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Vier deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen
#14
Finde ich aber auch echt schade, dass sich die Bevölkerung immer weniger mit Politik beschäftigt. Ok dass was in den oberen Parteizentralen abgeht ist nicht gut und ich als Mitglied einer Partei bin bestimmt auch nicht immer einer Meinung mit dieser, aber ich finde man sollte sich politisch engagieren und sei es nur in der Gemeinde oder in seinem Ort. Man wie kann man sich beschweren über etwas, wenn man nicht selbst versucht Sachen besser zu machen, selber Initative zeigen ist ne gute Sache, deshalb will ich auch irgendwann in den Ortsrat, bzw. Gemeinderat, ich will mitreden, ich will mich für die Bürger in meiner Region mit der ich verbunden bin einsetzen. Ich werde vielleicht noch nicht nächstes Jahr zur Wahl stehen, aber in 6 Jahren auf jedenfall. Ich finde es eine sinnlose und schämenswerte Sache, wenn Leute ihre Stimme bei der Wahl nicht abgeben, dann brauchen sich diese Leute auch nicht aufregen, dass sie am Ende des Jahres weniger Geld haben. Politikverdrossenheit ist ein Problem dieser Gesellschaft und eins das ich für gefährlich halte.
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#15
Zitat:Original von The Russian Zar
Aber echt nen feiger Anschlag der Taliban auf die deutschen Soldaten

Zitat:Original von The Russian Zar
Der Mann hat das gemacht was er unter den Voraussetzungen als richtig empfunden hat, dass dabei Zivile umkommen ist zwar schade aber auch Teil des Krieges.

Bitte sag nicht dass Du eine Waffe halten darfst.

Und nebenbei - schießen durften und konnten die Soldaten von Anfang an. Es ist lediglich zu bemerken dass es weniger Soldaten gibt, sondern mehr bewaffnete Aufbauhelfer. Da hat die BRD einiges in den Sand gesetzt. Was traurig ist, vernünftig eingesetzt würde es sowohl Material als auch gut ausgebildete Soldaten geben für Afghanistan. Aber der historische Komplex ist und bleibt ein Hindernis.
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#16
Willst du mich jetzt dumm anmachen oder was?

Klar darf ich eine Waffe tragen, nur sieht man Sachen vielleicht auch etwas anders wenn man selbst bekannte Kameraden da unten hat und selber da irgendwann hin muss. Na ja das mit dem Schießen wurde aber auch immer falsch ausgebildet, es gab immer solche Ammenmärchen von wegen: Wenn einer deinen Kameraden umlegt, sich umdreht und wegrennt, darfst du nicht mehr schießen, ist so aber falsch. Und ich möchte das nochmal sagen, klar ist ein Menschenleben ein hohes gut, welches es zu schützen gilt, aber wir sind da unten im "Krieg" und wenn sich einem die Lage so wiedergibt wie dem Oberst Klein, dann handelt man so, zudem man ja anfangs davon ausging das da keine Zivilisten sind.

Das die Historie Deutschlands für Auslandseinsätze aller Art hinderlich ist, darüber braucht man sich glaub ich nicht unterhalten, dass wissen wir alle.
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#17
Traurig, einfach nur traurig und dramatisch was da unten Woche für Woche im Kriegseinsatz passiert...glücklicherweise kenne ich niemanden, der sich dort unten befindet. Ich bin auch nicht in der Position, dass du bewerten, was die Soldaten dort unten machen und was unsere Politiker veranlassen, aber wenn ich sowas lese, bin ich einfach nur froh und fühle mich bestätigt darin, dass ich damals meinen Kriegsdienst mit gutem Gewissen verweigert habe. Ich persönlich würde mich nicht in der Lage sehen, mein "Vaterland auf diese Art und Weise zu verteidigen" (die "" sind bewusst gesetzt ;))...man kann den Soldaten, egal ob aus Deutschland oder anderen Ländern, einfach nur viel Glück wünschen und die Hoffnung haben, dass möglichst viele von ihnen körperlich gesund nach hause kommen. Die seelischen Schäden, die zweifelsohne die Mehrzahl davontragen werden, sind wohl kaum auszumalen...
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#18
Bei mir ist mein Stubenkamerad im Einsatz, so wie ich das weiß. Nicht schön dann zu hören, dass wieder 3-4 Soldaten gestorben sind. Jeder Soldat ist eh einer zu viel, der da unten stirbt.

