25.01.2003, 20:44
Diesmal geht es um den Oktober PPV 2002 der WWE No Mercy. Bei diesem Event wurde der IC Titel eingestampft und der Smackdown Tag Team Titel zum ersten Mal ausgekämpft. Dazu gab es das Hell in a Cell Match zwischen dem Undertaker und Brock Lesnar. Dies jedoch nur zur Orientierung. Und hier mein Review.
WWE Raw Tag Team Championship Match
Chris Jericho & Christian vs BookerT & Golddust
Das Match beginnt recht schnell und man verzichtet auf jegliche Haltegriffe. Es ist nie ein Team richtig im Vorteil und vor allem am Ende scheinen in diesem Match keine Regeln zu existieren, da alle zur gleichen Zeit im und um den Ring aktiv sind und die Konstellationen öfters wechseln. Das Ende kommt nach ca. zehn Minuten nach einem Bulldog von Jericho gegen Golddust auf den Belt und einem anschließenden Moonsault vom Top Rope. Da das zweite Seil gerissen war, musste Jericho auf den Lionsault verzichten und zeigte eben den Moonsault vom Top Rope. Auch so erkennt man was ein Top Wrestler zu leisten im Stande ist. Ein mittelmäßiger Opener.
Dawn Marie vs Torrie Wilson
Womit haben die Zuschauer das verdient? Die Aktionen sehen grausam aus, die Moves werden grausam verkauft, es existiert kein Matchfluß, keine Ringpsychologie, einfach nichts. Nur zwei nett anzusehende Damen. Aber das reicht bei weiten nicht. Das Ende kommt nach acht grausamen Minuten mit einem Swinging Neckbracker von Torrie an Dawn Marie.
Ric Flair vs Rob Van Dam
Der fast ultimative Clash of Styles. RVD zeigt seine typischen Kicks und hat damit auch zu Beginn recht guten Erfolg. Doch Flair attackiert RVDs linkes Knie und bereitet den Figure Four vor. RVD versucht mit seiner Schnelligkeit zu Kontern doch Flair als Veteran weiß sich dem zu wiedersetzen. Die Wende zugunsten RVDs kommt nachdem Flair mal wieder versucht eine Aktion vom Top Rope zu zeigen. Diese Aktion ist einfach Kult und gehört einfach in jedes Flair Match. RVD schafft den Pin nach dem 5* Frog Splash. Ein durchschnittliches Match das einfach an den unterschiedlichen Stilen litt. Beide machten einfach das Beste daraus.
WWE Cruiserweight Championship Match
Jamie Noble /w Nidia vs Tajiri
Das Match hat eindeutig drei Gesichter. Die Phase in der Noble den Vorteil hat und dadurch eher langweilig wirkt, da Noble eher auf Brawling und Halten setzt. So sind die ersten Minuten recht langweilig für ein CW Match. Die zweite Phase beginnt mit Tajiris Offensive. Dieser Teil ist wesentlich schneller und Tajiri zeigt ein paar schöne Aktionen. Und dann wäre noch das Ende, welches wie die zweite Phase relativ schnell gehalten ist. Das Ende kommt nach einer verunglückten Victory Roll von Tajiri an Noble, was auch an Nidias Eingreifen lag. Insgesamt jedoch für ein Cruiserweight Match zu wenig Aktionen und vor allem zu Beginn zu langsam. Da habe ich bereits besseres in der WWE gesehen.
Winner Takes All
WWE World Titel Champion vs. WWE Intercontinental Champion
Triple H © vs Kane ©
Zu diesem Match gab es die unglaublich schlechte Kathie Vick Story. Und ähnlich begann das Match. Allerdings konnte man außer Brawling und Powermoves nicht viel erwarten. Und das boten die beiden auch, gepaart mit einem sehr guten psychologischen und spannenden Aufbau des Matches. So wechselte immer wieder der Vorteil, was jedes Mal sehr glaubhaft wirkte. Auch der Eingriff von Ric Flair zugunsten Triple Hs, der Einsatz des Sledgehammers und der zweite Referee passten sehr gut in das Match hinein. Das Match war alles in allem sehr gut aufgebaut, fast immer spannend und vor allem sehr intensiv, bis eben auf den Anfang, welchen man jedoch auch schnell wieder vergisst. Am Ende konnte Triple H Kane nach einem Pedigree pinnen. Das bis dahin beste Match des Abends.
