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UFC 159 Jones vs Sonnen Results
#1
UFC 159 Jones vs Sonnen Results
27 April 2013
Newark, New Jersey
Prudential Center


UFC Light Heavyweight Title Fight:
Jon Jones © besiegte Chael Sonnen durch TKO in der ersten Runde (4:33) (5th Defense)

Middleweight Fight:
Michael Bisping besiegte Alan Belcher durch Technical Decision in der dritten Runde (4:31)

Heavyweight Fight:
Roy Nelson besiegte Cheick Kongo durch KO in der ersten Runde (2:03)

Light Heavyweight Fight:
Phil Davis besiegte Vinny Magalhaes durch Unanimous Decision

Lightweight Fight:
Pat Healy besiegte Jim Miller durch submission in der dritten Runde (4:02)

Lightweight Fight:
Rustam Khabilov besiegte Yancy Medeiros durch TKO in der ersten Runde (2:32)

Light Heavyweight Fight:
Ovince St. Preux besiegte Gian Villante durch Majority Decision

Women Bantamweight Fight:
Sara McMann besiegte Sheila Gaff durch TKO in der ersten Runde (4:06)

Bantamweight Fight:
Bryan Caraway besiegte Johnny Bedford durch submission in der dritten Runde (4:44)

Featherweight Fight:
Cody McKenzie besiegte Leonard Garcia durch Unanimous Decision

Featherweight Fight:
Steven Siler besiegte Kurt Holobaugh durch Unanimous Decision
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#2
-Habe ich die UFC on FOX 7 Show als einer der besten UFC Shows seit langer Zeit bezeichnet, ist UFC 159 derzeit wohl ein guter Kandidat fuer die schlechteste Show 2013.

-Der unterhaltsamste war noch Jon Jones wie er Chael Sonnen leicht dominiert…ein Fight war es jedoch nicht. Jones verletzte sich noch schwer am Zeh im Fight und gewinnt dennoch leicht, nicht auszudenken wenn der Fight abgebrochen worden wäre aufgrund der Verletzung und Sonnen zum Sieger erklaert waere. Ich hoffe das war es nun mit Sonnen gifted Titlefights. Jones dagegen will als naechstes auf Gustafsson treffen, das ist einer der wenigen Challenger noch fuer ihn in der LHW Division gerade aber Jones sollte auch ihn leicht besiegen. Vielleicht gibt es noch ein Refight dann mit Machida (glaube das Machida eher auf Jones trifft wie Gus) oder ein Fight mit Teixeira oder Davis, aber interessant werden Jones Fights wohl erst wieder wenn er im HW ist und auf JDS oder Velasquez trifft. Ausgenommen ein Fight mit Daniel Cormier natuerlich wenn der nach unten kommt und gleich seinen gifted Titlefight bekommt.

-49% der Fans die abgestimmt haben, haben geglaubt das Chael Sonnen gewinnt? What, wait, seriously? help

-Laut Dana White hat Anderson Silva angerufen nach dem Event und will nun auf GSP oder Jones treffen. Aha, bin mal gespannt auf den Silva vs Weidman Fight…

-Belcher vs Bisping war katastrophal. Belcher sah aus als ob er gar nicht kaempfen will und Bisping gewinnt den Paul Daley Award fuer den schmutzigsten Fighter in diesem Jahr mit seinen Eye Pokes. Nach so einem Fight und solchen zwei Leistungen wird es der UFC hoffentlich nicht mehr gelingen beide als Contender dastehen zu lassen.

-Nelson knockt Kongo aus. Als naechstes bitte Nelson vs Hunt oder gegen Browne!

-Davis bestimmt locker seinen Fight gegen Magalhaes ueber drei Runden, ein Judge gibt sogar eine Runde an Magalhaes in dem Fight der selbst sich hinterher darueber beschwaerte. LOL, es ist mittlerweile ein solcher Witz was fuer Judges bei UFC Events entscheiden duerfen.

-Healy schaft den Upset gegen Pat Healy und anschliessend verkuendet Bruce Buffer Jim Miller als Sieger, WTF?

-OSP gewinnt eine Decision gegen Villante und zwei Judges geben ihm die zweite Runde die er klar verloren hat…traurig.

-McMann sah gegen die (sorry wenn ich das sage) total miserable Gaff wie eine Millionen Dollar aus.

