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Zars Literaturecke
#1
Hallo Leute,

ich mache jetzt hier mal einen kleinen Thread auf, in dem ich allerhand geschriebene Texte und Gedichte von mir veröffentliche.

Vielleicht kann einer der Moderatoren den Thread als Wichtig kennzeichnen?

Kritik, Buhrufe und Beifall sind gern gesehen Smile

Dann mal hier das erste kleine Werk:

Mahlzeiten


Was will ich täglich zum Frühstück essen,
Arroganz, Ignoranz und Vergessen

Zu Mittag will ich folgendes verzehren
Leidenschaft, Hingabe und Begehren

Schmerz, Hass, Leid und Tod
Daraus besteht mein Abendbrot
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#2
Feine Sache! Handelt es sich bei den Gedichten nur um so Kurzgedichte wie bei diesem hier im Thread, oder schreibst du da auch längere?
Gefällt mir schon mal gut! Wann hast du damit angefangen? Smile
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#3
Zeig mal noch mehr von deinen Texten, dann lässt sich das mit dem Thread pinnen sicher einrichten. ;) Aber schonmal danke dafür.
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#4
Schon mal ein schöner Anfang. Pinnen würden wir es, wenn du den Thread wirklich regelmäßig mit neuen Gedichten bereicherst.
Also lassen wir erst einmal das Ganze in Ruhe anlaufen :winke:
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#5
Ich habe vor jeden Tag ein neues Exemplar einzufügen Smile

Ja, es gibt auch längere Gedichte, bzw. Texte.
Angefangen zu schreiben habe ich so mit 13/14 jahren ungefähr.

Wobei einen hab ich noch:


Erinnerungen


Eigentlich geht es mir gut. Bis mich wieder etwas an Dich erinnert. Ich habe Dich schon lange nicht mehr gesehen, doch immer noch tust Du mir weh. Ich gehe gut gelaunt zum Laden an der Ecke, und rieche Dein Parfüm, ein junges Mädchen trägt es. Sie sieht vollkommen anders aus als Du. Und doch bringt mich dieser Geruch zurück zu Dir. Und zu anderen Gerüchen. Wie deine Haut geduftet hat, nachdem wir uns geliebt hatten. Wie Du vollkommen entspannt in meinen Armen gelegen hast. Mit diesem kleinen Lächeln auf dem Gesicht.

Du hast immer zu mir gesagt, ich wäre zu verkrampft. Niemals hättest Du das Gefühl ich könnte mich einfach fallen lassen. Du hattest Recht, ich hatte immer Angst Dich zu verlieren.
Und ich habe Dich verloren, allerdings nicht so, wie ich es gedacht hatte. Jetzt fühle ich wieder diese Leere in mir. Die gleiche Leere wie an diesem schrecklichen Tag.

Ich atme tief durch, erledige meine Einkäufe, bezahle an der Kasse und höre das Geräusch.
Dieses fiese, schrille Kreischen. Ein heftiges Bremsen eines Autos. Ich werde blass, die Einkaufstasche entgleitet meinem Händen und fällt auf den Boden. Die Glasbehälter in der Tasche zersplittern, genauso wie die Frontscheibe des Autos, als du mit deinem Kopf in sie geflogen bist. Die Trauer kehrt zurück, die Trauer, die ich an dem Tag gespürt habe, als ich dich in dem Sarg in die Erde habe gleiten sehen. Es hat geregnet, es hat so sehr geregnet.

Alles war nass, so wie meine Wangen jetzt von meinen Tränen. Du tust mir immer noch weh, wenn auch ungewollt.
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#6
Oha, na dann musst du ja schon ne riesengroße Sammlung haben an Gedichten und Texten! Daumen hoch
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#7
Eine kleine Geschichte - ich war früher mal Mitglied im Shugo-Clan, der aus Leuten bestand die das PC-Spiel Throne of darkness gespeilt haben, wir hatten auch ein Forum, und dort haben wir jeweils Geschichten über andere Mitglieder geschrieben, dies ist meine über das Mitglied Schnizi:


Die Geschichte von Schnizi - Opferlamm



Heute war der große Tag!
Heute würde sein großer Moment sein, sein Wunsch würde sich erfüllen!


Sein halbes Leben lang hatte er sich darauf vorbereitet. Seit man ihm gesagt hatte, er wäre auserwählt, in 8 Perioden würde er sich als Opfer seinem Gott und dem Herrn des Clans hingeben.


Der Shugo-Clan hatte sich vor langer Zeit aus den Ruinen dieser Welt erhoben.
Nach der ultimativen Katastrophe war der Clan zum Zufluchtsort von tausenden und
Abertausenden Suchender gewesen. Sie hatten alle ihren Lebensmittelpunkt verloren, seit das Geld und die Technik nicht mehr das Streben bestimmten. Ein Großteil der Überlebenden hatte eine neue Heimat gesucht, und der Shugo-Clan hatte ihn dargeboten.

In den Clan wurde jeder aufgenommen, egal wie missgebildet er durch die Katastrophe auch gewesen sein mag. Es gab nur eine Bedingung: Sollte ein völlig intaktes Baby geboren werden, musste es dem großen Gott Atombombe geopfert werden, damit er besänftigt werde, und nicht wieder seine Kraft zeigt. Die Menschheit war einmal dumm genug gewesen, seinen Zorn zu erwecken, das würde keinesfalls noch mal passieren. Das friedliche Miteinander des Shugo-Clans musste bewahrt werden. Atombombe musste besänftigt werden, um jeden Preis.

