04.12.2008, 13:49
Episode 12:
Wir starten gleich mit den Light Heavyweights. Für Soszynski ist es etwas komisch, seinen Teamkameraden in und außerhalb des Hauses KO schlagen zu müssen, da beide bei Team Quest trainieren. Soszynski besticht mit der Aussage, dass der Grad des Gürtels bei einem Grappler mit jedem Punch, den er kassiert, zurückgeht. Magalhaes meint, der Kampf wäre nahezu vorbestimmt gewesen und er gehe ohne Nervosität daran, allerdings sei er sich bewusst, dass Soszynski einen Erfahrungsvorteil habe.
Der Fight beginnt und Magalhaes will sofort die Distanz verkürzen, um den Takedown zu schaffen, aber Soszynski riecht den Braten. Soszynski beginnt stattdessen mit Leg Kicks, während Magalhaes jede sich ihm bietende Möglichkeit dazu nutzt, Soszynski in seine Guard zu ziehen. Aus dem ersten Versuch kann sich Soszynski noch befreien, aber beim zweiten mal sieht es schon besser für Magalhaes aus, denn er kann sofort seine Beine um Soszynskis Kopf schwingen und da er auch noch den Arm zu fassen bekommen hat, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Magalhaes die Armbar richtig anziehen kann, sodass Krzysztof Soszynski aufgeben muss.
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Vincent Magalhaes (Team Mir) besiegt Krzysztof Soszynski (Team Mir) durch Submission (Kimura) in Runde 1
Soszynski sieht ein, dass er in naher Zukunft mehr an seinem BJJ arbeiten muss, aber er ist zuversichtlich, in der UFC unterzukommen, während Magalhaes einfach froh ist, diesen wichtigen Sieg einzufahren und im Finale zu stehen.
Es gibt den Schnitt und wir sehen Junie Brownings Vorbereitungen auf den Kampf. Er gibt an, seinen Rhythmus verloren zu haben, seit er im Haus sei, da er Fehler mache, die ihm im normalen Training im heimatlichen Camp nicht passieren würden und er geht soweit, zu sagen, dass er sich im Haus eher verschlechtert als verbessert habe. Junie ist sogar so enttäuscht von sich, dass er Frank Mir anbietet, durch Shane Nelson oder einen anderen Teamkameraden ersetzt zu werden, da er keine Lust habe, zu kämpfen. Für mir ist das nur ein weiteres Kapitel im buch "Headcase Junie Browning".
Abends wird natürlich auch im Haus über die beiden Halbfinal-Fights, die bisher stattgefunden haben, diskutiert und Magalhaes und Browning äußern sich despektierlich gegenüber Baders Leistung. Shane Primm verteidigt seinen Teamkaeraden und Browning meint, egal, wer die Staffel gewinne, er sei immer noch der beste Lightweight. Primm meint dann, dass Browning nicht immer sein Maul aufreißen solle, sondern auch mal Leistung bringen sollte, da sein Kampf gegen Rolando Delgado auch nicht das Gelbe vom Ei sei. Browning tickt dahingehend sofort aus und wirft erst einmal seine Tasse auf Primm, nur um anschließend wutentbrannt auf ihn loszugehen und Primm hat Glück, dass ein mächtiger Schwinger an seinem Kopf vorbeizischt. Sehr sportlich Junie, auf einen unvorbereiteten Mitbewohner loszugehen, der zudem auch die ganze Zeit über nur entspannt in seinem Sessel saß.
Natürlich wird Dana White gerufen und er unterhält sich ein weiteres mal mit Browning und erklärt ihm, dass er schon drei mal hätte fliegen müssen. Browning gibt an, mit dem Druck im Haus und den Kameras nicht zurechtzukommen und gibt durch die Blume zu Verstehen, den leichten Ausweg aus der Show nehmen zu wollen. Durch einen Rausschmiss könne er im Nachhinein immer noch behaupten, dass er der beste Lightweight der Staffel gewesen sei, während er bei einer landesweit übertragenen Niederlage nicht mehr seine Klappe aufreißen könne. Dana White weiß sofort Bescheid, will aber Browning nicht in die Karten spielen, sondern erst einmal die anderen Kämpfer befragen. Er erläutert den anwesenden Kämpfern die Hintergründe Brownings und alle, vor allem Escudero, sind der Meinung, dass Browning kämpfen soll, damit er auf sportlichem Weg aus dem Haus fliegen soll. Dana White hofft darauf, dass sich am Ende die Gerechtigkeit durchsetzen wird und Escudero Browning ein wenig Vernunft einprügelt. Browning beteuert anschließend weiterhin, dass es der letzte Ausraster gewesen sei und bedankt sich artig für die gefühlte 52. Chance auf den Finaleinzug.
