augen gestochen worden. Der Ringarzt gab aber schnell das okay und es ging weiter. Silva zeigte einen schoenen Body Kick, Vera wollte mit einem High Kick kontern rutschte aber aus. Der Brasilianer schaffte einen schoenen Slam, doch Vera bekam die Guillotine ran und Silva musste austappen nach knapp 2 Minuten. Eine Kopie des vorherigen Fights, und der zweite Sieg durch einen Guillotine Choke im zweiten PPV Fight. Assuerio Silva sah somit auch in seinem zweiten UFC Fight etwas ungluecklich aus, will ich mal sagen. Allerdings war seine Leistung durchaus sehr entaeuscht, gerade die Guillotine hat er Vera leicht gemacht. Brandon Vera dagegen hat wie auch Mike Swick zuvor seinen ersten Bedeutungsvollen Sieg in seiner UFC Karriere gehollt. Vera duerfte damit als Contender ganz oben auf der Liste stehen, und auf den Sieger des Sylvia vs Arlovski III Fights treffen. Vera selbst sprach jedoch von Chuck Liddell beim Post Fight Interview..... -Welterweight Fight: Diego Sanchez (15-0-0) vs John Alessio (16-8-0) Der Fight begann wie es von beiden angekuendigt war, Sanchez mit dem Shoot In doch Alessio mit dem Sprawl. Im Standup war es Alessio der immer wieder traf, aber wenig aktiv war. Seine Taktik die er vor dem Fight ansprach war ziemlich schnell zu erkennen, naemlich seinen Gegner vollkommen zu neutralisieren. Die erste Runde bestand praktisch nur darin das Sanchez den Shoot In machte, und Alessio mit seinem guten Sprawl den Takedown verhinderte. Die erste Runde ging klar an Alessio mit 10-9, der mindestens 7-8 Takedownversuche von Sanchez neutralisierte, keinen einzigen Takedown schaffte Sanchez, was auch schon eine neue Erfahrung fuer ihn war. Alessio hatte also vor dem Fight nicht zuviel versprochen das er eine gute Taktik haette. In der zweiten Runde sah Sanchez schon sehr frustriert aus, seine Shoot In`s waren nicht erfolgreich, und der Sprawl von Alessio schien zugut zusein. Doch in der zweiten Runde schaffte Diego den Takedown, doch Alessio kam gleich wieder auf die Beine. Nun traf Alessio auch wieder mehr mit dem Jab und dem linken Hacken. Bei Sanchez oeffnete sich nun ein tiefer cut von den guten Kombinationen von Alessio. Die zweite Runde ging ebenfalls an Alessio, der zwar ein Takedown zuliess, jedoch besser traf in der zweiten Runde, und auch wieder 5 Takedown`s verhinderte. Runde 3 war dann die beste Runde, Alessio traf mit dem Upper Cut und dem rechten Hacken. Doch nach einem Flying Knee Versuch des Canadiers schaffte es Sanchez den Ruecken von Alessio zubekommen. Alessio verhinderte gut den Choke, aber einige Schlaege kamen durch. Die dritte Runde ging an Diego Sanchez, auf meiner Scorecard verlor Sanchez aber den Fight mit 29-28 doch relativ deutlich. Am ende gewann dann aber Diego Sanchez durch Unanimous Decision, was schon recht fragwuerdig ist. Ein Judge hatte aber wiedermal die Frechheit den Fight 30-27 zu werten, der muss wohl einen anderen Fight gesehen haben. Wenn schon Diego Sanchez in Los Angeles beim Post Fight Interview mit Joe Rogan ausgebuht wird, obwohl er gerade gegen einen Canadier antrat. Und Joe Rogan nicht das Interview fuehren kann, das sagt glaube ich alles aus ueber das Urteil! Lange kann sich die UFC solche Fehlurteile nichtmehr erlauben, gerade in dieser haeufigkeit. Frueher sprachen wir jedes Jahr vielleicht einmal ueber solche Skandal Urteile, mittlerweile muessen wir leider