PTBS wird in Zukunft natürlich immer mehr zum Thema. Ich finde es aber da auch immer scheiße, wenn ältere mit einem Mal sagen, wir wären auf einmal Weicheier, sind wir nicht nur darf und kann man in der jetzigen Zeit mit sowas besser umgehen. Was bringt es einem wenn man sich qüalt, irgendwann den Strick nimmt usw. Es bringt gar nichts, lieber soll man zum Psychologen gehen.

Ob man Kriegsdienst verweigert oder nicht ist ja immer noch jedem seine eigene Entscheidung, also ich finde vorallem die ersten drei Monate sind eine interessante Erfahrung.
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#19
Ich hab Zivildienst bei schwerst körperlich behinderten Menschen gemacht. Was ich überhaupt nicht teile sind Menschen, die den Wehr- und Zivildienst ablehnen. Über Totalverweigerer kann ich mich echt aufregen. Was ich in den 13 Monaten gelernt habe ist mehr, als man in 10 Jahren lernen kann. So viele schlimme Schicksale! Man merkt dort erst wirklich, wie gut man es doch als gesunder Mensch hat.
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#20
Zitat:Original von Ronald Großpietsch
Ich hab Zivildienst bei schwerst körperlich behinderten Menschen gemacht. Was ich überhaupt nicht teile sind Menschen, die den Wehr- und Zivildienst ablehnen. Über Totalverweigerer kann ich mich echt aufregen. Was ich in den 13 Monaten gelernt habe ist mehr, als man in 10 Jahren lernen kann. So viele schlimme Schicksale! Man merkt dort erst wirklich, wie gut man es doch als gesunder Mensch hat.

Wieso ist Totalverweigerung bitte so ablehnenswert?
Wehr- und Zivildienst ist staatliche Zwangsarbeit, übrigens fasziniert mich das seit Jahren, dass sich da keiner aus der Konservativen Flanke aufregt, noch dazu vollkommen absurd und willkürlich strukturiert, so dass es letztlich eine enorme Ungerechtigkeit ist. Die einen werden eingezogen, die anderen nichtmal angeschrieben, und warum Frauen keinen Zivildienst machen müssen hab ich auch nie verstanden.
Und wenn man sich dann anschaut, dass die bezahlung auch nicht so der hammer ist, dann sehe auch ich nicht übermäßig viel Grund, eins von beidem zu tun.
Mir war zwar der Stress des Totalverweigerns viel zu groß, aber Gerüchten zu Folge ist es ein leichtes, ausgemustert zu werden.
Trotzdem versteh ich jeden, der sich nicht vom Staat Zwangsrekrutieren lassen will.


@Zar:

Und warum es ein feiger Anschlag auf Soldaten, also eine militärische Einheit war, während die Bombardierung von zivilisten einfach eine Handlung ist.
Das sit doch absurd. Die Taliban führen genau denselben krieg wie die Europäer, schmutzig, mit massig Kollateralschäden, und es ist schon etwas verklärt, einen Angriff auf eine MILITÄRISCHE Einheit als Feige zu bezeichnen. Krieg ist nicht offen und krieg ist nicht fair, und jeder der denkt, dass die Taliban eine offene Feldschlacht suchen, der ist naiv.
Ein Soldat weiß worauf er sich einlässt, er weiß, was Krieg bedeutet und er hat eine Entscheidung getroffen.
Zivilisten haben einfach nur Pech.
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#21
Zitat:Original von Pauleta

@Zar:

Und warum es ein feiger Anschlag auf Soldaten, also eine militärische Einheit war, während die Bombardierung von zivilisten einfach eine Handlung ist.
Das sit doch absurd. Die Taliban führen genau denselben krieg wie die Europäer, schmutzig, mit massig Kollateralschäden, und es ist schon etwas verklärt, einen Angriff auf eine MILITÄRISCHE Einheit als Feige zu bezeichnen. Krieg ist nicht offen und krieg ist nicht fair, und jeder der denkt, dass die Taliban eine offene Feldschlacht suchen, der ist naiv.
Ein Soldat weiß worauf er sich einlässt, er weiß, was Krieg bedeutet und er hat eine Entscheidung getroffen.
Zivilisten haben einfach nur Pech.

