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83. Academy Awards - Can Shamrock - 25.01.2011 Am 27. Februar werden zum 83. Mal die Academy Awards verliehen. Mit 12 Nominierungen ist The King's Speech nominiert. Golden Globe-Gewinner The Social Network ist hier in acht Kategorien nominiert. Inception, der bei den Golden Globes komplett leer ausging, kommt mit sieben Nominierungen davon. Hier die Liste: Bester Film 127 Hours Black Swan The Fighter Inception The Kids Are All Right The King’s Speech The Social Network Toy Story 3 True Grit Winter's Bone Beste Regie Darren Aronofsky – Black Swan Ethan Coen, Joel Coen – True Grit David Fincher – The Social Network Tom Hooper – The King’s Speech David O. Russell – The Fighter Bester Hauptdarsteller Javier Bardem – Biutiful Jeff Bridges – True Grit Jesse Eisenberg – The Social Network Colin Firth – The King’s Speech James Franco – 127 Hours Beste Hauptdarstellerin Annette Bening – The Kids Are All Right Nicole Kidman – Rabbit Hole Jennifer Lawrence – Winter's Bone Natalie Portman – Black Swan Michelle Williams – Blue Valentine Bester Nebendarsteller Christian Bale – The Fighter John Hawkes – Winter's Bone Jeremy Renner – The Town – Stadt ohne Gnade Mark Ruffalo – The Kids Are All Right Geoffrey Rush – The King’s Speech /b]Beste Nebendarstellerin[/b] Amy Adams – The Fighter Helena Bonham Carter – The King’s Speech Melissa Leo – The Fighter Hailee Steinfeld – True Grit Jacki Weaver – Animal Kingdom Bestes Originaldrehbuch Another Year – Mike Leigh The Fighter – Scott Silver, Paul Tamasy und Eric Johnson Inception – Christopher Nolan The Kids Are All Right – Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg The King’s Speech – David Seidler Bestes adaptiertes Drehbuch 127 Hours – Danny Boyle und Simon Beaufoy The Social Network – Aaron Sorkin Toy Story 3 – Michael Arndt, John Lasseter, Andrew Stanton und Lee Unkrich True Grit – Ethan und Joel Coen Winter's Bone – Debra Granik und Anne Rosellini Bester Animationsfilm Drachenzähmen leicht gemacht (How to Train Your Dragon) – Dean DeBlois und Chris Sanders L'illusionniste – Sylvain Chomet Toy Story 3 – Lee Unkrich Bester fremdsprachiger Film Biutiful – Alejandro González Iñárritu (Mexiko) Kynodontas – Giorgos Lanthimos (Griechenland) Hævnen – Susanne Bier (Dänemark) Incendies – Denis Villeneuve (Kanada) Hors-la-loi – Rachid Bouchareb (Algerien) Bester animierter Kurzfilm Day & Night – Teddy Newton The Gruffalo – Jakob Schuh und Max Lang Let's Pollute – Geefwee Boedoe The Lost Thing – Shaun Tan und Andrew Ruhemann Madagascar, carnet de voyage – Bastien Dubois Bester Kurzfilm The Confession – Tanel Toom The Crush – Michael Creagh God of Love – Luke Matheny Na Wewe – Ivan Goldschmidt Wish 143 – Ian Barnes und Samantha Waite Bestes Szenenbild Alice in Wonderland – Robert Stromberg und Karen O'Hara Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Stuart Craig und Stephenie McMillan Inception – Guy Hendrix Dyas, Larry Dias und Douglas A. Mowat The King’s Speech – Eve Stewart und Judy Farr True Grit – Jess Gonchor und Nancy Haigh Beste Kamera Black Swan – Matthew Libatique Inception – Wally Pfister The King’s Speech – Danny Cohen The Social Network – Jeff Cronenweth True Grit – Roger Deakins Bestes Kostümdesign Alice im Wunderland – Colleen Atwood Io sono l'amore – Antonella Cannarozzi The King’s Speech – Jenny Beavan The Tempest – Sandy Powell True Grit – Mary Zophres Bester Dokumentarfilm Exit Through the Gift Shop – Banksy GasLand – Josh Fox Inside Job – Charles Ferguson Restrepo – Tim Hetherington und Sebastian Junger Waste Land – Lucy Walker Bester Dokumentar-Kurzfilm Killing in