-Cody McKenzie gewinnt gegen Leonard Garcia klar den Fight (30-26), die erste Runde war locker eine 10-8 Runde und natuerlich gibt keiner der dummy Judges die erste Runde mit 10-8 an McKenzie und ein Idiot Judge schaft es sogar eine Runde an Garcia zu geben. UNFASSBAR.

-Sorry Cody, No Postfight Interview for you…
[Bild: http://4.bp.blogspot.com/-qdQGmG5-1fw/UX...1600/3.gif]

-Wird Leonard Garcia nach 5 Niederlagen in Folge und 6 Niederlagen in 7 Fights entlassen oder nicht?

-Spielen Steroid Rocky und Marky Mark eigentlich jetzt in jedem Film mit den die UFC bewirbt?
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#3
Mit dem Fight bei UFC 159 gegen Roy Nelson ist der UFC Vertrag von Cheick Kongo ausgelaufen. Die UFC soll ihm einen neuen Vertrag angeboten haben, der jedoch sehr viel weniger Geld ihm gebracht haette wie sein letzter Vertrag. Kongo lehnte ab womit dann sein UFC Stint nach ueber 7 Jahren vorbei ist. Kongo hat insgesamt einen 11-6-1 UFC Record mit seinem wohl groessten Sieg gegen Mirko CroCop 2007. Ueber einen Gatekeeper Status kam er jedoch nie hinaus weil ihm die Konstanz und Qualitaet fehlte.
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#4
Kein allzugroßer Verlust zu diesem Zeitpunkt für die UFC. Kongo ist mittlerweile einfach zu alt, zu langsam und "chinny" geworden um noch etwas in der Heavyweight-Division zu reissen.

Außerdem war er einer der größten Nutcracker der UFC. Spontan fallen mir mit Bisping und Koscheck nur zwei Fighter ein die dreckiger fighten als er.
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#5
UFC 159 erreichte laut Dave Meltzer um die 530,000 PPV buys. Der Event wurde geheadlined von Jon Jones gegen Chael Sonnen. Zum Vergleich mal die letzten PPV Buyrates von Jones:
UFC 152 gegen Vitor Belfort 450,000 PPV buys
UFC 145 gegen Rashad Evans 700,000 PPV buys
UFC 140 gegen Lyoto Machida 485,000 PPV buys
UFC 135 gegen Quinton Jackson 520,000 PPV buys
UFC 128 gegen Mauricio Rua 490,000 PPV buys

Wie man sieht sind die PPV Kaeufe von UFC 159 etwas hoeher wie die ueblichen Jones Fights mit Ausnahme von Evans, allerdings eben nur minimal hoeher. Auffaellig das der Jones vs Sonnen Fight ja durch TUF mit den beiden als Coaches wochenlang gehyped wurde, und normalerweise solche PPV`s wo die TUF Coaches aufeinander treffen normalerweise hoeher drawen als ueblich, ich haette daher mit einem hoeheren Anstieg gerechnet.

Ein paar Anmerkungen:

-Jones war gegen Sonnen ein 9-1 Favorit, das duerfte die Buyrate gesenkt haben weil kaum jemand einen wirklichen Fight erwartet hat.

-Auffaellig das ein Dominanter UFC Champion wie Jon Jones, der Amerikaner ist, einen super Run insgesamt hat und dazu noch einen spektakulaeren Stil bei der Drawing Power in den letzten Jahren nicht weit gekommen ist. Ich haette erwartet das Jones Drawing Power stetig zunimmt. Woran liegt das? Liegt das daran das Jones ausserhalb des Octagons nicht wirklich unterhaltsam ist fuer viele? Ich denke nicht, den die UFC hat es seit der “Boom“ Zeit bis 2010 keinen neuen Top Draw bekommen. Den einzigen wo man noch hat ist GSP, und Anderson Silva mit dem richtigen Gegner. Das heisst man hat es seit mindestens fuenf Jahren nicht geschafft einen grossen Star aufzubauen, der letzte war Brock Lesnar.

