06.02.2008, 12:58
06.02.2008 - UFC 1 – The Beginning
Hier also mein Review #1 – der Ultimate Classics. Im Laufe der Zeit werde ich Reviews zu den alten UFC Shows verfassen und was liegt da wohl näher als mit UFC-1 – The Beginning anzufangen. Für Anregungen, Kritik oder Vorschläge bin ich natürlich immer offen, ob per PM oder Posting am Board.
UFC 1 wurde am 12.November 1993 via PPV übertragen und später als Home Video vertrieben. Es war der erste Event den die UFC produzierte. Als Arena wurde die McNichols Arena in Denver Colorado auserkoren und ganze 2800 Fans wohnten dem Spektakel bei. Auf dem Programm stand ein 8-Men-Tournament bei dem der Sieger die stolze Summe von 50.000$ einstreichen konnte.
Der Event wurde u.a. von Rorion Gracie organisiert und entpuppte sich erst bei genauerer Betrachtung als Werbeveranstaltung für Gracie Jiu Jitsu. Dem amerikanischen Publikum (das in Zweifel keinerlei Ahnung hatte, wie Real-Fights verlaufen) sollte bewiesen werden, das BJJ aus dem Hause Gracie jeder anderen Kampfsportart überlegen sei. Dazu setzte Rorion seinen Bruder Royce im Teilnehmerfeld ein um vor dem Publikum einen Schockeffekt zu erzielen. Royce war keine imposante Erscheinung. Er war durchschnittlich groß, nicht übermäßig durchtrainiert aber natürlich auf dem Boden dem restlichen Teilnehmerfeld um Welten überlegen. Und darauf bauten die Gracies, die mit diesem Schritt einen riesigen Push erhielten und Royce zur Legende machten.
Teilnehmer des 8-Men-Tournament mit ihren dazugehörigen Fight-Styles:
- Gerard Gordeau (Savate)
- Teila Tuli (Sumo)
- Kevin Rosier (Kickboxing)
- Zane Frazier (Karate)
- Royce Gracie (Gracie Jiu Jitsu)
- Art Jimmerson (Boxing)
- Ken Shamrock (Shootfighting)
- Patrick Smith (Kickboxing)
- Jason De Lucia (Alternate)
Durch das Programm führten Bill „Superfoot“ Wallace, der wahrscheinlich schlechteste Kommentator aller Zeiten, Kathy Long (5 Fache- Kickboxweltmeisterin), und der meistens ebenfalls meist unerträgliche Jim Brown (Fullback der Cleveland Browns in den 60er Jahren). Besonders Letzteren sollte man nochmals hervorheben, denn seine Querverweise zwischen MMA und American Football sind so dermaßen mies, das man manchmal Mike Goldberg um den Hals fallen könnte aufgrund dessen gigantischem MMA-Wissensfundus. ;)
Kommen wir aber nun zu den Fights beginnend mit dem ersten Viertelfinale:
- Quarterfinal Fight:
Gerard Gordeau vs. Teila Tuli
Der erste Live-Fight der UFC-Geschichte ist sehr schnell erzählt und blieb deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Der 210 Kg schwere Tuli verfolgt Gordeau durch das Octagon und verpasst es ihn festzuhalten. Stattdessen landet er auf seinen Knien am Rand des Octagons und glotzt Gordeau nur an. Der Ex-Weltmeister in Savate, Gordeau lies sich nicht zweimal bitten und verpasste Tuli einen Kick mitten ins Gesicht und setzt mit einer Rechten nach. Teila Tulis Zahn flog direkt aus dem Octagon und er beginnt stark zu bluten. Der Referee hat keine andere Wahl als den Kampf abzubrechen.
