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Der Diplom-Studiengang soll ja nun bald komplett abgeschafft werden und durch den Bachelor-Studiengang ersetzt werden. Nun besteht z. B. bei uns an der FH die Möglichkeit noch in den Bachelor-Studiengang zu wechseln.
Ich wollte einfach mal wissen, wo genau der Unterschied zwischen einem Bachelor-Studiengang und einem Diplom-Studiengang liegt, weil ich am überlegen bin, ob ich nicht doch lieber in den Bachelor-Studiengang wechseln soll.
Man hört ja immer wieder, dass der Bachelor-Studiengang so schlecht sein soll gegenüber dem hoch angesehen Diplom-Studiengang und so weiter und so fort. Aber der Diplom-Studiengang wird ja nunmal abgeschafft und nachher hat man imo das Problem, dass man zwar ein ach so hoch angesehens Diplom hat, aber dann zu der ''Ausschussware'' gehört, weil die Arbeitgeber ja auch immer jünger werden und nachher nur noch den Bachelor kennen. Dann bekommt man nachher keinen Arbeitsplatz, nur weil man ein Diplom hat.
Auf der anderen Seite wurde uns z. B. auf einer Informationsveranstaltung erzählt, dass der Bachelor an einer FH so ziemlich an die Studiengänge der Uni angeglichen wurden/werden sollen, so dass der Unterschied zwischen FH und Uni gar nicht mehr so groß wäre wie er zur Zeit ist.
Gibt es vielleicht jemanden hier, der mit beiden Studiengängen Erfahrung hat? Der also vom Diplom-Studiengang in einen Bachelor-Studiengang gewechselt ist? Oder gibt es allgemein welche, die den Bachelor zur Zeit machen und von ihren Erfahrungen berichten können (speziell an der FH)? :winke:
Ich bin für alle Informationen dankbar!
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Ich bin im Diplom Maschininenbau Studiengang an ner FH und da hats auch schon Info-Abende gegeben!
Also Bachelor ist einfach eine abgespeckte Version des Diplom Studienganges, also nicht so angesehn im Moment. Man hat auch nur 6 Semester und keine 8!
Über dem Diplom ist dann noch der Master, den man an den Bachelor dran hängen kann, ja fast muss finde ich. Denn mit Bachelor allein wird man in Deuschtland nicht weit kommen denke ich!
Für mich lohnt es sich erst in ein paar Jahren, vom Diplom zum Bachelor/Master System zu wechseln, weil dann erst die ganze Sache ins Rollen gerät!!
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Ich würde auch, wenn ich den Bachelor machen würde, den Master auf jeden Fall hinten dran hängen.
Ich bin eigentlich nur deshalb am überlegen, ob ich wechsel, da uns gesagt wurde, dass der Diplom-Studiengang ab 2012 gar nicht mehr existiert und bis 2012 die jetztigen Diplom-Studiengänge auslaufen. Das Problem ist imo, dass, wenn man wirkllich jetzt noch den Diplom-studiengang weitermacht, man nachher dann keine Chance auf dem Arbeitsmarkt gegen die Bachelor und Master hat.
Im Jahr 2012 bin ich gerade mal 30 Jahre alt, d. h. also, dass ich danach noch mindestens 30 Jahre arbeiten werde. Natürlich hat das Diplom jetzt noch eine hohe Tradition, aber wie sieht das in 10 Jahren aus, wenn es das Diplom gar nicht mehr gibt? Ich habe einfach nur Angst, dass ich nur aufgrund meines Diploms keinen Arbeitsplatz finden werde.
Das Problem habe ich nämlich schon mit meinem Berufsabschluss gehabt (habe Kauffrau für Bürokommunikation gelernt). Mein Beruf ist seit 1998 auslaufend (zumindest in NRW). Er wird zwar immer noch ausgebildet, aber es gibt keine Arbeitsplätze mehr dafür, weil dies eigentlich nur ein ''Nischenberuf'' war, zwischen Bürokaufleuten und Verwaltungsfachangestellten. Es werden jetzt nur Bürokaufleute und Verwaltungsfachangestellte genommen, weil Kauffleute für Bürokommunikation den meisten Arbeitgebern (egal, ob jüngere oder ältere Arbeitgeber) unbekannt ist, da sich der Beruf nie richtig etabliert hat.
Jetzt habe ich einfach nur Angst, dass ich nachher 8 Semester studiere, mein Diplom bekomme und ich nachher nichts finde. Dann habe ich 4 Jahre umsonst studiert udn müsste dann vielleicht nochmal von vorne anfangen. Mein Diplom habe ich im Frühjahr 2009, wenn alles klappt. Wenn ich dann nochmal den Bachelor machen müsste und dann den Master machen würde, wäre ich, erst im Jahr 2014/2015 fertig. Nicht nur, dass das ein großes Loch in meinen Beutel reißen würde, ich würede dann ja als Langzeitstudentin gelten, weil ich 10 Jahre studiert habe.
