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Hall Of Fame Class Of 2009 Report
#1
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch Wrestlemania. dieses mal nach Houston, Texas in das Reliant Stadium. Und zum sechsten mal in diesem Jahrtausend fand am Tag vorher die Zeremonie zu Ehren der neuen Mitglieder der WWE Hall Of Fame statt.

Wir gehen gleich in die Halle, wo Todd Grisham die Zuschauer zur Zeremonie im Toyota Center begrüßt und erst einmal alle WWE-Superstars bittet, aufzustehen, damit diese von den Fans in der Halle begrüßt werden können.
Ohne große Umschweife kommen wir auch gleich zu den ersten Wrestlern, die heute Abend geehrt werden.

Das Hall Of Fame-Video von Terry und Dory Funk Jr. wird gezeigt.

Im Anschluss an das Video betritt Dusty Rhodes die Bühne. Nach einem kurzen Tänzchen auf dem Weg zu Pult läutet Rhodes die magische Nacht ein und erzählt von den Erfolgen der Funk-Brüder. Mit Terry Funk verbinden ihn geschätzt 3000 Matches und Terry Funk war extrem, bevor Tommy Dreamer die ECW weltweit bekannt machen durfte. Er denkt zurück an die Jahre auf Tour, in denen man sich gegenüberstand und heißt die Funk-Brüder in der Hall Of Fame-Klasse 2009 willkommen.

Die Funks betreten die Bühne und Terry meint gleich, dass er nach so einer netten Begrüßung Rhodes nie wieder einen überheblichen, widerlichen Hund nennen werde. Dory Funk Jr. Darf anfangen. Er spricht die Fans an, die ihm die ganzen Jahre über hinweg die Treue gehalten habe. Er erzählt aus seiner Vergangenheit und von den Anfängen seiner Karriere, sowie von den vielen Matches, die er Jahr für Jahr absolviert habe. Aber er würde es jederzeit wieder machen, weil er das Wrestling und die Arbeit mit jungen Talenten liebe. Er dankt den Promotern, seinen Freunden, seiner Familie, seinen Anwälten, die ihn immer gerettet hätten, seinen beiden Ehefrauen und der Guerrero-Familie aus Texas, sowie den Harts, Gene Kiniski, dem er den Weltmeistertitel abnahm. Des weiteren dankt er auch den jungen Wrestlern, die er trainieren durfte und die heute selbst, Superstars in der WWE sind. Auch seine Familienmitglieder werden einzeln erwähnt, bevor er meint, dass nur Texas groß genug sei, um Wrestlemania hosten zu können. Er verweist auf seine Website, wo er noch weitere Danksagungen ausspricht, aber nun ist sein Bruder Terry an der Reihe.
Auch Terry Funk beginnt damit, seiner Familie zu danken. Er spricht seine Enkel an, die selbst irgendwann WWE-Superstars werden sollen, aber die Bildung müsse vorher da sein, denn es sei kein Platz für Dummköpfe in der WWE.
Auch er kommt auf seine Karriere zu sprechen und spricht davon, dass es immer um den Wrestler im Ring gehe, dessen Gesicht von Schweiß, Blut, Staub und Dreck gezeichnet sei und der trotzdem am Ende nicht den Sieg erringen könne.
Er und sein Bruder haben Hunderte Kämpfe bestritten jahrelang aber nun habe die Musik aufgehört zu spielen. Man sei immer so alt, wie man sich fühle und er fühle sich wie 105 und es sei Zeit für ihn zu gehen. Und wenn er stirbt, wolle er im Himmel in einem Ring stehen, denn im Himmel gebe es eine ultimative Battle Royal und jeder habe Sitze in der ersten Reihe.
Ihr Theme wird eingespielt und Terry dankt noch einmal allen Fans, bevor die beiden unter Standing Ovations die Bühne verlassen.

