03.01.2017, 10:02
Zu Rousey:
Es ist halt ein Unterschied, ob man boxt gegen schlechte Fighterinnen wie Bethe Correira, oder gegen Amanda Nunes, die auch noch hart schlaegt. Gegen Nunes war auch das Problem, das Nunes gutes BJJ hat. Haette Rousey den Fight zu Boden gebracht, waere sie auch dort zumindest nicht ueberlegen gewesen. Das war ein schlechtes Style Matchup kombiniert mit einer Gegnerin die besser war.
Die Beste Strategie nuetzt auch nichts, wenn man beim ersten Schlag den man abbekommt in Panik Modus verfaellt. Niemand mag es Schlaege zu kassieren, aber es gibt Fighter die koennen eine super Taktik haben, die koennen sogar solide boxen, und beim ersten Schlag den sie abbekommen verlieren sie ALLES was sie gelernt haben und die Taktik ohnehin, und sehen aus als ob sie gerade Anfangen das erste Mal zu kaempfen. Ronda Rousey ist so eine Fighterin.Brock Lesnar war auch so einer, Frank Trigg auch… Das bekommt man auch nicht ganz weg trainieren, das wird bleiben. Man schaue sich an wie Rousey nach dem ersten Treffer reagiert, katastrophal.
Zum Verbessern: Um sich zu verbessern, muesste man erstmal einsehen, dass man sich verbessern muss. Bei allem was man von Rousey hoert (selbst von ihren Freunden, und von ihr selbst), komme ich zu dem Schluss, sie glaubt WIRKLICH ihr Image! Sie glaubte wirklich die baddest women walking the planet zu sein.
So war auch ihr training aufgebaut (was sie ja auch bestaetigte), kein hartes Sparring, und ihr Trainer/Gym bestaetigte sie darin. Auch wieder eine parallele zu Brock Lesnar. Denn wenn sie hart sparrt, dann wuerde sie auch Treffer abbekommen, sie wuerde verlieren, das wuerde ihr Ego garnicht mitmachen, und verlieren kann sie ja nicht. Das alles war aber nach dem Holm Fight schon klar. Sie hat nichts daraus gelernt, das ist das erschreckende.
Normalerweise haette ich auch gesagt, Rousey kommt nicht wieder zurueck ins MMA. Aber welche Alternativen hat sie denn?
-Rente geniessen. Ja genug Geld hat sie, aber das macht sie nicht. Vorallem schaetze ich sie als Kandidatin ein, die tief faellt wenn sie nichts zu tun hat zum jetzigen Zeitpunkt.
-Hollywood: Kann sie vergessen. Sie wird kleine Rollen bekommen, aber ihr Image ist dahin, und das Image brachte ihr zuerst die Rollen ein. Schauspielern kann sie ja nicht, und ihre Starpower wird weniger werden.
-WWE: Wird interessiert sein, aber auch jetzt weniger wie davor. Denn wie soll man sie einsetzen? Women`s Division…ne. Und die maennlichen Wrestler verpruegeln lassen…ne wird WWE auch nicht mehr machen. Auch da wird es nur fuer wenige Auftritte reichen.
Da bleibt nur noch das MMA, und Rousey hat vielleicht interesse nicht mit zwei solchen Niederlagen aufzuhoeren. Aber dann muss sie wirklich erkennen woran sie arbeiten muss unter einem richtigen Trainer. Fuer ganz oben reicht es denke ich nicht mehr, dafuer sind schon einige zu gute Fighterinnen nach oben gekommen.
Zum Verbessern noch ein Punkt: Es ist fuer mich auch so, dass Rousey`s Judo schlechter geworden ist, bzw. sie auch das weniger gut einsetzt. Ich erinnere an einen Andrei Arlovski oder Fedor Emelianenko die einen super Sambo Background hatten, aber irgendwann auch dachten das sie super Striker sind, weil sie im Standup ihren Gegnern ueberlegen waren und dann ihre eigentliche Staerke komplett verloren haben weil sie zu berechenbar wurden. Ein Josh Koscheck hat auch irgendwann seinen Wrestling Background vernachlaessigt und ist ein eindimensionaler Striker geworden. Rousey kommt mir so vor das sie auch ihren Judo Background vernachlaessigt hat.
Etwas dahinter wuerde ich noch Antonio Rodrigo Nogueira, Lyoto Machida, Demetrious Johnson und aus den Anfangsjahren Bas Rutten nennen, die waren/sind auch sehr vielseitig.