Allerdings lässt die Katze das Mausen, oder in diesem Fall das Trashtalken nicht, denn Browning verspricht, seine aktive Karriere an den Nagel zu hängen, wenn er Escudero nicht besiegen kann, da Escudero nichts anderes als ein eindimensionaler Wrestler sei und wenn er ihn nicht schlagen könne, kann er keinen in der UFC besiegen. Hmm, hatten wir nicht so etwas schon mal, dass Browning den Kampf wegschenken wollte, wenn Delgado die erste Runde übersteht? Am Ende sprangen zwei Runden und zudem eine Sudden-Victory-Runde heraus, also hoffen wir mal, dass sich Brownings Prophezeiung erneut bewahrheiten wird.
Escudero hofft nur, Brownings große Klappe zu stopfen, da es endlich an der Zeit sei, Browning die Grenzen aufzuzeigen.
Der Fight beginnt und Browning dehnt sich erst einmal ein wenig. Sehr sehr respektvoll, wie immer von Browning. Escudero lässt sich davon nicht beirren und scheint den Fight im Stand austragen zu wollen. Beide beackern sich im Stand, wobei Escudero ein paar Leg Kicks und Browning Body Punches landen kann. Escudero mit dem Takedown, aber er lässt Browning kurz darauf los und es geht wieder in den Stand. Browning geht in den Clinch und versucht den Takedown, aber Escudero wäre nicht Escudero, wenn er als alter Wrestler nicht den Sprawl schaffen würde. Weiter geht es im Stand und Browning wirkt irgendwie lethargisch. Escudero hat jedenfalls keine Probleme, den Fight unter Kontrolle zu halten und Brownings Alibi-Attacken auszuweichen.
10-9 Escudero
Die zweite Runde beginnt und Browning kommt aggressiver aus der Ecke, aber Escudero weicht gekonnt aus und streut immer wieder Leg Kicks und linke Haken ein. Browning setzt zum Takedown an, aber Escudero wehrt ab. Langsam frage ich mich, wer hier der Wrestler und wer der Striker ist, denn scheinbar versucht jeder, auf dem bevorzugten Terrain des Gegners gewinnen zu wollen. Browning findet kein Mittel gegen die Deckung Escuderos während dieser Mitte der zweiten Runde nun wieder einen Takedown schafft. Browning hofft, dass Mazzagatti beide wieder aufstellt, aber Mazzagatti lässt Escudero noch ein wenig gewähren und dieser arbeitet sich mit Body Punches und ein wenig Ground and Pound vor, um am Ende Junie Browning in einem D'Arce Choke zur Aufgabe bringen zu können. Sehr eindrucksvolle Leistung von Escudero und Browning war wie erhofft, enttäuschend. Da kann sicha uch Dana White ein fettes Grinsen nicht verkneifen.
-Lightweight Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Junie Browning (Team Mir) durch Submission (D'Arce Choke) in Runde 2
Im Anschluss an den Fight gibt Escudero zu Protokoll, dass er bewesien wollte, dass er kein eindimensionaler Fighter sei und dass er deshalb den Kampf im Stand hielt. Nog freut sich natürlich über seinen Schützling, während Coach Mir enttäuscht ist, dass Browning zu keinem Zeitpunkt auf die Anweiseungen aus der Ecke reagiert habe. Daher habe es Mir irgendwann auch nicht mehr für nötig gehalten, Kommandos hineinzubrüllen, wenn sie eh nicht befolgt würden. Browning habe nicht gewinnen wollen, denn er habe den Choke kommen sehen und er habe auch das Wissen und die Erfahrung, dagegen zu verteidigen. Auch Mirs Assistant Coaches sehen das so, denn Browning sei der bessere Allrounder gewesen, aber sein Dickkopf habe einer Finalteilnahme einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dana White meint am Ende, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde.