Gerard Gordeau besiegte Teila Tuli durch TKO (Referee Stoppage) (0:33)
- Quarterfinal Fight:
Kevin Rosier vs. Zane Frazier
Hier haben wir mal einen interessanten Style-Vergleich, denn hier wurde der Vergleich zwischen Kickboxing und Karate gezogen. Der Fight blieb durchweg im Standup. Nach knapp 4 Minuten presst Rosier, Frazier ans Octagon und lässt eine Schlagsalve folgen. Frazier geht zu Boden und Rosier setzt zwei Stomps an den Kopf nach. Fraziers Ringecke entschließt sich das Handtuch zu werfen und schon war der Kampf nach 4:18 Minuten auch schon wieder vorbei.
Kevin Rosier besiegte Zane Frazier durch KO (Towel throw) (4:18 )
Hier sollte man nochmals Bill Wallace ansprechen, der zu diesem Zeitpunkt erklärt, das die Stomps und Schläge von Rosier nicht schmerzhaft aussahen und das Frazier müde wurde und aufgegeben hätte. Wallace war als Kommentator schlichtweg kaum zu ertragen!
- Quarterfinal Fight:
Royce Gracie vs. Art Jimmerson
Jetzt wurde es also Zeit den Star zu präsentieren. Royce Gracie betrat das Octagon zum ersten Mal. Hier wurde dann auch den neutralen Beobachtern bewusst, das dieser Event eine reine Werbeveranstaltung für Gracie Jiu Jitsu darstellte.
Royce Gracie traf auf Art Jimmerson, einen reinen Boxer der danach auch nie wieder im MMA antrat und diesen Fight mit einem Boxhandschuh bestritt (!). Der Fight ist schnell erzählt. Gracie eröffnet den Fight mit einigen Low-Kicks, bringt Jimmerson zu Boden, schafft die Mount-Position und bringt ihn via Choke recht unspektakulär zum tappen. Anmerken sollte man vielleicht noch den miserablen Referee, der beim Tapout nicht dazwischen ging, sondern sich von Royce erst erklären lassen musste, was ein Tapout bedeutet bevor er dann endlich einschritt.
Royce Gracie besiegte Art Jimmerson durch submission (Rear Naked Choke) (2:11)
- Quarterfinal Fight:
Ken Shamrock vs. Patrick Smith
Mit Ken Shamrock betrat nun einer der erfahrensten Fighter das Octagon. Er hatte sich vorher bereits durch seine Erfolge bei der japanischen Promotion Pancrase einen Namen gemacht und galt neben Royce Gracie als Favorit auf den Titel. Patrick Smith war ein Kickboxer mit keinerlei Groundwork, was ihm hier auch zum Verhängnis wurde.
Shamrock gleich am Anfang des Fights mit dem Shoot-In und landet in Patrick Smith Guard. Wenn Smith Submissionerfahrung gehabt hätte, hätte er vermutlich den Fight sogar gewinnen können. So konnte Shamrock sich allerdings retten und setzte umgehend einen Heel hook an. Smith musste aufgeben.
Ken Shamrock besiegte Patrick Smith durch submission (Heel hook) (1:51)
Das Halbfinale war also nun komplett und hatte folgende Paarungen zu bieten:
- Gerard Gordeau vs. Kevin Rosier
- Royce Gracie vs. Ken Shamrock
-Semi Final Fight
Gerard Gordeau vs. Kevin Rosier
Auch hier haben wir wieder einen erschreckend kurzen Fight. Gordeau deckt Rosier von Anfang an mit Schlägen und Tritten ein, bis dieser an der Ringecke sitzt. Verteidigen tut sich Rosier nicht und somit hat seine Ringecke keine andere Wahl als nach bereits 1:03 Minuten das Handtuch zu werfen. Erwähnen sollte man vielleicht, das Gordeau diesen Fight mit einer gebrochenen Hand bestritt, die er sich in seinem Fight gegen Tuli zuzog.
Gerard Gordeau besiegte Kevin Rosier via submission (towel throw) (1:03)
-Semi Final Fight
Royce Gracie vs. Ken Shamrock
Bill Wallace meinte vor dem Fight, das uns ein langer und strategisch interessanter Kampf zu erwarten hätte, also könnt ihr euch sicherlich vorstellen, das es wieder ganz anders kommt.