Schnizi war so ein total gesundes und nicht entstelltes Baby gewesen. Es war klar, er würde geopfert werden, und er wurde nach Beendigung der achten Periode darauf vorbereitet, sich für den Clan zu opfern, und somit stolz darauf sein zu können, den Fortbestand des Clans zu gewährleisten. Er selber hatte schon bei einigen Opferungen zugeschaut, und war jedes Mal zu Tränen gerührt, wenn ein stolzer Jüngling sich geopfert hatte. Erstaunlicherweise waren nur die männlichen Neugeborenen manchmal völlig gesund. Die weiblichen hatten immer zumindest leichte Entstellungen – woran das lag, war nicht zu bestimmen – Atombombe wollte es wohl so.



Ein älteres Clan-Mitglied namens Zanshin hatte ihm einmal erzählt, wie es war, als Atombombe wütend war. Der Gott hatte sich in all seiner Pracht gezeigt und so hell gestrahlt, dass man selbst durch die geschlossenen Augenlider hindurch geblendet wurde. Seine Wut war so groß, dass sämtliches Leben in seiner Umgebung sofort zu Asche wurde, weiter entfernte zu brennen anfingen, und sehr weit entfernte Menschen immer noch fürchterliche Verbrennungen erlitten hatten. Die Menschen seien auf die Knie gefallen und hatten den Gott Atombombe angefleht, um seine Gnade gebettelt, und schließlich hatte er sich beruhigt. Aber die Welt, wie sie vorher war, existierte nicht mehr. Viele Menschen waren noch viele Perioden später gestorben, unter schrecklichen Schmerzen und mit extremen Begleitbedingungen wie Erbrechen, und innerlich zu verbrennen. Das hatte die Menschen dazu gebracht noch mehr Angst und Respekt vor Atombombe zu haben.

Das alles hatte Schnizi verstanden und ihm geholfen sein Leben zu geben, damit der Shugo-Clan auf jeden Fall überleben kann.


Er war bereit. Er stand an den Klippen zu Atombombes gigantischen Kraters. Er war vom Clan begleitet wurden, aber die letzten 2 Kilometer alleine weiter gegangen. Die anderen Clan-Mitglieder hatten aus Respekt vor Atombombe den Abstand eingehalten, der gemessen erschien.


Schnizi breitete seine Arme aus, seine Augen glänzten vor Tränen des Stolzes.
Er sprang und schrie voller Freude:

„Für den Shugo_Clan!“
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#8
Der Wanderer der Zeit


Seit Anbeginn der Zeit wandere ich über diesen Planeten
auf der Suche nach etwas.
Ich wanderte durch Wüsten um Einsamkeit zu finden, statt dessen fand ich Leben überall, versteckt, aber trotzdem präsent.
Ich wanderte durch Städte um Leben und Freude zu finden,
ich fand nur Tod und falsches Lachen.

Ich wanderte zwischen Tieren, die mich fürchteten und zwischen Menschen, die mich auslachten. Dabei wäre es anders herum richtig gewesen. Ich hielt mich in Häusern auf und war doch nie heimisch, ich wanderte unter freiem Himmel und war trotzdem eingesperrt.

Ich wandere seit Anbeginn der Zeit, erst erlöst wenn ich gefunden habe, was ich suche.

Aber ich finde nichts!
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#9
und das nächste:


Wirbelwind


Grundsätzlich bin ich träge. Ich habe selten Lust etwas zu unternehmen. Am liebsten würde ich den ganzen Tag nur in der Wohnung hocken, in den Bildschirm des Fernsehers glotzen oder am Computer mit Spielen meine Zeit vertreiben. Das alles habe ich bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch gemacht.

Und dann kamst Du!

Du hast mein Leben total verändert. Dein Schwung, Deine Energie reißen mich immer wieder mit. Du bist wie ein Orkan, der in mein Leben getreten ist. Du hast tolle Ideen, sagst ganz spontan, komm wir fahren mal dort hin, oder wir besuchen Freunde. Mal sagst Du zu mir, du hast noch nie die Stadt München gesehen. Also nehmen wir die nächste Woche frei, packen unsere Sachen und düsen einfach dort hin.

Alleine würde ich das nie machen, und solche Ideen brütet mein Hirn nie aus.
Aber Dein Schwung nimmt mich einfach mit, wie eine Welle das Plastikspielzeug eines Kindes. Und voller Begeisterung schwimme ich auf der Welle mit und habe keine Angst wenn die Welle bricht, Du wirst mich schon auffangen.

Das alles machst Du – und dafür Liebe ich Dich mehr, als Du es Dir vorzustellen vermagst.

Danke.




Ihr dürft sehr gerne was dazu sagen ^^
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#10
Ich muss zugeben, ich bin ein Typ, der kaum Fantasie hat. Ich wäre folgedessen auch gar nicht im Stande dazu, solche literarischen Texte zu verfassen. Kanns sein, dass du viel liest? Oder woher kommt die viele Fantasie. ;)
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#11
Ich hab von je her schon immer viel Fantasie gehabt, das liegt einem denke ich einfach im Blut. Mal davon ganz abgesehen lese ich viel und gerne (so richtige Bücher) schaue viele Filme und höre viel Musik, das hängt dann bestimmt auch damit zusammen Smile
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#12
Ich behaupte mal dass man dazu schon eine gewisse Fantasie benötigt, daher überrascht es mich auch nicht dass du viel und gerne liest. ;)
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#13
Zitat:Original von Zar
(so richtige Bücher)

Definiere richtige Bücher? *g*
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