bei jedem UFC Event darueber reden wie manche ignoranten Judges immernoch MMA Fights werten duerfen. Eine traurige Entwicklung in der UFC bei all dem Hype, wo die UFC hoffentlich bald reagieren wird und Druck auf die State Athletic Commissions aussueben wird, weil so kann es bestimmt nicht weiter gehen. -Light Heavyweight Fight/Swing Bout: Dean Lister (8-4-0) vs Alessio Sakara (8-4-0) Ein Fight der im Vorfeld fast schon zu den interessantesten gehoerte, und die meisten fragen aufwarf. Lister schaffte schnell den Takedown im Fight, und versuchte sich sofort an der Omaplata. Sakara gab schnell den Arm frei, und Lister nuetzte das aus um den Triangle anzusetzen in der Sakara schnell aufgeben musste. Ein Fight der ueberraschend schnell zuende war. Sakara sah schlecht aus, gerade wenn jemand fast drei Jahre mit den Nog Bruedern trainiert, kann man mehr erwarten von seinem BJJ. Dean Lister dagegen zeigte fuer mich die bisher beste Leistung in seiner MMA Karriere, er ist kaum wieder zu erkennen von seinen Pride FC Fights. Lister kuendigte zudem an das er in Zukunft in der UFC in der Middleweight Division antritt (das selbe will Sakara auch machen). Als Middleweight ist Lister sicherlich ebenfalls im Kreis der Contender fuer Rich Franklin gerutscht. -175 Pounds Fight: Matt Hughes (39-4-0) vs Royce Gracie (12-3-3) Nun war es also an der Zeit fuer den Main Event, zwischen dem UFC Welterweight Champion Matt Hughes, und der UFC Legende Royce Gracie. Big John McCarthy laeutete das Trauerspiel an, und Matt Hughes begann sein Royce Gracie Begraebniss. Hughes mit einem schoenen Leg Kick und Punches. Im Clinch zeigte Hughes gute Kniestoesse und einen Takedown der ihn in die Side Mount von Gracie brachte. Schoene Elbows von Hughes, Royce versuchte sich rauszudrehen, doch Hughes schnappte sich einen Arm zum Kimura. Hughes geht zurueck in die Side Mount und hat nach einigen Ellbows Royce Ruecken. Auf dem Ruecken zeigte Hughes etliche Schlaege die zum Kopf durchkamen, John McCarthy ging zu recht dazwischen und beendete den einseitigen Fight. Wie zu erwarten war gewann Matt Hughes in einer dominanten Art und weisse. Gracie hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Chance etwas zu zeigen. Selbst Ken Shamrock gegen Tito Ortiz bei UFC 40 sah viel besser aus als Gracie. Viele Fans gingen im Vorfeld schon von einem Miss Match aus, und man muss sagen diese Erwartungen wurden noch untertroffen. Wenn der Fight wenigstens im Vorfeld als ausgeglichen angesehen gewessen waere, dann waere der Ausgang des Fights wenigstens ueberraschend gewessen. Aber jeder Fan der nicht 1995 stehen geblieben ist, hat schon vorher geahnt das es hier um eine totale Zerstoerung einer UFC Legende sich handeln wird. Royce Gracie hat nochmal einen grossen Scheck erhalten, und sollte nun zuruecktretten, bevor er so endet wie Ken Shamrock. Seine letzten drei Fights waren nicht Royce Gracie wuerdig. Matt Hughes dagegen bringt der Sieg rein garnichts, nach seinem leichten Sieg gegen Joe Riggs bei UFC 56 hat er bei UFC 60 nun nichtmehr getan als man von ihm erwarten konnte. Als naechstes steht hoffentlich Hughes vs GSP II an, und endlich mal wieder ein ernstzunehmder Fight fuer Hughes. Und bevor ich es vergesse, einen dank moechte ich noch aussprechen an alle Royce Gracie Fans die auf ihn Geld gewettet haben. Ihr habt die Wettquote von Hughes gedrueckt und