Das Hall Of Fame-Video von Koko B. Ware wird gezeigt.
Der Honky Tonk Man betritt die Bühne, der sich geehrt fühlt, Koko in der Halle zu begrüßen. Er erzählt von seiner ersten Begegnung mit Ware vor 30 Jahren in einer Scheune, in welcher beide neun Monate lang gegeneinander antraten und sich das Wasser mit den Tieren teilen mussten. Ware habe härter gearbeitet als jeder andere Wrestler. Der Honky Tonk Man spricht JBLs Clothesline From Hell an, denn Koko B. Ware habe einen Dropkick From Hell im Repertoire gehabt, den er neun Monate lang einstecken musste. Nur blöd, dass ihm Ware niemals beigebracht habe, wie. Er sagt, er habe damals gedacht er habe es in der WWE schwer gehabt, weil er eine Gitarre mit sich herumschleppen musste, bis er im Umkleideraum Koko B. Ware und seinen Vogel gesehen habe.
Er erzählt eine weitere Anekdote, bei der die beiden mit Fans mehrere Bilder aufnehmen sollten und Ware habe Frankie, seinen Vogel nicht dabeigehabt und sei im Nachhinein nicht davon begeistert gewesen, weil die Fans wohl eher wegen des Papageis und nicht wegen Ware da gewesen seien und er wolle so etwas nie wieder machen.
Aber heute stehe nicht Frankie im Mittelpunkt, sondern Koko B. Ware, dessen Theme daraufhin ertönt und der mit seinem patentierten Flügelschlag die Bühne betritt.

Ware meint, es sei schön, ein weiteres mal in der WWE zu sein. Er dankt Gott, dem er dafür dankbar ist, auf der Erde zu laufen. Er erzählt aus seiner Kindheit in Union City, Tennessee, wo er das Wrestling kennen gelernt habe. Jeden Donnerstag sei Wrestling-Abend gewesen und er habe gewusst, dass er eines Tages selbst Wrestler werden wolle, daher habe er begonnen, mit Plyboy Frazier, der damals auch als Unkle Elmer bekannt war, zu trainieren, der ihn schließlich Jerry Lawler vorgestellt habe, wodurch seine Karriere erst richtig ins Rollen gekommen sei. Fünf Jahre sei er in Memphis gewesen, bevor eines Tages Howard Finkel angerufen habe und ihm ein Engagement in der WWE vorgeschlagen habe. Er sei dem Ruf gefolgt und habe Vince McMahon ein Bild gezeigt, in welchem er einen Vogel auf der Schulter habe, wodurch auch das Gimmick des Birdman entstanden sei.
Frankie scheint wohl nicht davon begeistert, erst zum Ende der Rede erwähnt zu werden, denn er macht während Wares Rede Anstalten, sich die Notizen des Birdmans zu schnappen.
Ware kommt zum Ende und dankt noch seiner Familie, allen Wrestler, Promotern und Managern, die ihm geholfen hätten sowie allen, die ihm in Union City und Memphis zur Seite gestanden haben, bevor er abschließend der WWE dankt, die ihm die Möglichkeit gegeben hätten, sein Talent mit den Fans zu teilen.

Das Hall Of Fame-Video der Familie Von Erich wird gezeigt.

Michael Hayes von den Fabolous Freebirds betritt die Bühne, er wird die Laudatio auf die Von Erichs halten. Hayes beginnt damit, dass keine texanische Familie einen größeren Effekt auf die Wandlung des Wrestling zum Sports Entertainment hatte als die Von Erichs. Er beginnt mit Fritz Von Erich, der neben seiner Football-Karriere auch im Ring und im Schlafzimmer mit Doris erfolgreich war, die der Welt Kevin Kerry, Chris und Mike gegeben habe, sodass der Clan komplett wurde.
Die vier Brüder waren in der Jugend nie zufrieden mit ihrer Athletik gewesen, sie wollten Wrestler werden, wie ihr Vater. Dieser wurde übrigens anfangs oft dafür kritisiert, seine Söhne in seiner Promotion eingesetzt zu haben, bis zu einem folgenschweren Abend im Jahre 1982, als Buddy Roberts, Terry Gordy und Michael Hayes gegen die Von Erichs turnten und somit eine der größten Tag-Team-Fehden aller Zeiten zwischen den Freebirds und den Von Erichs auf WCCW entstand. Er schließt mit den Worten, dass die Von Erichs von Fans auf aller Welt geliebt wurden, aber noch mehr hätten die Von Erichs die Fans geliebt. Die Von Erichs seien eine Legende in Texas, eine Tradition in Amerika, eine weltweite Sensation gewesen. Man solle Stolz sein, nun die Von Erichs in die Hall Of Fame aufzunehmen, bevor er das Wort an den verbliebenen Von Erich, Kevin übergibt.