Browning ist natürlich von sich selbst enttäuscht und scheint seine Vorhersage wirklich in die Tat umsetzen zu wollen, denn er sei laut eigener Aussage wohl doch nicht für das Kämpfen geschaffen und die letzten drei Jahre seien Zeitverschwendung gewesen.
Kurz vor Ende der Folge werden wir noch Zeuge einer eingelösten wette, denn scheinbar hat Frank Mir seine Haarpracht darauf verwettet, dass Nogueiras Fighter nicht komplett ins Finale einziehen. Da das eingetreten ist, darf sich Nogueira auf Mirs Kopf austoben. White meint spaßeshalber, dass es gut sei, dass Nogueira so ein guter Fighter sei, denn er sei ein grottenschlechter Friseur. Frank Mir trägts mit Fassung und es ist wohl die einzige Szene der Staffel, die Mir sympathisch erscheinen lässt.
Am Ende der Staffel kommen noch einmal beide Coaches zu Wort. Beide geben an, sehr interessante Typen und auch neue Freunde kennengelernt zuhaben. Frank Mir meint, er habe mit sieben seiner acht Kämpfer Freundschaft geschlossen. Wer der Aussätzige hierbei ist, dürfte leicht erkennbar sein.
So geht nun eine weitere Staffel The Ultimate Fighter zu Ende. Seid gespannt, wer in neun Tagen bei der live auf SpikeTV gezeigten Final-Show den Titel des Ultimate Fighter und den hochdotierten UFC-Vertrag gewinnen kann. Ich bedanke mich bei allen, die in den letzten drei Monaten meine Ausführungen zu der Staffel zur Kenntnis genommen haben und freue mich schon darauf, selbiges bei der neunten Staffel wiederholen zu können.
Abschließend gibt es noch einmal die Gesamtübersicht über die Fights sowie die Finalpaarungen:
-Light Heavyweight Fight:
Ryan Bader (Team Nogueira) besiegt Tom Lawlor (Team Mir) durch KO in Runde 1
-Lightweight Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Shanel Nelson (Team Mir) durch Submission in Runde 2
-Light Heavyweight Fight:
Eliot Marshall (Team Mir) besiegt Shane Primm (Team Nogueira) durch Submission in Runde 1
-Lightweight Fight:
Junie Browning (Team Mir) besiegt Roli Delgado (Team Nogueira) durch Split Decision
-Light Heavyweight Fight:
Vinny Magalhaes (Team Mir) besiegt Jules Bruchez (Team Nogueira) durch Submission in Runde 1
-Lightweight Fight:
Phillipe Nover (Team Nogueira) besiegt Dave Kaplan (Team Mir) durch Submission in Runde 1
-Light Heavyweight Fight:
Krysztof Soszynski (Team Mir) besiegt Kyle Kingsbury (Team Nogueira) durch Submission in runde 1
-Lightweight Fight:
George Roop (Team Mir) besiegt John Polakowski (Team Nogueira) durch Unanimous Decision
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Ryan Bader (Team Nogueira) besiegt Eliot Marshall durch Unanimous Decision (30-27, 30-27, 30-27)
-Lightweight Halbfinal-Fight:
Phillipe Nover (Team Nogueira) besiegt George Roop (Team Mir) durch Submission (Kimura) in Runde 1
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Vincent Magalhaes (Team Mir) besiegt Krzysztof Soszynski (Team Mir) durch Submission (Armbar) in Runde 1
-Lightweight Halbfinal-Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Junie Browning (Team Mir) durch Submission (D'Arce Choke) in Runde 2
Gesamtstand: Team Nogueira 6 - 5 Team Mir
Finalpaarungen für die Finalshow am 13. Dezember:
-Lightweight Finale:
Phillipe Nover (Team Nogueira) vs. Efrain Escudero (Team Nogueira)
-Light Heavyweight Finale:
Vincent Magalhaes (Team Mir) vs. Ryan Bader (Team Nogueira)
Wir starten gleich mit den Light Heavyweights. Für Soszynski ist es etwas komisch, seinen Teamkameraden in und außerhalb des Hauses KO schlagen zu müssen, da beide bei Team Quest trainieren. Soszynski besticht mit der Aussage, dass der Grad des Gürtels bei einem Grappler mit jedem Punch, den er kassiert, zurückgeht. Magalhaes meint, der Kampf wäre nahezu vorbestimmt gewesen und er gehe ohne Nervosität daran, allerdings sei er sich bewusst, dass Soszynski einen Erfahrungsvorteil habe.
