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UFC 59-Reality Check Results
#4

-Light Heavyweight Fight:
Tito Ortiz (13-4-0) vs Forrest Griffin (12-3-0)
Der eigentliche Main Event zeigte die UFC “nur” als Semi Main Event. Wie schon beim Weigh In weigerte sich Tito zum Handshake, waehrend Forrest wie immer gute Laune hatte. Erwaehnenswert auch das in Ortiz Ecke Rampage, Dean Lister und Ricco Rodriguez sind. Der Fight begann und nach einigen Abtasten im Standup erwischte Ortiz mit einem guten linken Hacken Griffin, gefolgt von einem Takedown. Ortiz drueckt Griffin gegen den Kaefig und laesst Ellbogenschlaege folgen. Griffin will sich rausdrehen doch Ortiz bekommt seinen Ruecken und schlaegt weiter auf seinen Kopf zu. Griffin schafft es wieder auf die Beine zukommen, doch Ortiz schafft gleich wieder den Takedown. Diesesmal versucht jedoch Griffin aus der Guard einige Ellbogenschlaege. Was fuer eine erste Runde, und klare Dominanz von Tito Ortiz wie man es zu seinen besten Zeiten kannte. Griffin schon mit einem Cut an der Nase, doch in der zweiten Runde drehte sich der Fight. Griffin landete mit seinen rechts links Kombinationen gut, und brachte Ortiz mit einer linken sogar mal kurz von den Beinen zuhollen. Ortiz mit einem Takedown versuch nachdem anderen, doch diesesmal schafft Griffin den Fight im Standup zuhalten. Die zweite Runde drehte den Fight komplett und Griffin war nun derjenige der die Runde klar gewinnen konnte. Die dritte Runde begann und Ortiz wirkte in der Pause sehr frustriert und redete mit Dean Lister. Die letzte Runde begann dann so wie die zweite, Ortiz mit einigen Takedown versuchen doch Griffin schaffte es den Fight im Standup zuhalten. Kurz vor schluss schaffte Ortiz doch noch den Takedown doch Griffin fast mit der Guillotine. Am Boden ist Ortiz sehr inaktiv und er erinnert wieder an den Lay & Pray Ortiz. Griffin aus der Guard raus klar der aktivere Fighter mit einigen Ellbows. Auch die dritte Runde sah ich mit 10-9 an Griffin, und somit mit 2-1 Runden auch den Fight an ihn. Ortiz gewann jedoch den Fight durch Split Decision, und ein Punktrichter hatte sogar die Frechheit den Fight mit 30-27 an Ortiz zugeben. Wiedermal zeigt sich das die Athletic Commission bzw die UFC aufhoeren sollte Boxing Judges einzusetzen. So ein Urteil kann man nur als Skandal bezeichnen, wie kann denn ein Judge auf dieser Welt die zweite Runde nicht an Griffin geben? Oder auch selbst die dritte Runde, und dann 30-27 fuer Ortiz? Solche schlechten Urteile war man in schoener Regelmaessigkeit nur von K-1 gewohnt, aber die UFC hat zuletzt auch immer haeufiger solche Urteile. Schade eigentlich, denn der Fight war absolut den Hype wuerdig, und einer der besten UFC “Main Events“ seit langer Zeit.