WWE SD Tag Team Championship Match
Kurt Angle & Chris Benoit vs. Edge & Rey Mysterio
Auch dieses Match lässt sich in zwei Phasen unterteilen. Zuerst scheint es, dass Edge und Mysterio sich einen Vorteil erarbeiten können, doch mit Angles Hilfe schafft es Benoit Edge unten zu halten. In dieser Phase ist das Match noch recht langsam und Benoit und Angle versuchen Edge vor allem mit Haltegriffen unten zu halten. Nach dem Tag von Edge an Rey wird das Match schneller und es kommt zu einem Tumult im Ring, bei dem mal wieder keine Regeln zu gelten scheinen. Beendet wird diese erste Phase mit einem wunderbaren Belly to Belly Suplex vom Top Rope von Angle an Mysterio. In der zweiten Phase wird Mysterio von seinen Gegnern beherrscht, doch auch ihm gelingt wieder der Tag und sein Team genießt einen kurzzeitigen Vorteil. Zum Ende schafft fast jeder seinen Finisher anzusetzen und es setzt sich schließlich Angle und Benoit durch, als Angle Edge mit dem Anckle Lock zur Aufgabe zwingt.
Ein insgesamt sehr flüssiges und schön anzusehendes Match bei dem die Aktiven 22 Minuten lang überzeugen konnten. Dabei setzten sie auch auf Tempovariationen und auch die etwas langsameren Passagen des Matches waren nie langweilig.
WWE Women's Championship
Trish Stratus © vs Victoria
Anders al im ersten Damenmatch des Abends konnten hier wenigstens die Aktionen und auch die Aktiven einigermaßen überzeugen, da beide Damen nicht nur gut aussehen, sondern auch wrestlen, verkaufen und auch Bumps einstecken können. So waren die acht Minuten um einiges ansehnlicher als das erste Damenmatch, wobei ich mich frage, warum man auf eine Card zwei davon packt. Am Ende siegte Trish Stratus mit einem Einroller
Hell In A Cell Match
WWE Undisputed Championship Match
Brock Lesnar © vs. Undertaker
Zu Beginn ging es trotz HiaC um des Takers Hand, die Lesnar ihm storylinemäßig gebrochen hatte. Undertaker trat mit einer Gipsschiene an und musste auch direkt an der betroffenen Stelle einstecken. Doch ebenso benutzte er die Gipsschiene als Schlaginstrument. Lesnar begann früh zu bluten und der Undertaker hatte die erste Offensive. Dabei benutze er den Käfig, die Ringtreppe und involvierte sogar den draußen stehenden Heyman, der auch schnell zu bluten begann. Lesnar konzentrierte sich in seiner Offensive weiter auf die Hand und bearbeitete diese mit Heymans Gürtel und einem Stuhl. Der Undertaker sellte prächtig und brüllte wie am Spieß. Die letzten Zehn Minuten ging es Hin und Her und auch der Undertaker begann nach einem Schlag mit der Ringtreppe stark an zu bluten. Man kann ohne zu übertreiben sagen, dass er Rot sah. Bevor Lesnar den F5 zeigen und somit den Sieg einfahren konnte, konterten beide Aktiven jeweils ihre Finisher aus. Dies war zugleich der schnellste Abschnitt des Matches, was ansonsten eher aus Brawling bestand und nur wenig Powermoves beinhaltete. Doch etwas anderes sollte man von einem HiaC-Match auch nicht erwarten. Und dieses war sehr gut psychologisch aufgebaut und wurde sehr hart geführt. Daher war s auch nie langweilig.
Fazit
No Mercy 2002 war eine zu Beginn recht mittelmäßige bis langweilige Veranstaltung, die sich im Verlauf jedoch stark steigern konnte. So gab es mit Triple H vs Kane und Lesnar vs Undertaker zwei psychologisch sehr gut geführte Kämpfe, die beide sehr spannend waren und mit Angle/Benoit vs Edge/Mysterio ein sehr gutes technisches Match, das ebenfalls vollkommen zu überzeugen wusste. Doch was zwei Damenmatches auf einer Card der WWE zu suchen haben, wird für mich allerdings immer ein Rätsel bleiben. Ebenso waren die anderen Matches höchstens Durchschnitt. Doch die drei genannten Matches machten die anderen, die zum Glück auch recht kurz gehalten wurden, schnell vergessen.
