23.06.2012, 13:55
Okay habe mir auf Youtube drei Matches von Ryback angeschaut, zu Bill Goldberg erkenne ich kaum Parallelen muss ich sagen. In den Matches die ich sah fand ich folgendes:
-Ryback squasht seine Gegner in Sekunden, die Gegner hatten ueberhaupt keine Offensive Aktionen. Nicht eine! Vielleicht habe ich durch Zufall gerade die drei Matches gefunden in denen die Gegner keine Offensive hatten, aber so bringt das natuerlich nichts. Bill Goldberg squashte zwar auch seine Gegner, diese aber in etwas laengeren Matches wo die Gegner meistens auch Offensive Aktionen zeigen konnten und Bill Goldberg dann ein Comeback im Match machen konnte gleich mit seiner Finishing Sequenz. Fragt man Hulk Hogan wie wichtig es ist ein Comeback im Match zu haben, und wenn es nur ein Jobber Match ist.
-Ryback macht zuviel. Es wirkt zu angestrengt, seine ganze Gestik, seine Mimik, das was er sagt (und er redet viel), sein komischer Fusstritt wie ein Katze die ganze Zeit (was laecherlich aussieht fuer mich). Gezwungen trifft es eigentlich ganz gut. Goldberg machte viel weniger, und es wirkte nicht so gezwungen bei ihm. Bei Ryback habe ich das Gefuehl, er bettelt um Zuschauerreaktionen und will sie erzwingen. Es wirkt nicht Natuerlich.
-Goldberg hatte Charisma, bei Ryback kann ich das nicht erkennen. Goldberg hatte eine Verbindung zu den Zuschauern, und das ohne viel zu sagen (nur zwei Woerter), ohne viel zu machen oder lange Matches zu bestreiten. Ryback hat ueberhaupt keine Verbindung zu den Zuschauern, er bekommt fast keine Reaktionen und das obwohl er soviel macht.
-Bill Goldberg hatte drei vier sehr gute Moves die zu ihm passten. Er fuehrte sie manchmal nicht sehr save aus, aber auf jedenfall sah es beeindruckend aus. Die Finishing Sequenz von ihm war super. Bei Ryback verstehe ich nicht mal den Finishing Move. Er geht/rennt nach vorne mit dem Gegner auf die Schultern und laesst sich dann nach hinten fallen. Warum? Wieso laesst er sich nicht gleich nach hinten fallen, es haette den selben Effekt! Der Finishing Move von ihm passt nicht.
-Die Gestik und Mimik von Ryback wirkt Herablassend gegenueber seinen Gegnern. Wie er seine Gegner hoch nimmt wirkt Arrogant. Er redet zu ihnen waehrend des Matches. Soll er ein Heel sein? Wenn ja, okay. Das ist aber auch ein Unterschied zu Bill Goldberg, der war voellig neutral am Anfang, die Fans nahmen ihn als Face an und daraus entwickelte sich dann alles weitere.
-Bill Goldberg hatte eine einpraegende Catchphrase (Who`s Next?). Ryback sagt soviel und sagt doch so wenig. Give me more? Get Up? Bla Bla, bubble, bubble.
-Bill Goldberg hatte nach einigen Wochen/Monaten einen beeindruckenenden Entrance und eine sehr guten Entrance Theme. Das ist ENORM wichtig fuer ein Wrestler. Ryback`s Entrance beeindruckt mich ueberhaupt nicht. Auch hier, er macht zu viel schon waehrend er zum Ring kommt und wirkt hektisch. Weiss noch jemand wie lange Bill Goldberg brauchte um im Ring zu sein? Er lies sich Zeit. Er hatte zwar auch seine Gestik und sein Rauch und Polizisten an der Seite, aber es wirkte nicht so hektisch weil es laenger dauerte.
-Bill Goldberg squashte nicht nur Jobber, sondern auch Undercarder und Midcarder. Wie hier schon erwaehnt wurde war es in der WCW damals so das auch Undercarder Push`s bekamen, dadurch war es durchaus bedeutend wenn auch mal ein Undercarder verlor, siehe auch den naechsten Punkt.
