27.01.2016, 13:36
Ich muss hier mit einigen Meinungen konträr gehen.
Den Opener fand ich im Gegensatz zu allen anderen ziemlich schwach. Man hatte 3 Tablespots inklusive Finisher und ansonsten einen ziemlich lahmen Brawl, der zur Hälfte daraus bestand, dass mindestens einer irgendwo am Boden lag. So gerne ich beide sehe, ein gutes Last Man Standing Match ist etwas anderes und das hier war in meinen Augen das mit Abstand schlechteste Match der beiden in ihrer Fehde.
Tag Team Match war dann okay, hat mich sehr gefreut, dass New Day abermals verteidigen durfte. Viel mehr gibts dazu auch nicht zu sagen...
US Match war gähnend langweilig, wenn auch mit einem überraschenden Sieger. Aber dass eine Heel Präparation wie der Turnbuckel mal nach hinten los geht? Shocking...
Das Divas Match war dann tatsächlich das für mich beste Non-Rumble Match des Abends, wenn auch definitiv unter den Möglichkeiten der beiden. Zeitweise hab ich tatsächlich mit einem Titelwechsel gerechnet, schade, dass es am Ende nicht so gekommen ist. Schön dann das Ende mit Sasha, spätestens bei WM dürfte es dann den Feel-Good Moment für die Fans geben, indem der Titel zu Banks oder noch lieber zu Becky wechselt, entweder in einem Triple Threat oder Fatal 4 Way mit Paige.
Der Rumble war dann an sich ziemlich gut, nur ein paar wenige Returns. Wobei das Debut von Styles natürlich massiven Impact hatte und einen Großteil in den Schatten stellte. Er wurde zwar nicht sonderlich stark dargestellt, aber er durfte lange aushalten. Die meisten Wrestler die so viel Matchzeit im RR haben liegen ja meistens nur in der Ecke rum, so auch Ambrose. Das ist auch der Grund, weshalb ich einen Titelgewinn am Ende so unglaublich gefeiert hätte. Er hatte viel Zeit sich zu erholen, das Last Man Standing Match auch gewonnen und auch im Rumble relativ viel Schonzeit gehabt bis zum Ende. Der Beinahe-Rausschmiss gegen Trips in den letzten paar Sekunden hatte einen kleinen Herzstillstand zur Folge und das haben die Fans glaub ich auch so gesehen. Neben Styles und Zayn definitiv derjenige mit den besten Reaktionen. Am Ende hat halt bekanntlich der Part-Timer HHH gewonnen. Ich kann zwar mit ihm ganz gut leben, zumindest deutlich besser als mit Sheamus oder Reigns (sein Rausschmiss kam vom Markout her dem Titelgewinn von Rollins bei WM gleich und wäre vermutlich nur von einem Aries-Debut getoppt worden). Es ist nur schade, dass man einen der größten PPV's des Jahres nur dafür verwendet, einen uninteressanten WM Main Event aufzubauen. Klar, das ist das Ziel vom Rumble, aber dieses Mal ging es ja wirklich fast nur darum, eine bestehende Story die kaum jemanden interessiert voranzubringen...
Erwähenswert finde ich noch Wyatts Leistung, dem ich tatsächlich einen Titelgewinn zugetraut hätte. Er hatte zwar bis zum November keinen guten Aufbau (gelinde gesagt), aber man muss ihm immerhin anerkennen, dass er immer die Herausforderung sucht und kein Chicken-Heel ist. Das hat man hier wieder ganz gut an der Konfrontation mit Lesnar und HHH gesehen. Gut, die Darstellung der Family ist wieder diskussionswürdig, aber Lesnar (das größte Monster seit Ewigkeiten) hat drei von denen rausgeschmissen, die schon länger im Match waren. Vertretbar! Das Verhalten danach dann auch im Gegensatz zur League of Jobbers entsprechend smart, nur warum sie dann nicht noch Ringside bleiben bis sie Bray zum Sieg verholfen haben, fragwürdig. Vielleicht weil er sich und den anderen selber etwas beweisen wollte, um auch mal ne Runde freidenkend zu interpretieren.
Insgesamt war der PPV in Ordnung, am Besten ganz klar das Rumble Match, das tatsächlich von der Hoffnung auf Styles, Wyatt oder Ambrose als Gewinner, sowie dem unglaublichen Hass und der damit verbundenen Angst auf Reigns mit einer Titelverteidigung lebte. Zudem wurden einige interessante mögliche Fehden aufgebaut und einige Stars mehr over gebracht. Somit deutlich besser als in den vergangenen Jahren!
