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Ich war selbst beim Bund, habe meine Zeit während der Grundausbildung dort sehr genossen, würde aber jetzt eher dazu tendieren, den Wehrdienst abzuschaffen, oder quasi Wehr- und Wehrersatzdienst auszutauschen. Sodass quasi grundsätzlich alle, und damit meine ich alle, den Zivildienst leisten müssen, wobei es einem frei gestellt werden kann, stattdessen zum Bund zu gehen. Wer also wirklich Bock auf den Bund hat, soll dahin, die anderen sollen eben in einer sozialen Einrichtung mithelfen.
Und die Wehrpflicht wird kaum in den nächsten beiden Jahren abgeschafft, da sie im Grundgesetz verankert ist und das auf parlamentarischem Wege meistens dauert.
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Zitat:Original von Ronald Gro�pietsch
Von Zwangsarbeit zu sprechen, halte ich f�r bedenklich! Vorher war ich auch darauf eingestellt Alles so zu beurteilen, wie es mir passte. Als ich den Entlassungsbescheid in der Hand hatte, war ich echt traurig, das der Zivi vorbei war. Geschweige denn meine Meinung hat sich um 100 Grad gewendet. Wenn der Zivi abgeschafft wird, dann gib's erhebliche personelle Probleme f�r die Heime und sozialen Einrichtungen. Ich denke wenn man es kann, dann sollte man sich auch f�r das Ehrenamt einsetzen. Die zwingende Notwendigkeit nach einem Wehrdienst sehe ich nicht als begr�ndet. Aber im sozialen Sektor ist der Zivildienst und das Ehrenamt heute umso bedeutender.
Es ist Zwangsarbeit. DA kann man sich drehen und winden, es ist einfach zwangsarbeit. Du wirst gezwungen gegen eine symbolische Bezahlung für den Staat zu arbeiten. Was, wenn nicht das, ist bitte zwangsarbeit? Zumal ja auch hier eine Selektion stattfindet.
Dass Soziale Arbeit etwas gutes und notwendiges ist, ist die andere Seite, aber ich denke, dass es genug gibt, die sowas gerne freiwillig machen(auch ich hab mir lange überlegt, ob ich ein jahr Zivildienst, bzw. FSJ im AUsland, machen soll).
Und wenn es nicht genug freiwillige gibt, dann läuft einiges falsch, sehr vieles, und man sollte sehr vieles nochmal überarbeiten.
ABer Zwangsarbeit, noch dazu Zwangswehrdienst(und der Zivildienst ist rechtlich eine Form des Wehrdienst), das ist in meinen AUgen klar und deutlich abzulehnen.
@Fighting Irish
Zitat:Die Bezeichnung des Wehr bwz. Zivildienstes als Zwangsarbeit klingt schon irgendwie krass, wenn man bedenkt was "richtige" Zwangsarbeiter in aller Welt erleiden mussten. Steuern sind eine Notwendigkeit, um die Aufrechterhaltung eines Staates zu gew�hrleisten. Der Dienst am Gemeinswesen ist f�r mich eher ein uneigenn�tzige Leistung. Wenn du sagst, es ist deine Entscheidung dich der Gemeinschaft zu Verf�gung zu stellen oder auch nicht, dann frage ich mich mit welcher Begr�ndung du dann Rechte von dieser Gemeinschaft einfordern kannst. Ich sehe es so, dass eine Hand die andere w�scht. Und letztendlich dient der Wehrdienst nicht prim�r dem Zweck Menschen zu t�ten, sondern dem das Land zu verteidigen. Wenn du etwa einen Kampfsport erlernst, dann w�rdest du ja auch nicht davon sprechen, dass du ausgebildet wirst, um Menschen zu verletzen, sondern um dich zu verteidigen. Momentan mag das vllt. etwas �berfl�ssig erscheinen,aber es kann, auch wenn ich das nicht hoffe, durchaus wieder Zeiten geben, in denen eine Verteidigungsarmee von N�ten sein wird. Schlie�lich gibt es keine Garantie, dass in Mitteleuropa auf ewig Frieden herrschen wird. Das der Zivildienst dem Wehrdienst gleich gestellt werden sollte, da gebe ich dir recht.
