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Kreationismus in den USA - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Community (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Dies und Das (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=11) +--- Thema: Kreationismus in den USA (/showthread.php?tid=9656) |
Kreationisten vs. Evolutionisten - White Unicorn - 18.10.2004 Die Zahl der christlichen Fundamentalisten (genannt: Kreationisten) in den USA steigt stetig. Allein 90 % der US-Bürger glauben an die Lehre Gottes (Stand: März 2001) - unter ihnen auch US-Politiker wie der Präsident George W. Bush. Die Kreationisten nehmen die Bibel wörtlich, d. h. sie verleugnen die Evolutionstheorie, obwohl es hierfür handfeste Beweise gibt: Z. B. gehen die Kreationisten davon aus, dass die Erde erst 10.000 Jahre alt ist und das Leben, wie wir es kennen, von Anfang an auf der Erde existiert. Das Problem hierbei ist, dass den US-Bürgern quasi der Glaube an die Lehre Gottes aufgedrängt wird und sie sich keine eigene Meinung zu diesem Thema bilden können, da die Evolutionstheorie in vielen Bundesstaaten der USA - Kansas, Kentucky, Georgia, Louisana und Arizona - aus dem Lehrplan gestrichen wurde bzw. die Lehrer Warnungen aussprechen müssen, bevor sie die Evoultionstheorie lehren. Noch problemtaischer ist die Tatsache, dass es zu ''Heiligen Kriegen'' kommen kann, da die US-Politiker ebenfalls Anhänger dieser Lehre sind. Sie könnten die Bibel dazu ausnutzen, damit sie ihre Macht ausbauen können. Originalartikel - blinky - 18.10.2004 Zitat:In Kentucky müssen Buchseiten zum Thema "Urknall" verklebt werden. Lehrer in Louisiana und Arizona sind gehalten, vor Lektionen über Darwins Lehre Warnungen zu verlesen Zitat:Und in der Tat sind laut einer Gallup-Umfrage von 1999 47 Prozent aller US-Amerikaner von der Richtigkeit des kreationistischen Weltbildes überzeugt, weitere 40 Prozent stimmen ihm weitgehend zu.
- White Unicorn - 18.10.2004 Zitat:Original von blinky Genau das meine ich. Dabei heißt doch Amerika ''Das land der unbegrenzten Möglichkeiten'', aber bei der freien Meinungsbildung und Meinungsäußerung hört es wohl auf. Außerdem ist das ja auch eine Unterdrückung von anderen Religionen. Man ist durch die Schule gezwungen an den Kreationismus zu glauben bzw. wird man von vorneherein so gelenkt, dass es nur diese eine Entstehungsgeschichte der Erde und der Lebewesen gibt, da man nur diese eine Seite kennenlernt. Das nennt sich also Demokratie. :/: - Nefercheperur - 18.10.2004 Nur mal eine Frage zwischendurch,was ist denn jetzt das Diskussionsthema? Denn wirklich neu ist das ja nicht,oder "ueberraschend".In jedem Land der Welt gibt es Zensur oder bevormundung in irgendeiner weisse,da ist die USA nicht alleine. Da erinnere ich mich hier auf dem Board an eine Diskussion wo wir fast das gleiche Thema hatten ueber das Christentum,das im Mittelalter denn Menschen diesen Glauben auch aufzwang (und auch heute),und noch heute davon profitiert durch die enormen Reichtuemer,aber da war es ja okay........ :rolli: - dkS - 19.10.2004 we`re living in america... lalalalala
- White Unicorn - 20.10.2004 Zitat:Original von Nefercheperur Es geht um die Kreationisten in den USA. Mir ist selbst aufgefallen, dass der Name des Threads ein wenig irritierend war. :rolli: Ich habe ihn deshalb auch geändert. Zitat:In jedem Land der Welt gibt es Zensur oder bevormundung in irgendeiner weisse,da ist die USA nicht alleine.Natürlich gibt es das in anderen Ländern auch. Aber ich bin schon ziemlch überrascht, dass es in manchen Staaten der USA so ausartet, dass es z. B. verboten ist, die Evolutionstheorie im Unterricht überhaupt zu erwähnen, nur weil es gegen die Entstehungsgeschichte in der Bibel spricht. Hallo? In welchem Jahrhundert leben die denn? Man hat doch eine freie Meinungsäußerung und eine Religionsfreiheit. Wie ich auch schon in einem anderen Posting oben erwähnt habe, unterdrückt man so Menschen mit anderen Religionen, da man von vorneherein sagt, dass der christliche Glaube die einzig wahre Religion ist und nur sie die Wahrheit enthält. - Nefercheperur - 20.10.2004 USA--> Freie Meinungsauesserung? ?( Gerade in den USA muss man mit dem was man sagt oder tut sehr aufpassen,freie Meinungsauesserung gibt es ohnehin nur eingeschraenkt in allen Laendern wuerde ich jetzt einfach mal behaupten.Ausserdem die USA das Land der duemmsten gesetze der welt,ich wurde schon angesprochen weil ich oeffentlich meine Frau kuesste.Soviel zum Thema in welchem Jahrtausend die Leben. ;) Abgesehen davon halte ich Religionen (nicht alle!) und insbesondere das Christentum fuer sehr diskriminierend und Menschenverachtend,das liegt dann aber nicht in erste Linie an dem Land sondern der Religion. - White Unicorn - 21.10.2004 Zitat:Original von Nefercheperur Solange man nicht gegen ein Gesetz verstößt, hat man in jedem (westlichen) Land eine freie Meinungsäußerung. Deshalb heißt es ja auch Demokratie. ;) - White Unicorn - 21.10.2004 @Nef: Wie ist das denn in Canda? Gibt es bei euch auch solche fundamentalistischen Christen wie in den USA? - Nefercheperur - 21.10.2004 Zitat:Original von White UnicornDer idiotismus kennt keine Grenzen und keine Nationalitaeten! ;) So gibt es auch in Canada genug vollidioten,aber zum glueck haelt es sich in Grenzen mit den "fundamentalistischen Christen",habe zummindest noch nichts davon in zusammenhang mit Canada gehoert. - Sharkboy - 21.10.2004 Religion (egal welche ob, Katholisch, Evangelisch, Moslimisch, Jüdisch, Buddhistisch, Hinduistisch.... ach watt weiß ich nich noch alles) ist IMMER Volksverdummung! - Mephisto - 21.10.2004 Zitat:Original von Nefercheperur Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, seh ich ganz genauso. Es gibt immer 2 Seiten. Die eine die diese Ideale in die Welt blökt, und die die es glaubt oder toleriert. Ich denke, dass Religion nichts in Schulen oder im öffentlichen Leben zu suchen haben. Das ist Privatsache und ich empfinde Glaubenssymbole wie Kopftücher, Kreuze, Davidsterne etc im öffentlichen Leben als Belästigung. |