19.09.2008, 14:17
Herzlich willkommen zu einer neuen Staffel von "The Ultimate Fighter". Mittlerweile sind wir bei der achten Staffel angelangt und die Vergangenheit hat vor allem zwei Dinge gezeigt.
Erstens: Man sollte einen TUF-Fighter niemals unterschätzen oder vorzeitig abstempeln. Denn wenn uns die Erfolge von Matt Serra, Forrest Griffin, Patrick Cote, Joe Stevenson oder Rashad Evans eines gezeigt haben, dann das in jedem TUFfer ein richtiger Fighter steckt, der eine Menge Potential besitzt.
Und zweitens: die Qualität der Staffeln wird immer schlechter und SpikeTV scheint das Augenmerk mehr auf den alltäglichen Reality-Wahnsinn innerhalb des Hauses zu legen, anstatt die Fighter richtig zu hypen und vorzustellen.
Man wird sehen, in wie weit die sich stetig verschlechternden Quoten eine Reaktion bei Dana White oder SpikeTV hervorgerufen haben, erfreulich wäre es definitiv.
Aber genug des Vorgeplänkels. Los gehts mit einer neuen Staffel: The Ultimate Fighter!
Das Einführungsvideo beschäftigt sich erst mit den Erfolgen vergangener TUF-Fighter oder, im Falle Griffins, auch Coaches, die den Weg an die Spitze angetreten haben, bevor die neuen Coaches Frank Mir und Antonio Rodrigo Nogueira in einem kurzen Video vorgestellt werden.
Die UFC fackelt auch gar nicht lange, stattdessen wird sofort ins Trainingszentrum geschalten, wo Dana White die 32 Kämpfer auch wieder einmal mit einer seiner berüchtigten Ansprachen begrüßen will. Doch bevor er überhaupt die Gelegenheit dazu hat, bricht schon der erste Kämpfer, Philippe Nover, aufgrund der typischen Nevada-Hitze zusammen.
Kaum ist Nolver bei Bewusstsein und halbwegs klar im Kopf, folgt nun auch die Einführung von White. Wieder sind es 32 Fighter, die ins Haus wollen und wieder wird schon vorab durch Ausscheidungskämpfe ausgesiebt werden. Im Gegensatz zu den letzten Staffeln kehrt die UFC allerdings zurück zu zwei Gewichtsklassen, Light- und Light Heavyweight.
Wird werden auch gleich wieder mit einem überaus bescheidenen Kämpfer vertraut gemacht, denn Jason Guida, Bruder des erst Mittwoch erfolgreichen Clay Guida, ist einer der Teilnehmer der Show und gibt gleich zu Protokoll, gegen alles und jeden anzutreten, egal ob es ein UFC-Fighter wie Anderson Silva und Chuck Liddell oder ein anderer Fighter sei.
Nun betreten auch die Coaches die Szenerie. Erst der aktuelle Interim Heavyweight Champion, Big Nog, der die Staffel als Vorbereitung auf den Kampf gegen Frank Mir sieht und anschließen Frank Mir selbst, der ja bekanntlich der Herausforderer auf diesen "Titel" ist.
Die Kämpfer haben nun 24 Stunden Zeit, ihr Kampfgewicht zu erreichen, bevor es dann weitere 24 Stunden später in den Käfig geht, um sich für das TUF-Haus zu qualifizieren. So machen sich auch alle Kämpfer daran, möglichst schnell ein paar überflüssige Pfunde auf dem Drahtesel oder Laufband loszuwerden und Jason Guida scheint dabei kleinere Schwierigkeiten zu bekommen. Das Weight-Cutting nimmt Guida dermaßen mit, das er mitten in der Vorbereitung nach mehreren Krämpfen und mehrmaligem Übergeben das Gewichtslimit nicht erreicht und schlussendlich mit 207 Pfund kampflos die Heimreise antreten muss. Die Ärzte hatten vorher weiteren Gewichtsverlust aus Gesundheitsgründen untersagt. Guida ist damit überhaupt nicht einverstanden und versucht vergebens, die Athletic Comission um eine weitere Stunde Weight Cutting zu bitten. Somit ist Guida der erste, der die Show wieder verlassen muss, und zwar im Krankenwagen. Dana White hat vorgesorgt und präsentiert mit Mike Stewart einen Ersatz, der sofort einspringen und sich aus eigener Kraft ins Haus katapultieren kann.