-Ich weiss nicht wie das Debut von Ryback war, aber ich kann mich heute noch sehr gut an das Debut von Bill Goldberg erinnern. Goldberg traf auf Hugh Morrus. Bill Goldberg war einfach nur ein Wrestler den niemand kannte in schwarzen Hosen, ohne Entrance, ohne Hype, nichts, nadda, zero. Auf der anderen Seite war Hugh Morrus der damals einen Push bekam. Man dachte, okay Morrus wird gewinnen gegen den Jobber. Das Match wurde sogar so gefuehrt das man von einem Jobber Match ausging! Morrus mit seinem Finisher und jeder erwartete den Pinfall. Doch Goldberg kickte aus, und die Halle (und sicher auch die TV Zuschauer) die bis zu dem Zeitpunkt von einem normalen Jobber Match ausging hoerten das erste mal auf. Goldberg gewann dann das Match schnell und man war interessiert wie es weiter ging. Es war super weil es nicht ueberspielt wurde, genau das Gegenteil wie das was ich von Ryback sah.
-Goldberg`s Problem war auch das er nicht laengere Matches bestreiten konnte und am Mic katastrophal war. Der Goldberg Gig funktionierte solange wie er seine Erfolgsformel hatte, nur zwei Worte sagen und kurze Matches. Bei halbwegs laengeren Matches (zwischen 10-15 Minuten) sah man schon sein Limit. Alleine von den Sekunden Matches die ich von Ryback sah kann ich erkennen das er nicht in der Lage ist laengere Matches zu bestreiten.
-Ein Winning Streak wie von Bill Goldberg funktioniert nur dann wenn auch die Siege und Niederlagen etwas bedeuten. Siege und Niederlagen haben jedoch Jahre lang nichts mehr bedeutet. Es ist schwierig wieder da hin zu kommen das Siege und Niederlagen wichtig sind.
-Zusammengefasst, man versucht es bei Ryback zu erzwingen, man macht zu viel, wahrscheinlich nicht nur mit ihm sondern mit anderen auch. Man macht alles um Zuschauerreaktionen zu bekommen, aber er hat keine Verbindung zu den Zuschauern und wird demnach auch keine Reaktionen bekommen. Einfacher, schlichter, weniger waere manchmal mehr. Kein Entrance am Anfang, eine schlichte schwarze Hose, keine Worte (oder nur 1-2 Worte maximal), EINE Gestik/Mimik, keine lange Siegesfeier, nicht so Arrogant herueber kommend.
Bei Ryback allerdings sehe ich viel weniger Talent wie bei Bill Goldberg. Ich kannte Ryback schon als Ryan Reeves 2004, jetzt haben wir 2012, 8 Jahre spaeter und er hat sich kaum bis garnicht entwickelt. Erschreckend!
-Ryback squasht seine Gegner in Sekunden, die Gegner hatten ueberhaupt keine Offensive Aktionen. Nicht eine! Vielleicht habe ich durch Zufall gerade die drei Matches gefunden in denen die Gegner keine Offensive hatten, aber so bringt das natuerlich nichts. Bill Goldberg squashte zwar auch seine Gegner, diese aber in etwas laengeren Matches wo die Gegner meistens auch Offensive Aktionen zeigen konnten und Bill Goldberg dann ein Comeback im Match machen konnte gleich mit seiner Finishing Sequenz. Fragt man Hulk Hogan wie wichtig es ist ein Comeback im Match zu haben, und wenn es nur ein Jobber Match ist.
-Ryback macht zuviel. Es wirkt zu angestrengt, seine ganze Gestik, seine Mimik, das was er sagt (und er redet viel), sein komischer Fusstritt wie ein Katze die ganze Zeit (was laecherlich aussieht fuer mich). Gezwungen trifft es eigentlich ganz gut. Goldberg machte viel weniger, und es wirkte nicht so gezwungen bei ihm. Bei Ryback habe ich das Gefuehl, er bettelt um Zuschauerreaktionen und will sie erzwingen. Es wirkt nicht Natuerlich.
-Goldberg hatte Charisma, bei Ryback kann ich das nicht erkennen. Goldberg hatte eine Verbindung zu den Zuschauern, und das ohne viel zu sagen (nur zwei Woerter), ohne viel zu machen oder lange Matches zu bestreiten. Ryback hat ueberhaupt keine Verbindung zu den Zuschauern, er bekommt fast keine Reaktionen und das obwohl er soviel macht.
-Bill Goldberg hatte drei vier sehr gute Moves die zu ihm passten. Er fuehrte sie manchmal nicht sehr save aus, aber auf jedenfall sah es beeindruckend aus. Die Finishing Sequenz von ihm war super. Bei Ryback verstehe ich nicht mal den Finishing Move. Er geht/rennt nach vorne mit dem Gegner auf die Schultern und laesst sich dann nach hinten fallen. Warum? Wieso laesst er sich nicht gleich nach hinten fallen, es haette den selben Effekt! Der Finishing Move von ihm passt nicht.