So hart es klingt, aber das klingt für mich sogar plausibel...Ich finde selber es gibt Länder in den funktioniert eine Demokratie wie die Europäische nicht, jedenfalls nicht derzeit und Afghanistan ist so ein Land. Deshalb ist es auch verkehrt dort auf Teufel komm raus eine Demokratie zu erschaffen. Das man aber nach dem 11 September reagieren musste ist so. Dementsprechend ist es ja ein Krieg gegen bestimmte Personen. Mit fanatischen Leuten Krieg zu führen ist aber nicht so als wenn man gegen ein Land Krieg führen würde, es ist viel schwieriger, weil die nichts auf HVR etc. geben. Dementsprechend kann man die Anschläge nicht mit dem Kunduz Luftschlag vergleichen. Zum Beispiel ist es im Krieg verboten auf Hoheitszeichen wie das Rote Kreuz zu schießen, dies haben aber die Taliban gemacht, feige wie sie sind. Das würde nichtmal der Iran machen, wenn sie gegen ein europäisches Land Krieg führen.
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#22
Zitat:Original von Pauleta
Zitat:Original von Ronald Großpietsch
Ich hab Zivildienst bei schwerst körperlich behinderten Menschen gemacht. Was ich überhaupt nicht teile sind Menschen, die den Wehr- und Zivildienst ablehnen. Über Totalverweigerer kann ich mich echt aufregen. Was ich in den 13 Monaten gelernt habe ist mehr, als man in 10 Jahren lernen kann. So viele schlimme Schicksale! Man merkt dort erst wirklich, wie gut man es doch als gesunder Mensch hat.

Wieso ist Totalverweigerung bitte so ablehnenswert?
Wehr- und Zivildienst ist staatliche Zwangsarbeit, übrigens fasziniert mich das seit Jahren, dass sich da keiner aus der Konservativen Flanke aufregt, noch dazu vollkommen absurd und willkürlich strukturiert, so dass es letztlich eine enorme Ungerechtigkeit ist. Die einen werden eingezogen, die anderen nichtmal angeschrieben, und warum Frauen keinen Zivildienst machen müssen hab ich auch nie verstanden.
Und wenn man sich dann anschaut, dass die bezahlung auch nicht so der hammer ist, dann sehe auch ich nicht übermäßig viel Grund, eins von beidem zu tun.
Mir war zwar der Stress des Totalverweigerns viel zu groß, aber Gerüchten zu Folge ist es ein leichtes, ausgemustert zu werden.
Trotzdem versteh ich jeden, der sich nicht vom Staat Zwangsrekrutieren lassen will.


@Zar:

Und warum es ein feiger Anschlag auf Soldaten, also eine militärische Einheit war, während die Bombardierung von zivilisten einfach eine Handlung ist.
Das sit doch absurd. Die Taliban führen genau denselben krieg wie die Europäer, schmutzig, mit massig Kollateralschäden, und es ist schon etwas verklärt, einen Angriff auf eine MILITÄRISCHE Einheit als Feige zu bezeichnen. Krieg ist nicht offen und krieg ist nicht fair, und jeder der denkt, dass die Taliban eine offene Feldschlacht suchen, der ist naiv.
Ein Soldat weiß worauf er sich einlässt, er weiß, was Krieg bedeutet und er hat eine Entscheidung getroffen.
Zivilisten haben einfach nur Pech.


Totalverweigerung ist abzulehnen, da durch eine Ablehnung des Dienstes am Gemeinwesen für mich in gewisser Weise das gesamte Gemeinwesen abgelehnt oder wenigstens in Frage gestellt wird.Wenn keiner bereits wäre für einen geringen Zeitraum etwa für die Gemeinschaft zu leisten, stellt sich doch der Sinn dieser Gemeinschaft, die Deutschland nun einmal ist, stark in Frage.Die Möglichkeiten in diesem Land bzw. der allgemeine Lebensstandard sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch und daher finde ich es nur selbstverständlich, dass für das Land durch eben jenen Zivil-oder Wehrdienst eine gewisse Gegenleistung erbracht wird. Das die praktische Umsetzung vielleicht etwas unglücklich verläuft, mag sein, ändert jedoch nicht an der Sache im allgemeinen. Das Frauen keinerlei Dienst leisten müssen, ist mir auch nicht begreiflich. Ein wenig mehr Zusammenhalt und weniger Egoismus würden dem Land jedenfalls nicht schaden.
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#23
Zitat:Original von The Russian Zar

