01.03.2003, 17:22
Ich begrüße euch wieder zu meiner Kolumne, heute werfe ich im Story Teil einen Blick auf „No Way Out“, dann folgt im Attitude Teil „Team Angle“ und zum Schluss werfe ich noch ein paar Gedanken an Owen Hart auf.
Story Teil
NO WAY OUT
HÖHEN UND TIEFEN VON "NO WAY OUT"
Beginnen wir mit dem Positiven:
Kein Kampf der Card war wirklich schlecht. Selbst der Undertaker und Big Show zeigten ein gutes Match, auch wenn der Eingriff von A-Train nicht jedem Fan gefallen hat. Bitte kein Match zwischen Undertaker vs. A-Train bei Wrestlemania! Undertaker vs. Nathan Jones wäre doch viel besser. Auch der Kampf Triple H vs. Scott Steiner war besser als beim Rumble.
Das Publikum machte teilweise sehr gute Stimmung. Beim Opener zwischen Jericho vs. Jeff Hardy standen die Fans teilweise die ganze Zeit und schrieen. Dann verflachte die Stimmung etwas bis zum Comeback von Austin. Als Highlight darf die Rückkehr von Stone Cold angesehen werden, das Thema werde ich nachher noch beleuchten.
Gut inszeniert und teilweise witzig waren auch die Backstage Szenen: Kurt Angles "Motivations"-Gespräch mit seinem Team Angle; die Ankunft der Evolution und der Truck von Stone Cold; Edge wird schwer verletzt; Bischoffs Plan und Vince McMahons Meinung dazu. - Mehr Backstage Storylines auch beim PPV!
Die einzige Sache, die negativ auffiel war, dass die Erwartungen an diese Großveranstaltung so groß waren, dass sie kaum erfüllt werden konnten. Die Atmosphäre beim Rock vs. Hogan Match war leider nicht so "elektrisierend" wie bei Wrestlemania 18. Die Rückkehr von Austin war gut, aber nichts Außergewöhnliches. Die Kämpfe waren durch die Reihe gut (auch von den Storylines her), aber kein Match ragte "wrestlerisch" heraus und bleibt wirklich länger in Erinnerung. Von der Storyline her war dieser PPV eigentlich recht gut.
STONE COLD IST ZURÜCK
Bei einem guten "No Way Out" - PPV feierte Stone Cold Steve Austin sein viel umjubeltes Comeback in der WWE. Es war ihm anzusehen, dass er sich freute wieder vor den Zuschauern auftreten zu dürfen. Der Karate Meister Eric Bischoff hatte nicht viel Chancen (eigentlich war ein schwacher Tritt alles was er brachte) und wurde von Austin nach Strich und Faden verprügelt. Leider tauchte die Klapperschlange am darauf folgenden Abend bei RAW nicht auf. Sein Ersatz war allerdings ebenso sehenswert: The Rock. Aber noch ist der Wechsel von Steve Austin zum SmackDown! Roster nicht vollzogen!
"NO WAY OUT" - KURZE MATCH-ANALYSE
Match#1
-Jericho vs. Jeff Hardy- Sehr guter Opner, die Zuschauer waren voll auf der Höhe und die beiden Athleten zeigten ein sehenswertes Match, auch wenn die ein oder andere Aktion misslang.
Match#2
-Regal & Storm vs. Kane & RVD- Gutes Tag Team Titelmatch, allerdings nichts Besonderes, außer dem sehr innovativen Ende.
Match#3
-Billy Kidman vs. Matt Hardy- Wir sahen schon bessere Cruiserweight Matches, auch wenn die beiden eine solide Leistung zeigten und ein spektakuläres Ende. Das Publikum ging nicht wirklich mit.
Match#4
-Undertaker vs. Big Show- Besser als erwartet, aber nicht besser als durchschnittlich. Das Eingreifen von A-Train war überflüssig.
Match#5
-Team Angle vs. Lesnar & Benoit & Edge (wurde nicht ersetzt)- Lesnar beeindruckte durch seine Schnellkraft, der Rest durch ihre Technik. Spannendes Ende. Auch die Publikumsreaktionen waren OK.
