26.04.2006, 10:24
Hallo zur 189. Ausgabe von Nef`s Voice. In dieser Ausgabe moechte ich ein Thema ansprechen das sicherlich zu einem der diskussionswuerdigsten im Professional Wrestling zaehlt, sollten Pro Wrestler aufhoeren wenn sie noch an der Spitze stehen? In den letzten Monaten habe ich im Internet einige Topics gelesen zudem Thema, wie etwa das der Undertaker oder Kurt Angle nochmal Champion werden sollte vor ihrem Ruecktritt, der von allen komischerweisse in naher Zukunft gesehen wird. Ich frage dann immer wieso sollten sie als Champions abtretten? Und als Antwort bekomme ich dann etwa, weil sie es “verdient“ haben, oder “weil sie viel fuer das Business getan haben“. Also sollten Pro Wrestler an der Spitze ihrer Karriere aufhoeren? An der Spitze ihres Leistungszenit`s? An der Spitze ihres Standings? Als Champions abtretten?
Im Sport allgemein gibt es ganz ganz wenige Legenden die es geschafft haben an der Spitze aufzuhoeren. Aber gerade weil so wenig an der Spitze zuruecktratten hat man sie noch gut in Erinnerung, man denke an Ray Bourque der mit dem Stanley Cup Ring seine Karriere beendete. Man denke an Rocky Marciano der als ungeschlagener World Heavyweight Champion im Boxen abtrat. An Jim Brown den wohl groesste Fullback der Football Geschichte. Brown trat auf seinem Hoehepunkt ab, auch wenn nicht ganz freiwillig weil er ein Film zuende drehen wollte. Oder man denke an John Elway der mit dem Super Bowl Ring zuruecktrat, genauso wie zuletzt Jerome Bettis, und nicht zu vergessen Lance Armstrong letztes Jahr als Tour de France Sieger. Man sieht, nur wenigen ist es gelungen im Sport ihre Karriere mit einem grossen Sieg oder als Champion abzuschliessen, nichtmal Wayne Gretzky, Muhammad Ali, Joe DiMagio oder Michael Jordan war dies vergoennt. Und wenn man im Pro Wrestling Wrestler sucht die an der Spitze aufhoerten, dann muss man sehr lange suchen. Als einzigster Wrestler der dies schaffte fiel mir Jack Brisco ein, der an der Spitze zuruecktrat, mit einigen abstrichen koennte man vielleicht noch Verne Gagne, Nick Bockwinkel, und Frank Gotch nennen.
Aber da man Wrestling mehr mit der Entertainment Industrie als mit wirklichen Sport vegleichen kann, koennte man auch hier einen Vergleich machen. Welche Serien wurden denn abgesetzt als sie immernoch auf ihrem Hoehepunkt war? Jerry Seinfeld faellt mir ein, und sonst? The X-Files, Beverly Hills 90210, Dallas, Denver Clan und wie sie alle heissen waren alles Serien die bis zum geht nichtmehr ausgelutscht wurden, und erst abgesetzt wurden, als kaum jemand mehr sie sehen wollten. Das gleiche gilt fuer Reality Shows wie American Idol, Who want`s to be a Millionaire, Fear Factor, Survival oder Jackass. Ihr wisst worauf ich hinaus will, Konzepte werden ueberall ausgelutscht. Aber im Sport ist es auch ueblich das man seine Karriere ausreizt bis zum geht nichtmehr, und das man auch wenn die Leistung es nichtmehr zulaesst immernoch aktiv ist, solange man noch gutes Geld verdienen kann. Man denke mal an Dennis Rodman im Basketball, oder Theo Fleury im Hockey, an Evander Holyfield und Mike Tyson im Boxen. Oder im Pro Wrestling an Abby, Terry Funk, Jerry Lawler, Ric Flair, Kevin Sullivan oder Jimmy Valiant die wohl mit 70 Jahren noch im Ring stehen werden so wie Gypsy Joe. Eines haben diese Leute von Dennis Rodman, ueber Mike Tyson bis Ric Flair alle gemeinsam, sie alle waren/sind noch aktiv gewessen, obwohl sie am ende nur ein Schatten ihrer selbst waren! Wenn man heutige Ric Flair Matches zum Beispiel anschaut, dann sind sie zum Vergleich von seinem Karrierehoehepunkt absolut jaemmerlich! Ric Flair hat heutzutage kaum noch etwas vondem Ric Flair denn man in den 80er Jahren kannte. Denn Glamoroesen und stolzen Heel mit all den Frauen, der immer einen Weg fand seinen Gegner zu bescheissen. Mich erinnert Ric Flair an Jumbo Tsuruta in dieser Beziehung. Tsuruta trat aufgrund seiner Krankheit am ende seiner Karriere nur in Comedy Matches an, und es tat einem weh wenn man ihm sah im Ring, und sich an seine grandiosen Matches aus den 70er und 80er Jahren erinnerte. Und genauso tut es einem weh wenn man heute Ric Flair in einem Ring sieht.
