Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Feminismus und Emanzipation
#40
Nein, wir sind nicht alle dasselbe. Wir sind alle unterschieliche Individuen. Das ist mein Ausgangspunkt. Zudem geht es auch nciht darum so sein zu wollen wie Männer. Auch kann man nciht alle Frauen und alle Männer über einen Kamm scheren, was du machst, wenn du sagt, dass die eine Gruppe besser für dieses geeignet ist als die andere. Es gibt genug Männer die in sogennbnten Frauenberufen bestens arbeiten können und vice versa. Und Frauenberufe bzw. weibliche Eigenschaften kommen immer schlechter weg. Schonmal daran gedacht?
Es gälte eben diese Unterschiede aufzuheben, um allen eine faire Chance zu geben.
Zitieren
#41
Zitat:Original von RDLA
Nein, wir sind nicht alle dasselbe. Wir sind alle unterschieliche Individuen. Das ist mein Ausgangspunkt. Zudem geht es auch nciht darum so sein zu wollen wie Männer. Auch kann man nciht alle Frauen und alle Männer über einen Kamm scheren, was du machst, wenn du sagt, dass die eine Gruppe besser für dieses geeignet ist als die andere. Es gibt genug Männer die in sogennbnten Frauenberufen bestens arbeiten können und vice versa. Und Frauenberufe bzw. weibliche Eigenschaften kommen immer schlechter weg. Schonmal daran gedacht?
Es gälte eben diese Unterschiede aufzuheben, um allen eine faire Chance zu geben.

Das mit den typischen Männerberufen und den typischen Frauenberufen meinte ich durchschnittlich gesehen. Natürlich gibt es Männer in Frauenberufen und Frauen in Männerberufen, aber das sind Ausnahmen, weil - wie gesagt - , Frauen andere Fähigkeiten haben als Männer, die weder schlechter noch besser sind als männliche Fähigkeiten. Es gibt auch Berufe, wo Stellen durch Männer und Frauen ungefähr gleich besetzt sind, weil es hier auf mehrere unterschiedliche Fähigkeiten ankommt.

Du hast Recht, dass weibliche Berufe und Fähigkeiten immer schlecht wegkommen und das liegt an der (modernen) Gesellschaft und an dem Nichtanerkennung durch die Männer, weil sie angst um ihren Stellenwert in der Gesellschaft haben.
Zitieren
#42
Es ist ja nicht nur so, dass "weibliche" Berufe schlechter wegkommen, sondern Frauen an sich und alles was man eben als weiblich titulieren könnte. Daher argumnetiere ich für die Abschaffung der Dichotomie Mann/Frau bzw. männlich/weiblich wie im Grunde aller Dichotomien.

Zitieren
#43
Aber männliche Friseure sind meist schwul, also doch wieder weiblich ^^
Zitieren
#44
Zitat:Original von RDLA
Es ist ja nicht nur so, dass "weibliche" Berufe schlechter wegkommen, sondern Frauen an sich und alles was man eben als weiblich titulieren könnte. Daher argumnetiere ich für die Abschaffung der Dichotomie Mann/Frau bzw. männlich/weiblich wie im Grunde aller Dichotomien.

Dichotomien kann man aber leider nicht abschaffen, weil es immer irgendwelche Individien geben wird, die sich durch irgendetwas benachteiligt fühlen, weil der Mensch Neid entwickelt hat. Und dieses Individuum wird andere Individien finden, die das gleiche denken und fühlen und so wird eine Gruppe entstehen, die sich von dem Rest der Gesellschaft abkapselt und sich entweder benachteiligt oder überlegen fühlt. Dadurch entsteht bei dieser Gruppe Macht, weil es nicht nur ein Individuum ist, sondern mehrere Menschen zusammen. Sie entwickeln dieses ''Wir-Gefühl'', wodurch sie verstärkt werden, weil sie merken, dass sie nicht alleine so fühlen oder denken.

Wenn sich so viele neue Gruppen bilden, hat man genau wieder diese Dichotomien - nur in einer anderen Form.

Im Endeffekt müsste man allen Menschen, die gleichen Fähigkeiten, das gleiche Denken, den gleichen Charakter etc. (ja, sogar das gleiche Aussehen) einpflanzen, damit bei ihnen kein Neid entstehen kann. Nur wären sie dann keine Individien mehr.