-Ich spekuliere mal das wenn der Evans Fight besser gewesen waere, das Jones daraus haette ein Momentum bilden koennen was die Drawing Power betrifft. Der Evans Fight ist mit Abstand der Fight der am besten drawte fuer Jones und da sahen viele einen zwar dominanten Jones der aber auf Nummer sicher geht. Danach sind die Buyrates wieder gesunken.
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#6
Zitat:Original von Nefercheperur
UFC 159 erreichte laut Dave Meltzer um die 530,000 PPV buys. Der Event wurde geheadlined von Jon Jones gegen Chael Sonnen. Zum Vergleich mal die letzten PPV Buyrates von Jones:
UFC 152 gegen Vitor Belfort 450,000 PPV buys
UFC 145 gegen Rashad Evans 700,000 PPV buys
UFC 140 gegen Lyoto Machida 485,000 PPV buys
UFC 135 gegen Quinton Jackson 520,000 PPV buys
UFC 128 gegen Mauricio Rua 490,000 PPV buys

Wie man sieht sind die PPV Kaeufe von UFC 159 etwas hoeher wie die ueblichen Jones Fights mit Ausnahme von Evans, allerdings eben nur minimal hoeher. Auffaellig das der Jones vs Sonnen Fight ja durch TUF mit den beiden als Coaches wochenlang gehyped wurde, und normalerweise solche PPV`s wo die TUF Coaches aufeinander treffen normalerweise hoeher drawen als ueblich, ich haette daher mit einem hoeheren Anstieg gerechnet.

Ein paar Anmerkungen:

-Jones war gegen Sonnen ein 9-1 Favorit, das duerfte die Buyrate gesenkt haben weil kaum jemand einen wirklichen Fight erwartet hat.

-Auffaellig das ein Dominanter UFC Champion wie Jon Jones, der Amerikaner ist, einen super Run insgesamt hat und dazu noch einen spektakulaeren Stil bei der Drawing Power in den letzten Jahren nicht weit gekommen ist. Ich haette erwartet das Jones Drawing Power stetig zunimmt. Woran liegt das? Liegt das daran das Jones ausserhalb des Octagons nicht wirklich unterhaltsam ist fuer viele? Ich denke nicht, den die UFC hat es seit der “Boom“ Zeit bis 2010 keinen neuen Top Draw bekommen. Den einzigen wo man noch hat ist GSP, und Anderson Silva mit dem richtigen Gegner. Das heisst man hat es seit mindestens fuenf Jahren nicht geschafft einen grossen Star aufzubauen, der letzte war Brock Lesnar.

-Ich spekuliere mal das wenn der Evans Fight besser gewesen waere, das Jones daraus haette ein Momentum bilden koennen was die Drawing Power betrifft. Der Evans Fight ist mit Abstand der Fight der am besten drawte fuer Jones und da sahen viele einen zwar dominanten Jones der aber auf Nummer sicher geht. Danach sind die Buyrates wieder gesunken.

Wir sehen hier schon ganz klar die negativen Auswirkungen des kurzsichtigen UFC-Bookings. Ich fasse hier mal die Gründe für die Stagnation der Buyrates zusammen:

- Zuviele Titles:

Woman-Title,s Zuviele Midget-Weightclass-Titles (strenggenommen alles unter lightweight), die nur Hardcore-Fans wirklich interessieren und den Mainstream nachweislich aus mehreren Gründen nicht so sehr interessieren. Langfristig schaden zuviele weightclasses einer Promotion, da die Matchups der Midget-Weightclasses "On-screen-time" der anderen Weightclasses nehmen, man sieht zuviele unterschiedliche Fighter und kann nicht mehr so gut langfristig fighter aufbauen, da man den ganzen Fighter-Pool unterbringen muss, was uns zu Problem 2 führt:

- Zuviele Shows:

Weniger ist manchmal mehr, zuviele Shows schwächen meiner Meinung das Gesamtprodukt, viel klüger wäre es eine zweite Promotion zu etablieren, in die man die unteren Weightclasses auslagert. Eigentlich hatte man da schon die WEC, die war super dafür geeignet und hätte man zusätzlich während der UFC Show somit hypen können. Im Prinzip müssten die Fans UFC-Shows als absolute Premium-Veranstaltung serviert bekommen, das nur mit Top-Match-ups besetzt ist. Lieber dann unbekannte Fights auf die Nr. 2 Promotion (die wie WEC auch Zuffa gehört) auslagern und dort dann aufstrebende Fighter erstmal testen, bis sie ins Premium-Produkt UFC dürfen, und wie gesagt WENIGER UFC-Shows mit mehr Qualität.

- Fighter langfristig aufbauen

Ein aufstrebendes vielversprechendes Talent nicht gleich den Wölfen zum Fraß vorwerfen. Jon Jones wäre hier als positives Beispiel genannt, dem haben sie ja auch erst so mittelgute Fighter serviert, bis er an die harten Brocken durfte.

