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WWE Fastlane 2017 Results - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Professional Wrestling (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=3) +--- Forum: WWE Cards & Results (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=20) +--- Thema: WWE Fastlane 2017 Results (/showthread.php?tid=28608) |
- Blubb - 06.03.2017 Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473807#post473807' schrieb:Vielleicht wollte er einfach nur ein Signal an Owens schicken und kann ja nichts dafür, dass der Idiot von Ringrichter/Zeitnehmer die Glocke läutet, während seine Musik spielt. Oder wirst du jetzt auch gleich verteidigen, warum die beiden nicht wie Idioten ausgesehen haben. Wenn du schon dabei bist verteidige doch bitte auch gleich den Idioten Ringrichter, der im Womens Title Match keine Disqualifikation von Bayley veranlasst hat.Die Ringrichter sahen bei Fastlane nicht gut aus, auch bei dem Tag Team Titelkampf nicht. Das ist innerhalb der Storylines sicher bedauerlich, von außen betrachtet aber nicht weiter schlimm, da es ja im Zweifel als Stilmittel zu verstehen ist. Ich bin mal gespannt, ob Stephanie McMahon die Fehlentscheidung nicht sogar nutzt, um Mick Foley als dem gestern für Fastlane Verantwortlichen Konsequenzen aufzubürden. Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473807#post473807' schrieb:Du siehst wir können hier so viel in die Charaktere, ihre Motivationen und Erfahrungen und so weiter rein interpretieren, wie viel wir wollen.Ja, natürlich können wir das. Ich tendiere eher zu einfachen Deutungen. Dass alle Wrestler Idioten sind, ist mir dann aber doch zu einfach. Jericho hat so gehandelt und es wird einen Grund dafür gegeben haben, der von mir vorgeschlagene ist für mich der logischste. Ich habe kein Interesse daran, den Sport den ich mag, bei Unsicherheit unbedingt einer Negativdeutung unterziehen zu müssen. - Red Rabbit - 07.03.2017 Zbyszko,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473808#post473808' schrieb:Die Ringrichter sahen bei Fastlane nicht gut aus, auch bei dem Tag Team Titelkampf nicht. Das ist innerhalb der Storylines sicher bedauerlich, von außen betrachtet aber nicht weiter schlimm, da es ja im Zweifel als Stilmittel zu verstehen ist.Doch, das ist von außen betrachtet schon schlimm. Wenn in einem anderen Sport ein Schiedsrichter eine klare Regelwidrigkeit sieht, die dann sogar noch entscheidend für den Ausgang des Matches ist und diesen Regelverstoß ignoriert, ist das kein Stilmittel, sondern grob fahrlässig. Im Wrestling ist das aber okay, weil die Regeln so ausgelegt werden, wie es gerade gebraucht werden. Richtig? Nein nicht okay, weil man damit dafür sorgt, dass man diese Ringrichter nicht ernst nehmen kann und man an Authentizität einbüßt. Insbesondere, dann, wenn anderswo für genau die selbe Aktion disqualifiziert wird. Achja Charlotte sieht hier auch nicht gerade intelligent aus, da sie Dana aus falschem Stolz wegschickt, weil sie sich von Bayley dazu hat manipulieren lassen. Zwar kann man Bayley nicht unterstellen, dass sie davon ausgegangen ist, dass Sasha eingreifen wird, aber Punkt 1 sollte Charlotte eigentlich besser wissen, dass sie viele ihrer Siege nur durch Hilfe von außen errungen hat und zweitens sie schon den Titel durch ein Eingreifen von Sasha verloren hat. Warum also ihre Rückendeckung wegschicken? Weil sie eine Idiotin ist. Bayley und besonders Sasha haben sich hier wie Heels verhalten, während Charlotte sich wie der typisch naive Face verhalten hat. Wenn WWE hier also nicht mittelfristig mit Turns plant, dann hat man wieder mal die kredibilität eines ihrer eigentlichen Topstars untergraben. Zbyszko,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473808#post473808' schrieb:Ja, natürlich können wir das. Ich tendiere eher zu einfachen Deutungen. Dass alle Wrestler Idioten sind, ist mir dann