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NHL 2005/2006 SEASON THREAD - Druckversion +- Peoplesboard.de (https://www.peoplesboard.de/pboard2) +-- Forum: Community (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Sport-Forum (https://www.peoplesboard.de/pboard2/forumdisplay.php?fid=6) +--- Thema: NHL 2005/2006 SEASON THREAD (/showthread.php?tid=11800) |
PAT QUINN GEFEUERT!!! - Nefercheperur - 20.04.2006 Es war zu erwarten in den letzten Wochen, aber es duerfte dennoch eine Riesen News sein. Die Toronto Maple Leafs gaben heute bekannt das man Head Coach Pat Quinn nach 7 Jahren gefeuert hat. Der 63 jaehrige Quinn hatte noch ein Jahr unter seinem Vertrag, mit Quinn musste auch Assistant Coach Rick Ley gehen, ein weiterer Assistant Keith Acton muss seine Position ebenfalls abgeben, darf aber bei den Maple Leafs bleiben. General Manager John Ferguson machte klar das er sofort die suche beginnt nach einem neuen Coach der das Team neu aufbauen soll. Als heissester Kandidat gilt Paul Maurice der derzeitige Coach der Toronto Marlies (AHL). Der neue Coach hat die selbe aufgabe wie der alte Coach, den ersten Stanley Cup mit den Toronto Maple Leafs seit 1967 zugewinnen, denn nur das zaehlt in Toronto. Am ende wurde Pat Quinn die mieserable Season zum verhaengniss mit 41-33-8 die die Maple Leafs spielten, oben drein verpasste Toronto noch die Playoffteilnahme. Fuer Quinn selbst war es erst das vierte mal in 19 Jahren als NHL Coach das er die Playoffs mit einem Team verpasste. Pat Quinn gewann jedoch niemals den Stanley Cup, obwohl er als einer der besten Coaches gilt. 1980 fuehrte er die Philadelphia Flyers ins Stanley Cup Finale, genauso wie 1994 die Vancouver Canucks. Toronto fuehrte er 1999 und 2002 ins Eastern Conference Final, wo er jedoch gegen Buffalo und dann Carolina verlor. Ausserdem gewann er mit Team Canada 2002 Olympia Gold und 2004 den World Cup of Hockey. Pat Quinn ist bei der NHL All Time Coaching Liste was Siege betrifft auf Platz 4 mit 657 Siegen. Vor ihm sind nur behind Scotty Bowman (1,244), Al Arbour (781) and Dick Irvin (692). Die jetzige Kuendigung ist fuer Pat Quinn sicherlich sehr bitter, aber sie war abzusehen in den letzten Monaten. Zu schlecht spielten die Maple Leafs, zuviele Taktische Fehler machte man, und zu wenig hoerten seine Spieler auf ihn. In Toronto wird man sicherlich jetzt ein neues Team aufbauen, weil man sah das man mit dem alten nichtmehr den Stanley Cup gewinnen kann. Die Situation sehe ich sogar aehnlich wie in Vancouver. Und was Quinn betrifft, der wird auf jedenfall ein neues Team finden, vielleicht wird ja in Phoenix bald der Head Coach posten frei.....;) - blinky - 21.04.2006 Erstmal Riesenrespekt für die tollen Reviews. :klatscher: Stimme in vielen Punkten überein,denke allerdings dass die Flames gerade wegen der starken Defensive keine groen Probs mit Anaheim haben dürften.Und auch das Duell der Sabres mit den Flyers sehe ich äußerst ausgeglichen,Philly war mir trotz des Verletzungspech zu unkonstant in der Saison gebe hier den Sabres min. eine 5050 Chance.Sonst aber die selben Tipps auch bei mir. Pittsburgh General Manager Craig Patrick muss aufhoeren! - Nefercheperur - 21.04.2006 Nach ueber 16 Jahren im Amt und 2 Stanley Cup Erfolgen mit den Penguins wird Craig Patrick als General Manager zuruecktretten. Patrick`s Vertrag lief am 1 July aus, und Penguins President Ken Sawyer gab bekannt das man sich nach einem neuen General Manager umschauen wird. Sawyer meinte gestern: “This was a difficult decision we did not take lightly. But we all agreed it