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WWWF/WWF vs NWA: Welche Philosophie den World Champion zu booken mochtet ihr mehr?
#1
In den 60er bis 80 Jahren gab es bei der WWWF/WWF und NWA einen grossen Unterschied wie man den eigenen “World“ Champion bookt.

-WWWF/WWF:
Die WWWF/WWF war ein Territory und man brauchte einen starken Champion der in der Selben Halle immer und immer wieder drawen konnte. Deswegen brauchte man einen starken Face Champion und man ersetzte einfach die Heel Challenger, was zu einem hohen Heel Verbrauch fuehrte. Ein WWWF/WWF Champion gewann am Ende immer und sah stark aus gegen den Heel Challenger, auch wenn es mal 2-3 Matches gab. Die WWWF Philosophie gab dem Face Champion am Ende immer den klaren Sieg und lies ihn stark aussehen. Ich glaube hier spielt auch rein das Merchandise immer wichtiger fuer die WWF war wie fuer die NWA, und Merchandise wird mehr vom Face verkauft als vom Heel.

-NWA
Bei der NWA war es so das der Champion in das Territory kam und vom lokalen Hero herausgefordert wurde. Der NWA Champion musste also ein Heel sein oder zumindest als Heel oft arbeiten. Er musste flexibel sein weil er seinen Title verteidigen musste, aber dabei den lokalen Held gut aussehen lassen, damit dieser in dem Territory seine Drawing Power behaelt. Der Drawing Point der NWA war also das die Leute sehen wollten ob ihr Local Hero den World Champion besiegen konnte. Das hatte zur Folge das viele NWA Title Matches nach Muchnick irgendwann nicht mehr clean endeten, das lies den NWA Champion schwach aussehen. Flair zum Beispiel war hervorragend darin seinen Gegner super aussehen zu lassen, verteidigte am Ende seinen NWA Title, aber er selber schien nicht mehr so stark wie davor. Allerdings konnten die Fans dann denken, das ihr Local Hero auch World Champion sein koennte.

Was mich betrifft mag ich starke Champions, was ab Ende der 70er Jahre gegen die NWA spricht, aber die WWWF/WWF hatte auch fuer mich einen zu hohen Verschleiss an Heels. Bis mitte der 70er Jahre fand ich die NWA Philolsophy sehr gut, mit meistens sehr guten Wrestlern.

Was fuer eine Philosophy mochtet ihr mehr?
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#2
Wenn ich wählen müsste, würde ich die NWA-Philosophie wählen, aber auch nur, weil da halt der ganze NWA-Apparat, die Territorien, der internationale Aspekt etc. dranhängen. Da würde ich lieber auf die WWWF verzichten.

Mir ist jedoch Abwechslungsreichtum lieber, dort kann der Heel-Champion, der sich trotz stärkerer Gegner oft zum Sieg schummelt, genauso vorkommen wie der jahrelange Face-Champion. Ich würde weder Yokozuna und Ric Flair noch Sammartino und Goldberg als Champions missen wollen.
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#3
Ich mag es, wenn ein Champion stark ist, allerdings ist mir da Face oder Heel egal, ich würde es allerdings begrüssen, wenn der Heel nicht immer unsauber gewinnt, wenn er trotz Regeleinhaltung gewinnt, steht er umso stärker da.

Ein Paradebeispiel ist da für mich Big Van Vader zu WCW Zeiten. Man hat mit Sting richtig mitgefiebert, und als er dann endlich mal gewonnen hatte, war es ein umso grösserer Moment für die Face-Fans.

Natürlich ist ein Champ, der Tweener ist auch sehr ansprechend, siehe Stone Cold Steve Austin und auch The Rock.
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