Übrigends ist die Unterdrückung der Frau eher eine moderne Erscheinung, wenn man bedenkt, wie lange der Mensch auf der Welt lebt. Interessanterweise trat es auf, als die ''Ein-Gott''-Religionen auftraten und die ''Mehrere-Götter''-Religionen verdrängten. So ist es z. B. das alle Götter, egal in welcher Religion, männlich sind und die Männer sozusagen ihr ebenbild sind und sich auch demenentsprechen verhalten. D. h. also, dass eine Frau nicht den göttlichen Männern ebenbürtig ist, sondern zu einer niedrigeren Gruppe (Pflanzen und Tiere) zählt.

Im Gegensatz dazu gibt es in der klassischen Mythologie (römische und griechische Mythologie) weibliche und männliche Gottheiten, die für unterschiedliche Aufgaben da sind. Die weiblichen Gottheiten stehen meistens für die Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit (siehe: Venus und Aphrodite - römische und grieschiche Göttin der Liebe) oder auch für die Gerechtigkeit (siehe: Justitia - römische Göttin der Gerechtigkeit) etc. , während die Männer für Handel und Diplomatie (siehe: Merkur - römischer Gott des Handels), aber auch für Krieg (siehe: Mars - römischer Gott des Krieges) stehen.

Diese Gottheiten werden immer von einem höheren Götterpaar geleitet. Dies führt dazu, dass Frauen den Männern ebenbürtig sind, weil sie von der Religion her von den Göttinnen abstammen.



Zitat:Original von SnOwDeR
Aber männliche Friseure sind meist schwul, also doch wieder weiblich ^^


Dazu muss ich mich nochmal zitieren:

Zitat:Es liegt an den Hormonen, wieviel Frau in einem Mann steckt. Je mehr Testosteron (männliches Sexualhormon) ein Mann hat, desto maskuliner ist er in seinem Verhalten und in seinem Denken. Also ist es auch so, dass Männer femininer sind, d. h. in ihrer Denkweise weiblicher sind, wenn sie mehr Östrogen (weibliches Sexualhormon) produzieren. Männer, die einen hohen Östrogen-Spiegel haben, sind übrigends überwiegend Homosexuelle und Transexuelle. Männer die einen hohen Testosteron-Spiegel haben, sind diejnigen, die im Sprachgebrauch als Machos bezeichnet werden.

Dazwischen gibt es Männer, die eher zum maskulinen tendieren und Männer, die eher zum Femininen tendieren.


Bei Frauen ist das genau umgekehrt. Je mehr Östrogen sie haben, desto weiblicher sind sie und je mehr Testosteron sie haben, desto männlicher sind sie.
Zitieren
#45
Ich habe mal die Überschrift verändert, weil das Thema sehr interessant ist.
Zitieren
#46
Trotzdem sind sie es Breites Grinsen
Zitieren
#47
Zitat:Original von SnOwDeR
Trotzdem sind sie es Breites Grinsen

Wo Du das gerade ansprichst:
Warum gelten Männer als schwul, wenn sie einen typisch weiblichen Beruf ausüben? ?( Das ist doch egal, welchen Beruf sie haben. Wenn es ihnen Spaß macht, sollen sie den Beruf auch weiterhin ausüben. :rolli:
Zitieren
#48
Ich sagte nicht, GELTEN sondern SIND ;)
Zitieren
#49
Zitat:Original von SnOwDeR
Ich sagte nicht, GELTEN sondern SIND ;)

Hast Du schon mal einen männlichen Frisör, der schwul ist, gesehen? Ich nämlich noch nie. :rolli:




EDIT: Ich habe diesen Thread ins ''The World''-Forum geschoben, da es ein aktuelles Thema ist und in dieses Forum besser passt.
Zitieren
#50
Ich habe schon genug schwule Frisöre hier gesehen, aber ich versuch immer von den geilen Muttis frisiert zu werden Breites Grinsen
Zitieren
#51
Die Frage ist nicht die der Unterdrückung, sondern die der Unterscheidung in zwei Kategorien. Sobald diese auftaucht, findet auch eine Hierarchiebildung statt. Es ist dabei auch völlig egal ob diese Dichotomie aufgrund eines essentiellen Glaubens oder aufgrund einer Konstruktion entstehen.