Royce gleich am Anfang mit dem Shoot und beide Kontrahenten rollen sich über den Boden. Gracie nun in Shamrocks Half guard. Shamrock gibt den Rücken frei und Gracie hat keinerlei Probleme den Rear Naked Choke anzusetzen.
-Royce Gracie besiegte Ken Shamrock durch submission (Rear Naked Choke) (0:57)
Bevor wir zum Finale kamen, wurde noch eine Ehrenzeremonie für Helio Gracie abgehalten. Ja, ihr lest richtig. Eine Selbstbeweihräucherung auf einem eigens organisierten Event. Das ist großes Kino !
-UFC Tournament Championship Match:
Royce Gracie vs. Gerard Gordeau
Das Finale von UFC1 war bezeichnend für den gesamten Event. Royce shoots, aber hat zu anfangs Probleme Gordeau auf den Boden zu kriegen, da Gerard mit Hilfe des Käfigs die Balance halten kann. Irgendwann gelingt es Royce dann doch um Gordeau anschließend wieder mit dem Choke zum tappen zu bringen.
Royce Gracie besiegte Gerard Gordeau durch Submission (Choke) (1:41) und gewinnt damit das Tournament
Fazit: Gemessen an heutigen Standarts, war UFC 1 natürlich kein guter Event. Gute Fights sucht man hier vergeblich, allerdings erlebt man hier ein Stück Geschichte das man keinem MMA-Fan vorenthalten sollte.
Der Gracie-Clan hat mit diesem Event einen marketingtechnischen Volltreffer gelandet, wenn man bedenkt wie man ihren BJJ-Schulen in Nordamerika anschließend die Türen eingerannt hat. Ein Großteil des Publikums verstand überhaupt nicht was sich im Octagon abgespielt hat und deshalb sollte es nicht verwundern, wenn die Mehrzahl vorher eher den Sumoringer Tuli als Sieger des Tournaments erwartet hätten, als Royce Gracie.
Hier also mein Review #1 – der Ultimate Classics. Im Laufe der Zeit werde ich Reviews zu den alten UFC Shows verfassen und was liegt da wohl näher als mit UFC-1 – The Beginning anzufangen. Für Anregungen, Kritik oder Vorschläge bin ich natürlich immer offen, ob per PM oder Posting am Board.
UFC 1 wurde am 12.November 1993 via PPV übertragen und später als Home Video vertrieben. Es war der erste Event den die UFC produzierte. Als Arena wurde die McNichols Arena in Denver Colorado auserkoren und ganze 2800 Fans wohnten dem Spektakel bei. Auf dem Programm stand ein 8-Men-Tournament bei dem der Sieger die stolze Summe von 50.000$ einstreichen konnte.
Der Event wurde u.a. von Rorion Gracie organisiert und entpuppte sich erst bei genauerer Betrachtung als Werbeveranstaltung für Gracie Jiu Jitsu. Dem amerikanischen Publikum (das in Zweifel keinerlei Ahnung hatte, wie Real-Fights verlaufen) sollte bewiesen werden, das BJJ aus dem Hause Gracie jeder anderen Kampfsportart überlegen sei. Dazu setzte Rorion seinen Bruder Royce im Teilnehmerfeld ein um vor dem Publikum einen Schockeffekt zu erzielen. Royce war keine imposante Erscheinung. Er war durchschnittlich groß, nicht übermäßig durchtrainiert aber natürlich auf dem Boden dem restlichen Teilnehmerfeld um Welten überlegen. Und darauf bauten die Gracies, die mit diesem Schritt einen riesigen Push erhielten und Royce zur Legende machten.