Es ist Zwangsarbeit(siehe oben).
Ich habe nicht gesagt, dass ich mich nicht engagieren will, ich habe mir den Zivildienst überlegt und ich bin Jugendleiter im Verein, aber es sit immernoch eine freie ENtscheidung, die jeder selbst treffen muss ob und vor allem wie das Engagement aussieht. Und ich habe letztlich aus prinzip keinen zivildienst gemacht, weil ich mich nicht Zwangsrekrutieren lasse, und weil ich einzig und alleine den Dienst an der Waffe verweigern kann, nicht den kriegsdienst im gesamten, was ich allerdings will.
Soldaten sind Mörder. Und diese Aussage wurde nicht umsonst vom BVG als legitim anerkannt.
Ein Soldat wird ausgebildet andere Menschen zu töten, daran besteht kein zweifel und ein Soldat wird eingesetzt, um andere Menschen zu töten. Der Vergleich mit dem kampfsport hinkt insofern, als dass du den kampfsport als hobby betreibst, für dich selber, den militärdienst hingegen als Beruf für andere. Desweiteren bleibst du beim kampfsport als Individuum in deiner Entscheidungsfreiheit nicht beeinträchtigt, während du als Soldat auf gedeih und Verderb den Befehlen andere ausgelifert bist.
Du übst letztlich einen Beruf aus, in dem deine Aufgabe darin besteht, andere Menschen umzubringen.(AUch im verteidigungsfall)
Du verpflichtest dich damit auch automatisch, dies zu tun, so es dir befohlen wird.
Abgesehen davon ist der letzte Verteidigungskrieg in Deutschland 150 Jahre her.
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Genug Freiwillige? Nein, da bin ich anderer Meinung. Es gibt einen eklatanten Mangel an Pflegekräften, der sich fast überall zeigt. Man ist auf die Zuweisung seitens des Bundesamtes für den Zivildienst schlicht darauf angewiesen, das die Kräfte nicht ausgehen. Und der Zivi macht nicht selten mehr, als das feste Personal. Ich höre das immer, wenn man sich auf die Freiwilligkeit bezieht. Frag mal selbst herum. Ich bin gespannt, wieviele Leute sich dann wirklich freiwillig melden. Nicht viele, weshalb die Pflicht auch mehr als notwendig ist.
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ich bin heilerzieher undm uss leider sagen, dass zivis kaum wegzudenken sind. allerdings liegt es auch daran, dass es billige arbeitskräfte sind, die die einrichtungen benötigen, da überall geld fehlt. und da kommt wieder die bundeswehr. was meint ihr, das ganze geld was in afghanistan verschossen und verpulvert wird, die ganzen waffen entwicklungen usw... insgesamt. man könnte unser sozialsystem sanieren, zudem würde es mehr sinn machen.(es mangelt jan icht nur an personal, sondern auch an ordentlichen materialien und gerätschaften,von räumlichkeiten ganz zu schweigen.) mehr produktiv sein im sozialen berreich sowie im thw, und weniger geld in destruktive sachen wie militär. evtl utopie,aber ich kann einfach nicht verstehen wie man da anderer meinung sein könnte, vorallem, da die zeiten der großen militär schlachten innerhalb europas vorbei sind.
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Du bist also der Meinung wir sollten ein Land ohne Militär sein? Das ist eine Sache die gefährlich und unmöglich ist. Ein Land braucht eine Armee die, die eigene Leute schützt, klar gibt es dabei Jahre wo das nicht so wichtig ist, aber es ist wichtig, dass man eine gut ausgebildete Armee hat, die das Vaterland verteidigen kann, nach außen, wie auch im inneren.
