23.06.2017, 18:57
Die Lebenserhaltenden Massnahmen wurden abgestellt, und somit ist Tim Hague gestorben.
Hague wurde in dem Boxing Fight am Freitag sechsmal zu Boden geknockt innerhalb von zwei Runden. Die Stadt Edmonton hat eine Untersuchung eingeleitet.
Was bisher bekannt ist: Tim Hague haette erst wieder im April 2018 antreten duerfen, aufgrund seiner zuletzte zahlreichen KO Niederlagen. Jetzt muss untersucht werden wie es dazu ueberhaupt kommen konnte.
Ich denke, hier gab es ein Versagen von fast allen Beteiligten.
-Erst einmal Tim Hague selbst, der seine persoenliche Verantwortung nicht gerecht wurde. Hague wurde im MMA 8 mal ausgeknockt, viermal davon seit dem Sommer 2015. Im Boxen wurde er letztes Jahr auch einmal ausgeknockt. Er war ein lower level Fighter im MMA, und eine Can im Boxen. Zudem kam hinzu, dass er zuletzt untrainiert aussah. Und dann trifft er auf einen guten prospect im Boxen. Ganz ganz schlechte Entscheidung fuer die er nun mit dem Leben bezahlte.
-Sein Trainer und seine Ecke, haette in der ersten Runde das Handtuch werfen sollen. Er wurde FUENFMAL zu Boden geknockt, und es war klar dass er keine Chance hat. Die Ecke hat es dennoch weiter laufen lassen, und das ohne Grund. Das ist verantwortungslos. Ein guter Trainer haette zudem nie dem Fight zugestimmt. Hague war nicht in der Lage zu kaempfen, schon gar nicht gegen so einen ueberlegenen Gegner.
-Der Referee hat den Fight nach 5 Knockdowns in den ersten zwei Runden noch nicht abgebrochen, auch der hat komplett versagt.
-Der Promoter der diesen Fight ansetzte, es war ein Missmatch, das nur dazu dient Adam Braidwood einen easy Win zu geben. Braidwood war nicht nur um welten besser wie Hague, er war auch viel groesser. Die Grenze war hier ueberschritten, weil Hague eine can war. Zudem muss der Promoter auch pruefen ob Hague ueberhaupt antreten darf, was ja nicht der Fall war.
-Die Commission hat ebenfalls versagt. Es ist ihre Aufgabe die Verfassung eines Fighters zu kontrollieren, was sie hier nicht gemacht hat, den Hague war nicht in der Verfassung zu kaempfen. Zudem haette er ja garnicht antreten duerfen! Und dann ist es auch die Aufgabe der Commission zu schauen ob es nicht ein zu grosses Mismatch ist. Das hier war ein Mismatch wie es nicht stattfinden sollte!
Jetzt ist wieder die trauer gross, und ich gehe davon aus, dass nichts passieren wird. Der Circus geht weiter.
Hague wurde in dem Boxing Fight am Freitag sechsmal zu Boden geknockt innerhalb von zwei Runden. Die Stadt Edmonton hat eine Untersuchung eingeleitet.
Was bisher bekannt ist: Tim Hague haette erst wieder im April 2018 antreten duerfen, aufgrund seiner zuletzte zahlreichen KO Niederlagen. Jetzt muss untersucht werden wie es dazu ueberhaupt kommen konnte.
Ich denke, hier gab es ein Versagen von fast allen Beteiligten.
-Erst einmal Tim Hague selbst, der seine persoenliche Verantwortung nicht gerecht wurde. Hague wurde im MMA 8 mal ausgeknockt, viermal davon seit dem Sommer 2015. Im Boxen wurde er letztes Jahr auch einmal ausgeknockt. Er war ein lower level Fighter im MMA, und eine Can im Boxen. Zudem kam hinzu, dass er zuletzt untrainiert aussah. Und dann trifft er auf einen guten prospect im Boxen. Ganz ganz schlechte Entscheidung fuer die er nun mit dem Leben bezahlte.
-Sein Trainer und seine Ecke, haette in der ersten Runde das Handtuch werfen sollen. Er wurde FUENFMAL zu Boden geknockt, und es war klar dass er keine Chance hat. Die Ecke hat es dennoch weiter laufen lassen, und das ohne Grund. Das ist verantwortungslos. Ein guter Trainer haette zudem nie dem Fight zugestimmt. Hague war nicht in der Lage zu kaempfen, schon gar nicht gegen so einen ueberlegenen Gegner.
-Der Referee hat den Fight nach 5 Knockdowns in den ersten zwei Runden noch nicht abgebrochen, auch der hat komplett versagt.
-Der Promoter der diesen Fight ansetzte, es war ein Missmatch, das nur dazu dient Adam Braidwood einen easy Win zu geben. Braidwood war nicht nur um welten besser wie Hague, er war auch viel groesser. Die Grenze war hier ueberschritten, weil Hague eine can war. Zudem muss der Promoter auch pruefen ob Hague ueberhaupt antreten darf, was ja nicht der Fall war.
-Die Commission hat ebenfalls versagt. Es ist ihre Aufgabe die Verfassung eines Fighters zu kontrollieren, was sie hier nicht gemacht hat, den Hague war nicht in der Verfassung zu kaempfen. Zudem haette er ja garnicht antreten duerfen! Und dann ist es auch die Aufgabe der Commission zu schauen ob es nicht ein zu grosses Mismatch ist. Das hier war ein Mismatch wie es nicht stattfinden sollte!
Jetzt ist wieder die trauer gross, und ich gehe davon aus, dass nichts passieren wird. Der Circus geht weiter.