was time to make a change and move forward.” Mit der Wahl des neuen General Manager`s will man sich Zeit lassen, und evtl erst ende June bekannt geben/sich entscheiden. Craig Patrick der 1980 die Penguins uebernahm, gilt als einer der besten Talent Scouts im Sport ueberhaupt. Er hollte Jaromir Jagr, Ron Francis, Ulf Samuelsson und Sidney Crosby nach Pittsburgh. Gerade das er Francis nach Pittsburgh hollte, gilt als Meisterstueck und Grundstein dafuer das die Penguins zum Stanley Cup Anwaerter der 90er Jahre wurde, und 1991 und 1992 auch den Stanley Cup gewannen. Ausserdem stellte er Bob Johnson und Scotty Bowman als Coaches an, beide waren ja dann sehr erfolgreich. Der Abstieg der Penguins ende der 90er Jahre kam dann als der damalige Besitzer Howard Baldwin den Club finanziell ruinierte. Patrick musste daraufhin Stars wie Jaromir Jagr, Alex Kovalev, Martin Straka und Robert Lang abgeben. Von diesem Fall haben sich die Penguins bis heute nichtmehr erhollt gehabt. Patrick kam dann in die Kritik als er 4 neue Coaches Kevin Constantine, Ivan Hlinka, Rick Kehoe and Eddie Olczyk hollte, und alle 4 wieder feuerte. Dabei warf man Patrick vorallem vor das er drei Coaches einstellte die keinerlei NHL Erfahrung hatten (Hlinka, Kehoe und Olczyk). Ausserdem wird immer wieder Craig Patrick genannt wenn es darum geht den schlechtesten Trade der NHL Geschichte zunennen, gerade in Vancouver. Patrick hat 1996 Markus Naslund zu den Canucks getraded fuer Alek Stojanov. Von Stojanov hat man nie wieder was gehoert, waehrend Naslund zu einem der besten Spieler der NHL wurde. 2005/2006 Zuschauerzahlen - Nefercheperur - 21.04.2006 Die NHL gab gestern bekannt das man einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt hat. Der Zuschauerschnitt stieg um 2,4% im Vergleich zur Season vor dem Lockout. Insgesamt lag die Auslastung der Hallen bei 91,7%, somit kamen insgesamt 20,854,169 Millionen Fans zu den 1230 Spielen. Das macht einen Zuschauerschnitt von 16,955 pro Spiel, zum Vergleich vor dem Lockout betrug der Zuschauerschnitt 16,550 Zuschauer. Ausserdem wurde der All Time Record von 2001-2002 gebrochen, damals kamen 16,760 Fans po Spiel in die Hallen. Spitzenreiter bei dem Teams, sind wie immer die Montreal Canadians. Alle 41 Heimspiele waren im Bell Centre mit 21,273 ausverkauft. Das einzige Team das das sonst noch schaffte waren die Colorado Avalanche die das Pepsi Center mit 18,007 Fans seit 480 Spielen ausverkauften, oder anders ausgedrueckt seit dem November 1995. Ansonsten haben folgende Teams eine Auslastung von 98% ueber die gesamte Season gehabt: die New York Rangers, Calgary Flames, Detroit Red Wings, Edmonton Oilers, Toronto Maple Leafs, Ottawa Senators, Minnesota Wild, Vancouver Canucks, Los Angeles Kings und die Philadelphia Flyers. Die Teams mit den wenigsten Zuschauern sind eigentlich die wie immer, die Pittsburgh Penguins, Washington Capitals, Buffalo Sabres, Nashville Predators, San Jose Sharks, Boston Bruins, Carolina Hurricanes (und das bei der Season), und die St Louis Blues. Playoff Info: Die Montreal Canadians haben sich nun dazu entschieden das Cristobal Huet der Starting Goalie in den Playoffs wird. Damit wird David Aebischer erstmal der Backup sein. - Nefercheperur - 21.04.2006 Hier mal mein Bild fuer die kommende Season..... ;) [Bild: http://i44.photobucket.com/albums/f34/neksys/dog.jpg] NHL Playoffs - Game 1 - Nefercheperur - 22.04.2006 Gestern fanden die ersten Spiele in den diesjaehrigen Playoffs statt. Die Nashville Predators gewannen das erstem Spiel gegen San Jose mit 4-3, und das in einer