Außer Guida haben alle ihr Kampfgewicht erreicht und so kann es nach 20 Minuten auch schon mit den Ausscheidungskämpfen losgehen.
-Light Heavyweight Fight:
Mike Stewart (1-0-0) vs. Krzysztof Soszynski (16-8-1)
Erster Fight, erster TKO. Nach kurzem Abtasten trifft Stewart eine harte Linke. Soszynski geht hinterher und landet weitere Schläge, bevor Mazzagatti nach 15 Sekunden schon abbrechen muss. Stewart somit draußen und Soszynski bleibt damit weiterhin eine Unbekannte, denn genau evaluieren kann man ihn aufgrund dieser Leistung noch nicht. Aber er ist somit der erste Hausbewohner.
-Lightweight Fight:
Fernando Bernstein (2-0-0) vs. Dave Kaplan (2-1-0)
Anfänglicher Schlagabtausch, indem beide variieren mit High oder Low Kicks sowie ein wenig Brawling und Thay-Clinch. Und auch wenn die Machete Bernstein anfänglich besser dasteht, so ist es Kaplan der mit zunehmender Dauer das Kommando übernimmt, einen leichten Takedown schafft und nach ein wenig Ground and Pound einen Rear Naked Choke zum Sieg ansetzen kann. Kaplan mit einem leichten Erfolg, gegen einen am Boden überforderten Gegner.
-Lightweight Fight:
Joe Duarte (3-0-0) vs. Phillipe Nolver (4-0-1)
Nolver beginnt gut mit zwei High Kicks und zwei Knien zum Körper gefolgt von zwei Tiefschlägen. Nach der kurzen Pause geht es wieder in den Clinch. Von beiden kommt, außer ein paar Kniestößen, wenig. Dean trennt die beiden und wieder versucht Nolver, High Kicks durchzubringen, aber Duarte hat den Braten gerochen und streckt Nolver mit einer Rechten zu Boden. Nolver kämpft am Boden, aber Duarte bekommt noch den Rücken, bevor die Runde endet, die ich Duarte aufgrund zweier klarer Treffer gebe.
Zweite Runde und wieder geht es in den Clinch und endlich mal ein Takedown. Nolver kann Duarte am Boden gut mit Schlägen eindecken, bevor er Duartes Rücken zu einem Rear Naked Choke ausnutzen kann. Nolver zeigte gute Anlagen, aber mittlerweile dürfte jeder gesehen haben, dass er bei einem High Kick die Linke runternimmt und offen für alles ist.
-Light Heavyweight:
Eric Magee (3-1-0) vs. Lules Bruchez (0-0-0)
Magee bekommt sofort den Takedown und kann nach kurzer Zeit eine Guillotine zu fassen bekommen, aus der sich Bruchez befreien kann, bevor er wiederum auf den Rücken Magees kommt und von dort mittels Rear Naked Choke den Sieg einfährt.
-Light Heavyweight Fight:
Vinny Magalhaes vs. Lance Evans
Hier bietet die UFC selbst nur ein Recap an, sodass ich auf die Aussagen der Beteiligten vertrauen muss. Und die spärlichen Bilder, die ich zu sehen bekomme zeigen einen defensiven Magalhaes, der den anstürmenden Evans mit Kicks und Schlägen eindeckt. Die Ringglocke ertönt und Evans meint, eine Rippe wäre von einem Kick angeschlagen und er könne nicht weitermachen.
-Light Heavyweight Fight:
Ryan Jimmo vs. Antwain Britt
Wieder nur ein Kurzrecap. Man sieht einige gute Bilder von Britt, seien es ein Reverse oder ein paar gute Kombinationen. Auch Mir spricht gut über ihn, einziges Manko wäre, das Britt zu klein für die Division zu sein scheint. Gegen Jimmo reicht es aber noch und nach Majority Decision zieht Britt ins Haus ein.