Natuerlich kann und sollte man Professional Wrestling nicht mit “wirklichem“ Sport vergleichen! Real Sport ist kein work, und so bedeutet es im Football oder Basketball natuerlich auch etwas an der Spitze zurueckzutretten. Waehrend im Wrestling, es aufgrund des works keine wirkliche bedeutung hat an der Spitze zurueckzutretten, und deswegen es auch kaum/sogut wie nie vor kommt. Im Gegenteil dann wuerde man ja die Nostalgie Pops verpassen 20 Jahre nach seinem Karrierehoehepunkt, und somit den letzten grossen Scheck aus Stamford nicht bekommen. Und natuerlich wissen wir alle das es im Professional Wrestling oder wie es heute in Vince Land genannt wird “Sports Entertainment“ sogar notwendig ist das Pro Wrestler nicht an der Spitze aufhoeren, sondern ihre Karriere auf dem Ruecken zubeenden um den naechsten jungen Wrestler “over“ zubekommen. “Passing the Torch“ wird das genannt, und duerfte den meisten bekannt sein. Das Professional Wrestling war schon immer und ist noch heute darauf aufgebaut, das sich die “Veteranen“ fuer die “Rookies“ hinlegen, dieses Konzept ist eines der Erfolgsreichsten im Professional Wrestling. Jumbo Tsuruta gab die Fackel weiter an Mitsuharu Misawa, Harley Race brachte am ende seiner NWA Karriere Ric Flair “over“, Nick Bockwinkel in der AWA machte Curt Hennig zum Star, und so gibt es etliche Beispiele dafuer. Dieses Konzept wird es wohl immer geben, und es ist auch eines der wichtigsten auf dem das Pro Wrestling aufgebaut ist.
Das ist jedoch nur einer von vielen Gruenden warum Pro Wrestler nicht als Champions abtretten sollten. Und da bin ich wieder bei meiner Frage aus dem ersten Absatz, wieso sollten Veteranen als Champions abtretten? “Weil sie es verdient haben?“ Nun niemand bekommt im Professional Wrestling einen Title weil er es “verdient“ hat! “Weil Wrestler XYZ viel fuer das Business getan hat?“ Nun viele Wrestler haben viel fuer das Business getan, sind sie deswegen im “hohen Alter“ gleich Champion Material? Und nichts ist so vergaenglich wie der Ruhm von gestern, wer einmal ein “Star“ war, der ist noch lange nicht immer ein “Star“. Das zeigt sich gerade auch im Pro Wrestling immer wieder, 1999 war Steve Austin noch der groesste Draw der WWE Geschichte, 2001 war es schon lange nichtmehr. Im Pro Wrestling bekommt man Title, weil der Promoter denkt das er mit demjenigen Wrestler als Champion Geld verdienen kann, und nicht weil jemand es “verdient“ hat, oder frueher mal “viel fuer das Wrestling“ getan hat.
Zudem schadet es immer dem Ansehen eines Title`s wenn der Champion zuruecktritt, und der Title vakantiert werden muss. Floyd Patterson wurde bei den Fans nie als World Heavyweight Champion im Boxen aktzeptiert, weil Rocky Marciano zuvor den Title vakantierte, und man sagte Patterson bekam den Title nur weil Marciano zuruecktrat. Verne Gagne duerfte einer der wenigen Pro Wrestler sein die als World Heavyweight Champions abtraten, und auch sein Nachfolger Nick Bockwinkel der den Title “geschenkt“ bekam als #1 Contender hatte das selbe Problem wie Patterson. Oder man nehme Triple H 2002 als er kampflos den WWE World Heavyweight Title ueberreicht bekam, auch das schadete seinem Titlerun erheblich und natuerlich auch dem ansehen des Title`s. Insgesamt spricht denke ich fast alles dagegen das man einem Veteranen nochmal einen Title geben sollte, selbst wenn er ihn nochmal verlieren sollte in einem Match.
