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UFC 114: Jackson vs. Evans + Double F´s View: The Final Showdown - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Headquarter (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=7) +--- Forum: Archiv (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=17) +---- Forum: MMA Worldwide (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=13) +---- Thema: UFC 114: Jackson vs. Evans + Double F´s View: The Final Showdown (/showthread.php?tid=22068) |
- crazy_horse - 29.05.2010 Zitat:Original von Souljacker Ich kann dir nur teilweise zustimmen. Zwar favorisiere auch ich Rashad, aber nicht aufgrund Rampage's Trainerwechsel. Du kannst ja wohl nicht ernsthaft von einem Qualitätsverlust sprechen, wenn du dir seine Fights gegen Silva und Jardine ansiehst. Das Camp im UK hat sicherlich keine negativen Auswirkungen auf Jackson. Ich sehe Rampage wegen seiner langen Abstinenz im Nachteil, weil er sich mit anderen Dingen und nicht mit dem Sport beschäftigt hat. Wenn der Kampf direkt im Anschluss an den Silva Fight stattgefunden hätte, würde ich Jackson im Vorteil sehen. Allerdings ist inzwischen sehr viel Zeit vergangen. Jackson bleibt dennoch für jeden Gegener gefährlich. Sein Kinn ist aus Granit und er hat sehr schwere Hände. Außerdem dürfte Evans ihn nicht so leicht auf den Boden befördern, wie es bei Thiago Silva der Fall war. Für mich stellt sich in erster Linie die Frage, ob Jackson den Ringrost entfernen konnte... - The Russian Zar - 29.05.2010 Im übrigen die Kolumne war echt nicht schlecht, was mir nicht gefallen hat, hatte ich ja schon angesprochen. Gefällt mir aber das du dich immer mehr ins MMA reinfuchst und ein gutes Beispiel dafür bist, dass man hier auch mal schreiben kann, wenn man anfangs noch nicht so im Stoff ist. Wir reißen keinen den Kopf ab und ich weiß das nicht nur die üblichen Verdächtigen hier UFC schauen. Traut euch zu schreiben, nur so können Diskussionen zu stande kommen und ihr und wir können dazu lernen... :winke: - Double F - 29.05.2010 Der Ringrost ist eben einfach ein riesen Problem. Der letzte Fight von Rampage liegt ja nun doch schon über ein Jahr zurück. Da hat Rashad auf jeden Fall einen Vorteil, da er die ganze Zeit voll im Training war. Das es eine KO-Chance gibt ist wohl bei jedem Fight der Fall, aber wenn es um die Spritzigkeit usw. geht, sollte Evans im Vorteil sein. Vor allem hat er sich eben auch nochmal weiterentwickelt, vor allem in seinem BJJ. Wenn er den Kampf auf den Boden bringt, sehe ich einfach keine Chance für einen eingerosteten Rampage. Im Stand Up ist es natürlich eine andere Geschichte, denn seine Dampfhämmer haben schon einige große Namen auf die Bretter geschickt!!! :=: - Souljacker - 29.05.2010 Zitat:Original von crazy_horseDoch das kann ich... Habe mir extra deswegen den Hendo und den Liddell-Fight nochmals angesehen (Musste mich ja nach 8 Wochen Internetabstinenz auf heute nacht heiß machen ;)). Achte auf die Kopfbewegungen und seine Schlagauswahl und vergleiche diese Dinge nochmals mit dem von dir angesprochenen Jardine-Fight. Ich sehe da schon extrem gravierende Unterschiede. - Rhyno - 29.05.2010 Vor dem Mainevent kommt es noch zu zwei weiteren Kämpfen mit interessanten Kämpfern: Bei Michael Bisping (18-3) gegen Dan Miller (15-3-1) heißt es wie in den NBA Playoffs "win or go home". Bisping, TUF Gewinner, hat zwei seiner letzten drei Kämpfe verloren und Miller die letzten beiden. Bisping, der nach seiner ersten Niederlage gegen Rashad Evans vom Light heavyweight ins Middleweight gewechselt ist, hatte einen guten Start in der neuen Gewichtsklasse, verlor aber dann gegen Henderson und Silva. Am Talent sollte es bei ihm nicht scheitern, aber ihm fehlt das gewisse etwas im entscheidenden moment, zumindest darf man nicht gegen Silva durch Decision verlieren mit Titelambitionen. Sein Gegner Dan Miller ist erst seit 2005 im MMA aktiv und hat dieses Jahr seinen Black Belt unter Renzo Gracie bekommen. Er hat seinen sechsten Kampf und bisher noch keinen namhaften Gegner besiegen können. Vorteile dürfte Miller daher nur haben wenn er Bisping zu Boden bringt, sonst liegen die Vorteile ganz klar bei Bisping, der aber auch gewinnen muss. Der Co-ME sollte ursprünglich zwischen Forrest Griffin und Nogueria stattfinden, Griffin musste aber verletzt absagen. Nun heißt es Antônio Rogério Nogueira (18-3) gegen Jason Brilz(21-2-1) in einem Light Heavyweight Fight. Nogueira, dessen Zwillingsbruder bereits Pride- und UFC-Interims-Heavyweight Champion war, möchte mit seinem zweiten Sieg in der UFC auf einen Titelkampf zusteuern. Er hat bisher nur 3x verloren, einmal gegen den amtierenden Light Heavyweightchamp Shogun, ist aber bereits seit sechs Kämpfen ungeschlagen. Kampftechnisch ist er ein sehr kompletter Kämpfer, der sowohl einen Black Belt in BJJ hat, als auch einen Amteurboxkarriere. Dies spiegelt sich auch in seiner Kampfbilanz wieder, denn mit 5 KO´s und 7 Sumbmissions, konnte er die Mehrzahl seiner Fights vorzeitig gewinnen, den letzten und gleichzeitig sein UFC Debut wurde sogar zum KO of the Night. Sein Gegner Jason Brilz (18-2-1), dürfte vielen nicht als würdiger Ersatzmann für den geplanten Forrest griffin erscheinen. Er hat zwar eine leicht bessere Kampfbilanz, aber in seinem Fightrecord steht kein großer Name, außerdem hat er überwiegend in Nieschenligen gekämpft, nicht wie Nogueria bei Pride und Affliction. Andererseits ist Brilz, der All American Wrestling Champ wurde im Jahre 1993 und erst im jahr 2000 mit dem MMA begann in der UFC mit einer 3-1 Bilanz aufgefallen, seine einzige Niederlage war dabei eine kontroverse Punkentscheidung zugunsten Eliot Marshalls. Er ist außerdem kein Fulltimefighter, sondern noch Wrestlingcoach an Universität in Nebraska. Das bedeutet er hat auch nichts verlieren gegen den hohen Favoriten. Wrestlingtechnisch liegt Brilz vorne, im Standup wohl eher Nogueira, den ich auch als klaren Favoriten sehe. - Rhyno - 29.05.2010 Zitat:Original von crazy_horse Sehe auch Evans als Favourit, er ist auch einer meiner faves. Rampage fand ich bei Pride immer unterhaltsam, hat mich in der UFC aber selten überzeugt. Sein Rücktritt, die Pause, auch dass er sich nicht immer Kontrolle hat, spricht gegen ihn. Für ihn spricht aber dass er mehr Power hat und Evans war auch gegen Silva schon wieder in gefahr, aber vielleicht hat er ihn ja genügend provoziert, wie auch schön in der UFC Primetime Reihe zu sehen war, und er besieht ihn durch "Mind Games" |