17.11.2010, 10:33
Zitat:Original von Souljacker
Ach komm schon... wenn du dir bewusst bist, während du in der Halle sitzt, das du knapp 200 Okken für Schnitzel vs. Reljic gezahlt hast, da wäre mir persönlich auch nicht nach Standing Ovations. ;)
Bei Krauss und Siver war die Crowd in Ordnung. Und das waren nunmal die einzigen beiden Fighter für die sich das Publikum interessiert hat. Peter am anfang auch noch, aber nachdem er die ersten 7-8 Minuten von Sadollah durchs Octagon geprügelt wurde, stellt sich auch wieder die Realität des Publikums ein... Das kann ich schon nachvollziehen... (Und ich bin der festen Überzeugung, das ein Couture,Penn o.ä. schon die Halle hätte zum Beben bringen können.) ;)
Und wenn wir über die Ami-Crowds schimpfen hat das andere Gründe. Bei den Amis stört mich persönlich am meisten die Buherei. Wisst ihr noch bei Sherk vs. Dunham (einem der besten Fights des Jahres) ? Nach 30 Sekunden hat diese besoffene Redneck-Meute angefangen zu buhen! Da ist mir dann die Stille wie sie bei Pride FC Events waren erheblich sympathischer und respektvoller.
Seh ich genau so. Die deutsche Crowd mag zwar das Gegenteil vom Betzenberg bei einem Heimspiel gewesen sein, aber mit den amerikanscihen Crowds war das noch lange nicht zu vergleichen.
Der Event war insgesamt schwach angesetzt, größtenteils schwach umgesetzt und dann ist man hinterher klar enttäuscht. Vor allem wenn es gerade der zweite Event in einem neuen, und dazu noch unserem Markt war. Im Vergleich zu UFC 99 war das nunmal einfach nix. Das kann man aber nicht auf die Crowd abwälzen wie ich finde.