- Regeländerungen

Klar, die wirds mit den Betonköpfen bei der Athletic-Commision nicht geben. Trotzdem - darunter wären u.U. folgende Änderungen:

- Viel härtere und konsequentere Bestrafung bei Regelverstößen (Fence-Grabbing, Eye-Poke-Masche von Jon Jones, Beschimpfen des Gegners ala Nick Diaz). Das lässt den Sport immer schmutzig wirken und schadet der Glaubwürdigkeit. MMA-Fans lästern über WWE-Refs? Guckt mal die Refs bei MMA an was da alles den FIghtern erlaubt wird obwohl eindeutig verboten.
- Knees to a downed opponent wieder erlaubt- kein turtle-stalling mehr.
- Fights werden nicht danach gewertet wieviel Pillow-Punches ein Jon Fitch pro Runde rumwirft sondern wie nahe ein Fighter daran war den Fight zu finishen. Beispiel: Vitor Belforts beinahe-Submission gegen Jon Jones müsste ihm die Runde 10:6 einbringen. Ein Knockdown bringt dementsprechend auch viele Punkte. Im Umkehrschluss würde ein Fighter, der gerade einen Knockdown abbekommen hat auf den Scorecards zurückgeworfen, so dass er gezwungen ist, seine "ich-kämpfe-um-nicht-zu-verlieren"-Taktik über Bord zu werfen.

- Ungerechtfertigte Titleshots ala Sonnen, die die Titel schwächen auf ein Minimum reduzieren. Gerade der Sonnen-Titleshot war meiner Meinung ein echter Fehler, das wird dem Produkt auch langfristig schaden, da die Glaubwürdigkeit des Produktes unter so einem Fehl-booking leidet.


Nur mal so in die Runde geworfen ^^....
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#7
Den Punkt der zuvielen Title sehe ich anders. Natuerlich bedeuten mehr Gewichtsklassen auch weniger Fights aus den Top 5 Gewichtsklassen (HW bis LW) und dadurch wird es schwieriger zu verfolgen. Aber im Boxen etwa sind die Gewichtsklassen unter 155 Pounds die Populaeren und dort sind die grossen Draws und Stars und das schon seit Jahren und Jahrzehnten. Derzeit sind die Flyweight bis Lightweight Gewichtsklassen in der UFC noch ohne grossen Draw, aber das braucht Zeit (und einen richtigen Aufbau) und ist langfristig denke ich die richtige Entscheidung. Boxen wird zwar anders promotet wie die UFC, das muss man natuerlich bedenken und spricht fuer deine Ansicht, aber ich glaube man koennte es sich nicht erlauben nicht auch auf untere Gewichtsklassen zu setzen.

Auch das man darueber nach denkt eine Strawweight Division einzufuehren ist imo die richtige Entscheidung langfristig. Die UFC versucht verzweifelt gerade die Hispanische Bevoelkerung anzusprechen, die brauchen auch einen Fighter wie Oscar De La Hoya, Juan Manuel Marquez, Saul Alvarez oder Jesus Cesar Chavez. Den hat man bisher noch nicht gefunden, aber man hofft das man ein paar talentierte Mexicanische Fighter bekommt wenn man eine Strawweight Division einfuehrt. Langfristig braucht man den Hispanischen Markt der immer wichtiger wird.

Auch das man eine Women`s Division eingefuehrt hat ist die richtige Entscheidung wenn man bedenkt das der Markt fuer die weiblichen Zuschauer immer wichtiger wird. Auch Frauen werden immer mehr zum Kampfsport kommen als Zuschauer, deswegen ist es wichtig auch eine Frauen Division zu haben. In Zukunft wird da kein Weg dran vorbei gehen, das oeffnet noch mal neue Tueren, zum Beispiel was Werbepartner betrifft die auch Frauen als Zielgruppe haben (und diese Werbepartner zahlen mehr!).


Was die zu vielen Shows betrifft: Wuerde ich zustimmen, es gibt zu viele Shows die auch noch eine schlechtere Qualitaet wie frueher haben. Eine Art Farmliga waere fuer die Zukunft richtig, da sage ich seit Jahren, aber imo nicht um die unteren Gewichtsklassen wieder abzugeben. Ausserdem wuerde ich die geringe Anzahl der Shows damit ausgleichen das ich die Fight Anzahl pro Event hoch setze auf 13-14 Fights und eine klare Pecking Order einfuehre. 6 Main Card Fights, ein klarer Main Event (Titlefight), ein klarer Semi Main Event (Contender Fight) der den Main Event zu Not ersetzen koennte. Der Main Event ist abgesichert durch einen Ersatzfighter den man dafuer bezahlt ein Ersatzfighter zu sein. Die restlichen 4 Main Card Fights sind Fights zwischen Top 15 Fightern. Der Rest sind Prelim Fights die bei PPVs nicht gezeigt werden und auch nicht im Free TV ausgestrahlt werden. So hat man Material fuer PPV Highlights (eine kurze Prelim Zusammenfassung), oder spaeter fuer DVDs oder TV Specials.


