05.07.2004, 21:14
War vorhin in Rostock , Ullrich Biografie und Driver 3 holen und hab außerdem ein wenig beobachtet was für häßliche Leute es doch hier gibt ;)
von der Etappe hab ich nicht so viel mitbekommen.
Morgen werd ich wohl mehr gucken,denn es geht über Kopfteinpflaster.
Bei schlechtem wetter könnte das das ganze feld ziemlich auseinanderreißen.
Ich habs mir mal rausgenommen von T-Online den heutigen tagebucheintrag von Ullrich hier reinzukopieren um mal ein bisschen Tour-feeling zu bekommen ;)
05.07.2004/ Mann, oh Mann, da wird einem immer richtig mulmig, wenn es rundherum rappelt. Dann denkst du nur noch: Hoffentlich erwischt es dich nicht. Heute war wieder so ein Tag. Wie eine Büffelherde ist das Peloton im gestreckten Galopp aufs Ziel zugeschossen. Fast wundert man sich, dass bei Tempo 60/70 nicht mehr passiert. Im Finale hat es dann aber doch wieder zwei Kollegen entschärft.
Ich konnte gerade noch einen Haken schlagen und zischte knapp an den Pechvögeln vorbei. Mein Schutzengel hatte wieder einmal die Flügel über mich ausgebreitet. Wahrscheinlich gefiel ihm mein Drei-Tage-Bart. Nach dem spannenden Fußballabend am Sonntag und dem Sensationssieg von Ottos Griechen wollte ich ein bisschen länger an der Matratze horchen. Ich habe es heute früh deshalb beim Duschen und Zähneputzen belassen - und die Rasur ausfallen lassen.
Dennoch war ich relativ früh im Fahrerlager. Wie immer überprüfte ich meine Maschine sehr sorgfältig. Eine Prozedur, die mir seit meiner Kindheit in Fleisch und Blut übergegangen ist. Schon mein erster Trainer Peter Sager in Rostock schärfte mir ein: "Junge, setz dich nicht blind auf ein Rennrad. Es geht um deine Gesundheit."
Mein Bruder Stefan, der ja bei uns als Mechaniker arbeitet, schiebt mir zwar immer eine Top-Maschine unter den Hintern. Als "Majestätsbeleidigung" empfindet er meine Qualitätskontrolle jedoch nicht. Schließlich stammt er aus der gleichen Schule wie ich. Er drückte schon zwei Jahre vor mir den Rennsattel.
Am dritten Tour-Tag hellte sich meine Stimmung deutlich auf: Wir waren zum ersten Mal bei Sonnenschein und trockenem Wetter unterwegs. Sofort schnellte der Schnitt auf fast 45 Stundenkilometer hoch. Mich hat's nicht gejuckt. Mein Schnupfen ist fast weg und die Form steigt weiter.
Das war's für heute. Morgen mehr.
Euer Jan Ullrich
von der Etappe hab ich nicht so viel mitbekommen.
Morgen werd ich wohl mehr gucken,denn es geht über Kopfteinpflaster.
Bei schlechtem wetter könnte das das ganze feld ziemlich auseinanderreißen.
Ich habs mir mal rausgenommen von T-Online den heutigen tagebucheintrag von Ullrich hier reinzukopieren um mal ein bisschen Tour-feeling zu bekommen ;)
05.07.2004/ Mann, oh Mann, da wird einem immer richtig mulmig, wenn es rundherum rappelt. Dann denkst du nur noch: Hoffentlich erwischt es dich nicht. Heute war wieder so ein Tag. Wie eine Büffelherde ist das Peloton im gestreckten Galopp aufs Ziel zugeschossen. Fast wundert man sich, dass bei Tempo 60/70 nicht mehr passiert. Im Finale hat es dann aber doch wieder zwei Kollegen entschärft.
Ich konnte gerade noch einen Haken schlagen und zischte knapp an den Pechvögeln vorbei. Mein Schutzengel hatte wieder einmal die Flügel über mich ausgebreitet. Wahrscheinlich gefiel ihm mein Drei-Tage-Bart. Nach dem spannenden Fußballabend am Sonntag und dem Sensationssieg von Ottos Griechen wollte ich ein bisschen länger an der Matratze horchen. Ich habe es heute früh deshalb beim Duschen und Zähneputzen belassen - und die Rasur ausfallen lassen.
Dennoch war ich relativ früh im Fahrerlager. Wie immer überprüfte ich meine Maschine sehr sorgfältig. Eine Prozedur, die mir seit meiner Kindheit in Fleisch und Blut übergegangen ist. Schon mein erster Trainer Peter Sager in Rostock schärfte mir ein: "Junge, setz dich nicht blind auf ein Rennrad. Es geht um deine Gesundheit."
Mein Bruder Stefan, der ja bei uns als Mechaniker arbeitet, schiebt mir zwar immer eine Top-Maschine unter den Hintern. Als "Majestätsbeleidigung" empfindet er meine Qualitätskontrolle jedoch nicht. Schließlich stammt er aus der gleichen Schule wie ich. Er drückte schon zwei Jahre vor mir den Rennsattel.
Am dritten Tour-Tag hellte sich meine Stimmung deutlich auf: Wir waren zum ersten Mal bei Sonnenschein und trockenem Wetter unterwegs. Sofort schnellte der Schnitt auf fast 45 Stundenkilometer hoch. Mich hat's nicht gejuckt. Mein Schnupfen ist fast weg und die Form steigt weiter.
Das war's für heute. Morgen mehr.
Euer Jan Ullrich
