20.07.2006, 17:34
Ich bin gerade zutiefst von Floyd Landis beeindruckt.
Was er sich heute getraut hat war Kamikaze-Like ... sowas konnte man nicht erwarten von einem, der durch Armstrongs Schule ging und vorgestern selber noch sagte, dass es im Radsport um Taktik geht.
Als er am ersten Berg ging hab ich mir gedacht er wil aufgrund seiner Frustration die Tour "zum platzen bringen", so wie es 2000 bei der gleichen Etappe Marco Pantani formulierte, als der ebenfalls am ersten Berg, dem Saisies ging.
Der Unterschied ist nur, dass Landis es durchgezogen hat und trotz 120 km Flucht am letzten Anstieg nur 1 Minute auf Sastre verlor, auf Klöden und Pereiro sogar nochmal 1 Minute gutmachte und das nach dem gestrigen Tag.
Das war ein Renntag voll von Emotionen, da Landis weiß, dass es vielleicht seine letzte Tour ist, denn wie es nach der Hüft-OP und damit neuer Hüfte weiter geht ist ungewiss.
Der Typ hat mich in seinen Bann gezogen.
Aber auch vor Andreas Klöden zieh ich meinen Hut.
Der ist schon am Anfang vom Col du Joux-Plane eingebrochen und hat sich dann mit der Zeit wieder an Pereiro und damit einen Fixpunkt rangekämpft.
Zwar wird es wohl nichts mit dem Sieg oder dem Podium, aber wer hätte denn das nach den ersten paar Tagen Tour überhaupt erwartet?
Das war eher Wunschdenken, von daher ist das eine starke Leistung.
Der Tour-Sieg geht nur über Landis, denn schon im 1.EZF nahm er Sastre 1:20 und Pereiro 1:48 ab ... auf Klöden hat er 0:50 gutgemacht damals.
Sicher ist das 2.EZF aufgrund der Regeneration was anderes, aber das Sastre oder Pereiro das halten bzw. Klöden 1:59 auf Landis aufholt ist wohl unmöglich.
Da holt Klöden eher noch Pereiro oder Sastre.
Man darf gespannt sein.
Es war glaub ich nie so knapp unter den ersten 3 vor dem Finale ... innerhalb von 30 Sekunden ... also let's roll
Was er sich heute getraut hat war Kamikaze-Like ... sowas konnte man nicht erwarten von einem, der durch Armstrongs Schule ging und vorgestern selber noch sagte, dass es im Radsport um Taktik geht.
Als er am ersten Berg ging hab ich mir gedacht er wil aufgrund seiner Frustration die Tour "zum platzen bringen", so wie es 2000 bei der gleichen Etappe Marco Pantani formulierte, als der ebenfalls am ersten Berg, dem Saisies ging.
Der Unterschied ist nur, dass Landis es durchgezogen hat und trotz 120 km Flucht am letzten Anstieg nur 1 Minute auf Sastre verlor, auf Klöden und Pereiro sogar nochmal 1 Minute gutmachte und das nach dem gestrigen Tag.
Das war ein Renntag voll von Emotionen, da Landis weiß, dass es vielleicht seine letzte Tour ist, denn wie es nach der Hüft-OP und damit neuer Hüfte weiter geht ist ungewiss.
Der Typ hat mich in seinen Bann gezogen.
Aber auch vor Andreas Klöden zieh ich meinen Hut.
Der ist schon am Anfang vom Col du Joux-Plane eingebrochen und hat sich dann mit der Zeit wieder an Pereiro und damit einen Fixpunkt rangekämpft.
Zwar wird es wohl nichts mit dem Sieg oder dem Podium, aber wer hätte denn das nach den ersten paar Tagen Tour überhaupt erwartet?
Das war eher Wunschdenken, von daher ist das eine starke Leistung.
Der Tour-Sieg geht nur über Landis, denn schon im 1.EZF nahm er Sastre 1:20 und Pereiro 1:48 ab ... auf Klöden hat er 0:50 gutgemacht damals.
Sicher ist das 2.EZF aufgrund der Regeneration was anderes, aber das Sastre oder Pereiro das halten bzw. Klöden 1:59 auf Landis aufholt ist wohl unmöglich.
Da holt Klöden eher noch Pereiro oder Sastre.
Man darf gespannt sein.
Es war glaub ich nie so knapp unter den ersten 3 vor dem Finale ... innerhalb von 30 Sekunden ... also let's roll