Es ist halt ein Unterschied, ob man boxt gegen schlechte Fighterinnen wie Bethe Correira, oder gegen Amanda Nunes, die auch noch hart schlaegt. Gegen Nunes war auch das Problem, das Nunes gutes BJJ hat. Haette Rousey den Fight zu Boden gebracht, waere sie auch dort zumindest nicht ueberlegen gewesen. Das war ein schlechtes Style Matchup kombiniert mit einer Gegnerin die besser war.
Die Beste Strategie nuetzt auch nichts, wenn man beim ersten Schlag den man abbekommt in Panik Modus verfaellt. Niemand mag es Schlaege zu kassieren, aber es gibt Fighter die koennen eine super Taktik haben, die koennen sogar solide boxen, und beim ersten Schlag den sie abbekommen verlieren sie ALLES was sie gelernt haben und die Taktik ohnehin, und sehen aus als ob sie gerade Anfangen das erste Mal zu kaempfen. Ronda Rousey ist so eine Fighterin.Brock Lesnar war auch so einer, Frank Trigg auch… Das bekommt man auch nicht ganz weg trainieren, das wird bleiben. Man schaue sich an wie Rousey nach dem ersten Treffer reagiert, katastrophal.
Zum Verbessern: Um sich zu verbessern, muesste man erstmal einsehen, dass man sich verbessern muss. Bei allem was man von Rousey hoert (selbst von ihren Freunden, und von ihr selbst), komme ich zu dem Schluss, sie glaubt WIRKLICH ihr Image! Sie glaubte wirklich die baddest women walking the planet zu sein.
So war auch ihr training aufgebaut (was sie ja auch bestaetigte), kein hartes Sparring, und ihr Trainer/Gym bestaetigte sie darin. Auch wieder eine parallele zu Brock Lesnar. Denn wenn sie hart sparrt, dann wuerde sie auch Treffer abbekommen, sie wuerde verlieren, das wuerde ihr Ego garnicht mitmachen, und verlieren kann sie ja nicht. Das alles war aber nach dem Holm Fight schon klar. Sie hat nichts daraus gelernt, das ist das erschreckende.
Normalerweise haette ich auch gesagt, Rousey kommt nicht wieder zurueck ins MMA. Aber welche Alternativen hat sie denn?
-Rente geniessen. Ja genug Geld hat sie, aber das macht sie nicht. Vorallem schaetze ich sie als Kandidatin ein, die tief faellt wenn sie nichts zu tun hat zum jetzigen Zeitpunkt.
-Hollywood: Kann sie vergessen. Sie wird kleine Rollen bekommen, aber ihr Image ist dahin, und das Image brachte ihr zuerst die Rollen ein. Schauspielern kann sie ja nicht, und ihre Starpower wird weniger werden.
-WWE: Wird interessiert sein, aber auch jetzt weniger wie davor. Denn wie soll man sie einsetzen? Women`s Division…ne. Und die maennlichen Wrestler verpruegeln lassen…ne wird WWE auch nicht mehr machen. Auch da wird es nur fuer wenige Auftritte reichen.
Da bleibt nur noch das MMA, und Rousey hat vielleicht interesse nicht mit zwei solchen Niederlagen aufzuhoeren. Aber dann muss sie wirklich erkennen woran sie arbeiten muss unter einem richtigen Trainer. Fuer ganz oben reicht es denke ich nicht mehr, dafuer sind schon einige zu gute Fighterinnen nach oben gekommen.
Zum Verbessern noch ein Punkt: Es ist fuer mich auch so, dass Rousey`s Judo schlechter geworden ist, bzw. sie auch das weniger gut einsetzt. Ich erinnere an einen Andrei Arlovski oder Fedor Emelianenko die einen super Sambo Background hatten, aber irgendwann auch dachten das sie super Striker sind, weil sie im Standup ihren Gegnern ueberlegen waren und dann ihre eigentliche Staerke komplett verloren haben weil sie zu berechenbar wurden. Ein Josh Koscheck hat auch irgendwann seinen Wrestling Background vernachlaessigt und ist ein eindimensionaler Striker geworden. Rousey kommt mir so vor das sie auch ihren Judo Background vernachlaessigt hat.
UFC-Fan,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29038-ufc-207/&postID=470651#post470651' schrieb:Der einzig wirklich gute allround-Fighter, der mir auf Anhieb einfällt, ist GSP. Und der war die absolute Ausnahme.Neben GSP fallen mir noch Anderson Silva und Fedor Emelianenko ein.
Etwas dahinter wuerde ich noch Antonio Rodrigo Nogueira, Lyoto Machida, Demetrious Johnson und aus den Anfangsjahren Bas Rutten nennen, die waren/sind auch sehr vielseitig.
