17.10.2011, 16:36
Schenk hat es eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht: Wer nach Deutschland kommt und hier leben will, hat bestimmte Rechte und Pflichten zu erfüllen. Pflicht Nr. 1 ist das Lernen der deutschen Sprache und die Anerkennung unserer Verfassung / Grundgesetz. Im umgedrehten Fall müsste sich ein Deutscher, der in die Türkei auswandert, auch dort integrieren und die Sprache des Landes erlernen.
Buschkowsky hat schon in anderen Diskussionen darauf hingewiesen, dass man notfalls die staatlichen Leistungen kürzen oder sperren sollte für Leute, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen. Unser Sozialsystem ist für Menschen in Notlagen da, aus die man nicht mehr alleine oder nur sehr schwer heraus kommt.
Für mich spielt es keine Rolle ob jemand einen Migrationshintergrund hat oder nicht. Die Hauptsache ist, dass er die deutsche Kultur respektiert und einer geregelten Arbeit nachgeht. Wir sind ja gerade auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Und das in den nächsten Jahren immer stärker. Wer sich weigert die deutsche Sprache zu erlernen oder seine Pflichten für eine Einbürgerung nicht erfüllt, der hat auch kein Recht hier zu leben. Geschweige denn noch unser Sozialsystem zu nutzen. Es wird ja immer gerne auf den Sozialstaat geschimpft, aber wenn man auf Hilfe angewiesen ist, dann bekommt man sie hier meistens auch. In vielen anderen Staaten läuft die Integration bestimmt nicht besser, als bei uns.
Wenn man jetzt nur noch mit dem Migrationshintergrund argumentiert, sollte man bedenken, dass sich viele dieser Familien seit den 50er und 60er Jahren in Deutschland aufhalten. Man kann die erste Generation, also die Gastarbeiter, als Migranten betiteln, aber doch keinen Bezug mehr zu Leuten herstellen, die hier geboren und / oder aufgewachsen sind. Wer hier geboren wurde ist für mich deutscher Staatsbürger. Unabhängig davon ob die Eltern aus dem Ausland kommen. Warum soll ein 15-jähriger Jugendlicher abgeschoben werden, der hier zur Welt kam, hier die Schule besucht und hier studieren will?
Dass sich ein bestimmter Teil der Leute (meiner Ansicht nach nicht die Mehrheit) nicht in die Gesellschaft integriert hat, ist auch dem Versagen der Behörden zu zuschreiben. Sozialarbeiterstellen und Jugendclubs in Berlin wurden geschlossen, das Jugendamt verwaltet die "Problemfälle" nur, weil zu wenig Personal da ist, und die ganzen komplizierten Gesetze versteht eh wieder keiner. Die jungen Erwachsenen, deren Eltern oder Großeltern aus dem Ausland kamen, brauchen hier eine Perspektive, eine Ausbildung und das Gefühl respektiert zu werden. Aber das ist wieder mit Entgegenkommen verbunden: Wer hier respektiert werden will, muss sich den Respekt erarbeiten und kann ihn nicht verlangen. Deshalb ja Rechte und Pflichten. Für mich gibts da keinen Unterschied bzw. eine Trennung.
Buschkowsky hat schon in anderen Diskussionen darauf hingewiesen, dass man notfalls die staatlichen Leistungen kürzen oder sperren sollte für Leute, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen. Unser Sozialsystem ist für Menschen in Notlagen da, aus die man nicht mehr alleine oder nur sehr schwer heraus kommt.
Für mich spielt es keine Rolle ob jemand einen Migrationshintergrund hat oder nicht. Die Hauptsache ist, dass er die deutsche Kultur respektiert und einer geregelten Arbeit nachgeht. Wir sind ja gerade auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Und das in den nächsten Jahren immer stärker. Wer sich weigert die deutsche Sprache zu erlernen oder seine Pflichten für eine Einbürgerung nicht erfüllt, der hat auch kein Recht hier zu leben. Geschweige denn noch unser Sozialsystem zu nutzen. Es wird ja immer gerne auf den Sozialstaat geschimpft, aber wenn man auf Hilfe angewiesen ist, dann bekommt man sie hier meistens auch. In vielen anderen Staaten läuft die Integration bestimmt nicht besser, als bei uns.
Wenn man jetzt nur noch mit dem Migrationshintergrund argumentiert, sollte man bedenken, dass sich viele dieser Familien seit den 50er und 60er Jahren in Deutschland aufhalten. Man kann die erste Generation, also die Gastarbeiter, als Migranten betiteln, aber doch keinen Bezug mehr zu Leuten herstellen, die hier geboren und / oder aufgewachsen sind. Wer hier geboren wurde ist für mich deutscher Staatsbürger. Unabhängig davon ob die Eltern aus dem Ausland kommen. Warum soll ein 15-jähriger Jugendlicher abgeschoben werden, der hier zur Welt kam, hier die Schule besucht und hier studieren will?
Dass sich ein bestimmter Teil der Leute (meiner Ansicht nach nicht die Mehrheit) nicht in die Gesellschaft integriert hat, ist auch dem Versagen der Behörden zu zuschreiben. Sozialarbeiterstellen und Jugendclubs in Berlin wurden geschlossen, das Jugendamt verwaltet die "Problemfälle" nur, weil zu wenig Personal da ist, und die ganzen komplizierten Gesetze versteht eh wieder keiner. Die jungen Erwachsenen, deren Eltern oder Großeltern aus dem Ausland kamen, brauchen hier eine Perspektive, eine Ausbildung und das Gefühl respektiert zu werden. Aber das ist wieder mit Entgegenkommen verbunden: Wer hier respektiert werden will, muss sich den Respekt erarbeiten und kann ihn nicht verlangen. Deshalb ja Rechte und Pflichten. Für mich gibts da keinen Unterschied bzw. eine Trennung.