Den Opener fand ich im Gegensatz zu allen anderen ziemlich schwach. Man hatte 3 Tablespots inklusive Finisher und ansonsten einen ziemlich lahmen Brawl, der zur Hälfte daraus bestand, dass mindestens einer irgendwo am Boden lag. So gerne ich beide sehe, ein gutes Last Man Standing Match ist etwas anderes und das hier war in meinen Augen das mit Abstand schlechteste Match der beiden in ihrer Fehde.
Tag Team Match war dann okay, hat mich sehr gefreut, dass New Day abermals verteidigen durfte. Viel mehr gibts dazu auch nicht zu sagen...
US Match war gähnend langweilig, wenn auch mit einem überraschenden Sieger. Aber dass eine Heel Präparation wie der Turnbuckel mal nach hinten los geht? Shocking...
Das Divas Match war dann tatsächlich das für mich beste Non-Rumble Match des Abends, wenn auch definitiv unter den Möglichkeiten der beiden. Zeitweise hab ich tatsächlich mit einem Titelwechsel gerechnet, schade, dass es am Ende nicht so gekommen ist. Schön dann das Ende mit Sasha, spätestens bei WM dürfte es dann den Feel-Good Moment für die Fans geben, indem der Titel zu Banks oder noch lieber zu Becky wechselt, entweder in einem Triple Threat oder Fatal 4 Way mit Paige.
Der Rumble war dann an sich ziemlich gut, nur ein paar wenige Returns. Wobei das Debut von Styles natürlich massiven Impact hatte und einen Großteil in den Schatten stellte. Er wurde zwar nicht sonderlich stark dargestellt, aber er durfte lange aushalten. Die meisten Wrestler die so viel Matchzeit im RR haben liegen ja meistens nur in der Ecke rum, so auch Ambrose. Das ist auch der Grund, weshalb ich einen Titelgewinn am Ende so unglaublich gefeiert hätte. Er hatte viel Zeit sich zu erholen, das Last Man Standing Match auch gewonnen und auch im Rumble relativ viel Schonzeit gehabt bis zum Ende. Der Beinahe-Rausschmiss gegen Trips in den letzten paar Sekunden hatte einen kleinen Herzstillstand zur Folge und das haben die Fans glaub ich auch so gesehen. Neben Styles und Zayn definitiv derjenige mit den besten Reaktionen. Am Ende hat halt bekanntlich der Part-Timer HHH gewonnen. Ich kann zwar mit ihm ganz gut leben, zumindest deutlich besser als mit Sheamus oder Reigns (sein Rausschmiss kam vom Markout her dem Titelgewinn von Rollins bei WM gleich und wäre vermutlich nur von einem Aries-Debut getoppt worden). Es ist nur schade, dass man einen der größten PPV's des Jahres nur dafür verwendet, einen uninteressanten WM Main Event aufzubauen. Klar, das ist das Ziel vom Rumble, aber dieses Mal ging es ja wirklich fast nur darum, eine bestehende Story die kaum jemanden interessiert voranzubringen...
Erwähenswert finde ich noch Wyatts Leistung, dem ich tatsächlich einen Titelgewinn zugetraut hätte. Er hatte zwar bis zum November keinen guten Aufbau (gelinde gesagt), aber man muss ihm immerhin anerkennen, dass er immer die Herausforderung sucht und kein Chicken-Heel ist. Das hat man hier wieder ganz gut an der Konfrontation mit Lesnar und HHH gesehen. Gut, die Darstellung der Family ist wieder diskussionswürdig, aber Lesnar (das größte Monster seit Ewigkeiten) hat drei von denen rausgeschmissen, die schon länger im Match waren. Vertretbar! Das Verhalten danach dann auch im Gegensatz zur League of Jobbers entsprechend smart, nur warum sie dann nicht noch Ringside bleiben bis sie Bray zum Sieg verholfen haben, fragwürdig. Vielleicht weil er sich und den anderen selber etwas beweisen wollte, um auch mal ne Runde freidenkend zu interpretieren.
Insgesamt war der PPV in Ordnung, am Besten ganz klar das Rumble Match, das tatsächlich von der Hoffnung auf Styles, Wyatt oder Ambrose als Gewinner, sowie dem unglaublichen Hass und der damit verbundenen Angst auf Reigns mit einer Titelverteidigung lebte. Zudem wurden einige interessante mögliche Fehden aufgebaut und einige Stars mehr over gebracht. Somit deutlich besser als in den vergangenen Jahren!
