23.04.2013, 14:33
Den Bayern mache ich bei dem Transfer an sich keinen Vorwurf. Götze ist ein super Spieler, da hat man absolutes Verständnis dafür, dass man diesen haben will.
Und auch der Zeitpunkt der Bekanntgabe muss nicht unbedingt auf den Mist der Bayern gewachsen sein. Das schließe ich allerdings nicht aus der Pressemitteilung, denn dass man dort erwähnt, dass man mit der Verkündung noch etwas warten wollte, ist doch absolut logisch.
Mir stoßen einige andere Sachen übel auf. Ich würde sie mal als grobe Heuchelei bezeichnen.
Zum ersten die Aussagen von Würstchen-Ulli, dass er keine spanischen Verhältnisse in Deutschland will. Warum solche Heucheleien, wenn es nicht ernst gemeint ist? Dann lieber ehrlich sein, wie ein Matthias Sammer, der offen zugibt, dass er zuerst mal an den eigenen Erfolg denkt, bevor er den Samariter spielt.
Abgesehen davon sehe ich es da wie Souljacker. Spanische Verhältnisse? Das wären ja 2 Teams an der Spitze, das geht nunmal gar nicht. In dem Zusammenhang bekommt Klopps Kommentar vom Wochenende natürlich auch eine völlig neue Bedeutung. Er wusste da sicherlich schon bescheid und der Spruch mit den schottischen Verhältnissen war bewusst gewählt.
Die 2. grobe Heuchelei ist die von Mario Götze: Ich habe nichts gegen Leute, die Veränderungen wollen und dann auch mal wechseln. Allerdings sollte das dann unter anderen Umständen passieren.
Erstmal verwundert mich, dass er zu Bayern wechselt, da er national schon alles gewonnen hat und er immer betont hat, dass er, wenn er mal geht, gerne bei einem ausländischen Topclub unterkommen will. Wo soll denn jetzt, von Bayern aus, noch die Steigerung folgen? Aber gut, Bayern ist in der Bundesliga das Nunplusultra, das ist vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar.
Was für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, das sind die ganzen Bekenntnisse, die es von Götze noch bir vor kurzem gab. In den Printmedien, in anderen Interviews, dick und fett auf der eigenen Homepage. "Seine Liebe, seine Stadt, sein Verein, die geilsten Fans überhaupt, ganze Karriere bei Dortmund definitiv vorstellbar, bla bla bla, küss das Logo, schiebs dir in den Arsch, bla bla bla" ... Mal ganz im Ernst: Kein Mensch bittet Götze in den Interviews um solche Aussagen, aber er tätigt sie trotzdem - und schürrt damit Erwartungen und Hoffnungen, die er selber kurze Zeit später komplett einreißt, mit einem Wechsel zum Hauptkonkurrenten im eigenen Land. Bei Aussagen, wie er sie getätigt hat, muss er nun mit den Anfeindungen zurecht kommen.
Dieser Wechsel ist ja nun nicht kurzfristig zustande gekommen. Es ist bestimmt nicht so, dass Götze vor 2 Wochen aufgewacht ist und sich plötzlich dachte "Doch, Bayern, warum nicht!?". Mit solchen Gedanken spielt man sicherlich etwas länger und während er diese Gedanken hatte, kommen gleichzeitig immer wieder diese Bekenntnisse zu seiner großen Liebe. Nicht unbedingt immer Vertragsbekenntnisse, aber sie werden/wurden vom Großteil als solche interpretiert. Er muss sich der Auswirkungen seiner Worte doch bewusst sein? Medial, wie auch immer.
Dann hätte er es lieber wie Lewandowski machen sollen. Zwar war der Berater da auch nicht sauber, aber Lewa selber hat sich astrein verhalten. Keine falschen Versprechnungen, stattdessen wurde der Mund gehalten und Leistung gebracht.
Morgen Abend wird es für Götze wahrscheinlich ein Spießrutenlauf im Stadion. Das macht die Sache für das Team nicht einfacher. Da muss man tatsächlich schauen, wie die Mannschaft das Ziel CL-Finale eher erreichen kann. Verzicht auf Götze oder aber hoffen, dass die Pfiffe wegbleiben. Das zweite Szenario kann ich mir nur schwer vorstellen. Selbst ich merke, dass ich einfach nur riesig enttäuscht bin. Zwar kann ich Hasstiraden zurückhalten, aber ein wenig brodelt es schon in mir.