Kevin Von Erich grüßt erst einmal seine Heimat Texas. Er gibt zum besten, dass es eine Menge Spaß gewesen sei, vor den Leuten zu performen und er würde es keine Sekunde bereuen. Er habe begonnen, für 35 $ am Abend zu wrestlen, aber es habe sich viel geändert und heute sei er stolz darauf ein Teil dieser riesigen Veränderung gewesen zu sein. Er spricht seinen Laudator Michael Hayes an, der offensichtlich gute Promos halten könne sowie Gordy und Roberts, die ebenfalls große Talente gewesen seien. Des weiteren bedauert er, dass er heute alleine auf der Bühne stehe und sein Vater und seine Brüder nicht mit ihm zusammen hier stehen. Aber man solle nicht denke, dass er alleine sei, denn er habe seine Brüder, die Wrestler mit denen er im Ring stand. Er erzählt, wie er wenige Monate nach Kerrys Tod eine Show in Afrika machen musste und ihm die anderen Wrestler wie Brüder zur Seite standen. Daher habe er immer noch eine sehr große Familie.
Wieder kommt er auf die Fabolous Freebirds zu sprechen, die alle exzellente Wrestler gewesen seien, und mit denen er eine sehr enge Beziehung habe, schließlich komme man sich zwangsläufig näher, wenn man sich jeden Abend durch den Ring prügeln würde.
Und viele würden ihn jetzt bemitleiden, aber man solle froh für ihn sein, denn er habe in den vielen Jahren viele Freunde gefunden und die Von Erichs seien nicht weg, denn seine Söhne würden den Namen der Von Erichs weitergeben, auf die er stolz sei. Er spricht seine Töchter an, die er über alles liebe und seine Frau Pam, ohne die er das alles nicht geschafft hätte. Kevin Von Erich meint, er könne noch stundenlang Namen aufzählen, aber er würde wahrscheinlich trotzdem jemanden vergessen, deswegen lässt er es gleich bleiben. Das Sports Entertainment habe sich so sehr zum Guten verändert und morgen bei Wrestlemania werden es die Zuschauer auch sehen können. Mit einem weitern Gruß an seine Heimat Texas verlässt Kevin Von Erich die Bühne.

Das Hall Of Fame-Video von Howard Finkel wird gezeigt.

Mean Gene Okerlund betritt die Bühne und fängt an über einen Mann zu reden, der seit Ewigkeiten in der WWE sei und besser mit dem Mikrofon umgehen könne, als irgendjemand sonst. Aber genug von ihm, hier gehe es ja um Howard Finkel. Dieser sei der älteste Mitarbeiter der WWE und er sei der Namensgeber der Wrestlemania. Finkel sei auch der einzige, der bei allen Wrestlemanias dabei gewesen sei. The Fink sei ein wandelndes Lexikon, Redakteur für wwe.com sowie der erste und einzige Ansager, der in die Hall Of Fame aufgenommen werde.

