01.09.2010, 20:16
Sarrazin schaufelt sich leider zurzeit sein eigenes Grab. Während er zu Beginn nur etwas überzeichnet auf reale Probleme eingegangen ist und damit die Chance hatte, dafür zu sorgen, dass endlich mal über diese Dinge auf sachlicher, politischer statt auf Stammtischebene gesprochen wird, hat er es nun geschafft, sich durch lächerliche Aussagen über Genetik und ähnliches zu einer ziemlichen Witzfigur zu machen.
Nichtsdestotrotz finde ich es traurig, dass Sarrazins Aussagen zurzeit als Geschwätz eines "verwirrten Menschen" abgetan werden. Denn wenn man den genetischen Nonsense und seine nicht zu verhehlende Islamophobie ausblendet, stößt man auf recht interessante statistischbelegte Aussagen. Selbstverständlich darf man dies nicht alles für bare Münze nehmen, da auch Sarrazin Statistiken natürlich zu seinen Gunsten auslegt, aber es ist ein nicht zu verkennender Fakt, dass die Politik sich bislang um die Beantwortung einer zentralen Frage drückt, die lautet: Weshalb sind Portugiesen, Italiener, Polen, Russen, Vietnamesen, Japaner und Chinesen größtenteils besser integriert als muslimische Ausländer, im speziellen Türken, Kurden und Libanesen?
Nichtsdestotrotz finde ich es traurig, dass Sarrazins Aussagen zurzeit als Geschwätz eines "verwirrten Menschen" abgetan werden. Denn wenn man den genetischen Nonsense und seine nicht zu verhehlende Islamophobie ausblendet, stößt man auf recht interessante statistischbelegte Aussagen. Selbstverständlich darf man dies nicht alles für bare Münze nehmen, da auch Sarrazin Statistiken natürlich zu seinen Gunsten auslegt, aber es ist ein nicht zu verkennender Fakt, dass die Politik sich bislang um die Beantwortung einer zentralen Frage drückt, die lautet: Weshalb sind Portugiesen, Italiener, Polen, Russen, Vietnamesen, Japaner und Chinesen größtenteils besser integriert als muslimische Ausländer, im speziellen Türken, Kurden und Libanesen?