-Welterweight Fight:
Sean Sherk (30-2-1) vs Nick Diaz (11-6-0)
Der Fight auf den ich am meisten gespannt war vor der Show, entaeuschte mich nicht. Sherk versuchte von aussen den Fight zu kontrollieren. Diaz mit dem Takedown versuch doch Sherk hielt dagegen. Im Standup war es ueberraschend Sean Sherk der Nick Diaz mit seinen schnellen Kombinationen bestimmte. Erste Runde ein klare Runde fuer Sherk der aktiver war. In der zweiten Runde dann das gleiche Bild, Sherk wollte den Takedown, doch Diaz hielt dagegen. Im Clinch zeigte Sherk einige Kniestoesse und Schlaege. Sherk schaffte den Takedown doch Diaz drehte das ganze um und haette fast noch eine Omaplata angesetzt. Sherk schafft es in den Standup doch Diaz schafft diesesmal den Takedown und duerfte damit Runde 2 gewonnen haben. Beide Fighter wussten das die dritte Runde entscheiden wird, und somit waren beide nun aktiver. Sherk versuchte weiterhin mit seinem Kombination zu Punkten, waehrend Diaz einen High Kick zeigte. Diaz dann mit dem Takedown und beide konterten auf dem Boden ihren Gegner aus. Zurueck im Standup schaffte Diaz kurz vor ende des Fights fast eine Guillotine anzubringen, doch der Fight endete gerade noch rechtzeitig fuer Sean Sherk. Ein sehr knapper Fight, wobei Sherk leichte Vorteile hatte. Alle 3 Judges gaben den Fight mit 30-27 an Sean Sherk. Nick Diaz verlor zum drittenmal in Folge damit einen Fight sehr knapp ueber Decision. Nach der dritten Niederlage in Folge sollte Nick Diaz erstmal wieder bei der WEC antretten um wieder Fuss zufassen. Sean Sherk dagegen gewann einen eindrucksvollen Welterweight “Abschiedsfight“, in der Lightweight Division duerfte Sherk zu einem der heissesten Anwaerter auf den vakanten UFC Lightweight Title zaehlen.

-UFC Heavyweight Title Fight :
“The Maine-iac” Tim Sylvia (20-2-0) vs Andrei “The Pitbull” Arlovski (9-4-0) ©
Hier hatten wir also den Main Event, und Sylvia begann wie im ersten Fight im Standup mehr Druck zumachen. Arlovski kam frueh mit seiner rechten durch und einem Bodyshot, doch Sylvia konterte mit seinem Jab. Und wieder schaffte Arlovski mit seiner Rechten Tim Sylvia zu Boden zubringen, doch dieser kam unglaublicherweisse wieder auf die Beine und setzte seinerseits seine rechte an Arlovski`s Kinn. Dieser ging zu Boden und Sylvia sprang hinterher auf den Ruecken, es gab etliche Schlaege zum Kopf von Arlovski und der Referee brach nach nichtmal 3 Minuten den Fight ab. Damit wurde Tim Sylvia zum zweitenmal UFC Heavyweight Champion in seiner Karriere, waehrend Arlovski als grosser Favorit seine erste Niederlage nach sehr langer wieder einstecken musste. Der einzige Upset bei UFC 59, und fuer die UFC haette dieser Fight garnicht besser ausgehen koennen. Zum einen sind die Chancen gesunken das Arlovski zu Pride FC wechselt, und dann hat sich die Lage der UFC Heavyweight Division enorm verbessert. Denn nun kann man einen dritten grossen Fight zwischen Sylvia und Arlovski booken, und auch Mir vs Arlovski oder Mir vs Sylvia II werden nun wieder wahrscheinlicher. Bei einem Sieg von Arlovski waere seine Dominanz erdrueckend gewessen.

Fazit:
Eine gute wenn auch nicht sehr gute Show. Einige Fights blieben den Erwartungen zurueck, der Upset im Main Event machte jedoch einiges wieder gut. Die Stimmung im Arrowhead Pond war kaum zu vergleichen mit anderen UFC`s, selbst zu Las Vegas und natuerlich auch zu den Ostkuesten Shows wirkte es gleich ganz anders. Fight of the Night war fuer mich Parisyan vs Thompson gefolgt von Ortiz vs Griffin. Terrell und Parisyan gaben ein beeindruckendes Debut was fuer die Zukunft hoffen laesst. Ortiz Comeback verlief nicht so gut, zudem stellt die fragwuerdige Punkteentscheidung den Fight mit Griffin etwas in den Schatten. Ansonsten haben wir mit Tim Sylvia einen neuen UFC Heavyweight Champion, mit Jeff Monson einen neuen Herausforder (wobei vielleicht Mir und Arlovski ihm nun zuvor kommen), und Evan Tanner ist zurueck auf der Siegerstrasse, waehrend Nick Diaz garnichtmehr weiss wie es ist den Arm in die Luft gehoben zubekommen. Am 27 May geht es dann weiter mit UFC 60-Hughes vs Gracie, bis dahin und take care.
Nefercheperur
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[Kein Betreff] - von Nefercheperur - 16.04.2006, 04:39
Nef`s Voice vom 16.04.06-UFC 59-Reality Check Review Part 2 - von Nefercheperur - 16.04.2006, 07:54
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