06.11.2011, 19:36
Meine 2 Cents zum Event:
Wie es schon fast zu erwarten war, konnte der Event am Ende trotzder sehr schwachen Card auf dem Papier doch überzeugen.
Die Prelims im Vergleich zu UFC 137 hatten wesentlich mehr Feuer. Chris Caraiso vs Vaughan Lee war ein richtig guter Opener, dann fertige Che Mills seinen Gegner Chris Cope ab. Michihiro Omigawa fightete anschließend gegen Jason Young vermutlich um seinen Verbleib in der UFC, von daher war es wenig verwunderlich das er die sichere Variante wählte und via Top-Control zwei von drei Runden auf den Scorecards nach Hause fuhr. Der HW-Fight stellte dann so ziemlich den Tiefpunkt des Events dar, deswegen meine Bitte an die UFC: Schickt Rob Broughton bitte nach Hause! Maguire vs Edwards war dann wieder ein richtig guter Fight, welcher auf den Punktezetteln klar an Maguire ging.
Mit Beginn der Main Card erreichte die Stimmung dann schon ihren Höhepunkt als Terry Etim mit einer Joe-Lauzon-Gedächtnisperformance seinen Gegner Edward Faaloloto abfertigte und riesige Publikumsreaktionen dafür bekam. Es folgte die Seniorenabteilung der LHW-Division mit einer Enttäuschung des Abends in Form von Cyrille Diabate gegen Anthony Perosh. Diabate sah in diesem Fight einfach nur schlecht aus. Sein Stand-Up gegen einen der schlechtesten Striker der LHW-Division war schwach und vom Rest her erinnerte er an das Ground Game von Melvin Manhoef ohne dessen Takedown-Defense. Als Perosh erkannte das er den Fight trotz seines schwachen Stand-Ups und eher unterdurchschnittlichen Takedown doch auf dn Boden bringen kann, war es dann auch relativ schnell vorbei. Diabate dürfte sich jetzt wohl seine Papiere abholen und Perosh sollte man aufgrund seines Alters und seines geringen Potentials als Opferlamm für einen jüngeren Fighter verwenden. Er wäre wohl ein dankbarer Aufbaugegner für einen Ryan Bader.
Dann folgte das Missmatch des Abends in Form von Thiago Alves gegen UFC-Debütant Papy Abedi. Abedi wurde hier sprichwörtlich dem Wolf zum Fraß vorgeworfen, für ihn kam der Fight gegen einen Fighter vom Kaliber eines Alves einfach viel zu früh. Dabei sah Abedi bis zum TKO gar nicht mal schlecht aus und brachte den Fight zu Alves. Dann wurde er jedoch böse gerockt und reihte sich mit seinem Stanky-Leg-Dance in die Top5 der All-Time-Bestenliste auf Höhe von Luiz Cane, Dennis Siver, Brock Lesnar und Rashad Evans ein. Alves gab Abedi nach dem Knockdown und der Mount keine Gelegenheit mehr sich zu erholen und gewann den Fight schließlich durch Rear Naked Choke, nachdem Abedi einfach nicht KO gehen wollte.
Renan Barao konnte im Co-Main-Event seine bisherige Laufbahn eindrucksvoll unterstreichen, sein Sieg gegen Brad Pickett war schlicht und ergreifend eindrucksvoll. Pickett gewann zumindest den Award für den trashigsten Walk-Out.
Zuletzt war der Main Event zwischen Chris Leben und Mark Munoz eine relativ klare Angelegenheit und die Corner Stoppage geht auch in Ordnung. Leben war fertig und konnte sicherlich nicht mehr wirklich durch das Auge sehen. Viel Aussagekraft im Bezug auf die Middleweight-Division brachte dieser Fight aber auch nicht, zumindest habe ich keine neuen Erkenntnisse. Aber solange Anderson Silva an der Spitze der Division steht ist sowieso fast alles egal was dort sonst noch passiert.
Noch ein paar kleine Side-Notes zum Event:
- Wo zum Teufel ist Brittney Palmer? Palmer >>> Arianny
- Der Judge, welcher Lee den Fight 29-28 gegen Caraiso geben wollte gehört standrechtlich erschossen.
- Ich hab den Zaren nicht auf den TV-Bildern sehen können, diesmal gar keine Flaggen geschwenkt?