ueberzeugenden Art und weisse. Ueberragend dabei zeigte sich Paul Kariya der alle vier 4 Tore vorbereitete, und dabei wiedermal bewiess wie wertvoll er sein kann in den Playoffs. Kariya hat zudem 11 Punkte erzielt in den letzten 4 Spielen. Im Tor der Predators machte Thomas Vokoun Ersatz Chris Mason ein gutes Spiel und hatte am ende 31 saves. San Jose fand eigentlich nie richtig ins Spiel, und lief immer dem Rueckstand hinterher, oder war in Unterzahl. Am Sonntag geht es weiter mit der Series. Das spannendste Spiel war gestern unerwartet in Detroit zusehen, die Red Wings gewannen gestenr mit 2-3 gegen Edmonton, aber erst in der zweiten Overtime. Edmonton fuehrte sogar mit 2-1 im letzten Drittel, dann schlug jedoch ausgerechnet Kirk Maltby zu und schoss denn ausgleich. Maltby erzielte in der gesamten Regular Season nur 5 Tore. In der zweiten Overtime war es dann wieder Maltby der das entscheidende Tor fuer die Red Wings schoss. Nach 3 Stunden und 36 Minuten war damit Spiel 1 beendet, und die Red Wings gewannen es auch etwas gluecklich. Dwayne Roloson musste sage und schreibe 54 saves halten indem Spiel, waehrend Manny Legace mit 23 saves nichtmal die haelfte der Schuesse auf sein Tor abbekam. In der Overtime endete gestern auch das Spiel zwischen Calgary und Anaheim, mit dem besseren ende fuer die Flames. Darren McCarty erzielte in der Overtime den Siegtreffer nach 9 Minuten und 45 Sekunden. Im Tor der Ducks fehlte Jean-Sebastien Giguere der das Spiel nicht spielen konnte aufgrund von einer Verletzung, ihn vertratt wie in der Regular Season oft Ilya Bryzgalov. Calgary ging mit 1-0 im zweiten Drittel in Fuehrung dank Tony Amonte, doch die Ducks glichen mit Jeff Friesen sofort aus. Die Ducks waren eigentlich das bessere Team, jedoch hielt im entscheidenden Moment Miika Kiprusoff sein Tor sauber. Und das vierte Spiel, war auch das deutlichste vom Ergebniss, die Senators fegten zuhause 4-1 die Lightning aus der Halle. Das Spiel war jedoch keinesfalls so einseitig im Gegenteil, lange Zeit sah es sogar danach aus das die Lightning in Ottawa gewinnen werden. Vincent Lecavalier erzielte im ersten Drittel das erste Tor und brachte Tampa Bay in Fuehrung. Die Senators waren zwar ueberlegen, konnten jedoch kein Tor erzielen. Erst im letzten Drittel gelang es Martin Havlat nach 5 Minuten den ausgleich zu erzielen. Das war dann auch der durchbruch und die Senators legten nach durch Jason Spezza und Mike Fisher und gingen 3-1 in Fuehrung. Kurz vor ende des Spiels erzielte dann Daniel Alfredsson ein Empty Net Goal. Erwaehnenswert auch das Ray Emery im Tor der Senators fuer den verletzten Dominik Hasek stand, Emery hatte am ende 35 saves. Edmonton 2 Detroit 3 (2OT) Series: 0-1 Tampa Bay 1 Ottawa 4 Series: 0-1 San Jose 3 Nashville 4 Series: 0-1 Anaheim 1 Calgary 2 (OT) Series: 0-1 Dean Lombardi neuer General Manager bei den Los Angeles Kings! - Nefercheperur - 23.04.2006 Dean Lombardi wurde gestern als neuer President und neuer General Manager der Los Angeles Kings vorgestellt. Das interessante ist das der 45 jaehrige Lombardi als ein GM gilt der ein Team neu aufbaut, und so sieht er auch seine Position bei den Kings wie er deutlich machte bei der Pressekonferenz: “I chose the Kings for a number of reasons. First off, I'm a builder, and I see the foundation put in place by Dave Taylor.