the Name - Jed Rothstein Poster Girl - Sara Nesson Strangers No More – Karen Goodman und Kirk Simon Sun Come Up – Jennifer Redfearnund Tim Metzger The Warriors of Qiugang – Ruby Yang und Thomas Lennon Bester Schnitt 127 Hours – Jon Harris Black Swan – Andrew Weisblum The Fighter – Pamela Martin The King’s Speech – Tariq Anwar The Social Network – Kirk Baxter und Angus Wall Bestes Make-Up Barney's Version – Adrien Morot The Way Back – Edouard F. Henriques, Greg Funk und Yolanda Toussieng Wolfman – Rick Baker und Dave Elsey Beste Filmmusik 127 Hours – A.R. Rahman Drachenzähmen leicht gemacht – John Powell Inception – Hans Zimmer The King’s Speech – Alexandre Desplat The Social Network – Trent Reznor und Atticus Ross Bester Filmsong 127 Hours – A.R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise) Country Strong – Tom Douglas, Hillary Lindsey und Troy Verges (Coming Home) Rapunzel – Neu verföhnt – Alan Menken und Glenn Slater (I See the Light) Toy Story 3 – Randy Newman (We Belong Together) Bester Ton Inception – Lora Hirschberg, Gary Rizzo und Ed Novick The King’s Speech – Paul Hamblin, Martin Jensen und John Midgley Salt – Jeffrey J. Haboush, William Sarokin, Scott Millan und Greg P. Russell The Social Network – Ren Klyce, David Parker, Michael Semanick und Mark Weingarten True Grit – Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland Bester Tonschnitt Inception – Richard King Toy Story 3 – Tom Myers und Michael Silvers Tron: Legacy – Gwendolyn Yates Whittle und Addison Teague True Grit – Skip Lievsay und Craig Berkey Unstoppable – Außer Kontrolle – Mark P. Stoeckinger Beste visuelle Effekte Alice im Wunderland – Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas und Sean Phillips Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Tim Burke, John Richardson, Christian Manz und Nicolas Aithadi Hereafter – Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojanski und Joe Farrell Inception – Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley und Peter Bebb Iron Man 2 – Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright und Daniel Sudick - Dashing-Miz-RKO-Punk-JoMo - 27.01.2011 Interessant zu sehen, dass Christopher Nolan nicht für die beste Regie für seinen Film Inception nominiert wurde. Er wurde von seinen Kollegen schon öfter übergangen und genau aus diesem Grund rechnen Experten Inception nur absolute Außenseiterchancen für den besten Film des Jahres aus, obwohl ich finde das der Film und auch Leonardo DiCaprio es wirklich verdient hätten die Oscars abzuräumen. Das DiCaprio als Hauptdarsteller für keinen seiner Filme (weder Inception noch Shutter Island) nominiert ist, ist ein schlechter Witz! - mol - 27.01.2011 Ich schätze, das Inception, The Kings Speech und The Social Network groß abräumen werden...wahrscheinlich auch noch Black Swan und The Fighter...ich bin gespannt - Can Shamrock - 27.01.2011 Zitat:Original von Dashing-Miz-RKO-Punk-JoMoWie ein Schauspieler nominiert werden kann, dessen Rolle so gut wie keine Emotion zeigt, ist mir unerklärlich. Ja, Jesse Eisenberg, ich rede von dir. Ich versteh dieses Social-Network-Nuthugging einfach langsam nicht mehr. Und Kings Speech ist mit den zahlreichen Nominierungen natürlich für mich verpflichtend, anzusehen. Leider kommt er erst in drei Wochen in die deutschen Kinos. Eine Woche später kommt dann True Grit, damit hätte ich dann zumindest mal 6 der 10 gesehen. Könnt mich immer noch in den Hintern beißen, letzte Woche nicht in der Sneak gewesen zu sein um 127 Hours zu sehen. The Fighter und A Winters Bone laufen erst nach der Verleihung in Deutschland an. - Dashing-Miz-RKO-Punk-JoMo - 27.01.2011 The