21.06.2006, 18:50
NBA Finals 2006
Miami Heat @ Dallas Mavericks 95-92 (Serie: MIA gewinnt 4-2)
MIA: D. Wade (36Pkt, 10Reb, 3Blk, 4Stl), U. Haslem (17Pkt, 10Reb), A. Walker (14Pkt, 11Reb), S. O'Neal (9Pkt, 12Reb)
DAL: D. Nowitzki (29Pkt, 15Reb), J. Howard (14Pkt, 12Reb, 4Stl), J. Terry (16Pkt)
--------------
Promise fulfilled.
Shaquille O'Neal dürfte wohl am genussvollen Höhepunkt seiner Karriere angelangt sein. Dreimal hat er in Los Angeles die NBA World Championship gewonnen - nun in Miami, wie vor knapp zwei Jahren versprochen. Doch im Gegensatz zu damals musste er fast nichts dafür tun. Die Arbeit machte der Mann, dem er ebenfalls vor zwei Jahren die Leader-Rolle übertragen hatte, Dwyane Wade: Mit 24 Jahren wohl schon auf dem Weg in die Hall of Fame. Er spielte in fünf von sechs Spielen besser als Nowitzki - der vor den Finals zum Dominator der Playoffs erkoren wurde - und rockte vor allem in den entscheidenen Spielen 3, 5 und 6 die American Airlines Hallen. Nun hat er seinen persönlichen Olymp früh in seiner Karriere erreicht und schenkt zusammen mit eben Shaq, Antonie Walker und Udonis Haslem, seinen treuesten Helfern, Florida die erste Trophäe im Profi-Basketball.
Dallas war in diesem Spiel nicht mehr zu helfen, zu oft haben sie die Kontrolle über die Serie an die Heat abgegeben (Spiele 3 und 5) - Must-Win-Spiele leichtfertig abgegeben. Sie hatten eine echte Chance (die hab ich ihnen vor den Finals ehrlich gesagt nicht gegeben), wussten die aber nicht zu nutzen. Nowitzki hat ein weiteres Mal mit einem mittelprächtigen Team großes geleistet, um dann auf der Zielgerade zu straucheln. 22.8Pkt (7Pkt schlechter als sein Playoff-Schnitt) reichen halt nicht für eine Finalserie, so schade es für Uns-Dirk ist. Daher einfach weitermachen. Das wird schon noch!
Aber was wurde nicht über diese Heat vor und während der Saison diskutiert - ein zusammengewürfelter Haufen, zu viele Spieler für zu wenig Würfe. Van Gundy musste als Coach gehen, machte Platz für einen weiteren Titel in der Sammlung von Pat Riley. Doch den spielerischen Zenit erreichten die Heat dann als es darauf ankam - ab Spiel 1 gegen die Nets verlor man kein einziges Heimspiel mehr und verhalf so einem Gary Payton, den ich hier last but not least einfach noch erwähnen MUSS, nach einer Tramkarriere in seinem dritten Finalanlauf endlich zum ersten Titel.
[Bild: http://sports.espn.go.com/photo/2006/062...on_395.jpg] [Bild: http://www.nba.com/media/heat/wade7_300_060620.jpg]
CONGRATULATIONS MIAMI HEAT!
NBA World Champions 2006:
#1 Dorell Wright, #3 Dwyane Wade, #5 Derek Anderson, #8 Antoine Walker, #20 Gary Payton, #24 Jason Kapono, #25 Wayne Simien, #30 Earl Barron, #32 Shaquille O'Neal, #33 Alonzo Mourning, #40 Udonis Haslem, #42 James Posey, #49 Shandon Anderson, #51 Michael Doleac, #55 Jason Williams
Miami Heat @ Dallas Mavericks 95-92 (Serie: MIA gewinnt 4-2)
MIA: D. Wade (36Pkt, 10Reb, 3Blk, 4Stl), U. Haslem (17Pkt, 10Reb), A. Walker (14Pkt, 11Reb), S. O'Neal (9Pkt, 12Reb)
DAL: D. Nowitzki (29Pkt, 15Reb), J. Howard (14Pkt, 12Reb, 4Stl), J. Terry (16Pkt)
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Promise fulfilled.
Shaquille O'Neal dürfte wohl am genussvollen Höhepunkt seiner Karriere angelangt sein. Dreimal hat er in Los Angeles die NBA World Championship gewonnen - nun in Miami, wie vor knapp zwei Jahren versprochen. Doch im Gegensatz zu damals musste er fast nichts dafür tun. Die Arbeit machte der Mann, dem er ebenfalls vor zwei Jahren die Leader-Rolle übertragen hatte, Dwyane Wade: Mit 24 Jahren wohl schon auf dem Weg in die Hall of Fame. Er spielte in fünf von sechs Spielen besser als Nowitzki - der vor den Finals zum Dominator der Playoffs erkoren wurde - und rockte vor allem in den entscheidenen Spielen 3, 5 und 6 die American Airlines Hallen. Nun hat er seinen persönlichen Olymp früh in seiner Karriere erreicht und schenkt zusammen mit eben Shaq, Antonie Walker und Udonis Haslem, seinen treuesten Helfern, Florida die erste Trophäe im Profi-Basketball.
Dallas war in diesem Spiel nicht mehr zu helfen, zu oft haben sie die Kontrolle über die Serie an die Heat abgegeben (Spiele 3 und 5) - Must-Win-Spiele leichtfertig abgegeben. Sie hatten eine echte Chance (die hab ich ihnen vor den Finals ehrlich gesagt nicht gegeben), wussten die aber nicht zu nutzen. Nowitzki hat ein weiteres Mal mit einem mittelprächtigen Team großes geleistet, um dann auf der Zielgerade zu straucheln. 22.8Pkt (7Pkt schlechter als sein Playoff-Schnitt) reichen halt nicht für eine Finalserie, so schade es für Uns-Dirk ist. Daher einfach weitermachen. Das wird schon noch!
Aber was wurde nicht über diese Heat vor und während der Saison diskutiert - ein zusammengewürfelter Haufen, zu viele Spieler für zu wenig Würfe. Van Gundy musste als Coach gehen, machte Platz für einen weiteren Titel in der Sammlung von Pat Riley. Doch den spielerischen Zenit erreichten die Heat dann als es darauf ankam - ab Spiel 1 gegen die Nets verlor man kein einziges Heimspiel mehr und verhalf so einem Gary Payton, den ich hier last but not least einfach noch erwähnen MUSS, nach einer Tramkarriere in seinem dritten Finalanlauf endlich zum ersten Titel.
[Bild: http://sports.espn.go.com/photo/2006/062...on_395.jpg] [Bild: http://www.nba.com/media/heat/wade7_300_060620.jpg]
CONGRATULATIONS MIAMI HEAT!
NBA World Champions 2006:
#1 Dorell Wright, #3 Dwyane Wade, #5 Derek Anderson, #8 Antoine Walker, #20 Gary Payton, #24 Jason Kapono, #25 Wayne Simien, #30 Earl Barron, #32 Shaquille O'Neal, #33 Alonzo Mourning, #40 Udonis Haslem, #42 James Posey, #49 Shandon Anderson, #51 Michael Doleac, #55 Jason Williams