“ Lombardi wird sich als erstes auf den NHL Draft im June vorbereiten. Fuer die Auswahl eines neuen Coaches will er sich Zeit lassen. Der Name Dean Lombardi wird vielleicht einigen von euch etwas sagen, er war derjenige der die San Jose Sharks aufbaute. Als Lombardi 1996 der neue Sharks General Manager wurde, da war das Team seit Jahren das schlechteste Team der NHL. Lombardi baute das Team auf und fuehrte es zu einem Division Title, und zweimal in die zweite Runde der Playoffs. Als die Sharks 2003 dann zum erstenmal nach 7 Jahren wieder einen Abwaertstrend hatten, musste Lombardi die Sharks verlassen. Zuletzt war Lombardi Scout bei den Philadelphia Flyers, eine Funktion die er noch in dieser Season ausfuellte. NHL Playoffs - Game 1 - Nefercheperur - 23.04.2006 Den ersten richtigen Upset gab es gestern in Dallas, als Colorado mit 5-2 gewann. Die Avs hatten zuletzt 10 von 16 Spielen verloren, und dennoch spielten sie gestern besser wie der zweite der Western Conference. Im ersten Drittel lagen die Dallas Stars mit 2-0 in Fuehrung, doch ausgerechnet Milan Hejduk und Rookie Wojtek Wolski schossen die beiden Tore zum ausgleich. Es folgten Tore von Rob Blake und John-Michael Liles, und am ende des zweiten Drittels fuehrten die Avs mit 4-2. Einen deutlichen Sieg gab es gestern ua von New Jersey gegen die New York Rangers. Die Devils gewannen zuhause mit 6-1 dank auch Patrick Elias. 5 der 6 Tore schossen die Devils im Powerplay, die Rangers liesen viel zu viele Penalties zu, vorallem im zweiten Drittel flog das Team ausseinander. Insgesamt gab es 16 Penalties was 43 Minuten entspricht gegen die Rangers, mit solchen Undiszipliniertheiten werden die Rangers nicht weit kommen. Das spannendste Spiel war gestern das Spiel der Flyers bei den Buffalo Sabres. 2-2 stand es bevor Daniel Briere in der zweiten Overtime den 3-2 Siegtreffer fuer die Sabres erzielte. Zuvor fuehrten die Sabres mit 2-0 durch Tore von Tim Connolly und Jay McKee das Spiel an. Doch die Flyers glichen noch in der regulaeren Spielzeit aus. Ryan Miller hielt 30 saves in seinem ersten Playoffspiel fuer die Sabres, waehrend Robert Esche ganze 55 saves hatte. Eine leichte Ueberraschung gab es gestern auch in Carolina. Zuhause verloren die Hurricanes sage und schreibe 1-6 gegen die Montreal Canadians. Und das obwohl Carolina in der Regular Season jedes Spiel gegen Montreal klar gewann. Christobal Huet hielt in seinem ersten Playoffspiel 43 saves, und 12 Spieler der Habs hatten am ende des Spiels Punkte auf ihrem Konto. Alex Kovalev erzielte zwei Tore und Francis Bouillon, Radek Bonk, Chris Higgins und Sheldon Souray je ein Tor. Carolina spielte in den ersten beiden Dritteln ueberlegen, man hatte mehr Chancen, doch an Huet kam man nur im ersten Drittel einmal vorbei. Nichtmal bei 5 gegen 3 Situationen schafften es die Hurricanes Tore zuschiessen. Colorado 5 Dallas 2 Series: 1-0 NY Rangers 1 New Jersey 6 Series: 0-1 Philadelphia 2 Buffalo 3 (2OT) Series: 0-1 Montreal 6 Carolina 1 Series: 1-0 - Slash - 23.04.2006 @ Nef: Erstmal ein dickes Daumen hoch für die Reviews und die Playoffs-Vorschau - sehr interessant und vor allem informativ! Wow, ziemlich deutliche Geschichten gestern, wenn das mal keine Momentum-Shifter sind. Hab gelesen, dass sich Jagr verletzt haben soll und für Spiel 2 fraglich ist - wäre natürlich ein Dämpfer für die Rangers. Dass die Habs jedoch 6-1 in Carolina gewinnen, hätt ich nie für möglich gehalten, ebenso wie Colorado: Nicht schlecht... :=: Bin ja mal gespannt, ob heut wie Fr wieder nur Favoritensiege folgen werden. NHL Playoffs - Game 2 - Nefercheperur - 24.04.2006 Gestern war irgendwie der Tag andem alle Serien ausgeglichen wurden. Den anfang machten gestern die San Jose Sharks die ueberzeugend mit 3-0 in Nashville gewannen. Vorne ueberzeugte Jonathan Cheechoo der