aber doch zu einfach. Jericho hat so gehandelt und es wird einen Grund dafür gegeben haben, der von mir vorgeschlagene ist für mich der logischste. Ich habe kein Interesse daran, den Sport den ich mag, bei Unsicherheit unbedingt einer Negativdeutung unterziehen zu müssen.Ich sehe das ganze eben eher kritisch, bin aber durchaus auch bereit gute Sachen hervorzuheben, auch wenn ich damit gegen den Storm schwimme. Wie du sehen wirst, wenn du mal in anderen Threads guckst, bin ich zum Beispiel meistens eher in der Minderheit, wenn ich sage, dass mir die Womens Matches gefallen oder habe auch schon des Öfteren gesagt, dass ich Enzo und Cass mag, obwohl ich da nicht gerade mit der Mehrheit einhergehe und so weiter. Aber die rosa rote Brille aufzusetzen und sich nicht auch mal kritisch mit dem Produkt auseinanderzusetzen ist auch nicht die Lösung. - Blubb - 07.03.2017 Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473809#post473809' schrieb:Doch, das ist von außen betrachtet schon schlimm. Wenn in einem anderen Sport ein Schiedsrichter eine klare Regelwidrigkeit sieht, die dann sogar noch entscheidend für den Ausgang des Matches ist und diesen Regelverstoß ignoriert, ist das kein Stilmittel, sondern grob fahrlässig.Beim Fußball ist es gang und gäbe, dass von Schiedsrichtern Fehlentscheidungen getroffen und diese dann von Presse und Publikum ausgiebigst diskutiert und bemängelt werden. Das ist ja gerade der Reiz daran, sich gemeinschaftlich über etwas aufzuregen, das hat eine reinigende Wirkung für die Psyche, da man im Alltag oft mit vielen Ungerechtigkeiten alleine steht und den Frust darüber nicht so rauslassen kann. Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473809#post473809' schrieb:Warum also ihre Rückendeckung wegschicken? Weil sie eine Idiotin ist.Ich habe mir den Kampf noch gar nicht angesehen. Aber ich sage mal dazu: Menschen handeln nicht in jeder Situation nur verstandesmäßig. Sie sind deswegen aber noch keine Idioten. Würden alle Wrestler immer rational und nie impulsiv handeln, hätten die Charaktere gar keine Tiefe. - Red Rabbit - 07.03.2017 Zbyszko,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473812#post473812' schrieb:Ich rede hier nicht von einer Fehlentscheidung sondern einer willentlichen Beugung/Missachtung der Regeln. Wenn ein Fußballer dem anderen aufs Maul haut ist das eine rote Karte wenn der Schiedsrichter es sieht. Punkt. Ende. Da gibt es keinen Ermessensspielraum. Wenn ein nicht beteiligter Wrestler oder sonst wer einen Wrestler in einem Match tätlich angreift ist es eine Disqualifikation. Punkt. Ende. So sollte es jedenfalls sein. Ist es aber nicht, weil man beim Wrestling auf Authentizität (Verdammt, ich hasse es dieses Wort zu schreiben) scheißt.Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473809#post473809' schrieb:Doch, das ist von außen betrachtet schon schlimm. Wenn in einem anderen Sport ein Schiedsrichter eine klare Regelwidrigkeit sieht, die dann sogar noch entscheidend für den Ausgang des Matches ist und diesen Regelverstoß ignoriert, ist das kein Stilmittel, sondern grob fahrlässig.Beim Fußball ist es gang und gäbe, dass von Schiedsrichtern Fehlentscheidungen getroffen und diese dann von Presse und Publikum ausgiebigst diskutiert und bemängelt werden. Das ist ja gerade der Reiz daran, sich gemeinschaftlich über etwas aufzuregen, das hat eine reinigende Wirkung für die Psyche, da man im Alltag oft mit vielen Ungerechtigkeiten alleine steht und den Frust darüber nicht so rauslassen kann. Und sich wider seines Verstandes und seiner eigenen Intelligenz zu verhalten ist doch ziemlich idiotisch, findest du nicht? Vielleicht ist man deshalb nicht automatisch zwangsweise ein Idiot, aber man verhält sich in dem Moment wie einer. Somit sieht Charlotte in dem Moment wo sie Dana wegschickt und sich im Nachhinein damit im Grunde das Match gekostet hat wie ein Idiot aus, selbst wenn sie