Finkel betritt die Bühne und begrüßt das Publikum, bevor er meint, dass das heute der Meilenstein seiner Karriere sei. Die vielen Jahre hätten ihn mit vielen unvergessenen Momentan belohnt und er habe es sich nicht in den kühnsten Träumen vorstellen können, seine gottgegebene Stimme und seinen Enthusiasmus dafür nutzen zu können, ein Ring-Ansager zu werden. Er könne sich nicht an die Zahl der Matches erinnern, die er angekündigt habe, aber er habe allen das Gefühl geben wollen, es sei der Main Event des Abends. Seit 1977 ist er nun schon als Ansager tätig und er werde nie die Worte eines Fans aus dem Madison Square Garden vergessen, der zu ihm gemeint habe, die ganze Welt könne jetzt durch die TV-Übertragungen sehen, was die Fans des MSG schon lange wissen, nämlich dass er der Beste seines Faches sei. Das sei von da an auch sein Anspruch gewesen. Er sei trotzdem immer auf dem Boden geblieben, denn die Stars seien immer die Wrestler gewesen. Es gebe keine besseren Athleten als die Wrestler. Er spricht von seinen zahlreichen Matches und vor allem von seinem größten Match gegen Harvey Wippleman. Nach einem selbstgeschriebenen kleinen Gedicht spricht er die vielen Champions an, die er angekündigt habe. The Fink beendet seine Rede damit, dass er sich selbst mit seiner markanten Stimme als neuen WWE Hall Of Famer ankündigt.

Das Hall Of Fame-Video von Bill Watts wird gezeigt.

Jim Ross wird die Laudatio übernehmen. Dieser hetzt erst einmal die Fans gegen sich auf, da er meint, es sei immer schön, „Boomer Sooner“ in Texas zu hören, welches auch mit lauten Buh-Rufen quittiert wird. Als kleine Anmerkung, die ist der Fight Song der University Of Oklahoma, die der Erzrivale der University Of Texas ist.
Es sei ein sehr aufregender Nachmittag gewesen, so habe Jim Ross den Friseur von Dog, dem Kopfgeldjäger kennen gelernt, der die Haare von Michael Hayes vorbereitet habe. Jetzt wo er das erwähnt, eine Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen.
Es sei ein großer Moment für ihn, wenn man seinen Helden aus Jugendtagen, seinen Mentor und einen Freund aus 35 gemeinsamen Jahren in der Hall Of Fame begrüßt. Er stellt Cowboy Bill Watts den jungen Zuschauern vor und erzählt auch von Watts Football-Karriere an der Uni und in der AFL für Houston und in der NFL für Minnesota bevor er seine Wrestling-Karriere begann und innerhalb von drei Jahren im Main Event im Madison Square Garden stand.
Ross erzählt von Watts Karriere in diversen Territorys und dass er später als Booker in Florida und Atlanta erfolgreich wurde, bevor er selbst eine Promotion gründete und Owner der Mid-South-Wrestling wurde. Ross erwähnt, dass Watts dafür bekannt gewesen sei, seinen Wrestlern das Gehalt zu kürzen, wenn sie zu spät kamen, Shawn Michaels musste das gleich in der ersten Woche am eigenen Leib erfahren. Watts habe immer Perfektion und Einsatz vorausgesetzt. Nur durchschnittlich zu sein war nicht akzeptabel. Jim Ross sei nun ein besserer Mensch, weil er für Bill Watts gearbeitet habe und er habe immer gerne für seinen Coach Watts gespielt. Jim Ross übergibt nun das Wort an Watts, der in diesem Augenblick die Bühne betritt.
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#2
Watts meint erst mal, dass er nichts mehr zu sagen habe und das ihm Ross wohl die Notizen gestohlen habe. Dann geht er auf Jim Ross Anfänge im Business ein, der es von ganz unten nach ganz oben geschafft habe und der immer hart gearbeitet habe. Watts ist begeistert von dieser Nacht und er dankt schon einmal für den Hall Of Fame-Ring, der ein frühes Geburtstagsgeschenk für ihn sei. Er dankt seiner Familie und meint, dass ein Vater sich immer einen Sohn wünsche, bis man eine Tochter bekäme, die einem das Herz stehlen würde.
Er dankt der WWE, die Spitze des Business sei, aber es gäbe auch negative Aspekte, zum Beispiel, dass es so lange gedauert hätte, ihn in die Hall Of Fame aufzunehmen. Watts beginnt seine Geschichte zu erzählen, dass sein Vater Engländer, seine Mutter teils Deutsche, teils Indianerin des Chickasaw-Volkes gewesen sei und das er dem Chickasaw-Teil immer dankbar sein wird. Er erzählt auch von der Rivalität zwischen Texas und Oklahoma und wie er die Briscos und Danny Hodge kennen gelernt habe und von seinen Anfängen im Wrestling und wie ihn Vince McMahon Sr. geholt habe und ihm das Cowboy-Gimmick verpasst habe. Er erwähnt Matches gegen Killer Kowalski und Bruno Sammartino, der 585 Pfund gestemmt hätte, bevor irgendjemand auch nur von Steroiden gehört habe. Später habe er gegen Sammartino geturnt und beide hätten den MSG ausverkauft. Dann kommt er auf Ernie Ladd zu sprechen, der sein Leben verändert habe, wie kein anderer vor ihm und er habe vier Tage geweint, als Ladd verstorben sei. Er kommt auf weitere afroamerikanische Wrestler wie Ron Simmons und den Junkyard Dog zu sprechen, den er auch sehr geliebt habe. Er erwähnt noch weitere Superstars, die für ihn gearbeitet haben, wie beispielsweise Gordon Solie, Paul Boesch, Dusty Rhoes oder Shawn Michaels und Steve Austin. Er erwähnt Dick Murdoch, der leider nicht hier sein könne, aber irgendwo mit Andre The Giant einen Trinkwettbewerb austrage.
Dies sei der Höhepunkt seiner Karriere, ein letztes mal im Rampenlicht zu stehen. Die wahren Hall Of Famer seien die Fans, denn ohne sie gebe es das alles hier nicht und morgen werde er wie die anderen Fans seine erste Wrestlemania besuchen.
Bevor er sich verabschiedet, warnt er die Fans noch vor fliegenden Stühlen und damit endet der erste Teil der Hall Of Fame-Zeremonie, der nur auf der Homepage der WWE zu sehen ist.


