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IMO war das eine geile Sache. Solche Wendungen und wirklich gute Storylines zeichneten die Attitude Era eben aus.
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Zitat:Original von The Rocko Mavia
IMO war das eine geile Sache. Solche Wendungen und wirklich gute Storylines zeichneten die Attitude Era eben aus.
Wobei sich 2000 die Attitude Ära langsam schon verabschiedete
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Ja wohl war. Leider ging diese Zeit viel zu früh zu Ende. Schade das die WCW nicht noch 3-4 Jährchen länger durchgehalten hat. Ich setze das Ende der Attitude Era so spätestens bei dem Invasion PPV im ich glaube Juni 2001 an, meistens aber Wrestlemania 17 im Jahre 2001. Wrestlemania 2000 war für mich das letzte Wrestlemania mit dem richtigen WWF Attitude Flair.
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Die fehlende Logik zeichnete auch die Attitude Era aus, mit unlogischen Wendungen. Nehmen wir nur mal das Beispiel von Divino. Vince McMahon hilft The Rock damit der im WM Main Event steht, und dann im WM Main Event hintergeht er The Rock? Wieso? Waere es nicht einfacher gewessen das McMahon erst garnicht The Rock hilft? Es ergibt ueberhaupt keinen Sinn. Genauso wenig das Mick Foley bei No Way Out 2000 ein “Retirement Match“ bestreitet, nur um dann bei einem PPV spaeter sein “wirkliches“ Retirement hat. Oder das The Big Show den Royal Rumble gewinnt und dann trotzdem noch ein #1 Contender Match gegen The Rock bestreiten muss. Oder das alle vier McMahons in einem WM Main Event standen, und damals im Ego Modus waren, etc etc etc.
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Naja wenn du nach Logik gehst, dann kannst du dem Wrestling gleich gute Nacht sagen! Guck dir einen Film an, da sind die meisten Sachen auch unlogisch, denn noch ist eben dadurch unterhaltsam! WWE is Entertainment!!!
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Eben. Mir war es damals herzlich egal ob das alles so logisch war oder nicht. Die Hauptsache war: Es hat mir eine Menge Spaß gemacht, die Attitude Era zu verfolgen, jede Woche freute ich mich auf die immer wieder genialen RAW und SmackDown Ausgaben, bei denen nur ganz selten Langweilige dabei waren. Wovon man ja bekanntlich heute nicht mehr sprechen kann, da man heute regelrecht Glück haben muss, eine spannende Ausgabe zu sehen. Früher war eben alles besser.
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Naja ich finde man sollte RAW (übe SmackDown! kann ich nichts sagen) auch nicht schlechter machen als es ist. Sicherlich sind die Diven Matches nicht gerade der Burner, aber waren damals Matches wie Vince vs. Big Show oder Mae Young vs. Debra besser?!
Auch heute gibt es bei RAW gute Fehden und Storylines. Ich denke an Rated-RKO vs. DX, welche ja nun durch Triple H leider einen Rückschlag erlitten hat. Trotzdem fiebere ich jede Woche mit, was pasiert. Wird Rated-RKO wirklich auch HBK auseinander nehmen? Kommt plötzlich ein neues Mitglied oder was passiert? Man sollte also auch hier mal die Kirche im Dorf lassen
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Es ist doch keine Entertainment vs Logik Debatte. Entertainment kann auch logisch sein, WWE war frueher logisch und zum teil noch heute, und es gibt auch noch genuegend Filme/Serien die logisch sind. Es ist ein grosser Unterschied zwischen der Realen und Fiktiven Logik, und es ist ein Riesen Unterschied ob etwas nicht ganz logisch ist, oder ob etwas total bescheuert ist, und die Intelligenz der Zuschauer beleidigt.
Logik ist so ziemlich der wichigste Bestandteil im Storytelling sei es in Filmen oder im Pro Wrestling! Wenn alles passieren kann, wieso sollte man sich dann als Zuschauer darum kuemmern, wenn etwas passiert? Wo ist dann der Punkt das es passiert, wenn es keinen Grund dafuer gibt das es passiert? Wenn etwas passiert, dann muss das nachvollziehbar sein fuer den Fan! Wenn man ueber Wochen etwas aufbaut wie die The Rock-Vince McMahon Zusammenarbeit, und dann am ende kommt heraus:“Haha, alles nur Verarsche“, dann merken sich das die Fans.
Kennst du die TV Serie “Dallas“? Als Bobby Ewing zurueck kam zu der Serie, da war die Erklaerung, die vorherige Staffel war alles nur ein Traum, und alles was da passierte zaehlt nicht. Die Folge davon war, die Fans schauten es sich nichtmehr an. Warum? Weil den Fans gesagt wurde, ihr habt ein Jahr “Dallas“ geschaut, und das was ihr geschaut habt hat keine Bedeutung gehabt! Oder im Pro Wrestling koennte man die NWO als perfektes Beispiel dafuer nehmen. Die NWO wurde zudem Zeitpunkt erfolglos als die Fans sich nichtmehr darum kuemmerten was mit den Charackteren passiert. Und das geschah dadurch weil alles passierte ohne jeglichen Sinn.