Teilnehmer des 8-Men-Tournament mit ihren dazugehörigen Fight-Styles:
- Gerard Gordeau (Savate)
- Teila Tuli (Sumo)
- Kevin Rosier (Kickboxing)
- Zane Frazier (Karate)
- Royce Gracie (Gracie Jiu Jitsu)
- Art Jimmerson (Boxing)
- Ken Shamrock (Shootfighting)
- Patrick Smith (Kickboxing)
- Jason De Lucia (Alternate)
Durch das Programm führten Bill „Superfoot“ Wallace, der wahrscheinlich schlechteste Kommentator aller Zeiten, Kathy Long (5 Fache- Kickboxweltmeisterin), und der meistens ebenfalls meist unerträgliche Jim Brown (Fullback der Cleveland Browns in den 60er Jahren). Besonders Letzteren sollte man nochmals hervorheben, denn seine Querverweise zwischen MMA und American Football sind so dermaßen mies, das man manchmal Mike Goldberg um den Hals fallen könnte aufgrund dessen gigantischem MMA-Wissensfundus. ;)
Kommen wir aber nun zu den Fights beginnend mit dem ersten Viertelfinale:
- Quarterfinal Fight:
Gerard Gordeau vs. Teila Tuli
Der erste Live-Fight der UFC-Geschichte ist sehr schnell erzählt und blieb deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Der 210 Kg schwere Tuli verfolgt Gordeau durch das Octagon und verpasst es ihn festzuhalten. Stattdessen landet er auf seinen Knien am Rand des Octagons und glotzt Gordeau nur an. Der Ex-Weltmeister in Savate, Gordeau lies sich nicht zweimal bitten und verpasste Tuli einen Kick mitten ins Gesicht und setzt mit einer Rechten nach. Teila Tulis Zahn flog direkt aus dem Octagon und er beginnt stark zu bluten. Der Referee hat keine andere Wahl als den Kampf abzubrechen.
Gerard Gordeau besiegte Teila Tuli durch TKO (Referee Stoppage) (0:33)
- Quarterfinal Fight:
Kevin Rosier vs. Zane Frazier
Hier haben wir mal einen interessanten Style-Vergleich, denn hier wurde der Vergleich zwischen Kickboxing und Karate gezogen. Der Fight blieb durchweg im Standup. Nach knapp 4 Minuten presst Rosier, Frazier ans Octagon und lässt eine Schlagsalve folgen. Frazier geht zu Boden und Rosier setzt zwei Stomps an den Kopf nach. Fraziers Ringecke entschließt sich das Handtuch zu werfen und schon war der Kampf nach 4:18 Minuten auch schon wieder vorbei.
Kevin Rosier besiegte Zane Frazier durch KO (Towel throw) (4:18 )
Hier sollte man nochmals Bill Wallace ansprechen, der zu diesem Zeitpunkt erklärt, das die Stomps und Schläge von Rosier nicht schmerzhaft aussahen und das Frazier müde wurde und aufgegeben hätte. Wallace war als Kommentator schlichtweg kaum zu ertragen!
- Quarterfinal Fight:
Royce Gracie vs. Art Jimmerson
Jetzt wurde es also Zeit den Star zu präsentieren. Royce Gracie betrat das Octagon zum ersten Mal. Hier wurde dann auch den neutralen Beobachtern bewusst, das dieser Event eine reine Werbeveranstaltung für Gracie Jiu Jitsu darstellte.
Royce Gracie traf auf Art Jimmerson, einen reinen Boxer der danach auch nie wieder im MMA antrat und diesen Fight mit einem Boxhandschuh bestritt (!). Der Fight ist schnell erzählt. Gracie eröffnet den Fight mit einigen Low-Kicks, bringt Jimmerson zu Boden, schafft die Mount-Position und bringt ihn via Choke recht unspektakulär zum tappen. Anmerken sollte man vielleicht noch den miserablen Referee, der beim Tapout nicht dazwischen ging, sondern sich von Royce erst erklären lassen musste, was ein Tapout bedeutet bevor er dann endlich einschritt.