mir und vielen anderen Fans sehr viel leichtes Geld eingebracht. Danke! Fazit: UFC 60 hatte niedrige Erwartungen und wenn man es positiv sehen will, wurden diese erfuellt. Der Main Event war ein komplettes Miss Match, und nicht Main Event wuerdig. Viele Fights endeten in der ersten Runde, durch Fehler die man eigentlich nicht erwartete wie bei Sakara, Riggs oder Assuerio Silva. Und nicht zuletzt gab es auch bei UFC 60 ein mehr als umstrittenes Urteil bei dem Sanchez vs Alessio Fight, was aber mittlerweile so scheint es Standart ist in der UFC. Soviel zu den negativen Aspekten die ueberwiegten, aber es gab auch durchaus positive Dinge bei UFC 60. Mike Swick und Brandon Vera etablierten sich in ihren Gewichtsklassen, und sind nun in einer Contender Rolle fuer dieses Jahr. Dean Lister zeigte ein ueberraschend gutes UFC Debut, und laesst auch er hoffen auf ein Middleweight Fight gegen einen Top Fighter. Spencer Fisher zeigte warum er als ein moeglicher Kandidat auf den vakanten UFC Lightweight Title gilt, und auch Jeremy Horn und Gabriel Gonzaga konnten in den Prelim Fights ueberzeugen. Insgesamt eine bestenfalls durchschnittliche UFC Show, bei der leider der Main Event alles in den Schatten stellte, und somit der Event einen schlechten Eindruck hinterlassen wird. In nichtmal einem Monat geht es weiter mit dem The Ultimate Fighter 3 Finale, bis dahin und take care. Nefercheperur UFC 60 Gehaelter/Zahlen - Nefercheperur - 15.06.2006 -Die California State Athletic Commission gab nun die Zahlen zu UFC 60 vor einigen Wochen bekannt. Zum einen nahm die UFC aufgrund der Ticketverkaeufe $2,900,090 ein, das sind die dritt hoechsten Einnahmen bei einem UFC Event nach UFC 59 und UFC 57. Insgesamt waren 14,765 Zuschauer im Staples Center, damit war die Halle bei weitem nicht ausverkauft (20 000 Fassungsvermoegen), trotz das die UFC eine ausverkaufte Halle meldete. Unter den 14,765 Zuschauern bekamen 4,418 Zuschauer Freitickets (Medienvertretter, Prominente etc), das bedeutet das die UFC lediglich 10,347 Tickets wirklich verkauft hat fuer UFC 60. Folgend die Fighter Gehaelter von UFC 60. Royce Gracie wurde bei UFC 60 zum best bezahlten UFC Fighter aller Zeiten was die Garantiesumme betrifft. Matt Hughes bekam fuer seinen Fight $110 000 plus einen Prozentuallen Anteil an den Ticketverkaeufen (genauso wie Liddell und Couture bei UFC 57). Royce Gracie - $400,000 Matt Hughes - $110,000 Jeremy Horn - $35,000 Brandon Vera - $16,000 Diego Sanchez - $12,000 Joe Riggs - $12,000 Alessio Sakara - $10,000 Assuerio Silva - $8,000 Spencer Fisher - $7,000 Mike Swick - $7,000 Dean Lister - $5,000 Gabriel Gonzaga - $5,000 Melvin Guillard - $5,000 Chael Sonnan - $5,000 John Alessio - $3,000 Fabiano Scherner - $3,000 Matt Wiman - $3,000 Rick Davis - $2,000 Insgesamte Fighter Gagen: $648,000 Und zum Vergleich die Fighter Gagen von UFC 60 zu den anderen UFC Shows in den letzten zwei Jahren: UFC 60-Hughes vs Gracie: $648,000 UFC 59-Reality Check: $439,000 UFC 58-USA vs Canada: $209,000 UFC 57-Liddell vs Couture III: $666,000 UFC 56-Full Force: $294,000 UFC 55-Fury: $210,000 UFC 54-Boiling Point: $635,000 UFC 52-Couture vs Liddell II: $519,500 UFC 51-Super Saturday: $456,000 UFC 49-Unfinished Business: $535,000 UFC 48-Payback: $586,000 - DAZsound - 15.06.2006 naja, egal ob Gracie verloren hat, für ihn hat es sich aufjedenfall gelohnt zukämpfen
|