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Attentat vom 20. Juli 1944
#1
Heute vor 63 Jahren scheiterte das Attentat auf Hitler, das unter anderem von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und vielen weiteren Mittätern aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten geplant war und brachte somit einen Umsturzversuch zum Scheitern.

Meine eigentlich frage dazu wäre: Was denkt ihr, wie denn alles weiter verlaufen wäre, wenn Hitler doch bei der Explosion ums Leben gekommen wäre?
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#2
Sehr schwer zu sagen, was dann passiert wäre. Es gibt mehere Möglichkeiten. Ich versuche sie mal aufzuzeigen.
1. Der Krieg wäre beendet gewesen, weil man den Führerkult nicht aufrechterhalten kann. Dadurch wären Millionen Menschen weniger ums Leben gekommen, und Deutschland wäre auch nicht so zerstört gewesen. Diese Möglichkeit halte ich aber für unwahrscheinlich.
2. Goebbels oder ein anderer aus der hohen Riege wäre an Hitlers Stelle getreten und der Krieg wäre genauso weitergegangen wie davor. Dadurch hätte sich also nichts verändert und das hätte am Krieg auch nichts geändert. Halte ich ich auch für wahrscheinlicher, dass es so gekommen wäre.

Hoffe ich hab die Möglichkeiten die dadurch entstanden wären gut aufgezeigt.
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#3
Ich persönlich denke, das der Krieg auf jeden Fall noch weiter gelaufen wäre. Vermutlich hätte die Wehrmacht dann gegen Ende des Krieges nicht derart verbittert versucht, die ausstehende Niederlage abzuwenden sondern wesentlich früher aufgegeben und so hätte es dennoch wesentlich weniger Kriegsopfer gegeben, da ja besonders in den letzten Monaten noch viele Soldaten auf aller Seiten in den verbitterten Häuserkämpfen ums Leben kamen.
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#4
Eine sehr komplexe frage, die auch ich mir schon des öfteren gestellt habe!!!

nundenn:

Die wahren Großen Deutschen unter der Führung von Stauffenberg wollten nciht unbedingt viel ändern, da sie sich sehr wohl der Tatsache bewusst waren, dass der Krieg da facto verloren war, und die alliirten wohl oder übel nur noch eine bedingungslose Kapitulation angenommen hätten, sondern sie wollten der Welt zeigen, dass es auch ein anderes, ein intelligentes Deutschland gibt! Und wenn sie nicht(wie auch alle anderen Attentäter) so scheisse viel Pech gehabt hätten, wäre uns wohl ein dreiviertel jahr Adolf erspart geblieben! Sie hatten den Sprengsatz im Führerhauptquartier unter dem Tisch deponiert, was hitler, genauso wie die maroden, dem Explosionsdruck nachgebenden Wände sein Scheiss leben rettete!!

Wenn Hitler gestorben wäre, und der Umsturz geglückt wäre,
hätte es wohl relativ schnell die Bedingungslose kapitulation gegeben, was einen deutlichen Anteil der Zivilbevölkerung gestützt hätte!
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#5
Es ging bei dem Attentat ja nicht nur darum Hitler und seine Generäle zu töten. Man hatte Verbündete in Paris die sich mit den Allierten verständigten die im Falle des Todes von Hitler den sofortigen Waffenstillstand erklären wollten. Zumindest mit den Westmächten.

Wenn das Attentat gelungen wäre, wäre vieles anders gelaufen...
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#6
Hitler hatte aber auch ein wahnsinns Glück wenn man sich das mal so überlegt:

Staufenberg und sein Adjudant begaben sich ja ins Nebenzimmer da Staufenberg meinte, er müsse sein hemd wechseln und da das ja als einhändiger schlecht geht, brauchte er Hilfe.

Nun konnten sie ja die Bombe Scharf machen allerdings schafften sie nur eine 1 Kilo Bombe anstatt beide, da er von jemandem gedrängt wurde, sich zu beeilen.

Und schon gings los: Der Adjudant hatte keine Sprengstoffkenntnisse weshalb er nur die Scharfe Bombe in die Tasche packte, die andere jedoch nicht (Die wäre auch unscharf mit hochgegangen) dann stellte Stauffenberg die Tasche unter den Massiven Eichentisch. Hitler war relativ weit darüber gebeugt weil sich die Pläne darauf befanden. Bei der Explosion wurde Hitler a) durch den Tisch geschützt b) dadurch das das Fenster geöffnet war, konnte der Druck nach aussen entweichen und c) dadurch das es ja nur eine 1 Kilo Bombe war. 2 Kilo Sprengstoff hätten zweifelsohne alles zerfetzt. Da hätte auch der Rest nichts mehr genützt.

Da kam praktisch echt alles zusammen...
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#7
Das war weiß Gott nicht das einzige Attentat auf Hitler. Schon sehr früh - in den 30ern - wurde von einem Mann eine Bombe gelegt, in eine Säule direkt neben dem Pult von dem Hitler eine Rede halten wollte. Der Zeitzünder war auf 1 Stunde vorprogrammiert, denn Hitler pflegte seine Reden lang und ausschweifend zu halten. 3 Stunden waren keine Seltenheit (Ein Grund für sein Ankommen bei den Massen). Doch just an diesem Tag entschied sich Hitler nach 20 Minuten zu gehn. DAS nennt man Zufall Breites Grinsen
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#8
Stimmt... Er hatte immer ziemliches Glück was die Attentate angeht!
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#9
Mit einem geglückten Attentat zu diesem Zeitpunkt wäre die Geschichte nicht viel anders gewesen. Weniger Tote - sicher ja, aber am Ende so wir es jetzt kennen hätte das nicht wirklich etwas geändert. Es war schlicht und einfach zu spät.
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#10
Wie ich oben schon beschrieben hab konnte nicht nur Hitler die Massen mit seinen Reden begeistern, auch Goebbels konnte dass, deshalb denke ich das er den Krieg so weiter geführt hätte wie er gelaufen ist. Deshalb glaub ch auch, dass es nicht weniger Tote gegeben hätte.
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