Peoplesboard.de
US Presidential Election 2008 - Druckversion

+- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2)
+-- Forum: Community (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=5)
+--- Forum: Dies und Das (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=11)
+--- Thema: US Presidential Election 2008 (/showthread.php?tid=17672)

Seiten: 1 2 3 4 5


US Presidential Election 2008 - Nefercheperur - 04.01.2008

Gestern fanden in Iowa die ersten Wahlen statt zu den Nomminierungen der US Presidenten Wahlen 2008. Auf Demokratischer Seite gewann klar Barack Obama mit 38%, vor John Edwards mit 30%, und erst an dritter Stelle Hillary Clinton mit 29%. Das Ergebniss kann man schon als riesen Sensation ansehen, und sollte klar fuer Obama sprechen, in einem Staat mit 2,5% Black People Anteil so gewonnen zuhaben ist eine Politische Sensation in den USA. Auf seiten der Republikaner gewann Mike Huckabee mit 34%, allerdings wird Rudy Giuliani in New Hampshire ins Rennen einsteigen bei den Republikanern.

Die grossen Verlierer in Iowa sind vorallem Fred Thompson bei den Republikanern, der als Mitfavorit galt allerdings nur 13% am ende bekam, und in New Hampshire als naechstes auf dem letzten Platz gehandelt wird (und wahrscheinlich aufgeben wird danach). Ausserdem verlor Hillary Clinton klar gegen Obama, die nun hoffen muss die grossen Staaten (Florida, New York, California) zu gewinnen, aehnlich wie es ja Giuliani macht.

Als der grosse Gewinner in Iowa neben Obama koennte sich bei den Demokraten am ende John Edwards herausstellen. Er gilt als Favorit in New Hampshire, und sollte er dort gewinnen vor Obama, kann er vielleicht das Momentum bekommen, und am ende als Ueberraschungskandidat gegen Obama und Clinton sich durchsetzen.

Nach New Hampshire wird man auf jedenfall schonmal einen Trend ausmachen koennen, zum jetzigen Zeitpunkt ist es auf jedenfall zu frueh. Allerdings auf der anderen Seite, noch vor 4 Wochen wurde Clinton bei den Demokraten und Giuliani/Romney bei den Republikanern als die klaren Favoriten gesehen, und jetzt sieht es schon wieder ganz anders aus.

-Iowa Ergebniss

-Artikel


Persoenliche Meinung:
Das Rennen bei den Demokraten ist unglaublich spannend. Hillary Clinton fuehrt zwar noch in New York, Florida, und California aber Obama`s Sieg in Iowa sollte definitiv auswirken auf die naechsten Vorwahlen haben. Und wie ich oben schon sagte, Edwards ist nicht zu unterschaetzen, und koennte nach New Hampshire einiges an Momentum bekommen.

Entaeuscht bin ich vorallem vom Iowa Ergebniss von Christopher Dodd der danach aufgab. Dodd war bei mir der beste Kandidat, er fuehrte eine perfekte Kampagne, hatte die richtigen Themen, sprach super, war bei den grossen Events, und am ende interessierte es keinen Mensch. Ein super Beispiel wiedermal wie man als Politiker alles richtig machen kann, und am ende sich niemand dafuer interessiert.


- Adrian Adonis - 04.01.2008

Ich persönlich bevorzuge momentan Barack Obama, aus den Gründen die Nef für Dodd brauchte. Doch ich denke es wird sich noch sehr vieles drehen und denke nicht, dass Obama eine Chance hat US President zu werden. Aber momentan ist es wirklich sehr spannend und viele kämen momentan immer noch in Fragen.


- The Fighting Irish - 06.01.2008

ich denke auch mal das obama bei den demokraten das rennen macht,halte es auch für gut möglich das er Präsident wird.


- The Chosen One - 06.01.2008

War auch ein wenig überrascht über das Abschneiden von H. Clinton, bin schon gespannt wie die nächste Vorwahl ausgeht.