Der Fight beginnt und Magalhaes will sofort die Distanz verkürzen, um den Takedown zu schaffen, aber Soszynski riecht den Braten. Soszynski beginnt stattdessen mit Leg Kicks, während Magalhaes jede sich ihm bietende Möglichkeit dazu nutzt, Soszynski in seine Guard zu ziehen. Aus dem ersten Versuch kann sich Soszynski noch befreien, aber beim zweiten mal sieht es schon besser für Magalhaes aus, denn er kann sofort seine Beine um Soszynskis Kopf schwingen und da er auch noch den Arm zu fassen bekommen hat, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Magalhaes die Armbar richtig anziehen kann, sodass Krzysztof Soszynski aufgeben muss.
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Vincent Magalhaes (Team Mir) besiegt Krzysztof Soszynski (Team Mir) durch Submission (Kimura) in Runde 1
Soszynski sieht ein, dass er in naher Zukunft mehr an seinem BJJ arbeiten muss, aber er ist zuversichtlich, in der UFC unterzukommen, während Magalhaes einfach froh ist, diesen wichtigen Sieg einzufahren und im Finale zu stehen.
Es gibt den Schnitt und wir sehen Junie Brownings Vorbereitungen auf den Kampf. Er gibt an, seinen Rhythmus verloren zu haben, seit er im Haus sei, da er Fehler mache, die ihm im normalen Training im heimatlichen Camp nicht passieren würden und er geht soweit, zu sagen, dass er sich im Haus eher verschlechtert als verbessert habe. Junie ist sogar so enttäuscht von sich, dass er Frank Mir anbietet, durch Shane Nelson oder einen anderen Teamkameraden ersetzt zu werden, da er keine Lust habe, zu kämpfen. Für mir ist das nur ein weiteres Kapitel im buch "Headcase Junie Browning".
Abends wird natürlich auch im Haus über die beiden Halbfinal-Fights, die bisher stattgefunden haben, diskutiert und Magalhaes und Browning äußern sich despektierlich gegenüber Baders Leistung. Shane Primm verteidigt seinen Teamkaeraden und Browning meint, egal, wer die Staffel gewinne, er sei immer noch der beste Lightweight. Primm meint dann, dass Browning nicht immer sein Maul aufreißen solle, sondern auch mal Leistung bringen sollte, da sein Kampf gegen Rolando Delgado auch nicht das Gelbe vom Ei sei. Browning tickt dahingehend sofort aus und wirft erst einmal seine Tasse auf Primm, nur um anschließend wutentbrannt auf ihn loszugehen und Primm hat Glück, dass ein mächtiger Schwinger an seinem Kopf vorbeizischt. Sehr sportlich Junie, auf einen unvorbereiteten Mitbewohner loszugehen, der zudem auch die ganze Zeit über nur entspannt in seinem Sessel saß.
Natürlich wird Dana White gerufen und er unterhält sich ein weiteres mal mit Browning und erklärt ihm, dass er schon drei mal hätte fliegen müssen. Browning gibt an, mit dem Druck im Haus und den Kameras nicht zurechtzukommen und gibt durch die Blume zu Verstehen, den leichten Ausweg aus der Show nehmen zu wollen. Durch einen Rausschmiss könne er im Nachhinein immer noch behaupten, dass er der beste Lightweight der Staffel gewesen sei, während er bei einer landesweit übertragenen Niederlage nicht mehr seine Klappe aufreißen könne. Dana White weiß sofort Bescheid, will aber Browning nicht in die Karten spielen, sondern erst einmal die anderen Kämpfer befragen. Er erläutert den anwesenden Kämpfern die Hintergründe Brownings und alle, vor allem Escudero, sind der Meinung, dass Browning kämpfen soll, damit er auf sportlichem Weg aus dem Haus fliegen soll. Dana White hofft darauf, dass sich am Ende die Gerechtigkeit durchsetzen wird und Escudero Browning ein wenig Vernunft einprügelt. Browning beteuert anschließend weiterhin, dass es der letzte Ausraster gewesen sei und bedankt sich artig für die gefühlte 52. Chance auf den Finaleinzug.
