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So wie es aussieht wird Carlos Condit auf Josh Koscheck treffen. Sollte Condit gewinnen, trifft er auf den Sieger des Main Events GSP/Diaz.
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Das Matchup an sich finde ich ganz interessant, die Umstände in der Welterweight-Division lassen den Fight hier aber etwas unglücklich gewählt erscheinen.
Condit ist 4-1 in seinen letzten 5 Fights, mit einer Split Decision-Niederlage gegen Martin Kampmann, obwohl der Fight in den Augen der Fans eher an Condit hätte gehen müssen. Die vier darauffolgenden Fights konnte Condit für sich entscheiden, unter anderem 3 Finishes gegen Dan Hardy, "Stun Gun" Kim und Rory MacDonald. Der signifikanteste Erfolg dabei war wohl jedoch der Split Decision-Win über Jake Ellenberger.
Josh Koscheck ist ebenfalls 4-1 in seinen letzten 5 Fights. Nach Siegen Frank Trigg, Anthony Johnson und Paul Daley bekam Koscheck seinen ersten Title Shot und gleichzeitig zweiten Fight gegen GSP, welchen er glasklar über Decision verlor. Zuletzt meldete sich Koscheck mit einem KO-Sieg über Matt Hughes zurück.
Grundsätzlich also ein schöner Fight zwischen zwei Top-Leuten der Welterweight-Division, nun aber zum Haken an der Sache: Josh Koscheck ist 0-2 gegen den amtierenden WW-Champion Georges St. Pierre. Daraus folgt logischerweise, dass dieser Fight eigentlich erst so richtig Sinn ergibt, wenn Nick Diaz tatsächlich die Sensation schafft und GSP den Titel abnimmt. Denn solange GSP der Champion der Division ist, wird Josh Koscheck keine Ansprüche mehr auf den Titel haben können, dafür waren seine beiden Niederlagen gegen GSP zu deutlich.
Man hat hier also im schlimmsten Fall das Szenario, dass Koscheck gegen Condit gewinnt und GSP seinen Titel gegen Nick Diaz verteidigen kann - dann verliert Condit sein Momentum im Titelrennen, die UFC einen Contender und Koscheck ist im Title-Picture so irrelevant wie jetzt auch schon. Aus diesem Grund hätte ich Koscheck eher gegen Jake Shields gestellt, was wiederrum als Grundlage für ein typisches Revenge Match zwischen Diaz und Koscheck dienen könnte. Allein der Trashtalk zwischen Diaz und Koscheck im Falle eines Sieges von Koscheck über Shields könnte epische Ausmaße annehmen und wäre sicherlich gut vermarktbar. Condit hätte derweil ein #1-Contender Match mit Jake Ellenberger austragen können, zumal deren erstes Aufeinandertreffen eine arschknappe Angelegenheit war und Ellenberger sich auf jeden Fall nochmal um einiges verbessert hat.
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Heavyweight Fight:
Roy Nelson (16-6-0) vs. Cheick Kongo (17-6-2)
Nelsons Programm bleibt hart. Nach seinem Sieg gegen Cro Cop sieht es nun aus, als ob er auf den ultimativen Gatekeeper der Heavyweight Division treffen wird, Cheick Kongo.
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Nick Diaz kann nicht ernsthaft davon ausgehen das Georges St. Pierre einen Stand-Up Fight mit ihm austrägt. Insofern bringt ihm das Training mit Cotto herzlich wenig.
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Koscheck sucht händeringend nach Relevanz. Zumindst im Bezug auf Condit stimme ich ihm soweit zu, dass Condit es leichter gehabt hätte bei UFC 137 gegen ihn anzutreten.
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Mitte, obere Reihe. Guckt schon genauso assig wie heutzutage. ;)