King's Speech wird auch für mich ein Must-See sein und die anderen versuche ich auch so nach und nach anzusehen, denn die meisten von ihnen haben von meinem Lieblingskritiker auch gute Kritiken bekommen. - Geeps - 30.01.2011 So. Ich hab jetzt zumindest schonmal 5 von 10 gesehen und kann mir somit schon ein kleineres Bild machen. Erstmal muss ich mich bei Toy Story 3 entschuldigen. Ich habe ja im Golden Globes Thread gesagt, wenn "How to train your dragon" bei den Animationen nicht gewinnt, haben die Leute keine Ahnung, aber jetzt, wo ich beide gesehen habe, muss ich einfach sagen: Toy Story 3 ist besser! Die Charaktere sind toll herausgearbeitet, die Gags auf einem guten Niveau und die Story sehr bewegend. Im Grunde kann man als einzigen Kritikpunkt anbringen, dass es seine Zielgruppe verfehlt, denn ein Kinderfilm ist das wegen einiger Szenen garantiert nicht. Speziell die Szene in der Müllverbrennungsanlage ist für sechsjährige doch sehr harter Tobak. Dass ein Animationsfilm allerdings tatsächlich jemals den Oscar abräumt, dazu gehört schon mehr, als die Zielgruppe zu verfehlen. Inception ist für mich etwas overhypt. Klar, den Oscar für die Effekte muss er sicher haben, aber ansonsten war das doch nichts so tolles. Kein schlechter Film ohne Frage, aber für "Best Picture" fehlt da einfach das gewisse Etwas. Sicherlich sind die Rollen nicht schlecht gespielt und die Story ganz nett ausgearbeitet, aber es sind einfach einige Dinge dabei, die mich einfach stören. Black Swan ist bis jetzt mein Favorit, was sich aber noch sehr gut ändern kann, wenn man bedenkt, was mir noch fehlt. Alle vier Hauptdarsteller spielen ihre Rollen einfach grandios. Portman als langsam wahnsinnig werdende "Swan Queen" definitiv oscarwürdig, aber auch Kunis als fröhlicher Antagonist sowie Cassel als schmieriger Ballettintendant und Hershey als Mutter, die ihre nie erreichten Träume auf die Tochter projiziert , sind großartig. Die Kameraführung ebenso wie die Musik untermalen die Stimmung hervorragend und die "Bodyhorror"-Szenen runden das ganze gelungen ab. 127 Hours wird dann richtig ergreifend, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass der Film fast schon eine Dokumentation einer wahren Geschichte ist. Obwohl der Film mehr als eine Stunde auf den gleichen drei Quadratmetern spielt. James Franco hat hier die große Aufgabe, komplett alleine einen Film zu tragen und er schafft, dass mit kleineren Abstrichen auf wirklich eindrucksvolle Weise. Sehr guter Film, aber für mich nicht besser als Black Swan. Zu guter Letzt habe ich dann noch The Social Network und war sehr positiv überrascht. Eigentlich mag ich diese "Wir verfilmen mal ein aktuelles Thema"-Filme überhaupt nicht, aber hier fand ich wirklich von Anfang bis Ende spannend. Es hat bei mir zwar etwas gedauert bis ich verstande habe, dass die Geschichte in zwei Zeitsträngen erzählt wird (eigentliche Geschichte und Anhörungen), aber sobald mir das klar war, gefiel es mir eigentlich sehr gut. Allerdings weiß der Film mE nicht ganz was ein sein möchte, Doku oder Drama. Manchmal verfällt zu sehr ins Dokumentarische, andererseits hat er dann aber auch Szenen wie die mit Eduardo und seiner Freundin, in der sie den Schal anzündet. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber wenn die Konkurrenz kennt, kann man ihn eigentlich nicht gewinnen lassen. Das ist ersteinmal meine Momentaufnahme. Mir ist natürlich klar, dass ich mit Black Swan erst einen Favoriten gesehen habe. Speziell The King's Speech wird da ja noch einiges mitzureden haben. - Can Shamrock - 10.02.2011 Heute lief Winter's Bone in der Sneak Preview. Glücksgriff. Long Story Short: Es geht um die 17jährige Ree (???), die sich um ihre kleinen Geschwister kümmern muss, weil die Mutter psychisch krank und der Vater im Drogenmilieu arbeitet und ständig unterwegs ist. Somit bleiben die Pflichten komplett an Reehängen. Als ob es der armen Familie nicht schon schlecht genug geht, steht die Verhandlung gegen den Vater an und dieser ist nicht aufzufinden und hat zu allem Überfluss das Haus als Kaution verpfändet. Also liegt es jetzt an Ree, den Papa zu finden, nur hat der Rest des Familien-Clans irgendwie was dagegen. Fand den Film echt klasse und ich denke, dass es echt in manchen Teilen der USA so abgeht. Das Szenario spielt irgendwo im Niemandsland des mittleren Westens der USA, ich tippe auf Montana, wo auf dem Land Armut herrscht. Man hat zwar Land und vielleicht ein wenig Vieh, aber es gibt keine Bildung, jeder ist irgendwie mit jedem blutsverwandt und man versucht, die Perspektivlosigkeit mit Alkohol oder Drogen zu überstehen. Und wenn sich jemand gegen die Familie stellt, dann wird nicht lange gefackelt. Fand auch die Machart des Films sehr gut, da wurde das wenige Licht der Szenen gut für den Film verwendet und auch die Kameraführung fand ich sehr passend immer nah am Geschehen und lebendig. Kann den Film echt empfehlen, auch wenn er einer der traurigsten Filme ist, die ich seit langem gesehen habe. War bereits Nummer 5 von 10 Nominierungen, dabei der zweite in der Sneak. Mein bisheriges Ranking: 01. Black Swan 02. Inception 03. Winters Bone 04. Toy Story 3 05. Social Network Rest noch nicht gesehen. Ist aber auch jetzt bereits schwierig, bei der Qualität der Filme ein Ranking aufzustellen. - Rhyno - 22.02.2011 Die Woche Kings Speech gesehen und weiß nicht obs an der Synchronisierung lag, aber schon sehr enttäuschend wenn das der beste Film sein soll. Er war gut, Colin Firth als bester Hauptdarsteller ist auch klar, aber mehr auch nicht meiner Meinung. Meine Top 5 bisher, mit einer klaren No.1 1. Black Swan 2. Inception 3. Toy Story 4. The Kids all Right 5. King´s Speech Werd mir True Grit und 127 Hours vielleicht die Woche noch anschaun, The Fighter und Winters Bone wird man vor der Verleihung wohl nicht im Kino zu sehen kriegen. Beim Dokumentarfilm hab ich nur Exit trough the Gift Shop gesehen, der letztes Jahr auf der Berlinale lief, der ist sehr zu empfehlen ;) Warum der neue 3D Herzog Film nicht nominiert ist unverständlich, der wurde auf der Berlinale von vielen sogar als der beste Film des Festivals gesehen, aber da er außer Konkurrenz lief nicht prämiert. - Geeps - 24.02.2011 Hat sich schonmal jemand die Quoten der Buchmacher angesehen? Die scheinen sich ja sehr sicher zu sein. https://www.bwin.com/de/unterhaltung Ich überlege fast zwei Tacken auf Black Swan zu setzen. Ich mag den Film einfach und dann gibt es zwei Szenarien: Im schlimmsten Fall sind zwei Tacken weg, im besten Fall bin ich 46 Euro reicher.
- Geeps - 26.02.2011 Bei zwei Tagen Abstand erlaube ich mir mal einen Doppelpost. Zitat:Original von Rhyno Wenn man einen Film guckt, der eine Charakterstudie ist, in der der Hauptdarsteller eine Sprachstörung hat, dann sollte man vielleicht überlegen, ob so ein Film überhaupt in irgendetwas anderem als der Originalsprache funktioniert... :P Ich hab King's Speech jetzt auch sehen können und ja, er ist sehr gut, aber ich habe weiterhin Black Swan ganz vorne. Das liegt allerdings sicherlich auch dran, dass ich Dramen generell sehr wenig abgewinnen, was wiederum sehr für King's Speech spricht, weil ich den Film trotzdem mochte. (Mal schauen, ob dieser Satz für irgendjemanden außer mir Sinn macht. )
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