Peoplesboard.de
Amoklauf in Winnenden - Druckversion

+- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2)
+-- Forum: Community (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=5)
+--- Forum: Dies und Das (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=11)
+--- Thema: Amoklauf in Winnenden (/showthread.php?tid=20014)

Seiten: 1 2 3 4 5 6


- Silk - 11.03.2009

Soll ja auch angeblich eine Waffe aus der Sammlung fehlen, womit ja zumindest geklärt zu sein scheint, wie er an sowas kam.

Jetz geht ja nu die Pressekonferenz los.


- Mr. Socko - 11.03.2009

Und wie immer Zurückhaltender Junge, Spielt Killerspiele.
Wie Immer.
Is ja ein Wunder das er nich Slipknot hörte. Doof X(

Ohh man wie es mich jedesmal Ankotzt wenn einer Amok rennt.
Selbst pech wenn die Eltern Waffen zu Hause haben.


- Silk - 11.03.2009

In horrorfilm Sammlung in Massen soll er gehabt haben ... auch wenn es Anbetracht der Situation momentan unbedeutend ist ... aber die Diskussionen um Computerspiele, Jugendschutz und so weiter werden sicherlich wieder en masse auftreten.


- Slash - 11.03.2009

Wirklich heftig, dass das einfach nicht aufhört mit diesen Amokläufen. Möchte wirklich mal wissen, was einen Menschen zu solch irrationalen Aktionen treiben kann, wie Can Shamrock richtig sagte, man fühlt sich in weit weniger entwickelte Kulturen zurückversetzt. Da müssen weder Elternhaus noch Freundeskreis gestimmt haben bei dem Kerl.

Auch mein Beileid an alle Hinterbliebenen der Opfer.

Schrecklich.


- Adrian Adonis - 11.03.2009

Slash wirft eine Frage in den Raum die wir uns heute im Auto auch gestellt habe. Was treibt einen Menschen zu solchen Taten? Ich kann es mir absolut nicht vorstellen, gehen bei solchen Menschen die Hirngänge anders damit sie ihr irrationales Denken nicht steuern können oder sind das Menschen mit gesundem Verstand?


- Christian - 11.03.2009

Zitat:Tim K. war kein aggressiver Schüler
Auch Marcel Babel hat ab und an bei Tim K. zu Hause Poker gespielt. Oft besuchten ihn ein Dutzend Jugendlicher und mehr. Es hatte sich rumgesprochen, dass der Spross einer wohlhabenden Unternehmerfamilie einen großen Partykeller im Haus seiner Eltern hat. Er empfing sie gerne. Sie tranken Bier, rauchten, schauten fern. Sein Vater versorgte die Jugendlichen mit Häppchen, die die Mutter zubereitete. Tim K. galt als umgänglich, nett, weder aggressiv noch introvertiert. Mit seiner Waffensammlung protzte er nie. "Jede Menge Softball-Gewehre" hat Marcel Buben bei ihm im Zimmer gesehen. Holte ein Jugendlicher mal eins raus, raunte ihn Tim K. an: "Leg das wieder zurück und bleib aus meinem Zimmer draußen!" Er spielte gerne Counter-Strike, aber die Parallelwelt der Gewaltspiele löste nicht sein richtiges Leben ab. Er machte vor einem Jahr seinen Abschluss mit Belobigung. "Ein Einser- und Zweier-Schüler", erinnert sich Marcel Babel und schüttelt den Kopf, unsicher, ob ihm auch noch so viele SMS und Emails von Mitschülern das Verbrechen von Tim K. erklären können.

Auch die Wirtin der Gaststätte vom Schützenverein Leutenbach, in dem Tim Gs. Vater Mitglied ist, konnte keine besondere Aggressivität an Tim K. ausmachen. Im Gegenteil: Sanft sei er gewesen und liebevoll im Umgang mit seinem Vater. Von der Waffensammlung des Vaters hat sie gehört: "Kurz- und Langkaliber, auch ne Magnum". Vater und Sohn seien "so alle Vierteljahr mal gekommen". Tim schoss aber nicht selber. "Er sollte die Firma übernehmen und machte deshalb eine Ausbildung als Mechaniker." Tim K. entschied sich aber anders. Er raubte einem Autofahrer den Wagen und fuhr ins vierzig Kilometer entfernte Wendlingen am Necker. In einem Autohaus tötete er noch zwei Passanten und erschoss sich dann selbst.


