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Ich finde dieses Denken absolut beschränkt. Warum ist ein Tattoo unseriös? Was sagt dies über eine Arbeitsmoral oder das Wissen, Interesse am Beruf, aus? Wenn ich in den Elektronikladen um die Ecke gehe, dann suche ich nicht den saubersten, sondern den kompetentesten, und dies ist ein junger Mann mit Bart, langen Haaren, und volltätowierten Armen.
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Zitat:Original von Adrian Adonis
Ich finde dieses Denken absolut beschränkt. Warum ist ein Tattoo unseriös? Was sagt dies über eine Arbeitsmoral oder das Wissen, Interesse am Beruf, aus? Wenn ich in den Elektronikladen um die Ecke gehe, dann suche ich nicht den saubersten, sondern den kompetentesten, und dies ist ein junger Mann mit Bart, langen Haaren, und volltätowierten Armen.
Es gibt einfach Dinge, die sollte man im Büro oder in einer Position mit Außenwirkung einfach nicht machen. Da gehören deutlich sichtbare Tätowierungen genauso dazu wie unpassende Kleidung oder Schmuck bei Frauen.
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Blabla Denken beschränkt blabla Vorurteil.
Tatsache ist, diese von euch als Vorurteil bezeichnete Sichtweise existiert. Da könnt' ihr euch drüber ärgern, das könnt' ihr als falsch empfinden (ich finde es selbst auch übertrieben), aber das wird nichts daran ändern, dass es eben so gesehen wird.
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Und warum? Wegen der heutigen Gesellschaft? Gebt ihr Menschen mit Tätowierungen keine Chance, schon von Anfang an nicht? Das sind Marginalien, nichts weiter, und ich hoffe, dass die Gesellschaft dies auch bald anerkennt.
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Genauso wahrscheinlich ist es aber, dass dieser junge Mann so gut wie niemals in einer Anwaltskanzlei oder Bank arbeiten werden wird. Mag ungerecht erscheinen, aber bittere Realität.
Wir sind nicht mehr in einer Mittelaltergesellschaft, wo vielleicht Tätowierungen in einer Kriegergesellschaft als angesehen gelten, sondern im Laufe der Jahrhunderte assozierte man nunmal vorallem damit auch Sträflinge. (zumindest in der westlichen Kultur)
Btw. *g* da ja Yakuza mafiaähnlich ist und ich da ein gewisses Vorwissen habe. In den letzten Jahren hat sich aber dieses Gangtätowieren ein wenig verringert, eben weil man zu oft sofort mit der Yakuza in Verbindung gebracht wird bei Ganzkörpertätowierungen. Und Ziel ist ja gewissermaßen auch dass man unerkannt bleibt. Wenn ich mich recht erinnere, gilt es aber nicht für das Abschneiden von Fingergliedmaßen.
Auch wie es in der russischen Mafiya aussieht, weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf, da spielt ja Körperschmuck auch eine zentrale Rolle im Ausdruck der "Errungenschaften" und der Rangstellung.
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Sicherlich ist es (leider) Realität das es Menschen mit sichtbaren Tättowierungen in bestimmten Berufen sehr schwer haben bzw. keine Chance haben, nur sehe ich einfach keine vernünftige Begründung warum das so ist und hoffe daher das es sich im Laufe der Zeit ändern wird.
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Zitat:Original von Adrian Adonis
Und warum? Wegen der heutigen Gesellschaft? Gebt ihr Menschen mit Tätowierungen keine Chance, schon von Anfang an nicht? Das sind Marginalien, nichts weiter, und ich hoffe, dass die Gesellschaft dies auch bald anerkennt.
Diese Kleinigkeiten spielen aber beim ersten Eindruck eine entscheidende Rolle. Dieser zählt und da kommt es darauf an, in welcher Branche man ist. Wenn ich mich beim Friseur beraten lasse, ist es mir egal, ob der Typ/die Ische rosa Haar, zwölf Piercings und drei Tattoos hat, in einer Bank, einer Kanzlei oder beim Notar sind diese Äußerlichkeiten eher abschreckend und da such ich mir lieber einen, der "normaler" oder glatter aussieht.
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Bin zwar selbst nicht tätowiert, hatte das früher aber mal vor.
Ob ich mir jetzt noch was stechen lasse glaube ich eher nicht.
In der Öffentlichkeit ist das halt immer noch ein Klischee-Denken wenn jemand ein oder mehrere Tattoo´s hat. Sicher muss man sagen, dass es nicht gerade seriös wirkt wenn einer am Bankschalter steht und die Unterarme tätowiert hat. Das hat aber in keiner Weise was mit seinem Können/Wissen zu tun. Aber sind wir ehrlich, dass fast jeder Kunde lieber zum nächsten Schalter geht. Ist halt einfach so!!
Anders ist, wenn du mit dem Motorrad in die Werkstatt fährst, da erwartet man doch schon den langhaarigen, schmierigen Typen der von oben bis unten gepierct u. tätowiert ist.
Im Endeffekt kann doch eh jeder selbst entscheiden wie er aussehen will und das ist meiner Meinung auch richtig so.
Kommt das heute noch oft vor das jemand wegen Tattoo´s gekündigt wird? Eher nicht
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Zitat:Original von Knipser
Anders ist, wenn du mit dem Motorrad in die Werkstatt fährst, da erwartet man doch schon den langhaarigen, schmierigen Typen der von oben bis unten gepierct u. tätowiert ist.
Vielleicht erwartet ihn der ein oder andere, wird ihn aber niemals antreffen, da Piercings im Handwerk absolutes Tabu sind. Es verstößt gegen den Arbeitsschutz, selbst Ohrringe werden nicht geduldet, sowie übrigens auch Schulterlange Haare nix in einer Werkstatt zu suchen haben. In Sachen Tattoo's gibt es in der Werkstatt keine gesetzlichen Vorschriften, kommt drauf an was der Chef davon hält.
Zitat:Original von Knipser
Kommt das heute noch oft vor das jemand wegen Tattoo´s gekündigt wird? Eher nicht
Es kommt immer darauf an welcher Beruf und wo das Tattoo platziert ist. Wer sich im Büro oder in der Bank seinen Unterarm tätowieren lässt, obwohl man weiß das es nicht erwünscht ist, muss mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses rechnen und dies akzeptieren. Es gilt immer die Regel, solange es nicht sichtbar ist, stört es auch niemand.
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Zitat:Original von TaKeRoCk
In Sachen Tattoo's gibt es in der Werkstatt keine gesetzlichen Vorschriften, kommt drauf an was der Chef davon hält.
Genau so wenig gibt es in Banken gesetzliche Vorschriften.
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GEsetzlich vllt nicht, aber bestimmt firmenintern. Und wenn man dagegen verstößt, könnte ich mir schon vorstellen, dass eine Kündigung vor Gericht rechtswirksam ist (schließlich war ja derjenige über die Konsequenzen im Klaren).
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Das muss aber dann schriftlich in Form eines Vertrags feststehen. Eine Mundmahnung bedeutet vor Gericht gar nichts.
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Kann ich mir gut vorstellen, dass sowas vertraglich festgesetzt ist!! :winke:
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