Match#6
-Triple H vs. Steiner - Das Publikum feuerte Triple H an und buhte Steiner aus, auch wenn Hunter alles unternahm um schlecht anzukommen - die Zuschauer machten diesen Kampf erst interessant. Earl Hebner wurde mit "You screwed Bret"-Rufen gnadenlos verhöhnt, die "Boring"-Rufen kamen deshalb zustande, weil die Zuseher einfach bessere Auseinandersetzungen gewohnt waren, auch wenn der Kampf nicht sooo schlecht war.
Match#7
-Steve Austin vs. Eric Bischoff - Das war nicht wirklich ein Match. Austin verprügelte auf Bischoff ein, der keine Gegenwehr zeigte. Den Zuschauern hat’s gefallen.
Match#8
-The Rock vs. Hogan - Rocks neuer Einzug brachte Spannung mit sich, auch wenn die Fans bei seinem Einmarsch eher ruhig blieben. Teilweise wussten sie nicht, ob man ihn ausbuhen oder doch anfeuern sollte. Der Kampf war dann das Übliche - aus dem Jahre 1985. The Rock brachte mit einigen witzigen Gesten Abwechslung in die Auseinandersetzung. Lob an Hulk Hogan, der sich bereits zum zweiten Mal gegen The Rock hinlegte und sich dann sogar von Vince McMahon verprügeln ließ.
Attitude Teil
Team Angle
[Bild: http://www.olympic-usa.org/10_questions/.../angle.jpg]
Team Angle könnte die stärkste Gruppierung in der WWE seit langem werden, das einzige was die WWE in dieser Hinsicht im letzten Jahr zu bieten hatte wahren die Un-Amaricans. Das allein sollte eigentlich schon viel über die Möglichkeiten von Team Angle sagen, den mit Kurt Angle als Champion, Big Show dem Vollstrecker und nicht zu vergessen die Tag- Team Champions Shelton Benjamin und Charlie Haas steht ein Erfolgversprechender Stable in den Startlöchern.
Kurt Angle:
Die WWE scheint nun endlich Vertrauen in ihn gesetzt zu haben um ihn dauerhaft als Main Eventer zu etablieren. Er war in der Vergangenheit zwar schon zweimal WWE Champion doch hatte ich das Gefühl, das man in der WWE nicht geschlossen hinter ihm stand.
Seine erste Titelregentschaft war zwar nicht kurz, aber vor Wrestlemania musste er den Titel an The Rock abgeben, damit man die Neuauflage -The Rock vs. Steve Austin- sehen konnte. Angle rutschte in der Zeit wieder in den Upper- Card ab. Vince Mc Mahon wollte auf Nummer sicher gehen, weshalb er die beiden beliebtesten Superstars gegen einander antreten lies. Natürlich erwies sich seine Taktik als Erfolg, aber wäre es nicht besser gewesen einen neuen Star –Kurt Angle- aufzubauen da man früher oder später sowieso dazu gezwungen wird, neue Stars zu pushen.
Erst während der WCW- Invasion wurde in Kurt Angle neues Vertrauen gesetzt, doch auch diesmal gelang ihn der Durchbruch zum richtigen Superstar nicht. Es stellte sich aber bald heraus, dass man mit den Titelgewinn Angles nur eine Lücke schließen wollte, die der Heel- Turn von Austin und die Auszeit von The Rock hervorgerufen. Aber schnell war Kurt seinen Titel los und fand sich in seiner Heel-Comedy Rolle wieder.
Obgleich er seinen aktuellen Titel im Endeffekt auch nur deshalb bekommen hat weil sich Brock Lesnar verletzt hatte, erweckt im Gegensatz zu den letzten Malen den Anschein, als wolle die WWE ihn ernsthaft und langfristig als Zugpferd von SmackDown! zu verwenden.
Paul Heyman:
Er ist das Mundstück von Team Angle. Obwohl Kurt selbst niemanden braucht der das Reden für ihn übernimmt, erfüllt Heyman eine wichtige Rolle im Team. Die beiden Neulinge, Shelton Banjamin und Charlie Haas brauchen jemanden, der bei ihren Auftritten für genug Heat sorgt und Heat zu erzeugen ist eine von Heymans stärken.