Hier geht es aber ohne Umschweife weiter mit dem zweiten Teil der Hall Of Fame-Ceremony 2009.

Nach einem Intro mit Videoausschnitten der neuen Hall Of Famer geht es in die Halle, wo Todd Grisham die Zuschauer an den Bildschirmen begrüßt und den Host des Abends, Jerry "The King" Lawler, willkommen heißt, der daraufhin unter Applaus und lauten "Jerry, Jerry"-Rufen die Bühne betritt.

Lawler freut sich auf den schönsten Abend des Jahres, denn an diesem Abend kommen die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der WWE zusammen, um die Größen des Sports Entertainment zu ehren. Mit diesen Worten übergibt er an den Nature Boy Ric Flair, der von vielen "Whooo!" begleitet sich ans Rednerpult begibt.
Ric Flair geht noch mal kurz auf seinen eigenen Einzug in die Hall Of Fame ein und meint, er fühle sich heute genauso geehrt wie letztes Jahr, als er begleitet von Freunden und Fans in die Ruhmeshalle einziehen durfte. Aber heute sei er hier, um seinen langjährigen Freund und größten Gegner aller Zeiten, Ricky "The Dragon" Steamboat zu ehren.

Das Hall Of Fame-Video von Ricky Steamboat wird gezeigt.

Wir kehren aus der Pause zurück zu Flair, der meint, er habe in 36 Jahren gegen die größten Stars des Wrestling in den Ring gestiegen und jedes mal, wenn er nach seinem größten Gegner gefragt werde, würde er den Namen Ricky Steamboat nennen, der ein Wrestler der Fans gewesen sei. Nie zu schade für ein Autogramm oder einen Handshake und die Frauen hätten ihn geliebt, da er am Strand wie ein griechischer Gott aussah. Zudem war er ein großer Performer, der immer 100% gab und auch einen Flair zur Legende gemacht habe. Sie haben 2000 Matches gegeneinander bestritten und es gäbe darunter kein schlechtes. Flair meint, dass ihre Kämpfe aus den 90ern zwar gut gewesen seien, aber kein Vergleich mit denen aus den 70ern, zu schade, dass es da keine Kameras gegeben habe.
Flair geht auf die gemeinsame Vergangenheit der beiden und die Parallelen ihres Lebenslaufes ein und bevor er zum Schluss kommt, spricht er noch ihre beiden Söhne an, die seit 15 Jahren miteinander konkurrieren und hoffentlich bald das nächste Kapitel in der Rivalität zwischen Flair und Steamboat schreiben werden.
Ric Flair schließt mit Worten, Ricky "The Dragon" Steamboat sein einer der besten Menschen, den er kennen lernen durfte und übergibt an diesen, der nun die Bühne betritt. Die beiden umarmen sich, es gibt einen kurzen Lockup und dann tritt Steamboat ans Rednerpult.