New Hampshire Wahlen - Nefercheperur - 09.01.2008

Bei den Wahlen in New Hampshire gewann heute bei den Demokraten Hillary Clinton mit 39%, vor Barack Obama mit 37%, und John Edwards mit 17%. Bei den Republikanern gewann John McCain mit 37%, vor Mitt Romney mit 32%, Mike Huckabee mit 11%, und dann erst Rudy Giuliani mit 9%.

New Hampshire Ergebniss


- The Fighting Irish - 09.01.2008

Bin etwas überrascht das Giuliani so wenig Stimmn bekommen hat


- Snowder - 09.01.2008

Ich denke, es kommt diesmal zu einer "Sensation". Entweder die erste Frau als Präsidentin oder der erste farbige Präsident. Als ich gestern so die Nachrichten verfolgte, ich muss sagen, ich find den Obama gar nicht übel. Der hat ein Auftreten, dass man nach 8 Jahren Bush-Müll braucht.

Bei Clinton hab ich den Verdacht, dass ihr Mann viel mitreden will. Obwohl, so viele Länder bekommen aktuell eine First Lady, irgendwann zieht auch die USA nach ;)

Auf jeden Fall denke ich, dass jetzt die Demokraten wieder mal am Zug sind.


- The Russian Zar - 09.01.2008

Bei den Republikanern hat ja auch der älteste die meisten Prozente. Auch wenn er vor einem jahr mal Topfavorit auf die Kandidatur war so überrascht es mich, dass er jetzt so viel Prozent bekommen hat. Giluani Ergebnis, wird für ihn persönlich auf jedenfalll enttäuschend sein.
Bei den Demokraten ist es auf jedenfall spannend, auch wenn ich denke das Obama bessere Chancen hat. Trotzdem sollte man Hillary Clinton nie abschreiben.


- Nefercheperur - 09.01.2008

Rudy Giuliani wird denke ich bald keine Rolle mehr spielen in den Vorwahlen, und das ist auch gut so. Mal ehrlich, wer will (ausser einige Republikanern) einen US Presidenten Rudy Giuliani? Ansonsten fuer mich ein katastrophales Ergebniss in New Hampshire. McCain gewann mit grossem Vorsprung, Huckabee wurde dritter, Clinton gewann, Obama und Edwards nicht....schrecklich.

Zum einen zu McCain, er ist ein Kandidat dem ich zutraue gegen einen Demokratischen Kandidaten zugewinnen. McCain ist aber zu alt, er will die Bush Era fortfuehren, und der Typ hat schon oeffentlich Witze ueber Atomkriege gemacht, nicht gerade der Typ den man als US President haben will, aber dennoch ein ernsthafter Herausforderer fuer einen Demokratischen Kandidaten. Schlimme Kombination! Noch schlimmer ist die Vorstellung von Huckabee als US President, das waere eine Katastrophe, aber wenn er der Republikanische Kandidat werden wuerde, dann wuerde er definitiv nicht gewinnen! Und da McCain in NH gewann, und Huckabee wahrscheinlich in South Carolina gewinnt, ist Romney so gut wie draussen.

Bei den Demokraten sehe ich ein paar Probleme. Die Umfragen vor der NH Wahl waren das Obama mit 7-8% fuehrt vor Clinton. Allerdings waren 15% der Demokraten noch unentschlossen, und die haben offenbar mehr fuer Clinton gestimmt. Das koennte ein schlechtes Vorzeichen sein, das vielleicht die unentschlossenen Waehler mehr zu Clinton tendieren. Ich bin ja sogut wie fuer jeden Demokratischen Kandidaten nur nicht fuer Hillary Clinton, und das nicht nur weil ich sie in einer Presidentenwahl als die/den schwaechsten Kandidaten ansehe im Vergleich zu Obama oder Edwards.

