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Nur hat die Academy, die die Oscars vergibt eben eine andere Vorstellung davon, wer den Oscar verdient als der Otto Normal Kinogänger. Von daher geht das meiste für mich in Ordnung.
Überrascht war ich nur vom Oscar für Eminem und Moore, da beide nicht wirklich politisch korrekt sind und auch das oft mit einfließt in die Bewertung. Aber auch das ist nur ein kleiner Punkt. Von derartigen Punkten, die nichts mit dem eigentlichen Film zu tun hat gibt es noch dutzende.
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Natürlich macht man auch einige Kompromisse ans Mainstreampublikum. So scheint es jedenfalls.
Viel eher denke ich aber ist für diese Vergabe auch mitverantwortlich wer den Film gemacht hat, wer produziert hat und was der Film für Hollywood gebracht hat. Letzterer Punkt umfasst Einspielergebnis, Bekanntheit der Stars, Medienrummel, etc. Wenn man diese Punkte mitbetrachtet, hatte Titanic schon einiges an Oscars verdient.
Und ähnlich sieht es dieses Jahr bei Chicago aus. Road to Perdition wurde imo nicht ausgezeichnet, weil man somit Mendes für seinen zweiten Filmbereits den zweiten oscar gegeben hätte. und so funktioniert Hollywoodbzw. die Oscars nicht.
Ausserdem gab es einige Filme, die noch besser waren als Road to Perdition und erst gar nicht nominiert waren, z.B. Insomnia.
Und Road to Perdition war auf seine Weise auch Mainstream. ;)
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Natuerlich war Road to Perdition Mainstream das sage ich ja garnicht ;) .
Zu Titanic,ihn als besten film zu nomminieren glich einem hohn egal wieviel er eingespielt hat.Er war weder historisch korrekt noch hat er mich bzw sicherlich auch andere in irgend einer form ueberzeugt.Okay er war erfolgreich,nur was fuer einen Hype machte man darum?
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Der Hype um Titanic war zumindest bei ns nicht zu ertragen. Zum einen der Trouble um DiCaaprio (der übrigens erst jetzt wieder von mir ernstgenommen wird) und Winslet und dazu, dass man den bis dato teuersten Film drehte. Das spielt auch eine Rolle.
Es kommt wie gesagt nicht immer auf den Inhalt an, oder mit welchen Recht hat Denzel Washington im letzten Jahr einen Oscar bekommen? Für die starke erste halbe Stunde? Bestimmt nicht.
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So, nach längerer Zeit bin ich mal wieder auf dem Board.
Ich habe Sonntag Nacht die Strapazen auf mich genommen und mir die Oscar Verleihung live im Fernsehen angeschaut.
Steve Martin führte hervorragend durch die Show, seine Witze zündeten nicht immer aber er schaffte das mit Improvisation meistens zu überdecken.
Überraschungen gab es genug dieses Jahr, die meisten sind aber trotzdem vertretbar.
Die einzige Entscheidung, mit der ich mich nicht anfreunden kann, ist der Oscar an Chicago für Best Picture.
Ich habe mir Chicago extra noch Samstags angesehn und finde ihn gar nicht mal schlecht, aber der beste Film des Jahres war er keinesfalls meiner Meinung nach.
Der Oscar für den besten Schnitt an Chicago geht aber definitiv in Ordnung, denn der war mehr als gut im Film. Immerhin hat er es perfekt geschafft zu überdecken, dass die Hauptdarsteller gar nicht tanzen können. Genauso hat Catherine Zeta-Jones den Oscar auch nicht unverdient gewonnen.
Eine Überraschung war für mich ganz klar der Oscar für "Bowling for Columbine". Jeder, der den Film gesehn hat, weiß, dass er nicht gerade zimperlich mit den amerikanischen "Tugenden" umgeht. Sehr mutige Entscheidung IMO. Die Rede von Michael Moore war dann auch wieder mehr als deutlich, würde mich nicht wundern, wenn der demnächst einen Unfall haben wird ;).
Das waren mal meine Eindrücke, die mir jetzt spontan eingefallen sind.
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Nachdem ich jetzt auch Chicago gesehen habe, muss ich doch zugeben, dass der Oscar für den Film in Ordnung geht. Der beste Film des Jahres war es vielleicht nicht wirklich, aber es war ein sehr genialer Unterhaltungsfilm und die Academy hat endlich mal einen guten und leichten Film den Oscar gegeben. Es muss nicht immer ein schwer verdaulicher Film gewinnen. Und Chicago war eben ein Film der unterhalten wollte und dies vorzüglich geschafft hat. Dazu hat man noch einige filmische Finessen angewendet, die wie z.B. der Schnitt auch honoriert wurde.
Imo ein guter Schritt der Academy auch der Unterhaltung einmal eine Chance zu geben. Denn den Sinn für Humor und leichte, aber glaichzeitig sehr gute UNterhaltung schien man doch verloren zu haben.