ein Tor und 2 Assists hatte, und hinten hielt Vesa Toskala (25 saves) wie immer gut. Die beiden anderen Tore fuer die Sharks erzielte Mark Smith und Patrick Marleau, alle drei Tore erzielten die Sharks im ersten Drittel. Die Sharks haben damit ihr Ziel erreicht in den ersten beiden Spielen, mit einem Sieg zurueck nach California zufahren, denn Nashville ist vorallem auf eigenem Eis sehr stark, muss jedoch die naechsten beiden Spiele in San Jose bestreiten. Spiel 3 gibt es bereits am Dienstag. Auch die Oilers glichen die Series etwas ueberraschend aus mit einem 4-2 Sieg gestern in der Joe Louis Arena. Das entscheidende Tor schoss ausgerechnet Brad Winchester, der im Februar noch in der AHL spielte und niemand wirklich kannte. Gestern stand er erstmals in den Playoffs, und das auch noch in der Top Line der Oilers. Detroit fuehrte mit 2-1 bevor die oilers durch Pisani und Winchester in Fuehrung gingen, und diese auch nichtmehr abgaben. Auch hier wird Spiel 4 am Dienstag stattfinden in Edmonton. Der Upset gestern war sicherlich der 4-3 Sieg von Tampa Bay in Ottawa, und der amtierende Stanley Cup Sieger zeigte das man sie nicht so schnell abschreiben sollte, gerade gegen das “Playoff“ Team aus Ottawa. In Spiel 1 sah man trotz des 4-1 Erfolgs schon das Ottawa mit Tampa Bay mehr Probleme hat, als man vorher annehmen koennte. In Spiel 2 bestaetigten nun die Lightning ihre starke vorstellung, vorallem Vincent Lecavalier, Brad Richards und Martin St Louis spielten gestern gut. Schon nach zwei Spielen kann man wieder sagen das Ottawa in den Playoffs ein ganz anderes Team ist wie in der Regular Season. Daniel Alfredsson spielte gestern wie ein Schatten seiner selbst, und er spielte ja bisher nie wirklich gut in den Playoffs. Wird sich die Geschichte dieses Jahr wiederhollen und die Senators in den Playoffs frueh ausscheiden? Spiel 3 gibt es auf jedenfall am Dienstag wenn die Series in Tampa Bay fortgesetzt wird. Und zuguterletzt glichen auch die Anaheim Mighty Ducks ihre Series gegen die Calgary Flames aus. Man gewann ebenfalls mit 4-3 im Saddledome dank eines ueberragenden ersten Drittels und Scott Niedermeyer. Anaheim ging 2-0 in Fuehrung im ersten Drittel dank Niedermeyer und Kunitz. Dabei war es Calgary die 6 Powerplay Situationen hatten, aber kein Tor, Anaheim dagegen hatte gerademal 6 Schuesse und machte daraus 2 Tore. Im zweiten Drittel folgte die 3-0 Fuehrung, zwar kam Calgary dank Jarome Iginla nochmal auf 3-2 ran, doch Anaheim lies sich den Sieg im dritten Drittel nichtmehr nehmen. Im Tor der Ducks stand erstmals wieder Jean Sebastian Giguere im Tor und hielt 22 saves, sein wichtigster Save war 2 Sekunden vor Spielende als Matthew Lombardi aufs Tor schoss. Edmonton 4 Detroit 2 Series: 1-1 San Jose 3 Nashville 0 Series: 1-1 Tampa Bay 4 Ottawa 3 Series: 1-1 Anaheim 4 Calgary 3 Series: 1-1 NHL Playoffs - Game 2 - Nefercheperur - 25.04.2006 Waehrend vorgestern alle Serien ausgeglichen wurden, wurden gestern alle Serien auf 2-0 erhoeht. Den anfang machten gestern die New Jersey Devils die auch das zweite Spiel zuhause mit 4-1 gegen die Rangers gewannen. Dabei konnte Jaromigr Jagr nicht spielen, und im Tor der Rangers stand Backup Kevin Weeks, nachdem im ersten Spiel Henrik Lundqvist nicht so gut hielt. Auf seiten von den Devils machte John Madden drei Tore, darunter zwei Unterzahltore was schon bitter ist. Peinlich aber das Madden bei 3 vs 5 traf aus Sicht der Devils, so gewinnt man natuerlich keine Spiele wenn man zweimal im Powerplay selber Tore kassiert. Am Mittwoch geht die Serie weiter, dann aber im MSG. Nachdem Spiel 1 zwischen den Flyers und Buffalo noch relativ knapp war, da machten die Sabres gestern ernst und fegten die Flyers mit 8-2 aus der Halle. Lindy Ruff der Coach der Sabres meinte nachdem Spiel Zitat:“They (Flyers) played like Idiots! The more they acted like idiots, the more we wanted to play.