Zum einen ist Hillary total unglaubwuerdig wenn sie nach einer “Aenderung“ (Change) schreit. Sie hat gemerkt, Obama hat mit “Change“ als Slogan Erfolg, also ist sie aufgesprungen, nur wirkt es bei ihr total unglaubwuerdig. Zuerst wirbt sie damit das sie “Erfahrung“ hat, und nun das sie “frischen Wind“ bringen will, was absolut laecherlich wirkt. Aktuell wuerde ich sagen haben die Amerikaner die schnauze voll von “Erfahrung“, man schaue auf die Bush Administration, wieviel “Erfahrung“ dort vorhanden war. Und wenn Hillary gewinnen wuerde, dann wuerde in den letzten 20 Jahren nur Clinton`s und Bush`s regiert haben in den USA, ich denke auch davon haben genug Amerikaner genug.

Dann polarisiert Hillary ungemein, entweder man mag sie, oder nicht. In einer US Wahl hilft das nicht gerade, und sie wuerde am ehesten noch gefahr laufen gegen einen Republikaner zu verlieren. Sie ist zudem “kalt“ in ihrem Ausdruck, und Obama redet sie in jeder Rede an die Wand. Und was macht Hillary? Sie attackiert Edwards und Obama weil die ihrer Meinung nach von den Medien besser behandelt werden als sie. Das ist ein Witz, CNN hat sich gestern laecherlich gemacht mit ihrer Pro Hillary Clinton Berichterstattung.

Und dann erinnern sich die meisten Menschen immernoch das sie versagt hat unter der Bill Clinton Administration in den 90er Jahren mit ihrem Gesundheitsprojekt. Sie war dafuer verantwortlich, und am ende kam ein Programm heraus das nichtmal durch einen demokratisch kontrollierten Congress gebracht werden konnte. Und es geht derzeit das Geruecht um das Hillary Clinton jetzt das Geld ausgeht, einige Geldgeber sollen abgesprungen sein nach Iowa.

Dann doch viel lieber Obama als Demokratischer Kandidat, und US President. Der Typ hat Charisma wahrscheinlich schon im Babyalter aufgenommen. Er wirkt sehr intelligent, die Presse liebt ihn under hat ein gutes Programm. Und es wirkt so als ob er zum richtigen Zeitpunkt da ist, etwas was bei Hillary nicht der Fall ist, die wohl vor vier Jahren gegen einen schwachen Presidenten Bush bessere Chancen gehabt haette, als jetzt.

Ich denke auch das Amerika bereit ist fuer den ersten schwarzen US Presidenten, aber ich bin mir nicht sicher ob Obama gewinnt wenn er gegen einen McCain antretten wuerde im US Wahlkampf. Es kommt dabei nur darauf an welcher Kandidat auf wenn trifft, und Obama traue ich das nicht so zu wie Edwards. Sollte Edwards der demokratische Kandidat sein, dann denke ich wird er auf jedenfall gewinnen egal gegen wenn, problem ist nur das Edwards sich gegen Obama oder Clinton nicht durchsetzen wird.

Ansonsten ich weiss das es noch viel zu frueh ist dafuer, aber meine Prognosse/Hoffnung fuer die US Wahlen ist jetzt mal Obama gegen Huckabee, mit Obama als Sieger. Da spielt natuerlich viel Hoffnung mit, weil Obama gegen McCain oder Romney, koennte knapp werden, und Clinton gegen einen Republikanischen Kandidaten waere eine “Lose-Lose Situation“.


- blinky - 09.01.2008

Daumen hoch Super Beitrag,seh das genau so,Hillary is mehr oder minder n Witz mit ihrer wechselhaften Politik,dagegen wirkt Obama echt wie der "schwarze Kennedy" wie er hier scho genannt wird.Denke aber auch dass es Obama gegen McCain (auf dens imo eig nur hinauslaufen kann) schwer haben könnt,während Hillary den Republikanern etwas näher is und unentschlossene Wähler die eher Richtung Reps als Richtungs Dems wohl eher auf ihre Seite ziehen könnt.