eigentlich keiner ist. Das Sprichwort "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." kommt mir da in den Sinn. - Blubb - 07.03.2017 Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473813#post473813' schrieb:Ich rede hier nicht von einer Fehlentscheidung sondern einer willentlichen Beugung/Missachtung der Regeln. Wenn ein Fußballer dem anderen aufs Maul haut ist das eine rote Karte wenn der Schiedsrichter es sieht. Punkt. Ende. Da gibt es keinen Ermessensspielraum. Wenn ein nicht beteiligter Wrestler oder sonst wer einen Wrestler in einem Match tätlich angreift ist es eine Disqualifikation. Punkt. Ende. So sollte es jedenfalls sein. Ist es aber nicht, weil man beim Wrestling auf Authentizität (Verdammt, ich hasse es dieses Wort zu schreiben) scheißt.Ja, auch das kommt im Wrestling vor. Da verweise ich auf den Umstand, dass auch Offizielle charakterliche Schwächen haben, auch etwas, womit wir es alle im Alltag häufiger zu tun bekommen können. Ich hätte nichts dagegen, wenn man das bei WWE noch ein wenig mehr verfeinern würde, aber das Ambiente aus Inkompetenz, Vetternwirtschaft, Korruptheit und manchmal purer Böswilligkeit von Autoritätsfiguren gefällt mir aus oben genanntem Grund ganz gut. Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473813#post473813' schrieb:Und sich wider seines Verstandes und seiner eigenen Intelligenz zu verhalten ist doch ziemlich idiotisch, findest du nicht? Vielleicht ist man deshalb nicht automatisch zwangsweise ein Idiot, aber man verhält sich in dem Moment wie einer. Somit sieht Charlotte in dem Moment wo sie Dana wegschickt und sich im Nachhinein damit im Grunde das Match gekostet hat wie ein Idiot aus, selbst wenn sie eigentlich keiner ist. Das Sprichwort "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." kommt mir da in den Sinn.Diese Unvernunft ist ja nur scheinbar irrational. Wenig intelligente, hochimpulsive und selbst psychisch kranke Menschen handeln in ihrem Rahmen ja gewissermaßen rational. Mit etwas Empathie ist das schon nachvollziehbar, warum Charlotte ihre Dana weggeschickt hat, so einseitig vernunftgesteuert wurde sie nicht dargestellt, dass es nicht zu ihr passen würde, sich da auch mal an ihrer Ehre packen zu lassen. Aber wie gesagt, den Kampf habe ich noch nicht gesehen, weswegen ich kein abschließendes Urteil fällen mag. - Red Rabbit - 07.03.2017 Zbyszko,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473814#post473814' schrieb:Und das meine ich mit "sich etwas schönreden". Ich rede hier nicht von Nick Patrick in seiner Zeit als Heel Ref. Ich rede hier nicht von Earl Hebner nach Montreal, wo die Fans ihn teilweise als Heel behandelt haben (obwohl er es ja offiziell nicht war) und wo man ein solches Verhalten nachvollziehen hätte können. Ich rede nicht mal von Charles Robbinson, als er letztes Jahr Natty gescrewed hat. Ich rede von, scheiße noch eins, ich weiß ja nicht mal ohne nachzusehen wie der Ref heißt und ich wette so geht es einem Großteil der Zuschauer auch. Ohne nochmal das Video zu starten hatte ich nicht mal ein Bild vor Augen. Wenn du mir also sagst, dass das jetzt nur ein weiteres erzählerisches Stilmittel und Storylineobjekt von der WWE war, das natürlich keiner hier... nein auch keiner der vielen im Internet beheimateten bekannteren Kritiker die teilweise Businesskenner bzw. Insider sind, erkannt hat, sondern nur du, dann hoffe ich sehr, dass das heute bei RAW thematisiert wird und zwar vernünftig, mit einem plausiblen Storygrund, warum dieser Ringrichter so gehandelt hat und nein Ermessensspielraum oder "wollte nicht durch eine Disqualifkation Charlotte die Chance auf den Titel nehmen" sind nicht gut genug, weil das wieder zu meinem Ausgangspunkt zurückführen, dass man damit die Authentizität (Red Rabbit,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29486-wwe-fastlane-2017-results/&postID=473813#post473813' schrieb:Ich rede hier nicht