“ LOL ja so kann man die Leistung der Philadelphia Flyers gestern gut beschreiben, aber ob das so passend war vom gegnerischen Coach zusagen? Jedenfalls wechselten Hitchcock (Flyers Coach) und Ruff kein Wort mehr miteinander auf der Pressekonferenz. Nunja auf jedenfall stand es nachdem ersten Drittel schon 5-0 fuer die Sabres. Lindy Ruff meinte mit der obigen Aussagen nicht nur die 8 Gegentore, sondern vorallem die 17 Penalties die die Flyers bekamen. Auch die Dallas Stars verloren zuhause ihr zweites Spiel gestern mit 5-4 gegen die Avs in der Overtime, in einem verrueckten Spiel. 3-0 fuehrten die Colorado Avalanche nachdem ersten Drittel. Dallas schaffte jedoch die Wende und schoss 4 Tore im zweiten Drittel zur 4-3 Fuehrung. Zwei Minuten vor ende des Spiels schoss dann Brett Clark das 4 zu 4, und zwang damit die Stars in die Overtime. Hier war es dann Joe Sakic der 4 Minuten das 5-4 schoss und damit den zweiten Sieg fuer die Colorado Avalanche in Dallas klar machte. Weiter geht es in der Serie am Mittwoch, aber nun im Pepsi Center in Denver. Die zweite Ueberraschung schafften gestern die Montreal Canadians mit einem 6-5 Sieg bei den Carolina Hurricanes. Auch die Habs gingen mit 3-0 im ersten Drittel in Fuehrung, doch mussten im dritten Drittel den ausgleich hinnehmen. In der zweiten Overtime war es dann aber Mike Ribeiro der nach 22 Minuten den Siegtreffer fuer die Canadians schoss. Martin Gerber bekam in den zwei Playoffspielen und 34 Schuessen, jetzt 8 Tore von den Canadians. Die Hurricanes spielten gestern erheblich besser wie im ersten Playoffspiel, dennoch reichte es am ende nicht. Am Mittwoch geht es dann im Bell Centre weiter, und die Frage ist, wird die Serie nochmal nach North Carolina zurueckkehren? Philadelphia 2 Buffalo 8 Series: 0-2 Montreal 6 Carolina 5 F (2OT) Series: 2-0 NY Rangers 1 New Jersey 4 Series: 0-2 Colorado 5 Dallas 4 F (OT) Series: 2-0 NHL Playoffs - Game 3 - Nefercheperur - 26.04.2006 Lange Zeit sah es gestern danach aus das in San Jose Nasvhille gewinnt. Kimmo Timonen traf frueh im ersten Drittel zum 0-1 fuer die Predators, und lange Zeit blieb es dabei auch. Erst mitte des zweiten Drittels schaffte San Jose dank Patrick Marleau denn Ausgleich. Es folgten noch drei Tore der Sharks von Marleau, Cheechoo und Bernier, zudem hatte Christian Erhoff am ende 3 Assists aufzuweissen. Nashville`s Taktik nur auf Joe Thornton zugehen (so wurde er jedesmal attackiert als er am Puck war) ging damit wiedermal nicht auf. Die Ottawa Senators stellten gestern klar das sie unbedingt in die zweite Runde wollten, in Tampa Bay schoss man die Lightning mit 8-4 vom Eis. Bereits im ersten Drittel stand es 3-0, nach zwei Dritteln stand es 5-1 und das Spiel war entschieden. Im letzten Drittel war dann munteres Toreschiessen angesagt und am ende stand es 8-4. Ueberragend auf der Seite von Ottawa war gestern Martin Havlat, er erzielte 2 Tore und hatte ein Assist, aehnlich gut spielte Wade Redden mit einem Tor und zwei Asssists. Im Tor hielt Ray Emery zudem wieder 35 Schuesse, und lies Dominik Hasek nicht vermissen. Eine Ueberraschung schafften gestern die Calgary Flames, nicht etwa das sie in Anaheim gewannen, sondern wie sie das taten. Anaheim zeigte sich gestern in den ersten beiden ziemlich gut, nahm dann jedoch im zuviele dumme Penalties. Die Folge war das Calgary 3 Powerplay Tore schoss, und damit das Spiel entschied. 