Die Fans rufen seinen Namen und Steamboat ist sichtlich gerührt. Ricky beginnt damit, dass er rückblickend auf seine Zeit im Business und die geschlossenen Freundschaften und die Menschen, die sein Leben betreten und wieder verlassen hätten, dann fühle er sich gesegnet. Viele hätten Nacht um Nacht die Messlatte höher gelegt und nach einem einstündigen Draw auf der Matte liegend "We got them" gemurmelt. Steamboat erzählt von einer Begebenheit, wie er vor 15 oder 16 Jahren einen jungen Wrestler in einem Flugzeug kennen gelernt habe. Während der Unterhaltung mit diesem jungen Wrestler habe Steamboat anhand der gestellten Fragen gewusst, dass er es zu etwas bringen würde. Dieser junge Wrestler war Triple H, der dazu auch eingeblendet wird.
Steamboat fährt fort, seine Belohnung könne man nicht in Siegen oder Niederlagen messen, sondern in der Performance. Er spricht Ric Flair an, der ihn zu Höchstleistungen angespornt habe. Er erwähnt alte Weggefährten, bevor er eine kurze Pause macht und meint, er und die anderen Legenden werden Chris Jericho morgen eine Lektion erteilen.
Steamboat kommt langsam zum Ende seiner Rede und meint, er habe seine Gegner ans Limit gepusht, wie sie ihn auch gepusht hätten und er dankt Jim Ross dafür, in all diesen Jahren seine Matches kommentiert zu haben. Steamboat meint, er wäre heute nicht hier, wenn er nicht so großartige Kollegen gehabt habe, bei denen er sich auch bedankt, bevor er zu Mickey Rourke meint, das heute wäre sein Oscar. Ricky Steamboat bedankt sich noch bei all den Fans in der Halle und verabschiedet sich unter tosendem Applaus.


Jerry Lawler hat wieder das sagen und er spricht die morgige Wrestlemania und Shawn Michaels Match gegen den Undertaker an. Um ein wenig Werbung für Legends Of Wrestlemania zu machen, gibt es eine kleine Preview zum morgigen Kampf. Nach ein paar Ingame-Szenen und einer Videozusammenfassung des ersten Teils der Zeremonie, eingeleitet von Gene Okerlund, kommen wir zum nächsten und damit letztem Punkt der heutigen Zeremonie, "Stone Cold" Steve Austins Einzug in die Ruhmeshalle der WWE.

Lawler meint, der nächste Mann brauche keine Vorstellung, aber er würde wohl gefeuert, wenn er ihn nicht vorstellen würde, hier kommt "The best Boss anyone could ever work for", der Chairman Vince McMahon.
Vince beginnt mit der ungewöhnlichen Beziehung zu Steve Austin, die einmal als Hassliebe bezeichnet wurde, er liebe Steve und er hasse ihn. Vince ist überzeugt, dass Austin ihn hasst und er gibt einige Attacken von Steve Austin gegen ihn zum besten, bevor er ihn mit dem Titel des "Greatest WWE Superstar Of All Time" bezeichnet.

Das Hall Of Fame-Video von Stone Cold Steve Austin wird gezeigt. Da fühle auch ich mich in Mark-Zeiten zurückversetzt, wenn ich das sehe.