-Lightweight Fight:
Brian McLaughlin vs. Brandon Garner
McLaughlin ist hier der dominierende Kämpfer, der nach einem Takedown Garner scheinbar die komplette erste Runde lang am Boden halten kann. In der zweiten Runde dann das selbe Spiel. McLaughlin mit dem Takedown, aber Garner schafft dieses mal den Reverse. Garner steht auf und hämmert McLaughlin mit einem brutalen Kniestoß zu Boden. Tja, Pech für Garner, dass McLaughlin noch ein Knie am Boden hatte und somit als downed opponent gilt. Und so erleben wir wieder eine neue Situation. McLaughlin kann den Kampf nicht fortführen und Garner hat den Treffer unabsichtlich gesetzt, sodass wir einen No Contest haben und alle etwas verwirrt aus der Wäsche schauen. So kommt President White ins Spiel, der für diese Situation natürlich auch die passende Lösung hat: Garner muss nach hause fahren, da er mit einem illegalen Kniestoß zum Kampfabbruch geführt hatte und McLaughlin den Kampf vorher dominiert hatte. Ich kann das nachvollziehen, aber fände es gut, wenn Garner erster Ersatzkämpfer bei einer möglichen Verletzung eines Lightweights wäre.
-Lightweight Fight:
Junie Browning (2-0-0) vs. Jose Aguilar (2-0-0)
Oh man, hier haben wir zwei echte Kotzbrocken der Menschheit vereint. Zu schade dass einer der beiden die Heimreise antreten muss, denn es wäre nach den Aussagen echt witzig gewesen im Haus. Also zuerst mal Browning, der mit der Aussage besticht, das der große Unterschied zwischen ihm und dem Rest der Fighter ist, dass er auch kämpfen könne, während alle anderen nur hier seien, um ein kostenloses Tapout-Shirt abzugreifen. Big Nog meint schon vor dem Kampf, dass Browning Brasilianer nicht ausstehen kann und er ihn deshalb nicht in seinem Team wolle.
Wer gedacht hat, Brownings Trash Talk könne man nicht mehr toppen, sieht sich getäuscht, wenn Jose Aguilar, genannt Freddy, den Raum betritt und mit der Aussage Punkte sammelt, er gehöre in eine Liga mit Napoleon, Alexander dem Großen und, jawohl, Hitler. Nun sagen wir es mal so, auf meiner Sympathieskala rangiert er momentan nicht weit vor dem Letztgenannten.
Und nach dem Fight muss ich meine Aussage sogar wiederholen, denn der Fight war, für einen Elimination Fight, erste Sahne. Hin und her Browning mit den Vorteilen im Standup und Aguilar mit mehreren Submission-Versuchen, aus denen Browning geschickt entkommt. Der Mann weiß offensichtlich, was er tut und auch das Ground and Pound am Boden sieht gut aus. Zudem kann Browning auch gekonnt von einer Position in die andere wechseln. Aguilar kann sich nur knapp in die Pause retten und muss von seinen Betreuern in die Ecke gestützt werden. Die wollen ihm zwar noch gut zureden, aber Aguilar scheint so geschafft, dass er zwischen den Runden aufgibt.
In dieser Form scheint Browning einer der Favoriten auf den Vertrag zu sein. Nur von seinem hohen Ross sollte er schleunigst runter, das hat schon so manchen Fighter (hallo CB) den Sieg gekostet.
Somit haben folgende Fighter das Ticket in die Runde der letzten acht ihrer Klasse gelöst:
Light Heavyweight: Krzysztof Soszynski, Lules Bruchez, Vinny Magalhaes, Antwain Britt
Lightweight: Dave Kaplan, Phillipe Nolver, Brian McLaughlin, Junie Browning
Das war es auch schon mit der ersten Folge. Ich muss sagen, ich mag das Format, da man in den ersten beiden Folgen jede Menge Action zu sehen bekommt.