Shelton Benjamin & Chalie Haas:
Für die Beiden wurde wohl der bestmögliche Einstieg gefunden, den man sich vorstellen kann. Die Beiden stehen an der Seite von Kurt Angle was nicht nur positiv ist, weil dieser den WWE Titel trägt, sondern auch weil er ein hervorragender Ringer ist. Wenn man daran denkt was Benjamin und Haas auf der Matte zu bieten haben ist der Vergleich mit Kurt Angle durchaus erstrebenswert. Der Vergleich wurde bei SmackDown! auch gezogen, dabei erwähnte Heyman bei der Vorstellung der Beiden, deren Ringer Hintergrund. Da Shelton Benjamin und Charlie Haas als zusammengehöriges Tag Team präsentiert wurden bleibt auch zu hoffen, dass das auch in Zukunft so bleiben wird, den feste Tag Teams sind rar geworden.
The Big Show:
Für das 500 Pfund Monster sieht es nicht ganz so rosig aus wie für die anderen Mitglieder im Team Angle. Die Art seines Titelverlusts hat seinem Ansehen, das ohnehin schon zu Boden gewirtschaftet war, weiter geschädigt. Die WWE nimmt Paul Wight nicht ernst und wird es auch nie tun wenn es so weiter geht. Den WWE- Champion Titel hat Big Show, bei den Survivor Series, nur gewinnen dürfen weil sich Brock Lesnar verletzt hatte und der WWE nichts anderes über blieb. Ursprünglich war geplant Brock Lesnar einen weiteren eindrucksvollen Sieg einfahren zu lassen und dessen Siegesserie fortzusetzen. Big Shows Titelverlust an Kurt Angle sollte einem endgültig klar machen das der 2,20 Meter Riese sich in der WWE keine zu großen Hoffnungen auf eine Zugpferd- Position machen sollte. Die Rolle als Vollstrecker passt jedoch für ihn wie angegossen und ist auch die zurzeit einzig denkbare.
Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, das Team Angle ein wirklich gut zusammenpassendes Team ist, in dem jedes Mitglied seinen festen Platz hat. Auch die Zukunftsaussichten für den Stable sind gut, unter anderem sind sie in die zurzeit wichtigste Fehde bei SmackDown! involviert. Das von Angle so bezeichnete Dream- Match zwischen ihm und Brock Lesnar bei Wrestlemania ist auch durch eine gute Fehde aufgebaut. Hoffentlich wird mit Team Angle eine wichtige Rolle belegt, ähnlich wie DX, damit sich endlich ein erfolgreicher Stable in der WWE entwickelt.
Story Teil
NO WAY OUT
HÖHEN UND TIEFEN VON "NO WAY OUT"
Beginnen wir mit dem Positiven:
Kein Kampf der Card war wirklich schlecht. Selbst der Undertaker und Big Show zeigten ein gutes Match, auch wenn der Eingriff von A-Train nicht jedem Fan gefallen hat. Bitte kein Match zwischen Undertaker vs. A-Train bei Wrestlemania! Undertaker vs. Nathan Jones wäre doch viel besser. Auch der Kampf Triple H vs. Scott Steiner war besser als beim Rumble.
Das Publikum machte teilweise sehr gute Stimmung. Beim Opener zwischen Jericho vs. Jeff Hardy standen die Fans teilweise die ganze Zeit und schrieen. Dann verflachte die Stimmung etwas bis zum Comeback von Austin. Als Highlight darf die Rückkehr von Stone Cold angesehen werden, das Thema werde ich nachher noch beleuchten.
Gut inszeniert und teilweise witzig waren auch die Backstage Szenen: Kurt Angles "Motivations"-Gespräch mit seinem Team Angle; die Ankunft der Evolution und der Truck von Stone Cold; Edge wird schwer verletzt; Bischoffs Plan und Vince McMahons Meinung dazu. - Mehr Backstage Storylines auch beim PPV!
Die einzige Sache, die negativ auffiel war, dass die Erwartungen an diese Großveranstaltung so groß waren, dass sie kaum erfüllt werden konnten. Die Atmosphäre beim Rock vs. Hogan Match war leider nicht so "elektrisierend" wie bei Wrestlemania 18. Die Rückkehr von Austin war gut, aber nichts Außergewöhnliches. Die Kämpfe waren durch die Reihe gut (auch von den Storylines her), aber kein Match ragte "wrestlerisch" heraus und bleibt wirklich länger in Erinnerung. Von der Storyline her war dieser PPV eigentlich recht gut.
