21.06.2009, 10:58
So, mit zumindest ein wenig Schlaf nun eine Einschätzung des Abends:
Diaz gegen Stevenson hab ich ja schon erwähnt. Ein guter Opener, fast nur Grappling. So etwas hätte ich mir auch in Köln gewünscht.
TUF 9-Lightweight Finale: Leider nicht ganz die Erwartungen erfüllt, sowohl die Kämpfer im einzelnen, als auch zusammen genommen für den Kampf. Sehr viel Clinch und irgendwie wollte der Funke nicht so überspringen. Am Ende ein knapper Sieg für Pearson.
Lytle gegen Burns war ein solides Slugfest. Warum da alle so dermaßen ausgerastet sind, kann ich nicht nachvollziehen. Beiden ging Mitte der zweiten ein wenig die Luft aus und Lytle hat glaub im ganzen Kampf einen Jab versucht, sonst nur Kopf runter und Overhand Right. Technisch schwach, aber für die Zuschauer unterhaltsam.
TUF 9-Welterweight Finale: Upset-Special. Dass Wilks so dominant auftritt, ahnten wohl nur die wenigsten. Johnson wurde von vorne bis hinten überrumpelt und sah nicht einen Stich gegen seinen Widersacher.
Sanchez gegen Guida hatte wohl eine der besten Runden überhaupt im MMA. Sanchez legt los wie die Feuerwehr und Sanchez hat Guida zweimal nahe am Knockout, der Caveman war jedenfalls stehend KO, konnte sich aber immer wieder erholen, bevor Rosenthal hätte abbrechen müssen. Das war ein Slugfest der ganz besonders wilden Art. Sanchez hatte bei mir die Runde klar mit 10-8 gewonnen. Runde zwei ging dann an Guida, der die Takedowns hatte und aus der Top Control gut arbeiten konnte, nicht zuverachten waren allerdings die Elbows aus der Guard von Sanchez, die bei Guida einen weiteren Cut öffneten. Die dritte war dann schon etwas schwerer. Guida hatte die Oberhand im Standup und sogar den Takedown, aber Sanchez konnte aus der Guard an Submissions arbeiten und hatte Guida zweimal fast, einmal in einer Armbar und einmal in einem Kimura.
Bei mir wars ein 28-28 Draw, aber man hätte auch 29-27 Sanchez werten können, je nachdem, wie man die dritte wertet.
Aber alle anderen Ergebnisse implizieren eine 10-9 in Runde 1 für Sanchez und das war eine dermaßen klare 10-8. Unfassbar, wie eine Punktrichterin Guida den Kampf geben konnte.
Da wäre Sanchez beinahe Opfer des 10-Point-Must-Systems geworden.
Diaz gegen Stevenson hab ich ja schon erwähnt. Ein guter Opener, fast nur Grappling. So etwas hätte ich mir auch in Köln gewünscht.
TUF 9-Lightweight Finale: Leider nicht ganz die Erwartungen erfüllt, sowohl die Kämpfer im einzelnen, als auch zusammen genommen für den Kampf. Sehr viel Clinch und irgendwie wollte der Funke nicht so überspringen. Am Ende ein knapper Sieg für Pearson.
Lytle gegen Burns war ein solides Slugfest. Warum da alle so dermaßen ausgerastet sind, kann ich nicht nachvollziehen. Beiden ging Mitte der zweiten ein wenig die Luft aus und Lytle hat glaub im ganzen Kampf einen Jab versucht, sonst nur Kopf runter und Overhand Right. Technisch schwach, aber für die Zuschauer unterhaltsam.
TUF 9-Welterweight Finale: Upset-Special. Dass Wilks so dominant auftritt, ahnten wohl nur die wenigsten. Johnson wurde von vorne bis hinten überrumpelt und sah nicht einen Stich gegen seinen Widersacher.
Sanchez gegen Guida hatte wohl eine der besten Runden überhaupt im MMA. Sanchez legt los wie die Feuerwehr und Sanchez hat Guida zweimal nahe am Knockout, der Caveman war jedenfalls stehend KO, konnte sich aber immer wieder erholen, bevor Rosenthal hätte abbrechen müssen. Das war ein Slugfest der ganz besonders wilden Art. Sanchez hatte bei mir die Runde klar mit 10-8 gewonnen. Runde zwei ging dann an Guida, der die Takedowns hatte und aus der Top Control gut arbeiten konnte, nicht zuverachten waren allerdings die Elbows aus der Guard von Sanchez, die bei Guida einen weiteren Cut öffneten. Die dritte war dann schon etwas schwerer. Guida hatte die Oberhand im Standup und sogar den Takedown, aber Sanchez konnte aus der Guard an Submissions arbeiten und hatte Guida zweimal fast, einmal in einer Armbar und einmal in einem Kimura.
Bei mir wars ein 28-28 Draw, aber man hätte auch 29-27 Sanchez werten können, je nachdem, wie man die dritte wertet.
Aber alle anderen Ergebnisse implizieren eine 10-9 in Runde 1 für Sanchez und das war eine dermaßen klare 10-8. Unfassbar, wie eine Punktrichterin Guida den Kampf geben konnte.
Da wäre Sanchez beinahe Opfer des 10-Point-Must-Systems geworden.