Schaut daher auch nächste Woche wieder rein, wenn es mit den nächsten acht Fights weitergeht und wir die letzten Hausbewohner begutachten können sowie rausfinden, woher die ganzen Blutflecken im Oktagon kommen.
Erstens: Man sollte einen TUF-Fighter niemals unterschätzen oder vorzeitig abstempeln. Denn wenn uns die Erfolge von Matt Serra, Forrest Griffin, Patrick Cote, Joe Stevenson oder Rashad Evans eines gezeigt haben, dann das in jedem TUFfer ein richtiger Fighter steckt, der eine Menge Potential besitzt.
Und zweitens: die Qualität der Staffeln wird immer schlechter und SpikeTV scheint das Augenmerk mehr auf den alltäglichen Reality-Wahnsinn innerhalb des Hauses zu legen, anstatt die Fighter richtig zu hypen und vorzustellen.
Man wird sehen, in wie weit die sich stetig verschlechternden Quoten eine Reaktion bei Dana White oder SpikeTV hervorgerufen haben, erfreulich wäre es definitiv.
Aber genug des Vorgeplänkels. Los gehts mit einer neuen Staffel: The Ultimate Fighter!
Das Einführungsvideo beschäftigt sich erst mit den Erfolgen vergangener TUF-Fighter oder, im Falle Griffins, auch Coaches, die den Weg an die Spitze angetreten haben, bevor die neuen Coaches Frank Mir und Antonio Rodrigo Nogueira in einem kurzen Video vorgestellt werden.
Die UFC fackelt auch gar nicht lange, stattdessen wird sofort ins Trainingszentrum geschalten, wo Dana White die 32 Kämpfer auch wieder einmal mit einer seiner berüchtigten Ansprachen begrüßen will. Doch bevor er überhaupt die Gelegenheit dazu hat, bricht schon der erste Kämpfer, Philippe Nover, aufgrund der typischen Nevada-Hitze zusammen.
Kaum ist Nolver bei Bewusstsein und halbwegs klar im Kopf, folgt nun auch die Einführung von White. Wieder sind es 32 Fighter, die ins Haus wollen und wieder wird schon vorab durch Ausscheidungskämpfe ausgesiebt werden. Im Gegensatz zu den letzten Staffeln kehrt die UFC allerdings zurück zu zwei Gewichtsklassen, Light- und Light Heavyweight.
Wird werden auch gleich wieder mit einem überaus bescheidenen Kämpfer vertraut gemacht, denn Jason Guida, Bruder des erst Mittwoch erfolgreichen Clay Guida, ist einer der Teilnehmer der Show und gibt gleich zu Protokoll, gegen alles und jeden anzutreten, egal ob es ein UFC-Fighter wie Anderson Silva und Chuck Liddell oder ein anderer Fighter sei.
Nun betreten auch die Coaches die Szenerie. Erst der aktuelle Interim Heavyweight Champion, Big Nog, der die Staffel als Vorbereitung auf den Kampf gegen Frank Mir sieht und anschließen Frank Mir selbst, der ja bekanntlich der Herausforderer auf diesen "Titel" ist.
Die Kämpfer haben nun 24 Stunden Zeit, ihr Kampfgewicht zu erreichen, bevor es dann weitere 24 Stunden später in den Käfig geht, um sich für das TUF-Haus zu qualifizieren. So machen sich auch alle Kämpfer daran, möglichst schnell ein paar überflüssige Pfunde auf dem Drahtesel oder Laufband loszuwerden und Jason Guida scheint dabei kleinere Schwierigkeiten zu bekommen. Das Weight-Cutting nimmt Guida dermaßen mit, das er mitten in der Vorbereitung nach mehreren Krämpfen und mehrmaligem Übergeben das Gewichtslimit nicht erreicht und schlussendlich mit 207 Pfund kampflos die Heimreise antreten muss. Die Ärzte hatten vorher weiteren Gewichtsverlust aus Gesundheitsgründen untersagt. Guida ist damit überhaupt nicht einverstanden und versucht vergebens, die Athletic Comission um eine weitere Stunde Weight Cutting zu bitten. Somit ist Guida der erste, der die Show wieder verlassen muss, und zwar im Krankenwagen. Dana White hat vorgesorgt und präsentiert mit Mike Stewart einen Ersatz, der sofort einspringen und sich aus eigener Kraft ins Haus katapultieren kann.