STONE COLD IST ZURÜCK
Bei einem guten "No Way Out" - PPV feierte Stone Cold Steve Austin sein viel umjubeltes Comeback in der WWE. Es war ihm anzusehen, dass er sich freute wieder vor den Zuschauern auftreten zu dürfen. Der Karate Meister Eric Bischoff hatte nicht viel Chancen (eigentlich war ein schwacher Tritt alles was er brachte) und wurde von Austin nach Strich und Faden verprügelt. Leider tauchte die Klapperschlange am darauf folgenden Abend bei RAW nicht auf. Sein Ersatz war allerdings ebenso sehenswert: The Rock. Aber noch ist der Wechsel von Steve Austin zum SmackDown! Roster nicht vollzogen!
"NO WAY OUT" - KURZE MATCH-ANALYSE
Match#1
-Jericho vs. Jeff Hardy- Sehr guter Opner, die Zuschauer waren voll auf der Höhe und die beiden Athleten zeigten ein sehenswertes Match, auch wenn die ein oder andere Aktion misslang.
Match#2
-Regal & Storm vs. Kane & RVD- Gutes Tag Team Titelmatch, allerdings nichts Besonderes, außer dem sehr innovativen Ende.
Match#3
-Billy Kidman vs. Matt Hardy- Wir sahen schon bessere Cruiserweight Matches, auch wenn die beiden eine solide Leistung zeigten und ein spektakuläres Ende. Das Publikum ging nicht wirklich mit.
Match#4
-Undertaker vs. Big Show- Besser als erwartet, aber nicht besser als durchschnittlich. Das Eingreifen von A-Train war überflüssig.
Match#5
-Team Angle vs. Lesnar & Benoit & Edge (wurde nicht ersetzt)- Lesnar beeindruckte durch seine Schnellkraft, der Rest durch ihre Technik. Spannendes Ende. Auch die Publikumsreaktionen waren OK.
Match#6
-Triple H vs. Steiner - Das Publikum feuerte Triple H an und buhte Steiner aus, auch wenn Hunter alles unternahm um schlecht anzukommen - die Zuschauer machten diesen Kampf erst interessant. Earl Hebner wurde mit "You screwed Bret"-Rufen gnadenlos verhöhnt, die "Boring"-Rufen kamen deshalb zustande, weil die Zuseher einfach bessere Auseinandersetzungen gewohnt waren, auch wenn der Kampf nicht sooo schlecht war.
Match#7
-Steve Austin vs. Eric Bischoff - Das war nicht wirklich ein Match. Austin verprügelte auf Bischoff ein, der keine Gegenwehr zeigte. Den Zuschauern hat’s gefallen.
Match#8
-The Rock vs. Hogan - Rocks neuer Einzug brachte Spannung mit sich, auch wenn die Fans bei seinem Einmarsch eher ruhig blieben. Teilweise wussten sie nicht, ob man ihn ausbuhen oder doch anfeuern sollte. Der Kampf war dann das Übliche - aus dem Jahre 1985. The Rock brachte mit einigen witzigen Gesten Abwechslung in die Auseinandersetzung. Lob an Hulk Hogan, der sich bereits zum zweiten Mal gegen The Rock hinlegte und sich dann sogar von Vince McMahon verprügeln ließ.
Attitude Teil
Team Angle
[Bild: http://www.olympic-usa.org/10_questions/.../angle.jpg]
Team Angle könnte die stärkste Gruppierung in der WWE seit langem werden, das einzige was die WWE in dieser Hinsicht im letzten Jahr zu bieten hatte wahren die Un-Amaricans. Das allein sollte eigentlich schon viel über die Möglichkeiten von Team Angle sagen, den mit Kurt Angle als Champion, Big Show dem Vollstrecker und nicht zu vergessen die Tag- Team Champions Shelton Benjamin und Charlie Haas steht ein Erfolgversprechender Stable in den Startlöchern.
Kurt Angle:
Die WWE scheint nun endlich Vertrauen in ihn gesetzt zu haben um ihn dauerhaft als Main Eventer zu etablieren. Er war in der Vergangenheit zwar schon zweimal WWE Champion doch hatte ich das Gefühl, das man in der WWE nicht geschlossen hinter ihm stand.