- DiViNo - 10.01.2008

Hab heute auf der Uni mit nem Kumpel aus den USA über die Vorwahlen gequatscht und wir sind beide der Meinung, dass gerade die Kandidaten der Republikaner zum großen Teil ein absoulter Witz sind.
Ein John McCain hat in seinen paar Jahren Kriegsgefangenschaft wohl richtig einen abbekommen, anders kann ich mir nicht erklären, dass er einen Beach Boys Song verunstaltet um auf die Iran-Frage einzugehen: "Bomb, bomb, bomb, bomb ,bomb Iran."
Da frag ich mich doch echt was der für Gedanken hat um das komisch zu finden.
Huckabee ist christilicher als der Papst und ist wohl irgendwo zwischen Galileo Galilei und Darwin in der Entwicklung stecken geblieben.
Er zweifelt ja quasi die Evolutionstheorie an, ist gegen die Schwulenehe, gegen Abtreibung etc.
Und wer sich dann im Wahlkampf noch mit Chuck Norris auf die Bühne stellt hat wohl zu viele der CN-Witze gelesen.^^
Giuliani ist für mich immer noch auf dem "Bürgermeister von New York zum 9/11 Zeitpunkt-Mitleidstrip".
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der immer noch von der damaligen Popularität bzw. Mitleid in Verbindung mit dem US-Patriotismus profitieren will.

Bliebe dort nur Romney über den ich aber ehrlich gesagt zu wenig weiß.

Ich glaube sowieso, dass einer der Demokraten im Endeffekt das Rennen macht, ob nun Obama, Edwards oder Clinton.

Wobei ich Edwards nur Chancen einräume, wenn er noch schnell schwarz wird oder zur Frau. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich denke, dass die meisten US-Bürger etwas komplett neues wollen und vielen dann auch egal ist, wie Edwards seinen Wahlkampf ausfechtet.

Zu Clinton: Wie schon gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass die US-Bürger zum überwiegenden Teil daran interessiert sind über 20 Jahre hinaus nur Bush's und Clinton's an der Macht zu haben.
... nur gut, dass Jeb Bush nicht kandidiert hat. ;)
Außerdem denken vielleicht auch viele, dass Bill Clinton ihr durchaus in diverse Dinge reinreden könnte bzw. sie erinnern sich an die Rolle zurück, die Hillary von Bill bekam während seiner Amtszeit - Gesundheitsreformen etc.

Außerdem widerspricht sie sich mit diversen Meinungsänderungen auch selbst.

Also ich bin pro Obama. Der Typ kommt einfach sympathisch rüber, hat Charisma und ist ein guter Redner - er kann die Leute in seinen Bann ziehen.
Und bezüglich einer Drogenvergangenheit in der Jugend. Oh mein Gott, jeder Mensch macht Fehler.
Das macht ihn nur menschlicher und somit irgendwie auch noch sympathischer. Erst Recht, da er es selber zugab und es nicht erst durch einen dreckigen Wahlkampf seiner Gegner zu Tage kam. Und Ehrlichkeit ist etwas, was im Weißen Haus mehr als wichtig ist.


Ric Flair unterstuetzt Mike Huckabee - Nefercheperur - 18.01.2008

Naja wir kennen es ja schon das Ric Flair (oder auch andere Wrestler) die Republikaner unterstuetzen. Hier koennt ihr euch das ansehen:

-Beitrag


Denkt noch jemand das Mike Huckabee nichtmal Ric Flair kennt? Ich meine Huckabee ist ein Baptist, und er hat RIC FLAIR und Chuck Norris als Celebrity Wahlhelfer? Ric Flair hat einen Ruf als Womanizer, eines Party Koenigs, ist starker Trinker, und hat eine lange Drogen Vergangenheit, und dann unterstuetzt Ric Flair seit Jahren George W Bush und nun Mike Huckabee? Zeigt allerdings wiedermal wie idiotisch sinnlos die meisten Celebrities im Wahlkampf sind.


Update - Nefercheperur - 20.01.2008

Gestern gab es die Vorwahlen in Nevada und South Carolina . In South Carolina waehlten nur die Republikaner, und dort gewann John McCain mit 33% vor Mike Huckabee mit 30%. In Nevada gewann bei den Republikanern dann Mitt Romney mit 51%. Bei den Demokraten gewann Hillary Clinton mit 51% vor Barack Obama mit 45%.

-Ergebniss