Ich plädiere auch nicht für einen Einheitsmenschen, sondern für die Individualität.

Zudem ist die ganze Theorie, die ich hier ansatzweise ausbreite, wie das Wort bereits sagt, höchst theoretisch. Da kannst du mit noch so vielen möglichen Beispielen vergangener Zeit ankommen. Einem denkenden wesen sollte es durchaus möglich sein, auf so simplistische Unterscheidungen zu verzichten. Es ist eben nur angenehmer, sich derartig zu horten.

Als letztes sei noch gesagt, dass diese Theorie als Theorie durchaus praktikabel wäre, sich aber unter Menschen wohl nie durchsetzen läßt, da imo ein gewisses etwas dazu fehlt.
Zitieren
#52
Zitat:Original von RDLA
Die Frage ist nicht die der Unterdrückung, sondern die der Unterscheidung in zwei Kategorien. Sobald diese auftaucht, findet auch eine Hierarchiebildung statt. Es ist dabei auch völlig egal ob diese Dichotomie aufgrund eines essentiellen Glaubens oder aufgrund einer Konstruktion entstehen.

Ich plädiere auch nicht für einen Einheitsmenschen, sondern für die Individualität.

Zudem ist die ganze Theorie, die ich hier ansatzweise ausbreite, wie das Wort bereits sagt, höchst theoretisch. Da kannst du mit noch so vielen möglichen Beispielen vergangener Zeit ankommen. Einem denkenden wesen sollte es durchaus möglich sein, auf so simplistische Unterscheidungen zu verzichten. Es ist eben nur angenehmer, sich derartig zu horten.

Als letztes sei noch gesagt, dass diese Theorie als Theorie durchaus praktikabel wäre, sich aber unter Menschen wohl nie durchsetzen läßt, da imo ein gewisses etwas dazu fehlt.

Sobald ein Lebewesen in einer Gruppe lebt, gibt es Hierarchien, damit man zusammenleben kann. Das ist bei Mensch und Tier so. Jedes Herdentier, wo der Mensch letzendlich auch zugehört, hat eine Hierarchie und dadurch hat jedes Herdenmitglied eine bestimmte Aufgabe, zu der er von seinem Können her fähig ist. Die Aufgaben sind strikt geregelt. Wenn mehrere Tiere (oder Menschen) zusammenleben muss es auch so sein, damit nicht alles drunter und drüber geht. Grob gesagt, heißt das, dass das ganze System zusammenbricht, sobald einer aus der Reihe tanzt. Rein biologisch gesehen würde ein Individualist sogar auf der Strecke bleiben, wenn er sich von der Gruppe abkapselt, da es nicht seiner Natur entspricht.

Dieses Aufgabensystem spiegelt aber auch wieder, dass innerhalb der Gruppe Individualität herrscht, da jedes Individuum innerhalb der Gruppe unterschiedliche Aufgaben hat, um die Gruppe zu erhalten und zu verstärken. Die Gruppe als solche tritt wiederrum als eine Einheit auf.

Um das nun besser zu verdeutlichen, was ich meine:
Schau Dir mal ein Organigramm eines Unternehmens an: Da hast Du als oberste Instanz den Manager des Unternehmens, dann kommen darunter die einzelnen Abteilungsleiter und darunter folgen die Leiter der Unterabteilungen.

Jede Abteilung hat ihre vom Manager zugeteilten Aufgaben, diese Aufgaben sind wiederrum auf die unterabteilungen verteilt und werden dann von dem jeweiligen Mitarbeiter bearbeitet. Wer welche Arbeit erledigt, ist vorher anhand der Fähigkeit des Mitarbeiters (Stichwort: Beruf) beschlossen worden. Wie der Mitarbeiter die ihm zugeteilte Aufgabe letzendlich bearbeitet, ist ihm selbst überlassen (=> Individualität) - hauptsache er erledigt seine Aufgabe, denn sonst Gerät die Produktion ins Stocken.

Um es jetzt mal übertrieben auszudrücken: Man muss sich das Leben auf der Erde als ein riesiges Unternehmen vorstellen, wo jeder seine ihm zugeteilte Aufgabe erfüllen muss. Alles hängt von eiinander ab. Sobald irgendetwas wegfällt, gerät alles andere ins Stocken. Der Manager des Unternehmens ist hierbei die Natur/Biologie.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste