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Mehrere UFC-Fighter entlassen
#1
In Laufe der Woche wurde bekanntgegeben, dass die UFC folgende Fighter aus ihren Verträgen entlassen hat:

Welterweight:
David Bielkheden (13-7-0)
Ryo Chonan (15-10-0)

Middleweight:
David "The Crow" Loiseau (18-9-0)
Jason MacDonald (21-12-0)

Damit bereinigt die UFC ihr Roster um einige Fighter, die im Octagon zuletzt vergeblich den Erfolg gesucht haben.
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#2
Scheinbar hat man wohl damit gerechnet und sie sind nicht wirklich ein großer Verlust...

Mir sagen die jetzt auch nciht wirklich was. Hatten die mal nen Titelkampf oder ähnliches??
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#3
Bielkheden ist dänischer Herkunft, aber wenn man ihn nichtmal für UFC 99 und die Europa-Vermarktung gebrauchen konnte, dann verwundert seine Entlassung kein Stück.

Ryo Chonan hat in der UFC-Welterweight-Division auch kein Land gesehen und hatte afaik einen UFC-Record von 1-3. Zudem haben Asiaten in der UFC grundsätzlich einen schweren Stand.

David Loiseau war vorher schonmal in der UFC und bekam in der Middleweight-Division vor langer Zeit einen Title-Shot gegen Rich Franklin. Dieser hat ihn allerdings über 5 Runden hinweg auseinandergenommen und dies war einer der einseitigsten und längsten Beatdowns in der UFC-Geschichte, ungefähr gleichzusetzen mit St. Pierre vs Fitch/Penn II.

Die Entlassung von Jason MacDonald finde ich dahingehend etwas schade, denn J-Mac war für mich so etwas wie der Chris Lytle der Middleweight-Division. Ein solider Gatekeeper, der als Test für neue Fighter eine gute Standortbestimmung war. Klar, er hat zuletzt mehr Fights gewonnen als verloren, alles in allem hat er aber zumindest einen relativ ausgeglichenen UFC-Record vorzuweisen. Wenn man bedenkt das Houston Alexander immernoch unter UFC-Vertrag steht und man im Gegenzug solche Fighter wie Sokodjou (okay, der mag sein hohes Honorar nicht wert gewesen sein) oder eben J-Mac ziehen lässt, stehen mir die kaum vorhandenen Haare zu Berge.

Allerdings soll J-Mac laut einem Interview nach wie vor "on good terms" mit der UFC bzw. deren Matchmaker Joe Silva sein, welcher eine Rückkehr von J-Mac nicht ausgeschlossen hat - Erfolg in den kleineren Promotions dieser Welt vorrausgesetzt.
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#4
Biekhelden ist glaube ich Schwede, kein Däne, aber das nur am Rande.

Das Loiseau den Cut erhält war klar, wer sich von Ed Herman drei Runden lang dominieren lässt, hat in der UFC nix verloren. Der Cut von Chonan überrascht etwas, da er gegen TJ Grant eine sehr gute Leistung gebracht hat und alles andere als langweilig gefightet hat. Bei MacDonald wird man wohl darauf hoffen, dass er seine Bilanz außerhalb wieder etwas aufpolieren kann, irgendwann sieht der Record nicht mehr gut aus. War bei Guillard und bei Siver nicht anders, die wurden auch vorübergehend entlassen, um bei kleinen Promotion ihren Record und ihr Selbstvertrauen wieder aufzubessern.
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#5
Zitat:Original von Can Shamrock
Biekhelden ist glaube ich Schwede, kein Däne, aber das nur am Rande.

Du hast recht, ich konnte mich nur erinnern das Rogan in mal als Dänen bezeichnet hat.
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#6
Kommt sowas bei größeren Promotions denn öfters vor, also als es Pride zum Beispiel auch noch gegeben hat. Das man Leute entlässt, dass ihr Rekord wieder besser da steht und sie dann wieder zurückzuholen??

Also ich finde das gar nicht mal so blöd, aber ob es im endeffekt wirklcih was brint, bezweifel ich schon irgendwie...
Lasse mich aber gerne eines besseren belehren!!
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#7
Wie das bei Pride war können dir vermutlich unsere Japan-Experten am ehesten schildern.

Ich glaube allerdings, dass Pride sich da weniger drum kümmerte. Klar, wenn dort ein Fighter ständig nur verloren hat (es sei denn es waren Freakshows) wurde er sicher auch irgendwann nicht mehr von Pride gebucht. Ich glaube sogar fast, dass die Verträge von Pride damals gar nicht mit denen der UFC verglichen werden konnten.

An sich ist die Taktik sehr gut, denn man nimmt Fighter auf einem schlechten Run aus dem Fokus der Medien heraus. Ansonsten bezahlt man dem Fighter ja gleichzeitig noch sein Negativmarketing. Ob es dem Fighter für die Entwicklung seiner Fähigkeiten mehr bringt, darf dabei wahrscheinlich angezweifelt werden. Es sei denn jemand verändert sein Training oder seine Einstellung mit der Entlassung so radikal, dass er daran wächst, weil er unbedingt zurück möchte.
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#8
Gut, das könnte natürlich der Ansporn sein...

Gibts da schon irgend ein Positiv-Beispiel, bei dem das gefruchtet hat??

Danke übrigens für die Antworten!! :winke:
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#9
Also Pride mochte immer wieder ihre Freaks welche auch manchmal einfach nur von einem Sieg lebten oder sogar von einer anderen Sport- oder Medienkarriere (es wurden auch schon Filmstars eingesetzt).

Wegen Ryo Chonan dieser wird wohl bein WVR besser aufgehoben sein, DREAM ist mir da zu sehr auf alte Namen aus weshalb ich ihn doch eher gegen jüngere Fighter sehen will.

Was "The Crow" betrifft wäre der doch eher ein Fighter für eine kleinere Promtion wie MFC da er dort noch Leute ziehen kann wegen seinen kanadischen Wurzeln und er keine so harten Gegner hätte.
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