Außer Guida haben alle ihr Kampfgewicht erreicht und so kann es nach 20 Minuten auch schon mit den Ausscheidungskämpfen losgehen.
-Light Heavyweight Fight:
Mike Stewart (1-0-0) vs. Krzysztof Soszynski (16-8-1)
Erster Fight, erster TKO. Nach kurzem Abtasten trifft Stewart eine harte Linke. Soszynski geht hinterher und landet weitere Schläge, bevor Mazzagatti nach 15 Sekunden schon abbrechen muss. Stewart somit draußen und Soszynski bleibt damit weiterhin eine Unbekannte, denn genau evaluieren kann man ihn aufgrund dieser Leistung noch nicht. Aber er ist somit der erste Hausbewohner.
-Lightweight Fight:
Fernando Bernstein (2-0-0) vs. Dave Kaplan (2-1-0)
Anfänglicher Schlagabtausch, indem beide variieren mit High oder Low Kicks sowie ein wenig Brawling und Thay-Clinch. Und auch wenn die Machete Bernstein anfänglich besser dasteht, so ist es Kaplan der mit zunehmender Dauer das Kommando übernimmt, einen leichten Takedown schafft und nach ein wenig Ground and Pound einen Rear Naked Choke zum Sieg ansetzen kann. Kaplan mit einem leichten Erfolg, gegen einen am Boden überforderten Gegner.
-Lightweight Fight:
Joe Duarte (3-0-0) vs. Phillipe Nolver (4-0-1)
Nolver beginnt gut mit zwei High Kicks und zwei Knien zum Körper gefolgt von zwei Tiefschlägen. Nach der kurzen Pause geht es wieder in den Clinch. Von beiden kommt, außer ein paar Kniestößen, wenig. Dean trennt die beiden und wieder versucht Nolver, High Kicks durchzubringen, aber Duarte hat den Braten gerochen und streckt Nolver mit einer Rechten zu Boden. Nolver kämpft am Boden, aber Duarte bekommt noch den Rücken, bevor die Runde endet, die ich Duarte aufgrund zweier klarer Treffer gebe.
Zweite Runde und wieder geht es in den Clinch und endlich mal ein Takedown. Nolver kann Duarte am Boden gut mit Schlägen eindecken, bevor er Duartes Rücken zu einem Rear Naked Choke ausnutzen kann. Nolver zeigte gute Anlagen, aber mittlerweile dürfte jeder gesehen haben, dass er bei einem High Kick die Linke runternimmt und offen für alles ist.
-Light Heavyweight:
Eric Magee (3-1-0) vs. Lules Bruchez (0-0-0)
Magee bekommt sofort den Takedown und kann nach kurzer Zeit eine Guillotine zu fassen bekommen, aus der sich Bruchez befreien kann, bevor er wiederum auf den Rücken Magees kommt und von dort mittels Rear Naked Choke den Sieg einfährt.
-Light Heavyweight Fight:
Vinny Magalhaes vs. Lance Evans
Hier bietet die UFC selbst nur ein Recap an, sodass ich auf die Aussagen der Beteiligten vertrauen muss. Und die spärlichen Bilder, die ich zu sehen bekomme zeigen einen defensiven Magalhaes, der den anstürmenden Evans mit Kicks und Schlägen eindeckt. Die Ringglocke ertönt und Evans meint, eine Rippe wäre von einem Kick angeschlagen und er könne nicht weitermachen.
-Light Heavyweight Fight:
Ryan Jimmo vs. Antwain Britt
Wieder nur ein Kurzrecap. Man sieht einige gute Bilder von Britt, seien es ein Reverse oder ein paar gute Kombinationen. Auch Mir spricht gut über ihn, einziges Manko wäre, das Britt zu klein für die Division zu sein scheint. Gegen Jimmo reicht es aber noch und nach Majority Decision zieht Britt ins Haus ein.