Royce Gracie besiegte Art Jimmerson durch submission (Rear Naked Choke) (2:11)
- Quarterfinal Fight:
Ken Shamrock vs. Patrick Smith
Mit Ken Shamrock betrat nun einer der erfahrensten Fighter das Octagon. Er hatte sich vorher bereits durch seine Erfolge bei der japanischen Promotion Pancrase einen Namen gemacht und galt neben Royce Gracie als Favorit auf den Titel. Patrick Smith war ein Kickboxer mit keinerlei Groundwork, was ihm hier auch zum Verhängnis wurde.
Shamrock gleich am Anfang des Fights mit dem Shoot-In und landet in Patrick Smith Guard. Wenn Smith Submissionerfahrung gehabt hätte, hätte er vermutlich den Fight sogar gewinnen können. So konnte Shamrock sich allerdings retten und setzte umgehend einen Heel hook an. Smith musste aufgeben.
Ken Shamrock besiegte Patrick Smith durch submission (Heel hook) (1:51)
Das Halbfinale war also nun komplett und hatte folgende Paarungen zu bieten:
- Gerard Gordeau vs. Kevin Rosier
- Royce Gracie vs. Ken Shamrock
-Semi Final Fight
Gerard Gordeau vs. Kevin Rosier
Auch hier haben wir wieder einen erschreckend kurzen Fight. Gordeau deckt Rosier von Anfang an mit Schlägen und Tritten ein, bis dieser an der Ringecke sitzt. Verteidigen tut sich Rosier nicht und somit hat seine Ringecke keine andere Wahl als nach bereits 1:03 Minuten das Handtuch zu werfen. Erwähnen sollte man vielleicht, das Gordeau diesen Fight mit einer gebrochenen Hand bestritt, die er sich in seinem Fight gegen Tuli zuzog.
Gerard Gordeau besiegte Kevin Rosier via submission (towel throw) (1:03)
-Semi Final Fight
Royce Gracie vs. Ken Shamrock
Bill Wallace meinte vor dem Fight, das uns ein langer und strategisch interessanter Kampf zu erwarten hätte, also könnt ihr euch sicherlich vorstellen, das es wieder ganz anders kommt.
Royce gleich am Anfang mit dem Shoot und beide Kontrahenten rollen sich über den Boden. Gracie nun in Shamrocks Half guard. Shamrock gibt den Rücken frei und Gracie hat keinerlei Probleme den Rear Naked Choke anzusetzen.
-Royce Gracie besiegte Ken Shamrock durch submission (Rear Naked Choke) (0:57)
Bevor wir zum Finale kamen, wurde noch eine Ehrenzeremonie für Helio Gracie abgehalten. Ja, ihr lest richtig. Eine Selbstbeweihräucherung auf einem eigens organisierten Event. Das ist großes Kino !
-UFC Tournament Championship Match:
Royce Gracie vs. Gerard Gordeau
Das Finale von UFC1 war bezeichnend für den gesamten Event. Royce shoots, aber hat zu anfangs Probleme Gordeau auf den Boden zu kriegen, da Gerard mit Hilfe des Käfigs die Balance halten kann. Irgendwann gelingt es Royce dann doch um Gordeau anschließend wieder mit dem Choke zum tappen zu bringen.
Royce Gracie besiegte Gerard Gordeau durch Submission (Choke) (1:41) und gewinnt damit das Tournament
Fazit: Gemessen an heutigen Standarts, war UFC 1 natürlich kein guter Event. Gute Fights sucht man hier vergeblich, allerdings erlebt man hier ein Stück Geschichte das man keinem MMA-Fan vorenthalten sollte.
Der Gracie-Clan hat mit diesem Event einen marketingtechnischen Volltreffer gelandet, wenn man bedenkt wie man ihren BJJ-Schulen in Nordamerika anschließend die Türen eingerannt hat. Ein Großteil des Publikums verstand überhaupt nicht was sich im Octagon abgespielt hat und deshalb sollte es nicht verwundern, wenn die Mehrzahl vorher eher den Sumoringer Tuli als Sieger des Tournaments erwartet hätten, als Royce Gracie.

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