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Sport-News Allgemein
#14
überrascht hats mich schon... Doping wandert vom Radsport zur Leichtathletik :/:
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#15
das ist doch spätestens seit Ben Johnson nichts neues - oder die diversen Kugelstoßer, Hammerwerfer usw.

man muss sich wohl damit abfinden - Spitzensport = Doping
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#16
Zitat:Original von Y2Jericholic
überrascht hats mich schon... Doping wandert vom Radsport zur Leichtathletik :/:

Lol, diese Aussage ist doch nicht dein Ernst oder? Es ist seit Jahren so das immer wieder der ein oder andere Star des Dopings überführt wird, es jetzt nur so publik wurde, weil es wirklich zwei der besten aller Zeiten sind. Aber die Leichtathletik ist genauso Dopingverseucht wie der Radsport, das Gewichtheben oder halt auch der Fussball (die immer noch nicht ein Dopingkontrollsystem wie bei der WADA zulassen, die wissen schon warum ;) ) Dabei ist es auch sehr interessant warum auf einmal die Fuentes Blutkonserven vernichtet werden sollen. Waren doch einige Spieler von Barca und Real da mit drauf ;) Will man da was verschleiern? Jeder kann sich seinen Teil denken.

Legalisieren bringt auch nichts, dann haben wir es im Profisport so wie im Wrestling. Viele Sportler die mit 30 sterben. Ist auch nicht Sinn und Zweck. Man sollte einfach weltweit ein Dopinggesetz durchsetzen mit 3-5 Jährigen Gefägnisstrafen ohne Bewährung. Ist zwar unverhältnismäßig aber würde meiner Meinung nach ziehen.
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#17
Es war doch nur als Scherz gedacht :P Bisher wurde ja bei der Tour de France (noch) keiner erwischt. Ich wusste zwar, dass in der Leichtathletik vorher Fälle bekannt waren aber diese Top Sprinter hab ich mir nicht denken können...
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#18
Zitat:Original von The Russian Zar
Zitat:Original von Y2Jericholic
überrascht hats mich schon... Doping wandert vom Radsport zur Leichtathletik :/:

Lol, diese Aussage ist doch nicht dein Ernst oder? Es ist seit Jahren so das immer wieder der ein oder andere Star des Dopings überführt wird, es jetzt nur so publik wurde, weil es wirklich zwei der besten aller Zeiten sind. Aber die Leichtathletik ist genauso Dopingverseucht wie der Radsport, das Gewichtheben oder halt auch der Fussball (die immer noch nicht ein Dopingkontrollsystem wie bei der WADA zulassen, die wissen schon warum ;) ) Dabei ist es auch sehr interessant warum auf einmal die Fuentes Blutkonserven vernichtet werden sollen. Waren doch einige Spieler von Barca und Real da mit drauf ;) Will man da was verschleiern? Jeder kann sich seinen Teil denken.

Legalisieren bringt auch nichts, dann haben wir es im Profisport so wie im Wrestling. Viele Sportler die mit 30 sterben. Ist auch nicht Sinn und Zweck. Man sollte einfach weltweit ein Dopinggesetz durchsetzen mit 3-5 Jährigen Gefägnisstrafen ohne Bewährung. Ist zwar unverhältnismäßig aber würde meiner Meinung nach ziehen.


Ganz ehrlich: Wenn nur die Sportler das Risiko tragen ist es doch ihr freier Wille. Natürlich ist es schlimm und nicht wünschenswert das Leute sterben, aber es ist doch jetzt so, dass der, der den Besten Arzt hat oder es am Besten verheimlicht, gewinnt. (zumindest beim Radsport lassen sich da eindeutige Tendenzen feststellen, genauso bei einigen Disziplinen der Leichtatheltik).
Und auch 3-5 Jahre Gefängnis werden da nur bedingt abschrecken. Denn die Abschreckungsfähigkeit von Gefängnisstrafen hat seine Grenzen. Selbst lebenslängliche Sperrungen helfen ja nicht bei der Abschreckung...
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#19
Lebenslängliche Sperren werden ja auch in den allerseltensten Fällen wirklich durchgesetzt. Da sucht man Bauernopfer die dann leiden müssen. Eine Gefägnisstrafe dagegen hat schon etwas abschreckendes. Zudem ist es ja sowieso so, dass schon ab dem 16-17 Lebensjahr Doping beginnen muss um noch mit der Konkurrenz mitzuhalten.

Bei der LA ist es so, dass vor ein paar Jahren mit Marion Jones und Tim Montogomerie zwei der Superstars gequascht wurden, dieses Jahr hat es schon die Olympiasiegerin Campell getroffen. Der Fund wird nur so aufgepusht weil es zwei der besten 4 Sprinter aller Zeiten beinhaltet und da der Sprint nunmal das Spektakel schlechthin in der LA ist.

Im Diskuswurf letztes Jahr bei den OL im Finale haben bspw. die ersten fünf Plätze nur Damen gemacht die entweder grad aus der Babypause gekommen sind oder schonmal gedopt waren. Ähnlich sieht es beim Hammerwurf und beim Kugelstoßen auf.

Das ARD hat letztes Jahr einen riesen Dopingskandal im Kenianischen Laufsport aufgedeckt. Eben bei jenen Leuten, die mit 20 Leuten in den Top 25 der 5000, 10000m und des Marathons stehen.