Zu den Regelaenderungen: Haerter und konsequenter Bestrafen ist auch eines meiner Kritikpunkte. Ein Foul gibt sofort eine Verwarnung, bei spaetestens drei Fouls eine Disqualifikation. Sollte ein Foul absichtlich oder besonders schwer sein erfolgt sofort die Disqualifikation und bei einer DQ muss der Fighter 50% seiner Gage abgeben 25% an den Gegner und 25% an die Promotion. Auch haertere Bestrafungen bei Dopingvergehen: 1. Verstoss ein Jahr Sperre und der Fight wo er positiv getestet wird, wird automatisch zum No Contest wenn er ihn gewonnen hat. Die komplette Gage des Fights muss er abgeben. Zweiter positiver Test, zwei Jahre Sperre, komplette Gage des letzten Fights weg. Dritter positiver Test, lebenslaengliche Sperre.

Weitere Regelaenderungen und andere Aenderungen die Diskutiert werden sollten und hier schon einige Male diskutier wurden:

-Wie du sagst Kniestoesse auf dem Boden, evtl Soccerkicks.

-Kein TRT mehr for gods sake, wer aelter wird hat nun mal einen niedrigeren Testosteronewert, das ist natuerlich. Es ist ein Witz das aeltere Fighter den Testosteronewert angleichen koennen an frueher, erst recht wenn sie selbst fuer den niedrigen Testosteronewert verantwortlich sind weil sie frueher Steroide nahmen (Belfort, Sonnen, Marquardt, Duffee etc…). Und wer eben wirklich mal an einer Krankheit leidet und sein Testosteronewert zu niedrig sein sollte, tja dann sollte man vielleicht nicht einen Profi Sport betreiben. Wer kam eigentlich mal auf die Idee das Profi Sport fuer jeden sein sollte? Darf jemand mit einem Glaskinn ein Kopfschutz tragen um Faire Bedingungen zu schaffen? Es ist das gleiche, gleiche Bedingungen gibt es nicht. Wer eben einen zu niedrigen Testosterone Wert hat aufgrund einer Krankheit, der hat dann Pech gehabt.

-Profi Referees und Profi Judges mit einer richtigen Ausbildung. Manche Judges die UFC Events beurteilen koennen haben keine Ahnung was sie da tun oder sind korrupt, zu dem Ergebnis muss ich leider kommen wenn ich manche Skandalentscheidungen sehe die es so gab. Fehlentscheidungen sind normal und kommen vor, wenn es jedoch manchmal so ist das es komplett abweicht ist es nicht normal.

-Das 10 Point Must System sollte entweder geaendert werden oder gleich ganz abgeschafft, habe dazu mal einen langen Bericht geschrieben. So wie das 10 Point Must System gebraucht wird ist es falsch. Es ist Populaer und fuer den Mainstream leicht zu verstehen, aus sportlicher Sicht im MMA ungeeignet zumindest in dieser Form.

-Weight Cutting besser unterbinden, das habe ich auch mal in einem Artikel geschrieben wie man das leicht machen kann. Das waere auch wichtig fuer den Hispanischen Markt, oder Japanischen. Amerikaner sind die besten Weight Cutter die es gibt, man nehme nur die Flyweight Division wo wieder Amerikaner dominieren, nicht nur durch Weight Cutting, aber auch. Fuehrt die UFC eine Strawweight Division ein, werden wieder Amerikaner dominieren, weil viele Asiatische und Mexicanische Fighter einfach zu viel Gewicht abgeben. Wenn man das Weightcutting unterbindet wird es langfristig dazu fuehren das die Chancen erheblich steigen einen Champion aus Japan und Mexico zu sehen. Ausserdem wuerde die Qualitaet steigen, Fighter muessten nicht mehr Wochenlang weight cutten, sondern koennten sich auf das Training konzentrieren. Auch waere es fuer die Gesundheit der Fighter besser, man wuerde sportlich fairere Fights sehen, und die Wrestler die am besten Weight cutten koennen wuerden etwas geschwaecht werden, also wuerde man andere Disziplinen in denen das Weight Cutting nicht vor kommt (oder nicht so stark) staerken. Ich sehe da nur Vorteile.