Und auch der Zeitpunkt der Bekanntgabe muss nicht unbedingt auf den Mist der Bayern gewachsen sein. Das schließe ich allerdings nicht aus der Pressemitteilung, denn dass man dort erwähnt, dass man mit der Verkündung noch etwas warten wollte, ist doch absolut logisch.
Mir stoßen einige andere Sachen übel auf. Ich würde sie mal als grobe Heuchelei bezeichnen.
Zum ersten die Aussagen von Würstchen-Ulli, dass er keine spanischen Verhältnisse in Deutschland will. Warum solche Heucheleien, wenn es nicht ernst gemeint ist? Dann lieber ehrlich sein, wie ein Matthias Sammer, der offen zugibt, dass er zuerst mal an den eigenen Erfolg denkt, bevor er den Samariter spielt.
Abgesehen davon sehe ich es da wie Souljacker. Spanische Verhältnisse? Das wären ja 2 Teams an der Spitze, das geht nunmal gar nicht. In dem Zusammenhang bekommt Klopps Kommentar vom Wochenende natürlich auch eine völlig neue Bedeutung. Er wusste da sicherlich schon bescheid und der Spruch mit den schottischen Verhältnissen war bewusst gewählt.
Die 2. grobe Heuchelei ist die von Mario Götze: Ich habe nichts gegen Leute, die Veränderungen wollen und dann auch mal wechseln. Allerdings sollte das dann unter anderen Umständen passieren.
Erstmal verwundert mich, dass er zu Bayern wechselt, da er national schon alles gewonnen hat und er immer betont hat, dass er, wenn er mal geht, gerne bei einem ausländischen Topclub unterkommen will. Wo soll denn jetzt, von Bayern aus, noch die Steigerung folgen? Aber gut, Bayern ist in der Bundesliga das Nunplusultra, das ist vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar.
Was für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, das sind die ganzen Bekenntnisse, die es von Götze noch bir vor kurzem gab. In den Printmedien, in anderen Interviews, dick und fett auf der eigenen Homepage. "Seine Liebe, seine Stadt, sein Verein, die geilsten Fans überhaupt, ganze Karriere bei Dortmund definitiv vorstellbar, bla bla bla, küss das Logo, schiebs dir in den Arsch, bla bla bla" ... Mal ganz im Ernst: Kein Mensch bittet Götze in den Interviews um solche Aussagen, aber er tätigt sie trotzdem - und schürrt damit Erwartungen und Hoffnungen, die er selber kurze Zeit später komplett einreißt, mit einem Wechsel zum Hauptkonkurrenten im eigenen Land. Bei Aussagen, wie er sie getätigt hat, muss er nun mit den Anfeindungen zurecht kommen.
Dieser Wechsel ist ja nun nicht kurzfristig zustande gekommen. Es ist bestimmt nicht so, dass Götze vor 2 Wochen aufgewacht ist und sich plötzlich dachte "Doch, Bayern, warum nicht!?". Mit solchen Gedanken spielt man sicherlich etwas länger und während er diese Gedanken hatte, kommen gleichzeitig immer wieder diese Bekenntnisse zu seiner großen Liebe. Nicht unbedingt immer Vertragsbekenntnisse, aber sie werden/wurden vom Großteil als solche interpretiert. Er muss sich der Auswirkungen seiner Worte doch bewusst sein? Medial, wie auch immer.
Dann hätte er es lieber wie Lewandowski machen sollen. Zwar war der Berater da auch nicht sauber, aber Lewa selber hat sich astrein verhalten. Keine falschen Versprechnungen, stattdessen wurde der Mund gehalten und Leistung gebracht.
Morgen Abend wird es für Götze wahrscheinlich ein Spießrutenlauf im Stadion. Das macht die Sache für das Team nicht einfacher. Da muss man tatsächlich schauen, wie die Mannschaft das Ziel CL-Finale eher erreichen kann. Verzicht auf Götze oder aber hoffen, dass die Pfiffe wegbleiben. Das zweite Szenario kann ich mir nur schwer vorstellen. Selbst ich merke, dass ich einfach nur riesig enttäuscht bin. Zwar kann ich Hasstiraden zurückhalten, aber ein wenig brodelt es schon in mir.
