17.02.2015, 14:22
Ich liebe das, wenn ich nach einer solchen Show an tollem Wrestling völlig gesättigt bin, aber gleichzeitig Lust auf mehr verspüre und den nächsten spannenden Part der Saga gar nicht erwarten kann
WWE hat hier mal wieder Magie spielen lassen und mich auf eine wahre Achterbahnfahrt geschickt. Man ist wirklich meisterhaft darin, von Segment zu Segment, von Show zu Show, von Woche zu Woche mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu spielen, mal die geballte Action zu bringen und mal sich die Dinge einfach entwickeln zu lassen.
Die Nebengeschichten (Miz/Mizdow, Rhodes-Family, Natalya/Tyson, Paige/Bellas, Barrett/Ambrose ..) wurden alle sehr schön weitergesponnen, die Road to WrestleMania wird immer bunter und reichhaltiger. Für Cody ... Stardust könnte diese Storyline ein Aufbruch zu neuen bisher unerreichten Ufern bedeuten, Sandow darf sicher bald den Schwung mitnehmen, den die Fans für ihn über Monate gesammelt haben, Paige zeigt sich wunderbar wandelbar und Ambrose unterstreicht sein alternatives Gimmick mit einem tollen Match und einem gelungenen Überfall auf Barrett. Ich bin gespannt, ob die Rechtmäßigkeit dieser Unterzeichnung weiter in Frage gestellt wird, Barrett und die Announcer haben das ja nicht unter den Tisch fallen lassen.
Die Reigns/Bryan-Story ging nach dem grandiosen SmackDown in die nächste Runde, diesmal wurde offensiv gestichelt und Mindgames gespielt. Achtet mal darauf, wie Daniel Bryan immer als Aggressor auftritt, während Reigns dann eher reagiert. Bryan hat ihm den Rumble-Preis streitig gemacht, Bryan hat ihn bei SmackDown zum Wrestling-Vergleich herausgefordert, bei Raw machte er zuerst Theater am Kommentatorentisch und nach dem Handshake war es Bryan, der Reigns zuerst angriff, auch wenn es immer so aussieht, als könnte es eigentlich auch umgekehrt sein. Das ist eines dieser zahllosen Beispiele wie kleinteilig die WWE-Geschichten ersonnen sind, wie genial mit Bildern und Signalen umgegangen wird. Und ganz nebenbei hat Big Show auch noch ein tolles Match mit Daniel Bryan und liefert uns einen wunderbaren Daniel vs. Goliath.
Schönster Moment der Show: Ric Flairs Segment, in dem schon wieder etwas von dem alten Nature Boy durchschien, das ich längst verloren glaubte. Wie er Triple H den Finger in die Wunde legte, fand ich hervorragend gemacht.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Bray Wyatt ... jetzt nahm nämlich die Undertaker-Story an Fahrt auf, während sie wochenlang etwas vor sich hinplätscherte. Die Hinweise sind nun so deutlich, dass es in keine andere Richtung mehr gehen kann. Die Herausforderung ist auf dem Tisch, wir werden wohl bald eine Antwort des Dead Man erwarten dürfen. Eine Fehde, die sich einzig aus derartigen Vignetten speist, gab es sowas in letzter Zeit schonmal?
WWE hat hier mal wieder Magie spielen lassen und mich auf eine wahre Achterbahnfahrt geschickt. Man ist wirklich meisterhaft darin, von Segment zu Segment, von Show zu Show, von Woche zu Woche mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu spielen, mal die geballte Action zu bringen und mal sich die Dinge einfach entwickeln zu lassen.Die Nebengeschichten (Miz/Mizdow, Rhodes-Family, Natalya/Tyson, Paige/Bellas, Barrett/Ambrose ..) wurden alle sehr schön weitergesponnen, die Road to WrestleMania wird immer bunter und reichhaltiger. Für Cody ... Stardust könnte diese Storyline ein Aufbruch zu neuen bisher unerreichten Ufern bedeuten, Sandow darf sicher bald den Schwung mitnehmen, den die Fans für ihn über Monate gesammelt haben, Paige zeigt sich wunderbar wandelbar und Ambrose unterstreicht sein alternatives Gimmick mit einem tollen Match und einem gelungenen Überfall auf Barrett. Ich bin gespannt, ob die Rechtmäßigkeit dieser Unterzeichnung weiter in Frage gestellt wird, Barrett und die Announcer haben das ja nicht unter den Tisch fallen lassen.
Die Reigns/Bryan-Story ging nach dem grandiosen SmackDown in die nächste Runde, diesmal wurde offensiv gestichelt und Mindgames gespielt. Achtet mal darauf, wie Daniel Bryan immer als Aggressor auftritt, während Reigns dann eher reagiert. Bryan hat ihm den Rumble-Preis streitig gemacht, Bryan hat ihn bei SmackDown zum Wrestling-Vergleich herausgefordert, bei Raw machte er zuerst Theater am Kommentatorentisch und nach dem Handshake war es Bryan, der Reigns zuerst angriff, auch wenn es immer so aussieht, als könnte es eigentlich auch umgekehrt sein. Das ist eines dieser zahllosen Beispiele wie kleinteilig die WWE-Geschichten ersonnen sind, wie genial mit Bildern und Signalen umgegangen wird. Und ganz nebenbei hat Big Show auch noch ein tolles Match mit Daniel Bryan und liefert uns einen wunderbaren Daniel vs. Goliath.
Schönster Moment der Show: Ric Flairs Segment, in dem schon wieder etwas von dem alten Nature Boy durchschien, das ich längst verloren glaubte. Wie er Triple H den Finger in die Wunde legte, fand ich hervorragend gemacht.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Bray Wyatt ... jetzt nahm nämlich die Undertaker-Story an Fahrt auf, während sie wochenlang etwas vor sich hinplätscherte. Die Hinweise sind nun so deutlich, dass es in keine andere Richtung mehr gehen kann. Die Herausforderung ist auf dem Tisch, wir werden wohl bald eine Antwort des Dead Man erwarten dürfen. Eine Fehde, die sich einzig aus derartigen Vignetten speist, gab es sowas in letzter Zeit schonmal?
