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DVD Review: TLC 2009
#1
WWE TLC 2009

Im Jahre 2009 beschloss WWE einige altbekannte PPV's einzustampfen und sogenannte Gimmick PPV's zu veranstalten. Einer davon war WWE TLC, der hier in aller Ausführlichkeit vorgestellt wird. TLC 2009 war der erste Tables, Ladders and Chairs PPV der WWE Geschichte und kann hier als DVD bestellt werden.

[Bild: http://img297.imageshack.us/img297/4892/coverhlv.jpg]

Technische Daten:
Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0), Spanisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Italienisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Französisch, Griechisch, Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch
Bildseitenformat: 16 : 9 - 1.77:1
Laufzeit: 2 Stunden 55 Minuten
FSK: 16
Anzahl DVDs: 1


Die Matches (Insgesamt 7 ):

Unified WWE Tag Team Championship TLC Match
DX (Shawn Michaels & Triple H) vs Chris Jericho & Big Show ©

Singles Match
Kofi Kingston vs Randy Orton

WWE World Heavyweight Championship Chair Match
Undertaker © vs Batista

WWE Championship Tables Match
John Cena © vs Sheamus

WWE Womens Championship Match
Michelle McCool vs Mickie James

WWE Intercontinental Championship Match
Drew McIntyre vs John Morrison ©

ECW Championship Ladder Match
Shelton Benjamin vs Christian ©


Die Extras (insgesamt:1 ):
- DX feiert nach ihrem Match


DVD Beurteilung:
Bild- und Tontechnisch kann man ,wie bei jeder WWE Produktion, nicht meckern, auch wenn die Schrift im Menü etwas klein geraten ist. Außerdem fällt das Bonusangebot etwas dürftig aus.
Wie eigentlich immer ist der deutsche Kommentar kaum zu ertragen, was den DVD Genuss doch erheblich stört. Deshalb sei allen angeraten, den Event im Originalton zu sehen. Denn wenn Günter Zapf erklärt, dass die deutlich zu sehenden Matten außerhalb des Ringes, ein harter Betonboden sind, kommt man sich dann doch etwas verschaukelt vor. Und spätestens nachdem Carsten Schäfer beim wirklich guten IC- Match tatsächlich 2:30 Minuten über Mel Gibson, William Wallace und dessen Schwert spricht, schaltet man entnervt den Ton ab.


Die Matches

ECW Championship Ladder Match
Shelton Benjamin vs Christian ©


Ein Match welches einen solchen PPV nicht besser eröffnen könnte. Auch wenn nicht jede Aktion hundertprozentig sitzt, zeigen die Beiden doch ein gutes Match. Einige interessante Bumps und Aktionen, die man nicht in jedem Leitermatch sieht. Christian muss während des Matches behandelt werden, da er sich eine Platzwunde zuzieht. Ansonsten hätte man dem Match etwas mehr Zeit geben können, denn die Beiden harmonieren gut miteinander und hätten sicher noch einiges zeigen können.
Wertung: 7 von 10 Punkten

WWE Intercontinental Championship Match
Drew McIntyre vs John Morrison ©


Ein intensives und schön anzuschauendes Match, das von der Agilität beider Wrestler lebt. Für mich das beste Match des Events und McIntyre's endgültige Bewährungsprobe. Gute Tempowechsel, teilweise schön stiffe Aktionen und technisch gutes Wrestling. Zwar fehlt das Storytelling und die Ringpsychologie im Match aber in dieser Cardregion kann man damit leben.
Wertung: 8 von 10 Punkten

WWE Womens Championship Match
Michelle McCool vs Mickie James


Tja, was soll man sagen? Dass die WWE Divas mit Wrestling nichts zu tun haben, wird hier mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Kreischfest, dass die Fans komplett kalt lässt und dem Zuschauer am Bildschirm die Möglichkeit gibt, das ordnungsgemäße Funktionieren der Skiptaste zu überprüfen. Den einen Punkt gibts für die Optik der Beiden.
Wertung: 1 von 10 Punkten

WWE Championship Tables Match
John Cena © vs Sheamus

Sheamus, der einen kometenhaften Aufstieg in der WWE hinlegte, sollte mit diesem Match in die erste Riege der Promotion aufsteigen. Dies gelang zwar aber in fast schon quälender Art und Weise. Das Match an sich ist nichts Besonderes und wird fast ausschließlich von Cena dominiert. Was als halbwegs guter Brawl anfängt wird schnell zu einem recht langatmigen und belanglosen Match. Eine Auseinandersetzung, die in Zukunft wohl nur wegen ihrem Ausgang noch Erwähnung findet.
Wertung: 3 von 10 Punkten