Natuerlich ist es im Wrestling eine fiktive Welt, mit eigenen Regeln, und nichts im Entertainment ist 100% logisch. Aber das bedeutet nicht das das Storytelling komplett unlogisch sein soll, es muss immernoch die eigenen Regeln befolgen. Storytelling muss immernoch nachvollziehbar sein fuer den Fan. Der Fan muss immernoch wissen, warum der Charackter das macht, was er macht. Man muss Turns und die Story erklaeren, man muss den Fans erklaeren warum Wrestler A nun Wrestler B hasst, oder mit ihm zusammen teamt. Denn nur so kann er sich mit den Charackteren und den Stories identifizieren! Wenn die Characktere aber so unglaubwuerdig handeln, dann kann man sich damit nichtmehr Identifizieren, und man verliert das interesse, ein Grund warum heute viele WWEler einfach nicht over kommen. Und das was WWE logisch erklaert, da wo man gutes Storytelling zeigt, das ist auch das was erfolgreich ist, siehe zum Beispiel Triple H vs Batista 2005.
Das ist Booking 1x1.
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Solange die Leute es trotzdem sehen, heißt es, dass sie es auch trotzdem mögen, oder würdest du etwa eine Soap ansehen, wenn du das Format hasst?
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Vergleiche mal den Record von Promotions die Swerves machen, und unlogische Stories fuer die schnelle Reaktion, mit den Promotions die langfristig planen und logische Zusammenhaenge machen. Oder vergleiche mal den Record von den unlogischen und logischen Stories, und dann wirst du erkennen das der Erfolg direkt damit zusammenhaengt!
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Die Promotions, die langfristige Storylines gemacht haben, gibt es nicht mehr. Soviel zu diesem Argument. In den letzten 20 Jahren gab es eben nichts erfolgreicheres als WWE u. WCW.
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Zitat:Original von Sidewalker
Die Promotions, die langfristige Storylines gemacht haben, gibt es nicht mehr. Soviel zu diesem Argument.
Auch das stimmt natuerlich ueberhaupt nicht! Es ist naemlich genau anders herum.
Die Promotions die unlogisch bookten die gingen Pleite, siehe zum Beispiel die WCW mit dem Crash Booking ab 1998 bis 2001. Schaue dir die Zahlen an, was machte denn die WCW und die WWE erfolgreich? Es waren die Characktere und die Storylines die langfristig logisch aufgebaut wurden. Es war die NWO bei der WCW, Steve Austin, Vince McMahon als Heel, die D-X, The Rock etc etc. All das waren Characktere die die Fans interessierten, und sie waren in logischen Stories verwickelt die die Fans interessierten. Und wann lies das Faninteresse nach? Als man sich nichtmehr mit den Charackteren identifizieren konnte. Als es anfing das die Characktere damit begangen in unlogischen Dingen sich zu verstricken, als die NWO und was sie macht nichtsmehr bedeutete, sanken die Zahlen. Als Austin Heel turnte bei WM 17 sanken die Zahlen rapide danach.
Jeder Booker, jeder Regisseur, jeder Comedian selbst Vince McMahon wird dir sagen das Logik der wichtigste Teil beim Storytelling ist! Fans brauchen eine Erklaerung warum etwas passiert, ansonsten ist es ganz einfach schlechtes Storytelling oder Hot Shoting das nicht funktioniert.
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OK die Logik beim Storytelling ist eine Sache, die andere Sache war sicherlich die Konkurrenz zwischen WWF und WCW. Hätte es diese nicht gegeben, wäre es nie soweit gekommen mit der Atittude Era und man hätte von Anfang an da gestanden, wo man heute ist.
Heute ist es doch scheißegel was Vince und die Booker einem für eine Mist auftischen. Schließlich liegt er in den Ratings vorne, die TNA, die die einizige wirklich Konkurrenz im Wrestling Biz ist, ist meilenweit entfernt mit den Ratings. Also muss sich Vince keine Gedanken machen, und man muss sich heute sowas wie ein Cena vs. Umaga in einem PPV Main Event anschauen. Früher hätte es das nicht gegeben, da kam es auf jede 0,1 Punkte im Rating an, und man musste sich wahnsinnig bemühen, die WWF stand ja damals nicht von selbst kurz vor dem Untergang.
Heute fehlen aber eben auch - wie schon oft gesagt wurde - die richtigen Wrestler. Es fehlen richtige Wrestler mit Ausstrahlung, die überzeugen mit der Verkörperung des Charakters, bei denen man denken könnte das sie im richtigen Leben auch so drauf sind und man nicht sofort sieht, das das alles geschauspielert ist. Wie eben The Rock, Stone Cold, Mankind etc.
Es gibt viele Gründe dafür, dass das Wresling heute nicht mehr so ist wie vor 10 Jahren und es liegt nicht nur am logischen Storytelling, sondern auch viel mehr an dem Ganzen drum herum.
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