Wir können zwar nach unserem Diplom noch den Master machen, aber nur unter sehr strengen Voraussetzungen (z. B. müssen wir die Diplomarbeit mit mind. 2 abgeschlossen haben) und auch nur, wenn noch Plätze frei sind, da die Bachelor bevorzugt werden.
Wenn ich jetzt aber während meines Studiums noch in den Bachelor wechseln würde, habe ich das Glück, dass einige Klausuren, die ich im Diplom-Studiengang geschrieben habe, anerkannt werden würden und ich diese nicht nochmal schreiben müsste. Ich würde dann keine Zeit verlieren, weil ich nicht von vorne anfangen müsste, sondern direkt in dem Semester einsteigen würde, in dem ich mich gerade befinde bzw. ich müsste dann die Klausuren schreiben, die mir nur noch fehlen.
Ich mache das natürlich nicht Hals über Kopf, sondern muss mir das nochmal richtig überlegen.
Das Problem ist auch, dass man von unseren Professoren keine Informationen bekommt, weil sie scheinbar auch nicht so begeistert von dem Bachelor/Master sind - warum auch immer. ?( Es scheint bei mir an der FH auch so zu sein, als ob, dass zwar bei uns nun eingeführt werden (muss), aber niemand richtig Ahnung davon hat. Es gibt z. B. keine Informationsbroschüren etc.
Vielleicht sollte man wirklich erst abwarten, wie sich das alles entwickelt, bevor man wechselt. Vielleicht fällt den Gesetzgebern noch etwas ''besseres'' ein. ;)
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Jetzt mal halblang ;) wollen wir nicht gleich übertreiben.
Also die Titel Bachelor/Master sind weltweit eingeführte Titel. Dipl-Ing ist ein deutscher Titel. Es hatte große Vorteile, wenn man sich mit dem Dipl-Ing in der Welt beworben hat, da derjenige wusste, er kommt aus Deutschland und Deutschland hat da einen sehr guten Ruf. Diese Unterscheidung gibts nun nicht mehr, Deutschland will sich auch einheitlichen. Für einige sicher ein großer Nachteil, einen solch starken Titel verschwinden zu lassen.
Der wesentliche Unterschied. Für viele heißts, dass der Bachelor unter dem Diplom steht, dafür aber der Master über dem Diplom. Man kann es aber nicht direkt so ausdrücken. Der Bachelor in Bayern hat 7 Semester, der Dipl-Ing hätte 8, dafür aber 2 statt zur 1 Praxissemester. Die Theoriesemester von 6 Stück bleiben gleich. Ich mach auch grad einen Bachelorstudiengang und hab zum Schluß trotzdem den Inhalt gelernt, wie er beim Dipl-Ing rüberkommt. Von der Anzahl und eben auch von den Profs her (warum sollten die ihren Inhalt ein einem gleichen Fach anders darlegen???).
In anderen Bundesländern hat der Bachelor teils weniger Semester und hat eine andere Stellung. Unser Prof hats uns so erklärt, dass es bei vielen Unis und FH darauf hinauslaufen soll, dass die Anfangssemester vom Bachelor weiterhin kostenlos bleiben, aber dafür der Bachelor im Grunde nicht viel wert ist. Was will man mit ein paar Semestern schon erreichen? Das Ziel ist, die Leute zum Master zu bewegen, denn der Studiengang kostet richtig Geld. Dann kommt der Hardcore Stoff dazu und man kann sagen, man is was. Traurig aber wahr.
Zudem hinkts eben mit dem Vergleich mit der Welt. Derjenige, der irgendwo in Mittelasien auch den Bachelor in einem Fach macht, wie in Deutschland hat zum Schluß den gleichen Titel, aber sicher nicht das gelernt, wie ich in Deutschland. Es gibt keine einheitliche Regelung für Bachelor/Master, wie es beim Magista und Dipl-Ing in Deutschland war. Freilich werden die Firmen wissen, dass der von der einen FH wohl mehr gelernt hat, als der, der vielleicht von ner FH kommt, die nicht so viel drauf hat, aber trotzdem hat er den gleichen Titel.
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Zitat:Original von Snowder
In anderen Bundesländern hat der Bachelor teils weniger Semester und hat eine andere Stellung. Unser Prof hats uns so erklärt, dass es bei vielen Unis und FH darauf hinauslaufen soll, dass die Anfangssemester vom Bachelor weiterhin kostenlos bleiben, aber dafür der Bachelor im Grunde nicht viel wert ist. Was will man mit ein paar Semestern schon erreichen? Das Ziel ist, die Leute zum Master zu bewegen, denn der Studiengang kostet richtig Geld. Dann kommt der Hardcore Stoff dazu und man kann sagen, man is was. Traurig aber wahr.
Aber warum wird das denn so gemacht? :H
Fällt der Bachelor-Studiengang nicht auch unter die Studiengebühren-Regelung, wenn nun alle Studiengänge auf Bachelor/Master umgestellt werden? Der Bachelor ist ja nun mal die ''Eintrittskarte'' zum Master und imo somit ein Erststudium.
Das hört sich für mich so an, dass man Bachelor nur als Überbrückung macht, bis man einen Arbeitplatz gefunden hat. Okay, das machen jetzt auch einige. Sie gehen auch nur 1 semster studieren, bis sie einen Ausbildungsplatz/eine Arbeitsstelle gefunden haben.
Für mich hört es sich aber eher so an, als würde z. B. an unserer FH der gesamte Bachelor-Studiengang schwerer werden als der gesamte Diplomstudiengang und so ziemlich an die Uni angepasst werden, da die Bachelor z. B. Hausarbeiten schreiben müssen, die benotet werden und in die Note der Klausur miteinfließen, was ich persönlich besser finde, da man so eine Chance hätte, sich eine ''Grundnote'' aufzubauen, die dann die eigentliche Klausurnote ausgleichen kann, wenn man mal einen schlechten Tag hatte oder nicht richtig mit der Klausur zurecht kam. Außerdem ist man dann imo sofort im Stoff drin, als wenn man erst zum Ende für die Klausur lernen müsste.
Dazu kommt noch, dass der Bachelor bei uns an der FH noch praxisorientierter wäre als das Diplom, weil die Bachelorthesis in einem Praxisprojekt geschrieben wird.
Außerdem hätte ich im Bachelor-Studiengang nicht mehr das Problem, dass ich soviele Stunden mit den BWLern zusammen hätte. Ich studiere Wirtschaftsrecht und habe deshalb keine Mathe-Vorlesung, sondern fast ausschließlich Recht-Vorlesungen. In BWL wird aber z. B. der komplette Stoff nur auf die Grundkurse in Mathe aufgebaut, da die Professoren auf die Wirtschaftsrechtler keine Rücksicht nehmen können und eher auf Fomeln spezialisiert sind. Es gibt zwar speziell Professoren, die auf Recht spezialisiert sind, nur sind die Vorlesungen so blöd gelegt, dass wir daran nicht teilnehmen können.
Viele Wirtschaftsrechtler scheitern an dieser BWL-Klausur, weil ihnen die Mathe-Grundlagen fehlen.
Im Bachelor-Studiengang wäre das nicht so, da es hier so sein soll, dass die Wirtschaftsrechtler eigene Professoren haben sollen und die Vorlesungen auch so gelegt sein sollen, dass die Wirtschaftlrechtler sie auch besuchen können.
Wie gesagt, vielleicht sollte man wirklich erst mal 1 oder 2 Semester abwarten, wie sich das entwickelt, bevor man wechselt. Dann haben vielleicht auch die Professoren einen besseren Durchblick, wie das ganze abläuft, weil sie dann praktisch mit den Bachelor zu tun haben.
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War damals auch zunächst für den Bachelor-Studiengang eingeschrieben, bis ich aus der Wirtschaft den Tipp bekam, doch lieber Diplom zu machen, da wissen die Arbeitgeber, dass du was in der Hand hast - das internationale sei zu verschwommen.
Klar ist, das das Bachelor-Master-System klar auf dem nordamerikanischen Undergraduate / Graduate - Modell aufbaut. Dort macht quasi jeder seine vier Jahre College (zwei Jahre Kollegstufe, zwei Jahre Spezialstudium), um danach auf die freie Wirtschaft losgelassen zu werden oder eben als "Graduate" weiterzumachen und auf die ganz dicke Kohle zu schielen.
Ist wohl die Globalisierung, die uns ein Aussterben der guten Alten Diplom / Magister Studiengänge beschert. Immer mehr internationaler Konsens, immer mehr muss man vergleichbar sein.
Seit ich mich vor drei Jahren also auf Diplom umgeschrieben habe, ist viel passiert und ich denke, dass du als Master genau so angesehen bist. Denke ja schon lange drüber nach, nach meinem Diplom im Ausland dann auch noch den Master dran zu hängen, um beide 'Titel' innezuhaben. Wäre wahrscheinlich so gesehen kein schlechtes Vorgehen.
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Ich weiß auch noch nicht so genau, was ich machen soll:
Auf der einen Seite denke ich, dass ich doch auf Bachelor umsatteln sollte, da ich jetzt im 3. Semester bin und uns gesagt wurde, dass es vor dem Hauptstudium (Hauptstudium beginnt bei mir im 5. Semester) besser wäre, zu wechseln, wenn wir das wollen.