So hart es klingt, aber das klingt für mich sogar plausibel...Ich finde selber es gibt Länder in den funktioniert eine Demokratie wie die Europäische nicht, jedenfalls nicht derzeit und Afghanistan ist so ein Land. Deshalb ist es auch verkehrt dort auf Teufel komm raus eine Demokratie zu erschaffen. Das man aber nach dem 11 September reagieren musste ist so. Dementsprechend ist es ja ein Krieg gegen bestimmte Personen. Mit fanatischen Leuten Krieg zu führen ist aber nicht so als wenn man gegen ein Land Krieg führen würde, es ist viel schwieriger, weil die nichts auf HVR etc. geben. Dementsprechend kann man die Anschläge nicht mit dem Kunduz Luftschlag vergleichen. Zum Beispiel ist es im Krieg verboten auf Hoheitszeichen wie das Rote Kreuz zu schießen, dies haben aber die Taliban gemacht, feige wie sie sind. Das würde nichtmal der Iran machen, wenn sie gegen ein europäisches Land Krieg führen.
Letztlich ist das Bombardement von Zivilisten auch ein kriegsverbrechen. Din Behandlung von kriegsgefangenen wie sie von den westlichen Streitkräften teilweise praktiziert wurde ist auch ein klarer verstoß gegen die Genfer Konvention. Das starten eines Angriffskrieges verstößt auch gegen diese...
Krieg ist nicht fair, Krieg war nie fair und Krieg wird es nie sein.
Die Taliban sind bei Leibe nicht meine Lieblinge, ich gehöre sogar zu denen, die den Afghanistan Krieg und den irak Krieg prinzipiell befürworten, aber letztlich machen die Taliban genau das, was JEDER General an ihrer Stelle machen würde. Guerilla Taktik. Und das sit auch eine Entscheidung, die für diese Wahnsinnigen funktioniert.
Es gibt aber im Kreig kein Feige oder mutig(mal abgesehen davon, dass Bombardierungen allgemein, speziell bei zivilisten auch irgendwie feige sind, oder?), sodnern einzig und alleine erfolgreich und nicht erfolgreich und letztlich wird es wie bei jedem krieg laufen, Der GEwinner entscheidet, was Kriegsverbrechen sind. Und die gibt es auf beiden Seiten massenweise.

Da die Demokratie ihre Legitimation aus dem Volk zieht, kann eine Demokratie auch nur vom Volk durchgesetzt werden. ABer das ist eine andere Diskussion...



Zitat:Totalverweigerung ist abzulehnen, da durch eine Ablehnung des Dienstes am Gemeinwesen für mich in gewisser Weise das gesamte Gemeinwesen abgelehnt oder wenigstens in Frage gestellt wird.Wenn keiner bereits wäre für einen geringen Zeitraum etwa für die Gemeinschaft zu leisten, stellt sich doch der Sinn dieser Gemeinschaft, die Deutschland nun einmal ist, stark in Frage.Die Möglichkeiten in diesem Land bzw. der allgemeine Lebensstandard sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch und daher finde ich es nur selbstverständlich, dass für das Land durch eben jenen Zivil-oder Wehrdienst eine gewisse Gegenleistung erbracht wird. Das die praktische Umsetzung vielleicht etwas unglücklich verläuft, mag sein, ändert jedoch nicht an der Sache im allgemeinen. Das Frauen keinerlei Dienst leisten müssen, ist mir auch nicht begreiflich. Ein wenig mehr Zusammenhalt und weniger Egoismus würden dem Land jedenfalls nicht schaden.