Nach ein paar weiteren Worten betritt die Klapperschlange nun die Bühne unter tosendem Beifall und es wird kurz ein Fan mit dem passenden Sign "It's not Texas without Austin" gezeigt. Die Fans wollen gar nicht zur Ruhe kommen und singen "Thank You, Austin" und weitere Sprechchöre.
Austin bedankt sich für den herzlichen Empfang. Als erstes fängt Austin an, über seinen Anzug herzuziehen, bei dem erst mal ein Knopf beim Einmarsch abgefallen ist. Es sei ihm immer leicht gefallen, eine Promo zu machen und Tickets zu verkaufen, weil es ihm Spaß gemacht habe und es sei schwer, anderen zu erklären, was er fühle, wenn er an die Zeit im Business zurückdenkt, weil es ihn so sehr geprägt habe. Er habe lange darüber nachgedacht, was er den Fans heute sagen wolle, damit er auch die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen könne. Er wolle sich einfach bei allen, die ihm oder der WWE zugesehen haben, bedanken, dafür, dass man ihm in allen Lebenslagen zur Seite gestanden habe, ob Hoch- oder Tiefpunkt. Er bedankt sich vor allem für die Zeit, in der er pausieren musste und die Fans ihm trotzdem immer zugejubelt hätten. Austin meint weiter, es sei ein Privileg gewesen, seinen Lebensunterhalt im Ring verdienen zu dürfen denn es gebe nicht viel, worin er gut sei, da seine Antworten bei einem Test in seiner Highschool eine Karriere als Parkaufseher ergeben hätten und das wäre wohl nicht das Richtige für ihn gewesen.
Auch er meint, er habe viele sehr gute Menschen, aber auch ein paar schlechte Menschen kennen gelernt, aber er beschwert sich nicht. Er habe alle Karten gespielt, die ihm das Business ausgeteilt habe und er stehe jetzt hier mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Abschließend erteilt er allen Comeback-Rufen eine endgültige Absage, aber er hofft, dass ihn die Fans auch in seinem weiteren Weg unterstützen werden. Austin meint, er könne noch eine Stunde vor sich hin reden, da er seine Notizen noch nicht einmal angesehen habe, aber er kommt zum Ende und hypet noch einmal Wrestlemania mit einem "If you're ready for Wrestlemania, give me a Hell Yeah!", was die Fans auch annehmen. Er schließt seine Rede mit der Aussage, dass er die Fans aus dem innersten seines Herzens lieben würde "and that's the bottom line, cause Stone Cold said so". Zum Schluss bekommt Austin noch zwei Bierdosen, die er nach alter Manier öffnet, bevor die Show unter einem Regen aus Konfetti zum Ende kommt. Austin reicht eine Dose an John Cena weiter und die Show endet mit den Bildern der Bier trinkenden Austin und Cena.
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#3
Super Report! Danke dafür Daumen hoch Immer wieder interessant so was zu lesen, auch wenn wir immer wieder Kayfabe-Bruch vom Feinsten erleben bei dieser Zeremonie Breites Grinsen
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#4
Ja echt thx für den Report!

Gut geschrieben :winke: Daumen hoch
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#5
Vielen Dank für den Report.

Ich höre den Stars von früher immer sehr gerne zu, wenn sie von ihren Erlebnissen berichten. Daher verfolge ich alle Jahre wieder die Hall of Fame Zeremonie.
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#6
Daynke sehr ausführlicher Bericht Daumen hoch

Es ist wirklich jedes Jahr doch schon was besonderes, auch wenn vieles es nicht verdient haben in eine Hall of Fame zu kommen aber dies ist in diesem Fall ja egal und das weiß im Prinzip auch jeder
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#7
Zitat:Original von DDRMaulwurf
Daynke sehr ausführlicher Bericht Daumen hoch

LOL LMFAO Der Satz ist einfach der Hammer.
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#8
Was ein Y so alles ausmachen kann Breites Grinsen

Was daran aber nun der Hammer ist Frag ich mich help
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#9
Zitat:Original von DDRMaulwurf
Was daran aber nun der Hammer ist Frag ich mich help

Das war ein Post + 1 für Adrian ;) Bier
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#10
Stimmt und jeder wird in ehren gehalten Breites Grinsen
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