Seine erste Titelregentschaft war zwar nicht kurz, aber vor Wrestlemania musste er den Titel an The Rock abgeben, damit man die Neuauflage -The Rock vs. Steve Austin- sehen konnte. Angle rutschte in der Zeit wieder in den Upper- Card ab. Vince Mc Mahon wollte auf Nummer sicher gehen, weshalb er die beiden beliebtesten Superstars gegen einander antreten lies. Natürlich erwies sich seine Taktik als Erfolg, aber wäre es nicht besser gewesen einen neuen Star –Kurt Angle- aufzubauen da man früher oder später sowieso dazu gezwungen wird, neue Stars zu pushen.
Erst während der WCW- Invasion wurde in Kurt Angle neues Vertrauen gesetzt, doch auch diesmal gelang ihn der Durchbruch zum richtigen Superstar nicht. Es stellte sich aber bald heraus, dass man mit den Titelgewinn Angles nur eine Lücke schließen wollte, die der Heel- Turn von Austin und die Auszeit von The Rock hervorgerufen. Aber schnell war Kurt seinen Titel los und fand sich in seiner Heel-Comedy Rolle wieder.
Obgleich er seinen aktuellen Titel im Endeffekt auch nur deshalb bekommen hat weil sich Brock Lesnar verletzt hatte, erweckt im Gegensatz zu den letzten Malen den Anschein, als wolle die WWE ihn ernsthaft und langfristig als Zugpferd von SmackDown! zu verwenden.
Paul Heyman:
Er ist das Mundstück von Team Angle. Obwohl Kurt selbst niemanden braucht der das Reden für ihn übernimmt, erfüllt Heyman eine wichtige Rolle im Team. Die beiden Neulinge, Shelton Banjamin und Charlie Haas brauchen jemanden, der bei ihren Auftritten für genug Heat sorgt und Heat zu erzeugen ist eine von Heymans stärken.
Shelton Benjamin & Chalie Haas:
Für die Beiden wurde wohl der bestmögliche Einstieg gefunden, den man sich vorstellen kann. Die Beiden stehen an der Seite von Kurt Angle was nicht nur positiv ist, weil dieser den WWE Titel trägt, sondern auch weil er ein hervorragender Ringer ist. Wenn man daran denkt was Benjamin und Haas auf der Matte zu bieten haben ist der Vergleich mit Kurt Angle durchaus erstrebenswert. Der Vergleich wurde bei SmackDown! auch gezogen, dabei erwähnte Heyman bei der Vorstellung der Beiden, deren Ringer Hintergrund. Da Shelton Benjamin und Charlie Haas als zusammengehöriges Tag Team präsentiert wurden bleibt auch zu hoffen, dass das auch in Zukunft so bleiben wird, den feste Tag Teams sind rar geworden.
The Big Show:
Für das 500 Pfund Monster sieht es nicht ganz so rosig aus wie für die anderen Mitglieder im Team Angle. Die Art seines Titelverlusts hat seinem Ansehen, das ohnehin schon zu Boden gewirtschaftet war, weiter geschädigt. Die WWE nimmt Paul Wight nicht ernst und wird es auch nie tun wenn es so weiter geht. Den WWE- Champion Titel hat Big Show, bei den Survivor Series, nur gewinnen dürfen weil sich Brock Lesnar verletzt hatte und der WWE nichts anderes über blieb. Ursprünglich war geplant Brock Lesnar einen weiteren eindrucksvollen Sieg einfahren zu lassen und dessen Siegesserie fortzusetzen. Big Shows Titelverlust an Kurt Angle sollte einem endgültig klar machen das der 2,20 Meter Riese sich in der WWE keine zu großen Hoffnungen auf eine Zugpferd- Position machen sollte. Die Rolle als Vollstrecker passt jedoch für ihn wie angegossen und ist auch die zurzeit einzig denkbare.
Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, das Team Angle ein wirklich gut zusammenpassendes Team ist, in dem jedes Mitglied seinen festen Platz hat. Auch die Zukunftsaussichten für den Stable sind gut, unter anderem sind sie in die zurzeit wichtigste Fehde bei SmackDown! involviert. Das von Angle so bezeichnete Dream- Match zwischen ihm und Brock Lesnar bei Wrestlemania ist auch durch eine gute Fehde aufgebaut. Hoffentlich wird mit Team Angle eine wichtige Rolle belegt, ähnlich wie DX, damit sich endlich ein erfolgreicher Stable in der WWE entwickelt.