-Lightweight Fight:
Brian McLaughlin vs. Brandon Garner
McLaughlin ist hier der dominierende Kämpfer, der nach einem Takedown Garner scheinbar die komplette erste Runde lang am Boden halten kann. In der zweiten Runde dann das selbe Spiel. McLaughlin mit dem Takedown, aber Garner schafft dieses mal den Reverse. Garner steht auf und hämmert McLaughlin mit einem brutalen Kniestoß zu Boden. Tja, Pech für Garner, dass McLaughlin noch ein Knie am Boden hatte und somit als downed opponent gilt. Und so erleben wir wieder eine neue Situation. McLaughlin kann den Kampf nicht fortführen und Garner hat den Treffer unabsichtlich gesetzt, sodass wir einen No Contest haben und alle etwas verwirrt aus der Wäsche schauen. So kommt President White ins Spiel, der für diese Situation natürlich auch die passende Lösung hat: Garner muss nach hause fahren, da er mit einem illegalen Kniestoß zum Kampfabbruch geführt hatte und McLaughlin den Kampf vorher dominiert hatte. Ich kann das nachvollziehen, aber fände es gut, wenn Garner erster Ersatzkämpfer bei einer möglichen Verletzung eines Lightweights wäre.
-Lightweight Fight:
Junie Browning (2-0-0) vs. Jose Aguilar (2-0-0)
Oh man, hier haben wir zwei echte Kotzbrocken der Menschheit vereint. Zu schade dass einer der beiden die Heimreise antreten muss, denn es wäre nach den Aussagen echt witzig gewesen im Haus. Also zuerst mal Browning, der mit der Aussage besticht, das der große Unterschied zwischen ihm und dem Rest der Fighter ist, dass er auch kämpfen könne, während alle anderen nur hier seien, um ein kostenloses Tapout-Shirt abzugreifen. Big Nog meint schon vor dem Kampf, dass Browning Brasilianer nicht ausstehen kann und er ihn deshalb nicht in seinem Team wolle.
Wer gedacht hat, Brownings Trash Talk könne man nicht mehr toppen, sieht sich getäuscht, wenn Jose Aguilar, genannt Freddy, den Raum betritt und mit der Aussage Punkte sammelt, er gehöre in eine Liga mit Napoleon, Alexander dem Großen und, jawohl, Hitler. Nun sagen wir es mal so, auf meiner Sympathieskala rangiert er momentan nicht weit vor dem Letztgenannten.
Und nach dem Fight muss ich meine Aussage sogar wiederholen, denn der Fight war, für einen Elimination Fight, erste Sahne. Hin und her Browning mit den Vorteilen im Standup und Aguilar mit mehreren Submission-Versuchen, aus denen Browning geschickt entkommt. Der Mann weiß offensichtlich, was er tut und auch das Ground and Pound am Boden sieht gut aus. Zudem kann Browning auch gekonnt von einer Position in die andere wechseln. Aguilar kann sich nur knapp in die Pause retten und muss von seinen Betreuern in die Ecke gestützt werden. Die wollen ihm zwar noch gut zureden, aber Aguilar scheint so geschafft, dass er zwischen den Runden aufgibt.
In dieser Form scheint Browning einer der Favoriten auf den Vertrag zu sein. Nur von seinem hohen Ross sollte er schleunigst runter, das hat schon so manchen Fighter (hallo CB) den Sieg gekostet.
Somit haben folgende Fighter das Ticket in die Runde der letzten acht ihrer Klasse gelöst:
Light Heavyweight: Krzysztof Soszynski, Lules Bruchez, Vinny Magalhaes, Antwain Britt
Lightweight: Dave Kaplan, Phillipe Nolver, Brian McLaughlin, Junie Browning
Das war es auch schon mit der ersten Folge. Ich muss sagen, ich mag das Format, da man in den ersten beiden Folgen jede Menge Action zu sehen bekommt.
Schaut daher auch nächste Woche wieder rein, wenn es mit den nächsten acht Fights weitergeht und wir die letzten Hausbewohner begutachten können sowie rausfinden, woher die ganzen Blutflecken im Oktagon kommen.