Nefercheperur
Im Sport allgemein gibt es ganz ganz wenige Legenden die es geschafft haben an der Spitze aufzuhoeren. Aber gerade weil so wenig an der Spitze zuruecktratten hat man sie noch gut in Erinnerung, man denke an Ray Bourque der mit dem Stanley Cup Ring seine Karriere beendete. Man denke an Rocky Marciano der als ungeschlagener World Heavyweight Champion im Boxen abtrat. An Jim Brown den wohl groesste Fullback der Football Geschichte. Brown trat auf seinem Hoehepunkt ab, auch wenn nicht ganz freiwillig weil er ein Film zuende drehen wollte. Oder man denke an John Elway der mit dem Super Bowl Ring zuruecktrat, genauso wie zuletzt Jerome Bettis, und nicht zu vergessen Lance Armstrong letztes Jahr als Tour de France Sieger. Man sieht, nur wenigen ist es gelungen im Sport ihre Karriere mit einem grossen Sieg oder als Champion abzuschliessen, nichtmal Wayne Gretzky, Muhammad Ali, Joe DiMagio oder Michael Jordan war dies vergoennt. Und wenn man im Pro Wrestling Wrestler sucht die an der Spitze aufhoerten, dann muss man sehr lange suchen. Als einzigster Wrestler der dies schaffte fiel mir Jack Brisco ein, der an der Spitze zuruecktrat, mit einigen abstrichen koennte man vielleicht noch Verne Gagne, Nick Bockwinkel, und Frank Gotch nennen.
Aber da man Wrestling mehr mit der Entertainment Industrie als mit wirklichen Sport vegleichen kann, koennte man auch hier einen Vergleich machen. Welche Serien wurden denn abgesetzt als sie immernoch auf ihrem Hoehepunkt war? Jerry Seinfeld faellt mir ein, und sonst? The X-Files, Beverly Hills 90210, Dallas, Denver Clan und wie sie alle heissen waren alles Serien die bis zum geht nichtmehr ausgelutscht wurden, und erst abgesetzt wurden, als kaum jemand mehr sie sehen wollten. Das gleiche gilt fuer Reality Shows wie American Idol, Who want`s to be a Millionaire, Fear Factor, Survival oder Jackass. Ihr wisst worauf ich hinaus will, Konzepte werden ueberall ausgelutscht. Aber im Sport ist es auch ueblich das man seine Karriere ausreizt bis zum geht nichtmehr, und das man auch wenn die Leistung es nichtmehr zulaesst immernoch aktiv ist, solange man noch gutes Geld verdienen kann. Man denke mal an Dennis Rodman im Basketball, oder Theo Fleury im Hockey, an Evander Holyfield und Mike Tyson im Boxen. Oder im Pro Wrestling an Abby, Terry Funk, Jerry Lawler, Ric Flair, Kevin Sullivan oder Jimmy Valiant die wohl mit 70 Jahren noch im Ring stehen werden so wie Gypsy Joe. Eines haben diese Leute von Dennis Rodman, ueber Mike Tyson bis Ric Flair alle gemeinsam, sie alle waren/sind noch aktiv gewessen, obwohl sie am ende nur ein Schatten ihrer selbst waren! Wenn man heutige Ric Flair Matches zum Beispiel anschaut, dann sind sie zum Vergleich von seinem Karrierehoehepunkt absolut jaemmerlich! Ric Flair hat heutzutage kaum noch etwas vondem Ric Flair denn man in den 80er Jahren kannte. Denn Glamoroesen und stolzen Heel mit all den Frauen, der immer einen Weg fand seinen Gegner zu bescheissen. Mich erinnert Ric Flair an Jumbo Tsuruta in dieser Beziehung. Tsuruta trat aufgrund seiner Krankheit am ende seiner Karriere nur in Comedy Matches an, und es tat einem weh wenn man ihm sah im Ring, und sich an seine grandiosen Matches aus den 70er und 80er Jahren erinnerte. Und genauso tut es einem weh wenn man heute Ric Flair in einem Ring sieht.