5 Tore von Calgary in einem Spiel, das war man von ihnen garnicht gewohnt. Zudem hatte Jean Sebastian Giguere nicht seinen besten Tag erwischt, er lies 5 Tore zu bei gerademal 24 schuessen, er hatte also 18 saves. Wuerde mich daher wundern wenn wir ihn wiedersehen werden in Spiel 4. Die grosse Ueberraschung gab es gestern vom dritten Canadischen Team, die Edmonton Oilers gewannen zuhause mit 4-3 gegen Detroit in der zweiten Overtime. Edmonton fuehrte indem Spiel mit 3-1 gab dann aber die Fuehrung noch ab. Lange Zeit sah es in der Overtime danach aus als ob Detroit dann als Sieger das Eis verlaesst, und wenn Edmonton mal vorne auf das Tor schoss, dann hielt Manny Legace sicher den Puck. Doch in der zweiten Overtime lies Legace einen Schuss von Jarret Stoll ins Tor, und damit entschied sich auch das Spiel zugunsten der Oilers. Aergerlich fuer die Red Wings auch das ihr Tor in der ersten Overtime aberkannt wurde, nachdem sich die Referee`s 15 Minuten beraten hatten. Ottawa 8 Tampa Bay 4 Series: 2-1 Calgary 5 Anaheim 2 Series: 2-1 Detroit 3 Edmonton 4 (2OT) Series: 1-2 Nashville 1 San Jose 4 Series: 1-2 Marc Crawford gefeuert! - Nefercheperur - 26.04.2006 Vancouver Canucks General Manager Dave Nonis gab gestern in einer Pressekonferenz bekannt das er Head Coach Marc Crawford gefeuert hat. Die Entscheidung sei ihm schwer gefallen, da Crawford sein Freund sein, doch am ende braeuchte das Team neue Impulse: “The decision to relieve Marc of his duties was a very difficult one for me to make. Our club has enjoyed a lot of growth and success under Marc and his staff. I feel very privileged to have worked with Marc over the last seven years and believe strongly that our organization took tremendous strides under his leadership behind the bench.” Der 45 jaehrige Marc Crawford war seit 1999 Head Coach bei den Canucks, er kam viermal mit dem Team in die Playoffs und gewann 246 Spiele was Canucks Rekord ist. Doch die Playoffbilanz war nicht sogut, die Canucks gewannen nur einmal eine Serie, und verloren zweimal in Spiel 7 zuhause im GM Place. Zuvor hollte Crawford mit den Colorado Avalanche 1996 als Head Coach den Stanley Cup, ausserdem wurde er 1994 zum juengsten Coach of the Year (Jack Adams Award) der NHL Geschichte gewaehlt. Als aktiver Spieler, spielte Crawford 6 Jahre in der NHL, alle 6 Jahre bei den Vancouver Canucks. Marc Crawford ist ein guter Coach, allerdings konnte er in diesem Jahr das Team nichtmehr motivieren, und es sah oft so aus das das Team nichtmehr auf ihn hoert. Zuviele unnoetige undisziplinierte Strafzeiten nahm man, oft sah man keine Taktik im Spiel der Canucks. Danke Marc Crawford fuer die Zeit in Vancouver, aber es war an der Zeit fuer Veraenderungen. Marc Crawford wird jetzt schon nach nur wenigen Stunden in Toronto ins Spiel gebracht als der neue Head Coach bei den Maple Leafs. Bei den Canucks gibt es momentan zwei Kandidaten der Manitoba Moose Head coach Alain Vigneault und der ehemalige Canucks und Maple Leafs Head Coach Pat Quinn. Da kann man nur beten das es nicht Pat Quinn wird, wir wollen das Team verjuengen, und nicht das Pavel Bure und Kirk McLean aus ihrem Ruhestand zurueckkommen. Wenn nun Quinn neuer Head coach wird, dann haetten wir auch gleich Crawford behalten koennen, das waere das absolute Worst Case Szenario. Wie schon seit Monaten gesagt bin ich fuer Brent Sutter, das Team braucht jetzt einen Motivator der gewillt ist ein neues Team aufzubauen. |