11.03.2008, 20:10
Krampfhaft versuchte Lucas die Augen zu öffnen, aber nach der durchzechten letzten Nacht fiel im das nicht leicht. Er setze sich auf, schaute zur Seite und dachte sich: „Hoppla, da war ja noch was.“ Ein Mädel lag bei ihm im Bett, dass er letzte Nacht mit auf das Zimmer genommen hatte. Schmuseeinheiten konnten nun aber nicht mehr verteilt werden, weshalb Lucas sie weckte und bat so schnell wie möglich das Zimmer zu verlassen.
Anna wollte allerdings noch bleiben, aber nach einer kurzen Diskussion konnte Lucas sie schlussendlich aus dem Zimmer schicken. „Oh man“, dachte sich Lucas. „Die letzte Nacht war echt ziemlich doll.“ Das Selbe musste sich wohl Tobi denken, denn der kam noch recht verpennt aus dem Bad. „Oh man, hier stinkst wie in einer Kneipe. Der Kimi Raikonnen der Radsport-Szene solltest du aber nicht werden.“ Lucas gab Tobi dafür einen Klaps auf den Hinterkopf und machte sich seinerseits auf ins Bad.
Nach einer ausgiebigen Dusche fühlte Lucas sich schon deutlich besser und die beiden machten sich auf zum Frühstück. „Um deinem neuen „Kimi Raikonnen-Ruf“ gerecht zu werden solltest du noch mal an der Hotelbar halten“, flachste Tobi. Lucas konnte darüber nicht lachen, eventuell lag das aber auch daran, dass er im Frühstückssaal schon wieder seinen Spezi vom gestrigen Morgen entdeckt hatte. Heute hatte Lucas allerdings keine Lust auf irgendwelche Spielchen und machte sich auf den Weg zum Tisch des Mannes.
„Wie kann man denn nur so penetrant sein?“, fragte sich Lucas. „Ihm selber fällt bestimmt nicht mal auf, wie daneben er sich benimmt.“ Lucas hatte nur noch ein Ziel vor Augen und ihm war relativ egal, ob ihm Leute vor die Füße liefen oder Stühle im Weg standen. Wenn nötig wurden Hindernisse einfach bei Seite geschoben. Dieses Szenario erinnerte ihn in diesem Moment an eine Bergetappe bei der Österreich-Tour. Gezeichnet von der Erschöpfung konnte am Ende der Serpentinen nur noch die Bergwertung als Fixpunkt ausgemacht werden und so fuhr Lucas einen Fan, der vor ihm lief unabsichtlich um und stürzte.
Der Unterschied nun war, dass er die Hindernisse absichtlich aus dem Weg räumte. Er war wütend und jeder im Raum, der ihn sah konnte es ihm ansehen. Auch Tobi behielt einen kleinen Sicherheitsabstand zu seinem Bruder.
Am Tisch des Mannes angekommen entlud sich Lucas seine Wut. Mit der flachen Hand knallte er auf den Tisch und schrie den Mann an, dass er seine dämlichen Spielchen lassen sollte. Dieser ließ vor Schreck sein auf seine Hose fallen. Das passte perfekt zu dem Bild, das Lucas von ihm hatte. Der Mann saß mit offenem Mund da und brachte kein Wort heraus, er stotterte lediglich vor sich hin. Nach einigen Sekunden hatte er sich allerdings gefangen.
„E … E … Es … tu … tut mir Leid, ich wollte Sie nicht belästigen. Es ist nun sicherlich ein schlechter Zeitpunkt Ihnen den Grund zu nennen, warum ich sie die letzten beiden Tage beobachtet habe, aber da bleibt mir wohl keine andere Wahl. Schließlich möchte ich die Situation auch nicht eskalieren lassen. Ich denke, das ist im Sinne aller Beteiligten.“
Lucas stutzte. „Warum im Sinne aller Beteiligten?“
„Nun gut, mein Name ist Falco Poulsen und ich bin im Auftrag …“
Anna wollte allerdings noch bleiben, aber nach einer kurzen Diskussion konnte Lucas sie schlussendlich aus dem Zimmer schicken. „Oh man“, dachte sich Lucas. „Die letzte Nacht war echt ziemlich doll.“ Das Selbe musste sich wohl Tobi denken, denn der kam noch recht verpennt aus dem Bad. „Oh man, hier stinkst wie in einer Kneipe. Der Kimi Raikonnen der Radsport-Szene solltest du aber nicht werden.“ Lucas gab Tobi dafür einen Klaps auf den Hinterkopf und machte sich seinerseits auf ins Bad.
Nach einer ausgiebigen Dusche fühlte Lucas sich schon deutlich besser und die beiden machten sich auf zum Frühstück. „Um deinem neuen „Kimi Raikonnen-Ruf“ gerecht zu werden solltest du noch mal an der Hotelbar halten“, flachste Tobi. Lucas konnte darüber nicht lachen, eventuell lag das aber auch daran, dass er im Frühstückssaal schon wieder seinen Spezi vom gestrigen Morgen entdeckt hatte. Heute hatte Lucas allerdings keine Lust auf irgendwelche Spielchen und machte sich auf den Weg zum Tisch des Mannes.
„Wie kann man denn nur so penetrant sein?“, fragte sich Lucas. „Ihm selber fällt bestimmt nicht mal auf, wie daneben er sich benimmt.“ Lucas hatte nur noch ein Ziel vor Augen und ihm war relativ egal, ob ihm Leute vor die Füße liefen oder Stühle im Weg standen. Wenn nötig wurden Hindernisse einfach bei Seite geschoben. Dieses Szenario erinnerte ihn in diesem Moment an eine Bergetappe bei der Österreich-Tour. Gezeichnet von der Erschöpfung konnte am Ende der Serpentinen nur noch die Bergwertung als Fixpunkt ausgemacht werden und so fuhr Lucas einen Fan, der vor ihm lief unabsichtlich um und stürzte.
Der Unterschied nun war, dass er die Hindernisse absichtlich aus dem Weg räumte. Er war wütend und jeder im Raum, der ihn sah konnte es ihm ansehen. Auch Tobi behielt einen kleinen Sicherheitsabstand zu seinem Bruder.
Am Tisch des Mannes angekommen entlud sich Lucas seine Wut. Mit der flachen Hand knallte er auf den Tisch und schrie den Mann an, dass er seine dämlichen Spielchen lassen sollte. Dieser ließ vor Schreck sein auf seine Hose fallen. Das passte perfekt zu dem Bild, das Lucas von ihm hatte. Der Mann saß mit offenem Mund da und brachte kein Wort heraus, er stotterte lediglich vor sich hin. Nach einigen Sekunden hatte er sich allerdings gefangen.
„E … E … Es … tu … tut mir Leid, ich wollte Sie nicht belästigen. Es ist nun sicherlich ein schlechter Zeitpunkt Ihnen den Grund zu nennen, warum ich sie die letzten beiden Tage beobachtet habe, aber da bleibt mir wohl keine andere Wahl. Schließlich möchte ich die Situation auch nicht eskalieren lassen. Ich denke, das ist im Sinne aller Beteiligten.“
Lucas stutzte. „Warum im Sinne aller Beteiligten?“
„Nun gut, mein Name ist Falco Poulsen und ich bin im Auftrag …“