Auf der anderen Seite habe ich aber die Befürchtung, wenn ich wirklich zum Bachelor wechsel, dass sich der Bachelor/Master als Studienabschluss nicht richtig durchsetzt und die Regierung sich etwa anderes ausdenkt. Nachher heißt es dann, Bachelor/Master ade, die Diplom-Absolventen sind wieder gefragt.
Ich besuche ohnehin schon eine Studiengang, der noch relativ neu ist und vielen Leuten noch nicht so ein Begriff ist.
Ach Mensch, was muss das auch gerade jetzt eingeführt werden?  Hätte man nicht noch ein paar Jahre warten können, bis ich fertig bin? ;)
EDIT: Wobei sich der Master-Titel bei uns richtig cool anhört - ''Master of Law''.  Das hat schon was. ;)
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Ich meine, dass mit entscheidend ist, ob Du eher in Deutschland bleiben willst oder auswandern willst. Im ersteren Fall sollte man das Diplom klar bevorzugen, denn bis sich der Arbeitgebermarkt auf die Bachelor Geschichte eingestellt hat wird noch viel Zeit vergehen.
Im Ausland ist wegen der Vergleichbarkeit mit anderen der Bachelor zu bevorzugen, da dies der internationale Studienabschluß ist.
Weitere Frage ist, was Du tatsächlich beruflich machen willst. Ich weiß nicht, was man mit einem Diplom in Wirtschaftsrecht machen kann, vermute aber, dass es in Richtung In-House Tätigkeit bei einem Wirtschaftsunternehmen führt. Da würde ich zusätzlich empfehlen, einen Master oben drauf zu setzen und den im Ausland zu machen (vorzugsweise USA oder UK). Das wird in der Wirtschaft gern gesehen und bringt die Sprachkenntnisse und die Auslandserfahrung glaubhafter rüber.
Zudem bringt einen so ein Jahr im Ausland auch persönlich weiter und ist meistens noch mit jeder Menge Spaß verbunden.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung (habe selbst 2 juristische Staatsexamina in Deutschland und einen LLM in England gemacht).
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Ich werde nun erstmal gucken, wie sich das ganze entwickelt und vorerst im Diplom-Studiengang bleiben. Habe nämlich das Gefühl, dass das bei uns an der FH noch gar nicht so ausgereift ist. Z. B. gibt es zwar bei uns den Bachelor für Wirtschaftsrecht, aber bisher noch nicht den Master. Nicht, dass nachher der Master gar nicht angeboten wird und ich nur den Bachelor habe. Das problem ist nämlich auch noch, dass mein Studiengang (egal, ob Bachelor oder Diplom) in NRW nur an zwei FHs angeboten wird (zur Erklärung: mein Fachhochschulreife-Zeugnis gilt leider nur für NRW).
Nachher kann ich gar nicht in anderen Bundesländern studieren bzw. ich weiß gar nicht, ob es diesen Studiengang dort überhaupt gibt. (ich weiß, es ist eine verzwickte Sache bei mir!  )
Mit meinem Diplom hätte ich einen ''vollen'' Abschluss, ohne, dass ich noch irgendetwas dranhängen müsste. Danach kann ich immer noch entscheiden, ob ich noch einen weiteren Abschluss.
Das mit dem Bachelor ist mir noch etwas zu unausgereift.
@Scott Hall: Danke für Deine Infos! :winke: Du hast mir sehr geholfen!
@Double F, Snowder und Slash: Euch natürlich auch Danke für eure Antworten! :winke:
Kurz zur Erklärung für diejenigen, die wissen wollen, was man mit einem Diplom in Wirtschaftsrecht machen kann:
Ich kann überwiegend in Rechtsabteilungen von Unternehmen eingesetzt werden oder auch selbständig als Unternehmensberaterin oder auch Rechtsberaterin tätig werden.
Das einzige, was ich nicht darf und was auch der große Unterschied zu einem Juristen ist, ist, dass ich keine Rechtssprechung machen darf. Ich darf zwar Leute beraten, aber ich darf nicht vor Gericht ziehen und sie als Rechtsanwältin verteidigen.
Zwar haben wir am Ende die Bezeichnung ''Wirtschaftsjuristen'', aber wir sind nicht gleichzusetzen mit den ''echten'' Juristen. Das ist auch der Punkt, warum unser Beruf oft falsch verstanden wird (auch von Arbeitgebern), weil umgangssprachlich ein Jurist gleich ein Rechtsanwalt ist. Die meisten verstehen nicht, dass es auch andere Juristen gibt, die eben keine Anwälte sind, sondern ''nur'' Rechtsberater
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