Inwieweit sich aus der unterstützung des Gemeinwesens allerdings die Legitimation zur Zwangsarbeit ableitet hat sich mir noch nicht erschlossen. Und definieren sich nicht die Steuern als Unterstützung des gemeinwohles?
Und ehrlich gesagt ist es meine eigene Entscheidung, ob und wie ich mich dem gemeinwohl zur Verfügung stelle.
Desweiteren ist es einfach absurd, warum nur die Hälfte überhaupt als Unterstützer in Frage kommt, und davon die Hälfte aus teilweise absurden Gründen ausgemutert wird.
Und ich lehne es per se ab, dass der Militärdienst das normal ist, währen dder Zivildienst nach einer Verweigerung(die Gott sei Dnak mittlerweile nur noch Formsache ist) die Alternative ist.
Letztlich sehe ich keinen Nutzen für die Gemeinschaft darin auf Staatskosten mich darin ausbilden zu lassen, wie Ich Menshcen umbringe. Und so lange ich für das Militär gemustert werde und der zivildienst eigentlich nur das Nebenprodukt ist, so lange ist das auch einfach absurd.


Und ich wage die Behauptung, dass der Wehrdienst nach den Doppeljahrgängen in Bayern und Baden-Würtenberg abgeschafft wird.
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#24
Von Zwangsarbeit zu sprechen, halte ich für bedenklich! Vorher war ich auch darauf eingestellt Alles so zu beurteilen, wie es mir passte. Als ich den Entlassungsbescheid in der Hand hatte, war ich echt traurig, das der Zivi vorbei war. Geschweige denn meine Meinung hat sich um 100 Grad gewendet. Wenn der Zivi abgeschafft wird, dann gib's erhebliche personelle Probleme für die Heime und sozialen Einrichtungen. Ich denke wenn man es kann, dann sollte man sich auch für das Ehrenamt einsetzen. Die zwingende Notwendigkeit nach einem Wehrdienst sehe ich nicht als begründet. Aber im sozialen Sektor ist der Zivildienst und das Ehrenamt heute umso bedeutender.
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#25
Zitat:Original von Pauleta
Zitat:Original von The Russian Zar

So hart es klingt, aber das klingt für mich sogar plausibel...Ich finde selber es gibt Länder in den funktioniert eine Demokratie wie die Europäische nicht, jedenfalls nicht derzeit und Afghanistan ist so ein Land. Deshalb ist es auch verkehrt dort auf Teufel komm raus eine Demokratie zu erschaffen. Das man aber nach dem 11 September reagieren musste ist so. Dementsprechend ist es ja ein Krieg gegen bestimmte Personen. Mit fanatischen Leuten Krieg zu führen ist aber nicht so als wenn man gegen ein Land Krieg führen würde, es ist viel schwieriger, weil die nichts auf HVR etc. geben. Dementsprechend kann man die Anschläge nicht mit dem Kunduz Luftschlag vergleichen. Zum Beispiel ist es im Krieg verboten auf Hoheitszeichen wie das Rote Kreuz zu schießen, dies haben aber die Taliban gemacht, feige wie sie sind. Das würde nichtmal der Iran machen, wenn sie gegen ein europäisches Land Krieg führen.
Letztlich ist das Bombardement von Zivilisten auch ein kriegsverbrechen. Din Behandlung von kriegsgefangenen wie sie von den westlichen Streitkräften teilweise praktiziert wurde ist auch ein klarer verstoß gegen die Genfer Konvention. Das starten eines Angriffskrieges verstößt auch gegen diese...
Krieg ist nicht fair, Krieg war nie fair und Krieg wird es nie sein.
Die Taliban sind bei Leibe nicht meine Lieblinge, ich gehöre sogar zu denen, die den Afghanistan Krieg und den irak Krieg prinzipiell befürworten, aber letztlich machen die Taliban genau das, was JEDER General an ihrer Stelle machen würde. Guerilla Taktik. Und das sit auch eine Entscheidung, die für diese Wahnsinnigen funktioniert.
Es gibt aber im Kreig kein Feige oder mutig(mal abgesehen davon, dass Bombardierungen allgemein, speziell bei zivilisten auch irgendwie feige sind, oder?), sodnern einzig und alleine erfolgreich und nicht erfolgreich und letztlich wird es wie bei jedem krieg laufen, Der GEwinner entscheidet, was Kriegsverbrechen sind. Und die gibt es auf beiden Seiten massenweise.

Da die Demokratie ihre Legitimation aus dem Volk zieht, kann eine Demokratie auch nur vom Volk durchgesetzt werden. ABer das ist eine andere Diskussion...