Insgesamt ein mittelmäßiger PPV, der schnell vergessen sein wird.
Für Kritik und Anregung bin ich wie immer dankbar.
WWE Raw Tag Team Championship Match
Chris Jericho & Christian vs BookerT & Golddust
Das Match beginnt recht schnell und man verzichtet auf jegliche Haltegriffe. Es ist nie ein Team richtig im Vorteil und vor allem am Ende scheinen in diesem Match keine Regeln zu existieren, da alle zur gleichen Zeit im und um den Ring aktiv sind und die Konstellationen öfters wechseln. Das Ende kommt nach ca. zehn Minuten nach einem Bulldog von Jericho gegen Golddust auf den Belt und einem anschließenden Moonsault vom Top Rope. Da das zweite Seil gerissen war, musste Jericho auf den Lionsault verzichten und zeigte eben den Moonsault vom Top Rope. Auch so erkennt man was ein Top Wrestler zu leisten im Stande ist. Ein mittelmäßiger Opener.
Dawn Marie vs Torrie Wilson
Womit haben die Zuschauer das verdient? Die Aktionen sehen grausam aus, die Moves werden grausam verkauft, es existiert kein Matchfluß, keine Ringpsychologie, einfach nichts. Nur zwei nett anzusehende Damen. Aber das reicht bei weiten nicht. Das Ende kommt nach acht grausamen Minuten mit einem Swinging Neckbracker von Torrie an Dawn Marie.
Ric Flair vs Rob Van Dam
Der fast ultimative Clash of Styles. RVD zeigt seine typischen Kicks und hat damit auch zu Beginn recht guten Erfolg. Doch Flair attackiert RVDs linkes Knie und bereitet den Figure Four vor. RVD versucht mit seiner Schnelligkeit zu Kontern doch Flair als Veteran weiß sich dem zu wiedersetzen. Die Wende zugunsten RVDs kommt nachdem Flair mal wieder versucht eine Aktion vom Top Rope zu zeigen. Diese Aktion ist einfach Kult und gehört einfach in jedes Flair Match. RVD schafft den Pin nach dem 5* Frog Splash. Ein durchschnittliches Match das einfach an den unterschiedlichen Stilen litt. Beide machten einfach das Beste daraus.
WWE Cruiserweight Championship Match
Jamie Noble /w Nidia vs Tajiri
Das Match hat eindeutig drei Gesichter. Die Phase in der Noble den Vorteil hat und dadurch eher langweilig wirkt, da Noble eher auf Brawling und Halten setzt. So sind die ersten Minuten recht langweilig für ein CW Match. Die zweite Phase beginnt mit Tajiris Offensive. Dieser Teil ist wesentlich schneller und Tajiri zeigt ein paar schöne Aktionen. Und dann wäre noch das Ende, welches wie die zweite Phase relativ schnell gehalten ist. Das Ende kommt nach einer verunglückten Victory Roll von Tajiri an Noble, was auch an Nidias Eingreifen lag. Insgesamt jedoch für ein Cruiserweight Match zu wenig Aktionen und vor allem zu Beginn zu langsam. Da habe ich bereits besseres in der WWE gesehen.
Winner Takes All
WWE World Titel Champion vs. WWE Intercontinental Champion
Triple H © vs Kane ©
Zu diesem Match gab es die unglaublich schlechte Kathie Vick Story. Und ähnlich begann das Match. Allerdings konnte man außer Brawling und Powermoves nicht viel erwarten. Und das boten die beiden auch, gepaart mit einem sehr guten psychologischen und spannenden Aufbau des Matches. So wechselte immer wieder der Vorteil, was jedes Mal sehr glaubhaft wirkte. Auch der Eingriff von Ric Flair zugunsten Triple Hs, der Einsatz des Sledgehammers und der zweite Referee passten sehr gut in das Match hinein. Das Match war alles in allem sehr gut aufgebaut, fast immer spannend und vor allem sehr intensiv, bis eben auf den Anfang, welchen man jedoch auch schnell wieder vergisst. Am Ende konnte Triple H Kane nach einem Pedigree pinnen. Das bis dahin beste Match des Abends.