-Das UFC Booking bei Titlefights sollte natuerlich besser sein. Ich glaube der Punkt duerfte jedem klar sein. Man schaue sich die jeweils letzten zwei Gegner von Jon Jones und Anderson Silva an, ein Witz. GSP traf auf Nick Diaz der kein Top Ten Fighter ist und zuletzt verlor und positiv getestet wurde. Langfristig schadet so was der UFC weil man keine Sportlichkeit hat. Und mal abgesehen davon, will ich die besten Fighter auch gegen die besten Fighter sehen.

-Die UFC hat ueber 500 Fighter unter Vertrag, einige von ihnen sind einfach schlecht und Lower Level Fighter. Klar braucht man auch eine Basis, die sollte aber bei der UFC aus Mid Level Fighter bestehen. Ein Leonard Garcia darf viermal in Folge verlieren und wird erst bei der fuenften Niederlage entlassen, waehrend gute Fighter bereits nach einer Niederlage entlassen werden, obwohl die guten Fighter gegen andere Top Fighter verlieren, waehrend mancher Lower Level Fighter gegen andere Lower Level Fighter verliert. Aus Business Sicht koennte es sich die UFC erlauben auch gute Fighter zu behalten die etwas mehr verdienen, oder zumindest versuchen neue Vertraege auszuhandeln. Man sieht es auch an TUF, heutzutage besteht eine TUF Staffel ueberwiegend aus Lower Level Fighter, und wenn ueberwiegend Lower Level Fighter nach kommen senkt das die gesamte Qualitaet auf Dauer.

-KEIN TUF mehr, oder wenn dann nur noch 1x im Jahr (weltweit) und mit einem guten Roster. Wenn wir gerade dabei sind, keine UFC Champions mehr als TUF Coaches, das laesst die Title zu lange pausieren, siehe jetzt ua Ronda Rousey wieder.

-Die UFC muss ueberdenken wie man Fighter und Fights promotet, man hat es in den letzten Jahren viel zu wenig geschafft eine Verbindung zwischen den Fans und den Fightern herzustellen, das ist der Schluessel fuer eine Fanbase, siehe Jon Jones. Der Typ sollte eigentlich der groesste Draw der UFC sein, das ist er aber nicht weil sich die Leute nicht fuer ihn interessieren, zumindest nicht so viel wie fuer GSP und Silva. Wenn man einen Fight hypt, dann sollte man auch mehr ueber den Hintergrund eines Fighters erfahren, anstatt immer nur das uebliche Fight Hyping, siehe hier ua Ronda Rousey vs Liz Carmouche, das war ein klasse Hype.

-Die UFC hat letztes Jahr 31 Live Events gehabt, davon 13 PPVs. Es gab etwa 350 Fights bei diesen 31 Events, genau nach gezaehlt habe ich jetzt nicht, aber in etwa duerfte das hinkommen. 12 PPVs sollten voellig ausreichen, das waere ein PPV im Monat, was immer noch zu viel ist imo in der heutigen Zeit. Dazu sollten vielleicht 12 TV Specials kommen, also 24 Live UFC Events. Das reicht imo aus, Wenn man jetzt die Lower Level Fighter streicht und anstatt 11-12 Fights pro Event auf 14 Fights pro Event geht, dann kommt man immer noch fast auf 350 Fights. Voellig ausreichend und man haette weniger Events, mehr Qualitaet und keine so grosse Uebersaettigung. Klar haette man weniger Einnahmen, aber durch wahrscheinlich wieder hoeheres Zuschauerinteresse wuerde man auch wieder das steigern koennen. Langfristig sehe ich sowieso ganz andere Moeglichkeiten was die Fernsehlandschaft betrifft, da werden PPVs weniger eine Rolle spielen.

Okay, das war mein Rant of the Day dazu. Breites Grinsen
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#8
Pat Healy wurde positive auf Marijuana getestet, fuer 90 Tage suspendiert und der Fight mit Jim Miller zum No Contest erklaert. Er muss auch seine $130,000 an Bonuszahlungen abgeben.

Das ganze hatte zur Folge das auch Nate Diaz suspendiert wurde. Diaz hatte naemlich daraufhin verkuenden lassen:“I feel bad for Pat Healy that they took an innocent man’s money, and I think the guy who took the money is the biggest fag in the world.”
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