WWE World Heavyweight Championship Chair Match
Undertaker © vs Batista


Das man hier kein technisch anspruchsvolles Match erwarten kann sollte jedem klar sein. Stattdessen bieten die Beiden einen intensiven, kurzweiligen Brawl, der durchaus sehenswert ist. Die Stipulation wird für PG Verhältnisse gut genutzt und auch die Matchzeit geht in Ordnung. Ein Kampf ohne Hänger und Längen, der allerdings durch das übertrieben schnell herbeigeführte Finish etwas an Reiz verliert.
Wertung: 5 von 10 Punkten

Singles Match
Kofi Kingston vs Randy Orton


Auch wenn mir Kingston in diesem Match etwas zu schwach dargestellt wurde, weiß der Kampf doch zu gefallen. Sehr gute Tempowechsel und Aktionen beiderseits. Insgesamt ist das Match für meinen Geschmack etwas zu kurz ausgefallen aber als "Füllstoff" zwischen den Gimmickmatches dann doch gelungen.
Wertung: 6 von 10 Punkten

Unified WWE Tag Team Championship TLC Match
DX (Shawn Michaels & Triple H) vs Chris Jericho & Big Show ©


Ein Mainevent der versöhnlich stimmt. Gute Bumps, viel Aktion in- und außerhalb des Rings und ein klasse Finish. Die erfahrenen Herren schaffen es, das auffällig lethargische Publikum zu Jubelstürmen zu versetzen und setzen einen guten Schlußpunkt unter einen durchwachsenen PPV.
Wertung: 7 von 10 Punkten


Eventbewertung:
Ein PPV mit Höhen und Tiefen. Die ersten und letzten beiden Matches sind durchaus gelungen und Aufgrund der historischen Bedeutung dieses Events, kann der WWE Fan und Sammler getrost zuschlagen.
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#2
Auch das ein schöner Review. Danke dir dafür! Der PPV selbst hatte mit Sheamus die wohl größte Überraschung parat, aber sonst kann man den wirklich nach den ersten 2 Matches in die Tonne treten, wobei ich von Christian vs Shelton auch sehr enttäuscht war! :winke:
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#3
So, bin nun auch zum Lesen des Reviews gekommen. Zu aller Erst einmal vielen Dank für die Mühe!

Bei den meisten Bewertungen der Matches stimme ich zu, aber dem Opener sowie dem Main Event würde ich sogar 8 Punkte geben, aber das ist wohl Ansichtssache. Das TLC Match hatte super Bumps, tolle Moves und das Publikum war im Match. Allerdings kam der Einsatz von den Tischen ein wenig knapp und sowas kann nicht der Anspruch von einem TLC Match sein. Früher gingen da mal gut 6 Tische zu Bruch, hier gerade mal einer. Das Fazit trifft es dann aber wieder sehr gut: Ein PPV, der sowohl Höhen als auch Tiefen hatte. Kann man so stehen lassen.
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#4
Ich finde allerdings die DVD schon deshalb sehenswert um Sheamus' schockierender Sieg selbst miterlebt zu haben. Ich konnte es damals gar nicht fassen.

Ansonsten vielen Dank für den Review, Sebastian!
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#5
Richtig, das war wirklich ein Schock. Weiß noch als ich in der Früh die Results las ... konnte es nicht glauben. Hätte man sich aber sparen können, denn der Run war wirklich für die Katz!
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#6
Ich hab den PPV damals live verfolgt und hab mich nach dem Match gefragt, ob es denn ein Unfall gewesen war, dass Cena vom Toprope durch den Tisch fällt. Ich war ebenso geschockt, aber zugleich erfreut, dass man Sheamus eine Chance gab. Man konnte ja nicht absehen, dass sein Run grottig werden würde.
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#7
Es war damals lediglich ein Test-Run, aber wie konnte man den Champion nur so grottig einsetzen? Er stand nie im Fokus der RAW-Ausgaben, kämpfte meistens im Opener gegen Leute wie Evan Bourne. Meiner Meinung nach hätte Sheamus erst nach WrestleMania, bzw. nach der Fehde gegen Triple H WWE Champion werden sollen. Dann wäre er schon over gewesen und es wäre mit Sicherheit ein besserer Run geworden. Was von seinem Titelgewinn bei TLC bleibt ist der Überraschungseffekt, aber der Hintergedanke an den schlechten Run wird mir bleiben.
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#8
Bei mir ist es genau anders herum. Mir bleibt der schlechte Run von ihm in Erinnerung und der Überraschungseffekt im Hinterkopf. Den Überraschungseffekt machte man durch den schlechten Run eher zu einem Glücksgriff.
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#9
Es war nie das Ziel der WWE Sheamus als ernsthaften Champion einzubauen. Er diente lediglich als Mittel dazu die Fehde zwischen ihm und Triple H weiteraufzubauen und Cena aus dem Titelrennen zu nehmen.
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#10
Aber warum musste man John Cena entthronen, wenn er im Endeffekt bei Mania sowieso im Titelmatch stand? Die Fehde zwischen Sheamus und Triple H ging nicht um den Titel.
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