Große Schlachten wird es denke ich nicht mehr so wie früher geben, jedenfalls in nächster Zukunft, aber dafür stellt man sich ja derzeit um. Transformation, so wie es immer war und wie es immer sein wird. Jetzt muss man mit Nicht Militärs kämpfen, die nicht so kämpfen wie ein Soldat. Das ist eine andere und daher gefährliche Art des Kampfes. Ich denke man sollte in das Militär eventuell noch mehr Geld stecken. Einerseits brauchen wir im Ausland bessere Ausrüstung, andererseits sind die Unterkünfte und die Schlafmöglichkeiten echt schlecht. Es gibt zwar Stuben2000 mittlerweile, aber es gibt nicht genug Schlafplätze und man wird rausgeschmissen aus der Kaserne, kann einfach nicht Sinn und Zweck sein.
Das Zivildienst wichtig ist will ich gar nicht verneinen. Das ist wahrscheinlich der einzige Grund warum es die Wehrpflicht noch gibt, aber Geld dafür abzwacken und andererseits Bundeswehr weniger geben wäre nicht richtig. Wie Can Shamrock bin ich der Meinung, dass man bald in Deutschland eine Berufsarmee haben wird, ist nur eine Frage der Zeit.
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Zitat:Original von Sharkboy
.. insgesamt. man könnte unser sozialsystem sanieren, zudem würde es mehr sinn machen.
Unbedingt! Du als Fachkraft bekommst doch am besten mit, wo das Geld verschwendet wird. Ich meine, es ließe sich doch einiges einsparen ohne Entlassung von guten Pflegekräften. Aber die jetzige Gesundheitsreform wird durch die starke Pharma-Lobby wieder kippen. Es wird so viel Geld für Bürokratie ausgegeben. Das mit der Dokumentation ist echt schlimm. Alles muss doppelt und dreifach erstellt werden.
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Zitat:Original von Ronald Gro�pietsch
Genug Freiwillige? Nein, da bin ich anderer Meinung. Es gibt einen eklatanten Mangel an Pflegekr�ften, der sich fast �berall zeigt. Man ist auf die Zuweisung seitens des Bundesamtes f�r den Zivildienst schlicht darauf angewiesen, das die Kr�fte nicht ausgehen. Und der Zivi macht nicht selten mehr, als das feste Personal. Ich h�re das immer, wenn man sich auf die Freiwilligkeit bezieht. Frag mal selbst herum. Ich bin gespannt, wieviele Leute sich dann wirklich freiwillig melden. Nicht viele, weshalb die Pflicht auch mehr als notwendig ist.
Das will Ich gar nicht bestreiten, aber wenn es zu wenig freiwillige gibt, dann ist das problem weit teifgründiger. Es fehlt an Solidarität und Altruismus. Da ist die Schule gefragt, Da ist das Elternhaus gefragt.
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Ich habe lange überlegt ob ich mich dazu äußere aber manchmal habe ich einfach kein Verständnis für einige Aussagen.... Jeder der nicht selber dort oder wo anders im Einsatz war sollte sich seine abwertenden Kommentare gegenüber uns Soldaten sparen.
Aber das is immer so... null Ahnung haben aber am lautesten schreien...
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Zitat:Original von GreatOne
Ich habe lange überlegt ob ich mich dazu äußere aber manchmal habe ich einfach kein Verständnis für einige Aussagen.... Jeder der nicht selber dort oder wo anders im Einsatz war sollte sich seine abwertenden Kommentare gegenüber uns Soldaten sparen.
Aber das is immer so... null Ahnung haben aber am lautesten schreien...
Hä?
Ich kann den Wehrdienst doch ideologisch und moralisch ablehne, ohne daran teilgehabt haben zu müssen.
Das ist doch nun wirklich hohles Geschwätz.
Darf dann auch nur derjenige, der selber mindestens einen Mord auf sein Gewissen geladen hat, enen Mord verurteilen? Sind also all jene, die eine moralische Instanz als oberstes Entscheidungskriterium haben letztlich mit null Ahnung?