Lustig finde ich immer noch, warum man allerdings LA zeigt und die Tour bei ARD und ZDF totschweigt. Lächerlich.
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#20
Das einzige, was mMn helfen würde, ist ihnen ans Geld zu gehen. Sie wollen alle damit Geld verdienen und deshalb gehts zum dopen.
Wenn man ihnen nach einem Doping-Fund saftige Geldstrafen im 6-7 stelligen Bereich aufbrummen würde, z.B.: Alle Preisgelder weg + Sponsorengelder offenlegen und mindestens 75% spenden...
Dann könnte man das eindämmen, weil man, wenn man erwischt wird, am absoluten Existenzminimum angekommen wäre.
Das könnte ein Umdenken bewirken.
Einem Lance Armstrong ist es doch beispielsweise scheiß egal, ob er lebenslang gesperrt wird und ihm die Tour Siege aberkannt werden. Der Kerl hat mehrere Millionen aufm Konto und muss sich um nix mehr sorgen....

Einsperren und/oder ans Geld gehen. Was anderes wird hier nicht helfen.
Bessere Wissenschaften, um es aufzudecken bringt nur noch mehr Leute dazu, es zu schaffen, dies zu hintergehen!
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#21
denke aber nicht, dass sich das durchsetzen würde, so logisch es auch ist...
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#22
Zitat:Original von Y2Jericholic
denke aber nicht, dass sich das durchsetzen würde, so logisch es auch ist...

Das ist doch das Problem...
Wenn man Doping wirklich einschränken oder weg bringen will, dann ist das mMn die einzige Möglichkeit, das zu schaffen. Alles andere ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Und das zeigt mir, dass man eigentlich gar nicht will, dass alles sauber läuft, denn man will ja immer "schneller, höher, weiter"... :pfeif:
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#23
Zitat:Original von Double F
Zitat:Original von Y2Jericholic
denke aber nicht, dass sich das durchsetzen würde, so logisch es auch ist...

Das ist doch das Problem...
Wenn man Doping wirklich einschränken oder weg bringen will, dann ist das mMn die einzige Möglichkeit, das zu schaffen. Alles andere ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Und das zeigt mir, dass man eigentlich gar nicht will, dass alles sauber läuft, denn man will ja immer "schneller, höher, weiter"... :pfeif:

Richtig und dann wäre es die ehrlichere Variante, zumindest gegenüber den Zuschauern und den Geschichtsbüchern das Zeug zu legalisieren.
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#24
Entweder extrem harte Strafen, damit sich keiner mehr traut zu betrügen, oder eben alle Türen auf!!
Mehr seh ich da eben auch nicht...
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#25
Als ich glaube das härtere Strafen keine so grossen Auswirkungen haetten. Vielleicht schreckt es den ein oder anderen ab wenn er auf Lebenszeit gesperrt wird, Geldstrafen bekommt oder ins Gefaengnis muss, aber der Grossteil laesst sich davon nicht beeindrucken, das zeigen auch Statistiken das haerte Strafen die Leute nicht davon abschreckt es doch zu tun. Wovon ich auch nichts halte ist die Legalisierung, wenn man bedenkt wie gefaehrlich es ist und was Sport eigentlich sein sollte. Was die Leute abhaelt und eine Abschreckung ist, ist das Risiko erwischt zu werden. Je hoeher das ist, desto weniger wird betrogen.

Haertere Strafen wuerden auch nicht das eigentliche Problem loesen. Es ist nicht nur im Sport so das betrogen wird und es normal ist, es ist in der gesamten Gesellschaft so! Wer hat nicht schon einen Handwerker hinten rum bezahlt? Wer hat nicht schon bei einer Prüfung beschissen? Wer hat nicht schon bei der Arbeit beschissen? Wer hat nicht schon im Internet illegal Sachen runter geladen? Die meisten werden das getan haben. Im Sport ist es nicht nur Doping, ueberall wird betrogen und oft ist das Akzeptiert! Die Gesellschaft Akzeptiert Betrug solange es den Moralischen Standard entspricht. Man hoert dann so Saetze wie “Das macht ja jeder“, im Prinzip war das die Argumentation von Lance Armstrong und Jan Ulrich, koennte man aber auch auf viele normale Buerger genauso beziehen.

Haertere Strafen fuehren nicht zum Umdenken, das wird nur wenige Abbringen vom Betrug, und diejenigen die das dann machen, machen das dann nicht aus Ueberzeugung. Wir haben eigentlich in den meisten Gesellschaften das Problem das Betrug anerkannt ist, und es normal ist zu betruegen. Das ist das eigentliche Problem, warum sollten Sportler anders denken als die “normalen“ Menschen? Solange man nicht generell Betrug verurteilt, solange wird es immer Betrug geben, im Sport wie in der Gesellschaft.
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#26
Find ich eigentlich eine gute und richtige Analyse. Bis auf den Teil mit der Legalisierung. Zu was ist der Sport denn heute gedacht? Und bitte komm jetzt nicht mit dem fairen Wettkampf. Dieses Friede-Freude-Eierkuchen Bild sollte doch schon seit einiger Zeit nicht mehr gegeben sein. Vor allem Profisport dreht sich doch ums Geld. Es ist der Job von vielen Leuten, die daran involviert sind und auch wenn viele großen Spaß bei der Ausübung versprüren, heißt das nicht, dass normale Rücksichtslosigkeit darauf nicht anwendbar ist, nur weil es kein Bürojob ist.
Wenn man schon parallelen zur eigentlichen Gesellschaft zieht, muss man den Profisport auch als Ganzes so ehrlich sehen wie er ist: Er ist ein Geschäft und oft ein Mulit Millionen Unterhaltungsgeschäft.
Das ist für mich kein Problem, weil ich es nicht anders kenne, als der z.B. der Fußball noch eher Nebenverdienst war/sein musste, aber die Verklärung zu "es ist doch nur Sport" oder "es ist nur ein Spiel," ist eher Teil des Problems und nicht die Lösung. Zuerst muss man auch den Status Quo akzeptieren, bevor man an einer Lösung arbeiten kann.
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