Allerdings lässt die Katze das Mausen, oder in diesem Fall das Trashtalken nicht, denn Browning verspricht, seine aktive Karriere an den Nagel zu hängen, wenn er Escudero nicht besiegen kann, da Escudero nichts anderes als ein eindimensionaler Wrestler sei und wenn er ihn nicht schlagen könne, kann er keinen in der UFC besiegen. Hmm, hatten wir nicht so etwas schon mal, dass Browning den Kampf wegschenken wollte, wenn Delgado die erste Runde übersteht? Am Ende sprangen zwei Runden und zudem eine Sudden-Victory-Runde heraus, also hoffen wir mal, dass sich Brownings Prophezeiung erneut bewahrheiten wird.
Escudero hofft nur, Brownings große Klappe zu stopfen, da es endlich an der Zeit sei, Browning die Grenzen aufzuzeigen.
Der Fight beginnt und Browning dehnt sich erst einmal ein wenig. Sehr sehr respektvoll, wie immer von Browning. Escudero lässt sich davon nicht beirren und scheint den Fight im Stand austragen zu wollen. Beide beackern sich im Stand, wobei Escudero ein paar Leg Kicks und Browning Body Punches landen kann. Escudero mit dem Takedown, aber er lässt Browning kurz darauf los und es geht wieder in den Stand. Browning geht in den Clinch und versucht den Takedown, aber Escudero wäre nicht Escudero, wenn er als alter Wrestler nicht den Sprawl schaffen würde. Weiter geht es im Stand und Browning wirkt irgendwie lethargisch. Escudero hat jedenfalls keine Probleme, den Fight unter Kontrolle zu halten und Brownings Alibi-Attacken auszuweichen.
10-9 Escudero
Die zweite Runde beginnt und Browning kommt aggressiver aus der Ecke, aber Escudero weicht gekonnt aus und streut immer wieder Leg Kicks und linke Haken ein. Browning setzt zum Takedown an, aber Escudero wehrt ab. Langsam frage ich mich, wer hier der Wrestler und wer der Striker ist, denn scheinbar versucht jeder, auf dem bevorzugten Terrain des Gegners gewinnen zu wollen. Browning findet kein Mittel gegen die Deckung Escuderos während dieser Mitte der zweiten Runde nun wieder einen Takedown schafft. Browning hofft, dass Mazzagatti beide wieder aufstellt, aber Mazzagatti lässt Escudero noch ein wenig gewähren und dieser arbeitet sich mit Body Punches und ein wenig Ground and Pound vor, um am Ende Junie Browning in einem D'Arce Choke zur Aufgabe bringen zu können. Sehr eindrucksvolle Leistung von Escudero und Browning war wie erhofft, enttäuschend. Da kann sicha uch Dana White ein fettes Grinsen nicht verkneifen.
-Lightweight Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Junie Browning (Team Mir) durch Submission (D'Arce Choke) in Runde 2
Im Anschluss an den Fight gibt Escudero zu Protokoll, dass er bewesien wollte, dass er kein eindimensionaler Fighter sei und dass er deshalb den Kampf im Stand hielt. Nog freut sich natürlich über seinen Schützling, während Coach Mir enttäuscht ist, dass Browning zu keinem Zeitpunkt auf die Anweiseungen aus der Ecke reagiert habe. Daher habe es Mir irgendwann auch nicht mehr für nötig gehalten, Kommandos hineinzubrüllen, wenn sie eh nicht befolgt würden. Browning habe nicht gewinnen wollen, denn er habe den Choke kommen sehen und er habe auch das Wissen und die Erfahrung, dagegen zu verteidigen. Auch Mirs Assistant Coaches sehen das so, denn Browning sei der bessere Allrounder gewesen, aber sein Dickkopf habe einer Finalteilnahme einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dana White meint am Ende, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde.