Über den Einsatz im genauen mögen nur diejenigen reden ,die Anung ahben, aber den Kreigsdienst als solchen für Deutschland kann ich auch ablehnen, ohne ihn praktiziert haben zu müssen.
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Ja, ganz schön scheiße diese Bundeswehr-Mörder, aber sicherlich gibts bei den nächsten schweren Überschwemmungen genügend freiwillige Helfer aus dem zivilen Totalverweigerer-Bereich, die zum Sandsack-schleppen eingesetzt werden, damit die Soldaten-Nazi-Faschos weiter morden können.
Bei manchen Meinungen im World-Forum könnte man echt aggressiv werden.
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Ich will hier niemanden kritisieren der sich aus moralischen oder ideologischen Gründen gegen den Bund entscheidet. Ich habe sogar respekt davor denn nicht jeder is für diese Einsätze geeignet und dann bin ich froh das ich mich auf meine Kammaraden verlassen kann. Ich habe auch Respekt vor Leuten die den Zivildienst machen... ohne diese Menschen würde es für viele hilfsbedürftigen Menschen eine noch schlechtere Versorgung geben. Wie gesagt Hut ab davor. allerdings finde ich es schade diesen Weg komplett zu verweigern....
Was mich viel mehr stört is das Bild was einige Leute von uns Soldaten haben. Wir werden teilweise als Monster dargestellt und mit Schwerverbrechern verglichen. Man sollte bedenken das wir nicht die einzigen Deutschen in solchen Kriesengebieten sind. Im Moment gibt es auch einige deute Hilfsarbeiter, Ärzte und Ingenieure in Afghanistan. Und zu unserem Job gehört es auch diese Leute zu schützen. Aber auch diese Leute sind vermutlich selber Schuld wenn ihnen etwas passiert...
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@ GreatOne, nicht zu sehr aufregen bringt nichts. Wenn jemand eine bestimmt Ideologie hat und das ist bei dir Pauleta sicherlich der Fall wird man einen auch schwer vom Standpunkt abbringen. Ich möchte allerdings wissen, was sich so mancher Kriegsdienstverweigerer vorstellt, wie man den es lösen möchte wenn man selbst mal angegriffen wird? Soll dann erst eine neue Armee aufgestellt werden und Deutschland bis dahin überlaufen sein? Oder sollen wir Blumen schmeißen? Ist jetzt zwar nen bisschen übertrieben dargestellt, aber sowas kann passieren und das sollte sich jeder in seinen Kopf hämmern. Über Auslandseinsätze mag jeder denken was er will, aber wer meint er möchte eine Armee abschaffen der sollte sich oben genanntes mal genau durch den Kopf gehen lassen.
Can Shamrocks Punkt ist im übrigen auch richtig. Wie viele Soldaten haben sofort ihr Wochenende geschmissen um dort der einheimischen Bevölkerung zu helfen und das nicht zum ersten Mal, seien es Berge Leos während des Brandes in der Lüneburger Heide, seien es Hubschrauber bei Bränden in ganz Deutschland oder seien es Panzer bei Schneekatastrophen. Überall waren die Soldaten und ihr Material nicht nur weil der Dienstherr es befohlen hat, ne auch weil sie es so wollten, weil sie sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen.
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Zitat:Ich möchte allerdings wissen, was sich so mancher Kriegsdienstverweigerer vorstellt, wie man den es lösen möchte wenn man selbst mal angegriffen wird? Soll dann erst eine neue Armee aufgestellt werden und Deutschland bis dahin überlaufen sein?
ich fürchte mich schon sehr, vor den raging niederlanden, den völkermordenden belgiern, den kriegsmeistern aus polen, die donnernden geschütze der tschechen, bei den österreichern weiss man nie was die im schilde führen, diesen franzosen traute ich noch nie übern weg zu dem sollten die uns überfallen, rein historisch gesehen wären sie einfach mal dran.
....wir leben nichtm ehr anfang des 20. jahrhunderts.
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