Natuerlich kann und sollte man Professional Wrestling nicht mit “wirklichem“ Sport vergleichen! Real Sport ist kein work, und so bedeutet es im Football oder Basketball natuerlich auch etwas an der Spitze zurueckzutretten. Waehrend im Wrestling, es aufgrund des works keine wirkliche bedeutung hat an der Spitze zurueckzutretten, und deswegen es auch kaum/sogut wie nie vor kommt. Im Gegenteil dann wuerde man ja die Nostalgie Pops verpassen 20 Jahre nach seinem Karrierehoehepunkt, und somit den letzten grossen Scheck aus Stamford nicht bekommen. Und natuerlich wissen wir alle das es im Professional Wrestling oder wie es heute in Vince Land genannt wird “Sports Entertainment“ sogar notwendig ist das Pro Wrestler nicht an der Spitze aufhoeren, sondern ihre Karriere auf dem Ruecken zubeenden um den naechsten jungen Wrestler “over“ zubekommen. “Passing the Torch“ wird das genannt, und duerfte den meisten bekannt sein. Das Professional Wrestling war schon immer und ist noch heute darauf aufgebaut, das sich die “Veteranen“ fuer die “Rookies“ hinlegen, dieses Konzept ist eines der Erfolgsreichsten im Professional Wrestling. Jumbo Tsuruta gab die Fackel weiter an Mitsuharu Misawa, Harley Race brachte am ende seiner NWA Karriere Ric Flair “over“, Nick Bockwinkel in der AWA machte Curt Hennig zum Star, und so gibt es etliche Beispiele dafuer. Dieses Konzept wird es wohl immer geben, und es ist auch eines der wichtigsten auf dem das Pro Wrestling aufgebaut ist.
Das ist jedoch nur einer von vielen Gruenden warum Pro Wrestler nicht als Champions abtretten sollten. Und da bin ich wieder bei meiner Frage aus dem ersten Absatz, wieso sollten Veteranen als Champions abtretten? “Weil sie es verdient haben?“ Nun niemand bekommt im Professional Wrestling einen Title weil er es “verdient“ hat! “Weil Wrestler XYZ viel fuer das Business getan hat?“ Nun viele Wrestler haben viel fuer das Business getan, sind sie deswegen im “hohen Alter“ gleich Champion Material? Und nichts ist so vergaenglich wie der Ruhm von gestern, wer einmal ein “Star“ war, der ist noch lange nicht immer ein “Star“. Das zeigt sich gerade auch im Pro Wrestling immer wieder, 1999 war Steve Austin noch der groesste Draw der WWE Geschichte, 2001 war es schon lange nichtmehr. Im Pro Wrestling bekommt man Title, weil der Promoter denkt das er mit demjenigen Wrestler als Champion Geld verdienen kann, und nicht weil jemand es “verdient“ hat, oder frueher mal “viel fuer das Wrestling“ getan hat.
Zudem schadet es immer dem Ansehen eines Title`s wenn der Champion zuruecktritt, und der Title vakantiert werden muss. Floyd Patterson wurde bei den Fans nie als World Heavyweight Champion im Boxen aktzeptiert, weil Rocky Marciano zuvor den Title vakantierte, und man sagte Patterson bekam den Title nur weil Marciano zuruecktrat. Verne Gagne duerfte einer der wenigen Pro Wrestler sein die als World Heavyweight Champions abtraten, und auch sein Nachfolger Nick Bockwinkel der den Title “geschenkt“ bekam als #1 Contender hatte das selbe Problem wie Patterson. Oder man nehme Triple H 2002 als er kampflos den WWE World Heavyweight Title ueberreicht bekam, auch das schadete seinem Titlerun erheblich und natuerlich auch dem ansehen des Title`s. Insgesamt spricht denke ich fast alles dagegen das man einem Veteranen nochmal einen Title geben sollte, selbst wenn er ihn nochmal verlieren sollte in einem Match.
Nefercheperur