Browning ist natürlich von sich selbst enttäuscht und scheint seine Vorhersage wirklich in die Tat umsetzen zu wollen, denn er sei laut eigener Aussage wohl doch nicht für das Kämpfen geschaffen und die letzten drei Jahre seien Zeitverschwendung gewesen.
Kurz vor Ende der Folge werden wir noch Zeuge einer eingelösten wette, denn scheinbar hat Frank Mir seine Haarpracht darauf verwettet, dass Nogueiras Fighter nicht komplett ins Finale einziehen. Da das eingetreten ist, darf sich Nogueira auf Mirs Kopf austoben. White meint spaßeshalber, dass es gut sei, dass Nogueira so ein guter Fighter sei, denn er sei ein grottenschlechter Friseur. Frank Mir trägts mit Fassung und es ist wohl die einzige Szene der Staffel, die Mir sympathisch erscheinen lässt.
Am Ende der Staffel kommen noch einmal beide Coaches zu Wort. Beide geben an, sehr interessante Typen und auch neue Freunde kennengelernt zuhaben. Frank Mir meint, er habe mit sieben seiner acht Kämpfer Freundschaft geschlossen. Wer der Aussätzige hierbei ist, dürfte leicht erkennbar sein.
So geht nun eine weitere Staffel The Ultimate Fighter zu Ende. Seid gespannt, wer in neun Tagen bei der live auf SpikeTV gezeigten Final-Show den Titel des Ultimate Fighter und den hochdotierten UFC-Vertrag gewinnen kann. Ich bedanke mich bei allen, die in den letzten drei Monaten meine Ausführungen zu der Staffel zur Kenntnis genommen haben und freue mich schon darauf, selbiges bei der neunten Staffel wiederholen zu können.
Abschließend gibt es noch einmal die Gesamtübersicht über die Fights sowie die Finalpaarungen:
-Light Heavyweight Fight:
Ryan Bader (Team Nogueira) besiegt Tom Lawlor (Team Mir) durch KO in Runde 1
-Lightweight Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Shanel Nelson (Team Mir) durch Submission in Runde 2
-Light Heavyweight Fight:
Eliot Marshall (Team Mir) besiegt Shane Primm (Team Nogueira) durch Submission in Runde 1
-Lightweight Fight:
Junie Browning (Team Mir) besiegt Roli Delgado (Team Nogueira) durch Split Decision
-Light Heavyweight Fight:
Vinny Magalhaes (Team Mir) besiegt Jules Bruchez (Team Nogueira) durch Submission in Runde 1
-Lightweight Fight:
Phillipe Nover (Team Nogueira) besiegt Dave Kaplan (Team Mir) durch Submission in Runde 1
-Light Heavyweight Fight:
Krysztof Soszynski (Team Mir) besiegt Kyle Kingsbury (Team Nogueira) durch Submission in runde 1
-Lightweight Fight:
George Roop (Team Mir) besiegt John Polakowski (Team Nogueira) durch Unanimous Decision
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Ryan Bader (Team Nogueira) besiegt Eliot Marshall durch Unanimous Decision (30-27, 30-27, 30-27)
-Lightweight Halbfinal-Fight:
Phillipe Nover (Team Nogueira) besiegt George Roop (Team Mir) durch Submission (Kimura) in Runde 1
-Light Heavyweight Halbfinal-Fight:
Vincent Magalhaes (Team Mir) besiegt Krzysztof Soszynski (Team Mir) durch Submission (Armbar) in Runde 1
-Lightweight Halbfinal-Fight:
Efrain Escudero (Team Nogueira) besiegt Junie Browning (Team Mir) durch Submission (D'Arce Choke) in Runde 2
Gesamtstand: Team Nogueira 6 - 5 Team Mir
Finalpaarungen für die Finalshow am 13. Dezember:
-Lightweight Finale:
Phillipe Nover (Team Nogueira) vs. Efrain Escudero (Team Nogueira)
-Light Heavyweight Finale:
Vincent Magalhaes (Team Mir) vs. Ryan Bader (Team Nogueira)
