17.02.2015, 16:16
Ja, kann WWE ja machen. WWE ist ja vom Design her auch kein Rechtsstaat sondern eine Bananenrepublik. Das ist ja das Grundkonzept, sonst wären eine Menge anderer Dinge auch nicht möglich, wenn da direkt immer die Anwälte hinterher wären. Jede Attacke außerhalb des Rings, sogar viele Moves könnten dann für Gefängnisaufenthalte sorgen. Müssten sie sogar, weil der Staatsanwalt ebenfalls zuschaut.
Ein Grundkonzept von Pro Wrestling ist aber, dass die Ligen einen Raum für Wrestler geschaffen haben, in dem chaotischere Zustände herrschen. Ein Raum, in dem die Wrestler mit ihrer Teilnahme am Spektakel auch diesen Zuständen zustimmen. Das ist auch ein wenig Teil des Freiheitsgedanken des amerikanischen Traums, in seinen eigenen vier Wänden möglichst unbehelligt von staatlichem Einfluss zu sein, und das spiegelt sich in der Gewalt, Obszönität und Absurdität im Seilgeviert wieder.
In der "realen Welt" könnte Barrett nun einen Anwalt einschalten und nicht nur nur den Titelkampf verhindern, sondern auch noch Ambrose wegen Unterschriftenfälschung, Gewaltanwendung und Freiheitsberaubung drankriegen. Wenn ich Wrestling bashen will, kann ich immer mit der Grundannahme der Spielregeln der realen Welt kommen, dann ist die Illusion immer schnell zunichte. Wenn man Spaß an Wrestling haben will, sollte man aber zumindest die Macht der Promotions anerkennen, halbwegs eigenständig über Recht und Unrecht zu entscheiden ... und eben diesen Chaosraum schaffen zu können. Bei WWE kommt noch dazu, dass die "Offiziellen" völlig naiv in ihren Entscheidungen und Bewertungen wirken (der Zuschauer soll sich ja schlauer vorkommen und was zum aufregen haben) und das bedeutet auch, dass es für Barrett eben NICHT unbedingt so einfach ist, diesen Vertrag anzufechten. Dafür müssten schon Triple H und Stephanie Interesse daran haben, Sting, Reigns & Bryan haben allerdings ihre Aufmerksamkeit.
Ein Grundkonzept von Pro Wrestling ist aber, dass die Ligen einen Raum für Wrestler geschaffen haben, in dem chaotischere Zustände herrschen. Ein Raum, in dem die Wrestler mit ihrer Teilnahme am Spektakel auch diesen Zuständen zustimmen. Das ist auch ein wenig Teil des Freiheitsgedanken des amerikanischen Traums, in seinen eigenen vier Wänden möglichst unbehelligt von staatlichem Einfluss zu sein, und das spiegelt sich in der Gewalt, Obszönität und Absurdität im Seilgeviert wieder.
In der "realen Welt" könnte Barrett nun einen Anwalt einschalten und nicht nur nur den Titelkampf verhindern, sondern auch noch Ambrose wegen Unterschriftenfälschung, Gewaltanwendung und Freiheitsberaubung drankriegen. Wenn ich Wrestling bashen will, kann ich immer mit der Grundannahme der Spielregeln der realen Welt kommen, dann ist die Illusion immer schnell zunichte. Wenn man Spaß an Wrestling haben will, sollte man aber zumindest die Macht der Promotions anerkennen, halbwegs eigenständig über Recht und Unrecht zu entscheiden ... und eben diesen Chaosraum schaffen zu können. Bei WWE kommt noch dazu, dass die "Offiziellen" völlig naiv in ihren Entscheidungen und Bewertungen wirken (der Zuschauer soll sich ja schlauer vorkommen und was zum aufregen haben) und das bedeutet auch, dass es für Barrett eben NICHT unbedingt so einfach ist, diesen Vertrag anzufechten. Dafür müssten schon Triple H und Stephanie Interesse daran haben, Sting, Reigns & Bryan haben allerdings ihre Aufmerksamkeit.