Stern

Zitat:Insgesamt mehr als 50 Kugeln soll Tim K. abgefeuert haben, mit einer der 15 Waffen seines Vaters, die dieser laut Michelfelder im Schlafzimmer und nicht im Tresor aufbewahrt hatte. Der Vater ist im Schützenverein, der Waffenbesitz ist legal. Die Munition war den Ermittlern zufolge im Haus nicht weggeschlossen.


Zitat:Auffällig ist für die Ermittler, dass die meisten Opfer in der Schule weiblich sind - sieben Schülerinnen und drei Lehrerinnen. Rech: "Ich will daraus aber noch nichts ableiten." Eventuell hänge dies mit der Raumsituation zusammen. Allerdings habe der Täter seine Opfer vor allem durch Schüsse in den Kopf getötet - dies zeige, dass er nicht wahllos um sich gefeuert habe.


Spiegel


Ich wollte mich eigentlich nicht zu dem Thema äußern, bevor nicht alle Fakten auf den Tisch sind. Aber wenn die Ausschnitte stimmen, die ich gepostet habe, muß man sich erstmal fragen wieso man 18 Waffen im Haus lagern muß und wie so ein Mensch zu solch eine Tat fähig sein kann.
Er kam aus einem reichen Elternhaus, hat einen guten Abschluß und dann so zu explodieren. Doof

Bei Steinhäuser war es damals schnell klar, aber hier passt das Schema irgendwie nicht.


- Silk - 11.03.2009

Abgesehen von den ganzen Theorierumwerfereien und Zeugenaussagen ... das mit den verhältnismäßig viel weiblichen Opfern mag Zufall sein, auffallen tut es allemal ... bei einer Zeugenaussage/Bekanntenumfeldblahblubb habe es ja geheißen, dass seine Freundin vor kurzem mit ihm Schluss gemacht haben soll ... mag ein motiv sein.

Trotzdem einfach nur grausam.


- Adrian Adonis - 11.03.2009

Jetzt fangen wieder die Theorien an. Der Junge hatte bestimmt keine Zeit sich möglichst viele Frauen zu suchen bevor er im Schulzimmer losballert...


- Silk - 11.03.2009

Andererseits wurde aber in der Pressekonferenz hingewiesen, dass ein Großteil der Opfer durch Kopfschüsse hingerichtet wurde, was MOMENTAN dagegen spricht, dass es sich um ein sinnloses wildes Herumballern handelte.


- Christian - 11.03.2009

Ja, eben. Gezielt getötet.
Wenn man herumballert triffste eigentlich nicht viel, vorallem nicht so eine kleine Trefferzone wie den Kopf.
Das war zielgerichtetes Töten. Warum auch immer. Vorallem braucht man Übung.

---Den Beitrag nicht falsch verstehen---


- Silk - 11.03.2009

Nuja, er soll ja angeblich gerne mit ner Softgun gespielt haben ... da lernt man vllt schonmal besseres Fokussieren ... whatever, kann mich da nicht so hineinversetzen.

Auch wenn es eine Tragödie bleibt, aber ich find es immer wieder erschrekcend was so an Infos noch auftaucht ... anscheinend hat ja die Polizei durch das relativ schnelle Auftauchen in der Schule ein noch immenseres Massaker verhindert, da er fliehen musste. Man vermutet ja aufgrund der zahlreichen Munition die zurückgelassen wurde, dass es wohl in noch größeren Ausmaße angelegt war.

Abgesehen davon ... Sportschütze hin oder her ... unverantwortlich eine Waffe im Schlafzimmer liegen zu lassen und die 14 anderen in den Tresor zu sperren ... klar kann man mit Einbrecherschutz argumentieren aber trotzdem ... so nen freien zugang ... Nee nee


- CryptiC - 11.03.2009

Habe diesen erschreckenden und schlimmen Vorfall auch schon den ganzen Tag in den News mitbekommen.
Ich selber wohne nur knapp 50km von Winnenden entfernt und sah auch noch gegen 17:30 Kolonnen von Polizeiwagen mit Blaulicht ohne Sirene entlang fahren.
Winnenden ist eig sehr klein und unbekannt aber da merkt man erst, dass so ein Amoklauf sogut wie überall passieren und jeden treffen kann.

sad


- Peruh - 11.03.2009

Mein Beileid an alle Opfer und deren Angehörige...

Ich werde mich nicht äusern solange die Fakten nicht auf den Tisch sind, alles andere wären eh nur spekulationen, und ich glaube das braucht jetzt keiner...