Zitat:Totalverweigerung ist abzulehnen, da durch eine Ablehnung des Dienstes am Gemeinwesen für mich in gewisser Weise das gesamte Gemeinwesen abgelehnt oder wenigstens in Frage gestellt wird.Wenn keiner bereits wäre für einen geringen Zeitraum etwa für die Gemeinschaft zu leisten, stellt sich doch der Sinn dieser Gemeinschaft, die Deutschland nun einmal ist, stark in Frage.Die Möglichkeiten in diesem Land bzw. der allgemeine Lebensstandard sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch und daher finde ich es nur selbstverständlich, dass für das Land durch eben jenen Zivil-oder Wehrdienst eine gewisse Gegenleistung erbracht wird. Das die praktische Umsetzung vielleicht etwas unglücklich verläuft, mag sein, ändert jedoch nicht an der Sache im allgemeinen. Das Frauen keinerlei Dienst leisten müssen, ist mir auch nicht begreiflich. Ein wenig mehr Zusammenhalt und weniger Egoismus würden dem Land jedenfalls nicht schaden.


Inwieweit sich aus der unterstützung des Gemeinwesens allerdings die Legitimation zur Zwangsarbeit ableitet hat sich mir noch nicht erschlossen. Und definieren sich nicht die Steuern als Unterstützung des gemeinwohles?
Und ehrlich gesagt ist es meine eigene Entscheidung, ob und wie ich mich dem gemeinwohl zur Verfügung stelle.
Desweiteren ist es einfach absurd, warum nur die Hälfte überhaupt als Unterstützer in Frage kommt, und davon die Hälfte aus teilweise absurden Gründen ausgemutert wird.
Und ich lehne es per se ab, dass der Militärdienst das normal ist, währen dder Zivildienst nach einer Verweigerung(die Gott sei Dnak mittlerweile nur noch Formsache ist) die Alternative ist.
Letztlich sehe ich keinen Nutzen für die Gemeinschaft darin auf Staatskosten mich darin ausbilden zu lassen, wie Ich Menshcen umbringe. Und so lange ich für das Militär gemustert werde und der zivildienst eigentlich nur das Nebenprodukt ist, so lange ist das auch einfach absurd.


Und ich wage die Behauptung, dass der Wehrdienst nach den Doppeljahrgängen in Bayern und Baden-Würtenberg abgeschafft wird.

Die Bezeichnung des Wehr bwz. Zivildienstes als Zwangsarbeit klingt schon irgendwie krass, wenn man bedenkt was "richtige" Zwangsarbeiter in aller Welt erleiden mussten. Steuern sind eine Notwendigkeit, um die Aufrechterhaltung eines Staates zu gewährleisten. Der Dienst am Gemeinswesen ist für mich eher ein uneigennützige Leistung.
Wenn du sagst, es ist deine Entscheidung dich der Gemeinschaft zu Verfügung zu stellen oder auch nicht, dann frage ich mich mit welcher Begründung du dann Rechte von dieser Gemeinschaft einfordern kannst. Ich sehe es so, dass eine Hand die andere wäscht. Und letztendlich dient der Wehrdienst nicht primär dem Zweck Menschen zu töten, sondern dem das Land zu verteidigen. Wenn du etwa einen Kampfsport erlernst, dann würdest du ja auch nicht davon sprechen, dass du ausgebildet wirst, um Menschen zu verletzen, sondern um dich zu verteidigen.
Momentan mag das vllt. etwas überflüssig erscheinen,aber es kann, auch wenn ich das nicht hoffe, durchaus wieder Zeiten geben, in denen eine Verteidigungsarmee von Nöten sein wird.
Schließlich gibt es keine Garantie, dass in Mitteleuropa auf ewig Frieden herrschen wird.
Das der Zivildienst dem Wehrdienst gleich gestellt werden sollte, da gebe ich dir recht.
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#26
Aber es ist doch so, dass sich immer weniger junge Leute im sozialen Sektor einsetzen. Oder sehe ich das falsch? Es wird zwar immer wieder auf die Zustände hingewiesen, jedoch von den Leuten, die, wenn man mit dem Finger auf sie zeigt, nichts davon hören wollen.
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