-Die Gestik und Mimik von Ryback wirkt Herablassend gegenueber seinen Gegnern. Wie er seine Gegner hoch nimmt wirkt Arrogant. Er redet zu ihnen waehrend des Matches. Soll er ein Heel sein? Wenn ja, okay. Das ist aber auch ein Unterschied zu Bill Goldberg, der war voellig neutral am Anfang, die Fans nahmen ihn als Face an und daraus entwickelte sich dann alles weitere.
-Bill Goldberg hatte eine einpraegende Catchphrase (Who`s Next?). Ryback sagt soviel und sagt doch so wenig. Give me more? Get Up? Bla Bla, bubble, bubble.
-Bill Goldberg hatte nach einigen Wochen/Monaten einen beeindruckenenden Entrance und eine sehr guten Entrance Theme. Das ist ENORM wichtig fuer ein Wrestler. Ryback`s Entrance beeindruckt mich ueberhaupt nicht. Auch hier, er macht zu viel schon waehrend er zum Ring kommt und wirkt hektisch. Weiss noch jemand wie lange Bill Goldberg brauchte um im Ring zu sein? Er lies sich Zeit. Er hatte zwar auch seine Gestik und sein Rauch und Polizisten an der Seite, aber es wirkte nicht so hektisch weil es laenger dauerte.
-Bill Goldberg squashte nicht nur Jobber, sondern auch Undercarder und Midcarder. Wie hier schon erwaehnt wurde war es in der WCW damals so das auch Undercarder Push`s bekamen, dadurch war es durchaus bedeutend wenn auch mal ein Undercarder verlor, siehe auch den naechsten Punkt.
-Ich weiss nicht wie das Debut von Ryback war, aber ich kann mich heute noch sehr gut an das Debut von Bill Goldberg erinnern. Goldberg traf auf Hugh Morrus. Bill Goldberg war einfach nur ein Wrestler den niemand kannte in schwarzen Hosen, ohne Entrance, ohne Hype, nichts, nadda, zero. Auf der anderen Seite war Hugh Morrus der damals einen Push bekam. Man dachte, okay Morrus wird gewinnen gegen den Jobber. Das Match wurde sogar so gefuehrt das man von einem Jobber Match ausging! Morrus mit seinem Finisher und jeder erwartete den Pinfall. Doch Goldberg kickte aus, und die Halle (und sicher auch die TV Zuschauer) die bis zu dem Zeitpunkt von einem normalen Jobber Match ausging hoerten das erste mal auf. Goldberg gewann dann das Match schnell und man war interessiert wie es weiter ging. Es war super weil es nicht ueberspielt wurde, genau das Gegenteil wie das was ich von Ryback sah.
-Goldberg`s Problem war auch das er nicht laengere Matches bestreiten konnte und am Mic katastrophal war. Der Goldberg Gig funktionierte solange wie er seine Erfolgsformel hatte, nur zwei Worte sagen und kurze Matches. Bei halbwegs laengeren Matches (zwischen 10-15 Minuten) sah man schon sein Limit. Alleine von den Sekunden Matches die ich von Ryback sah kann ich erkennen das er nicht in der Lage ist laengere Matches zu bestreiten.
-Ein Winning Streak wie von Bill Goldberg funktioniert nur dann wenn auch die Siege und Niederlagen etwas bedeuten. Siege und Niederlagen haben jedoch Jahre lang nichts mehr bedeutet. Es ist schwierig wieder da hin zu kommen das Siege und Niederlagen wichtig sind.
-Zusammengefasst, man versucht es bei Ryback zu erzwingen, man macht zu viel, wahrscheinlich nicht nur mit ihm sondern mit anderen auch. Man macht alles um Zuschauerreaktionen zu bekommen, aber er hat keine Verbindung zu den Zuschauern und wird demnach auch keine Reaktionen bekommen. Einfacher, schlichter, weniger waere manchmal mehr. Kein Entrance am Anfang, eine schlichte schwarze Hose, keine Worte (oder nur 1-2 Worte maximal), EINE Gestik/Mimik, keine lange Siegesfeier, nicht so Arrogant herueber kommend.
Bei Ryback allerdings sehe ich viel weniger Talent wie bei Bill Goldberg. Ich kannte Ryback schon als Ryan Reeves 2004, jetzt haben wir 2012, 8 Jahre spaeter und er hat sich kaum bis garnicht entwickelt. Erschreckend!