Wie es schon fast zu erwarten war, konnte der Event am Ende trotzder sehr schwachen Card auf dem Papier doch überzeugen.
Die Prelims im Vergleich zu UFC 137 hatten wesentlich mehr Feuer. Chris Caraiso vs Vaughan Lee war ein richtig guter Opener, dann fertige Che Mills seinen Gegner Chris Cope ab. Michihiro Omigawa fightete anschließend gegen Jason Young vermutlich um seinen Verbleib in der UFC, von daher war es wenig verwunderlich das er die sichere Variante wählte und via Top-Control zwei von drei Runden auf den Scorecards nach Hause fuhr. Der HW-Fight stellte dann so ziemlich den Tiefpunkt des Events dar, deswegen meine Bitte an die UFC: Schickt Rob Broughton bitte nach Hause! Maguire vs Edwards war dann wieder ein richtig guter Fight, welcher auf den Punktezetteln klar an Maguire ging.
Mit Beginn der Main Card erreichte die Stimmung dann schon ihren Höhepunkt als Terry Etim mit einer Joe-Lauzon-Gedächtnisperformance seinen Gegner Edward Faaloloto abfertigte und riesige Publikumsreaktionen dafür bekam. Es folgte die Seniorenabteilung der LHW-Division mit einer Enttäuschung des Abends in Form von Cyrille Diabate gegen Anthony Perosh. Diabate sah in diesem Fight einfach nur schlecht aus. Sein Stand-Up gegen einen der schlechtesten Striker der LHW-Division war schwach und vom Rest her erinnerte er an das Ground Game von Melvin Manhoef ohne dessen Takedown-Defense. Als Perosh erkannte das er den Fight trotz seines schwachen Stand-Ups und eher unterdurchschnittlichen Takedown doch auf dn Boden bringen kann, war es dann auch relativ schnell vorbei. Diabate dürfte sich jetzt wohl seine Papiere abholen und Perosh sollte man aufgrund seines Alters und seines geringen Potentials als Opferlamm für einen jüngeren Fighter verwenden. Er wäre wohl ein dankbarer Aufbaugegner für einen Ryan Bader.
Dann folgte das Missmatch des Abends in Form von Thiago Alves gegen UFC-Debütant Papy Abedi. Abedi wurde hier sprichwörtlich dem Wolf zum Fraß vorgeworfen, für ihn kam der Fight gegen einen Fighter vom Kaliber eines Alves einfach viel zu früh. Dabei sah Abedi bis zum TKO gar nicht mal schlecht aus und brachte den Fight zu Alves. Dann wurde er jedoch böse gerockt und reihte sich mit seinem Stanky-Leg-Dance in die Top5 der All-Time-Bestenliste auf Höhe von Luiz Cane, Dennis Siver, Brock Lesnar und Rashad Evans ein. Alves gab Abedi nach dem Knockdown und der Mount keine Gelegenheit mehr sich zu erholen und gewann den Fight schließlich durch Rear Naked Choke, nachdem Abedi einfach nicht KO gehen wollte.
Renan Barao konnte im Co-Main-Event seine bisherige Laufbahn eindrucksvoll unterstreichen, sein Sieg gegen Brad Pickett war schlicht und ergreifend eindrucksvoll. Pickett gewann zumindest den Award für den trashigsten Walk-Out.
Zuletzt war der Main Event zwischen Chris Leben und Mark Munoz eine relativ klare Angelegenheit und die Corner Stoppage geht auch in Ordnung. Leben war fertig und konnte sicherlich nicht mehr wirklich durch das Auge sehen. Viel Aussagekraft im Bezug auf die Middleweight-Division brachte dieser Fight aber auch nicht, zumindest habe ich keine neuen Erkenntnisse. Aber solange Anderson Silva an der Spitze der Division steht ist sowieso fast alles egal was dort sonst noch passiert.
Noch ein paar kleine Side-Notes zum Event:
- Wo zum Teufel ist Brittney Palmer? Palmer >>> Arianny
- Der Judge, welcher Lee den Fight 29-28 gegen Caraiso geben wollte gehört standrechtlich erschossen.
- Ich hab den Zaren nicht auf den TV-Bildern sehen können, diesmal gar keine Flaggen geschwenkt?