von einer Fehlentscheidung sondern einer willentlichen Beugung/Missachtung der Regeln. Wenn ein Fußballer dem anderen aufs Maul haut ist das eine rote Karte wenn der Schiedsrichter es sieht. Punkt. Ende. Da gibt es keinen Ermessensspielraum. Wenn ein nicht beteiligter Wrestler oder sonst wer einen Wrestler in einem Match tätlich angreift ist es eine Disqualifikation. Punkt. Ende. So sollte es jedenfalls sein. Ist es aber nicht, weil man beim Wrestling auf Authentizität (Verdammt, ich hasse es dieses Wort zu schreiben) scheißt.Ja, auch das kommt im Wrestling vor. Da verweise ich auf den Umstand, dass auch Offizielle charakterliche Schwächen haben, auch etwas, womit wir es alle im Alltag häufiger zu tun bekommen können. Ich hätte nichts dagegen, wenn man das bei WWE noch ein wenig mehr verfeinern würde, aber das Ambiente aus Inkompetenz, Vetternwirtschaft, Korruptheit und manchmal purer Böswilligkeit von Autoritätsfiguren gefällt mir aus oben genanntem Grund ganz gut. ) der eigenen Ringrichter und des eigenen Sports untergräbt, wenn es zwar Regeln gibt, die aber am Ende nicht zählen, weil dem Ringrichter in dem Moment nicht danach war.
- Blubb - 07.03.2017 Wenn dich ein Vorgesetzter oder ein Beamter schlecht oder ungerecht behandelt, erhältst du dafür auch eher selten eine Erklärung oder Auflösung, das muss nicht unbedingt immer von WWE so beabsichtigt sein, ist aber trotzdem Spiegel gesellschaftlicher Zustände. Dementsprechend stört es mich auch nicht, es fördert für mich das Ambiente. - Red Rabbit - 07.03.2017 Ringrichter können also ohne jede Konsequenz und Erklärung tun und lassen, was sie wollen. Danke, wir sind uns also zum ersten mal während dieser Diskussion in einer Sache einig: Auf Authentizität (geht mittlerweile echt leicht von der Hand) wird geschissen. Und wenn mich ein Vorgesetzter oder Beamter schlecht behandelt, dann regelt das mein Anwalt, besonders wenn es grundlos und willkürlich passiert. Das wäre doch mal ne Story. David Ortunga vertritt als Anwalt Charlotte in ihrem Prozess gegen den Ringrichter und die WWE und bekommt am Ende den Disqualifikationssieg zugesprochen und ihre Streak wird wieder in Stand gesetzt. - Blubb - 07.03.2017 Wrestling ist auch immer ein Blick in eine Halbwelt, besonders WWE mit seinem bürgerlichen Anstrich. Die Ersterfahrung ist ja immer: Hier dürfen sich Leute aufs Maul hauen, hinterrücks mit Waffen angreifen etc., hier kann es gar nicht mit rechten Dingen zugehen, sonst wäre der Laden ja längst dicht. Ob nun ein Ehrenkodex oder sonstwas dafür verantwortlich ist, dass dieses Ambiente aufrecht erhalten werden kann, ohne dass WWE und alle anderen Ligen ständig in öffentliche Rechtsstreitigkeiten bezüglich solcher Attacken oder Fehlentscheidungen verwickelt sind, das ist der persönlichen Fantasie überlassen, der Zuschauer ist dieser Situation ohnmächtig ausgeliefert. Die Ringrichter sind natürlich Teil dieses Systems und erhalten nur selten für uns erkennbare Konsequenzen für inkompetente oder parteiische Erledigung ihrer Pflichten, sie dürfen weiter in ihren Uniformen auftreten und sich als ehrhafte Regelwächter gerieren. Dies entspricht wieder Erfahrungen aus dem Alltag, nämlich der widersprüchlichen Wahrnehmung einer demokratischen rechtsstaatlichen egalitären Gesellschaft und der Hilflosigkeit gegenüber trotzdem auftretenden bananenrepublikanischen Zuständen, bei denen man merkt, dass ein Anwalt genau gar nichts hilft und man manche Dinge einfach zu schlucken hat. - Y2Jericholic - 07.03.2017 Der PePäVäh hat durchaus enttäuscht. War gespannt, was die mit dem Main Event machen aber das kannste ja vergessen. Wäre es so unmöglich gewesen, immerhin ein 15 Minuten Match aufzustellen? Das Reigns hier wieder SuperMan-iert, war enttäuschend as well. Hätte man Taker nicht einen Abend früher auftreten lassen können? War das so schwierig Vince? Und dann darf Reigns auch noch den Taker besiegen... |