WWE SD Tag Team Championship Match
Kurt Angle & Chris Benoit vs. Edge & Rey Mysterio
Auch dieses Match lässt sich in zwei Phasen unterteilen. Zuerst scheint es, dass Edge und Mysterio sich einen Vorteil erarbeiten können, doch mit Angles Hilfe schafft es Benoit Edge unten zu halten. In dieser Phase ist das Match noch recht langsam und Benoit und Angle versuchen Edge vor allem mit Haltegriffen unten zu halten. Nach dem Tag von Edge an Rey wird das Match schneller und es kommt zu einem Tumult im Ring, bei dem mal wieder keine Regeln zu gelten scheinen. Beendet wird diese erste Phase mit einem wunderbaren Belly to Belly Suplex vom Top Rope von Angle an Mysterio. In der zweiten Phase wird Mysterio von seinen Gegnern beherrscht, doch auch ihm gelingt wieder der Tag und sein Team genießt einen kurzzeitigen Vorteil. Zum Ende schafft fast jeder seinen Finisher anzusetzen und es setzt sich schließlich Angle und Benoit durch, als Angle Edge mit dem Anckle Lock zur Aufgabe zwingt.
Ein insgesamt sehr flüssiges und schön anzusehendes Match bei dem die Aktiven 22 Minuten lang überzeugen konnten. Dabei setzten sie auch auf Tempovariationen und auch die etwas langsameren Passagen des Matches waren nie langweilig.
WWE Women's Championship
Trish Stratus © vs Victoria
Anders al im ersten Damenmatch des Abends konnten hier wenigstens die Aktionen und auch die Aktiven einigermaßen überzeugen, da beide Damen nicht nur gut aussehen, sondern auch wrestlen, verkaufen und auch Bumps einstecken können. So waren die acht Minuten um einiges ansehnlicher als das erste Damenmatch, wobei ich mich frage, warum man auf eine Card zwei davon packt. Am Ende siegte Trish Stratus mit einem Einroller
Hell In A Cell Match
WWE Undisputed Championship Match
Brock Lesnar © vs. Undertaker
Zu Beginn ging es trotz HiaC um des Takers Hand, die Lesnar ihm storylinemäßig gebrochen hatte. Undertaker trat mit einer Gipsschiene an und musste auch direkt an der betroffenen Stelle einstecken. Doch ebenso benutzte er die Gipsschiene als Schlaginstrument. Lesnar begann früh zu bluten und der Undertaker hatte die erste Offensive. Dabei benutze er den Käfig, die Ringtreppe und involvierte sogar den draußen stehenden Heyman, der auch schnell zu bluten begann. Lesnar konzentrierte sich in seiner Offensive weiter auf die Hand und bearbeitete diese mit Heymans Gürtel und einem Stuhl. Der Undertaker sellte prächtig und brüllte wie am Spieß. Die letzten Zehn Minuten ging es Hin und Her und auch der Undertaker begann nach einem Schlag mit der Ringtreppe stark an zu bluten. Man kann ohne zu übertreiben sagen, dass er Rot sah. Bevor Lesnar den F5 zeigen und somit den Sieg einfahren konnte, konterten beide Aktiven jeweils ihre Finisher aus. Dies war zugleich der schnellste Abschnitt des Matches, was ansonsten eher aus Brawling bestand und nur wenig Powermoves beinhaltete. Doch etwas anderes sollte man von einem HiaC-Match auch nicht erwarten. Und dieses war sehr gut psychologisch aufgebaut und wurde sehr hart geführt. Daher war s auch nie langweilig.
Fazit
No Mercy 2002 war eine zu Beginn recht mittelmäßige bis langweilige Veranstaltung, die sich im Verlauf jedoch stark steigern konnte. So gab es mit Triple H vs Kane und Lesnar vs Undertaker zwei psychologisch sehr gut geführte Kämpfe, die beide sehr spannend waren und mit Angle/Benoit vs Edge/Mysterio ein sehr gutes technisches Match, das ebenfalls vollkommen zu überzeugen wusste. Doch was zwei Damenmatches auf einer Card der WWE zu suchen haben, wird für mich allerdings immer ein Rätsel bleiben. Ebenso waren die anderen Matches höchstens Durchschnitt. Doch die drei genannten Matches machten die anderen, die zum Glück auch recht kurz gehalten wurden, schnell vergessen.
Insgesamt ein mittelmäßiger PPV, der schnell vergessen sein wird.
Für Kritik und Anregung bin ich wie immer dankbar.

)Wo fange ich an?