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- The Fighting Irish - 03.01.2010 Zitat:Original von Adrian Adonis 100% Agree - Silk - 03.01.2010 Aber ist das nicht so oft bei Film-Adaptionen so? - Adrian Adonis - 03.01.2010 Ist nur schwer die Filme auszublenden.. - Silk - 03.01.2010 Ja ich weiß .... seit den Filmen kann ich Tolkien auch nur noch mit nem Elijah Wood vor mir identifizieren. - Geeps - 03.01.2010 Zitat:Original von Adrian AdonisIch habs einigermaßen geschafft. Nur bei den ersten zwei, drei Büchern hatte ich Probleme mir Hermine mit noch nicht geschrumpften Zähnen vorzustellen. Hatte die ganze Zeit das makellose Gesicht von Emma Watson vor Augen. :9 - Adrian Adonis - 03.01.2010 Geeps wie funktioniert eigentlich Snape explodiert? Wird das irgendwann erklärt, hab es vergessen. Aber soll ja nur ein Übersetzungsfehler sein. - Peruh - 03.01.2010 Zitat:Original von Adrian Adonis Das hab ich drüber gefunden: Snape explodiert", dass Lieblingsspiel der Weasley-Zwillinge, ist in Wirklichkeit ein Kartenspiel mit explodierenden Karten und hat auch nichts mit dem Lehrer Snape zu tun. In der englischen Version heisst es nämlich nicht etwa "Exploding Snape" sondern "Exploding snap", was soviel wie "explodierendes Schnipp-Schnapp" bedeutet und ähnlich wie "Schwarzer Peter" gespielt wird , nur das die Karte dann explodiert. - Geeps - 03.01.2010 Wird nie erklärt. Nur einmal baut Ron ein Kartenhaus aus den dazu gehörigen Karten, was als viel spannender als mit normalen Karten beschrieben wird, weil das Haus jederzeit in die Luft fliegen kann. Ich denke mal Peruh hat das schon ganz richtig erklärt. Leider hab ich nur den siebten Band auf Englisch und kann das deshalb nicht nachprüfen. EDIT: Ich hab noch das hier gefunden: Zitat:Die zunächst eingeführte deutsche Spielbezeichnung Snape explodiert erweckt irreführenderweise den Eindruck, dieses Spiel habe irgendetwas mit Professor Snape oder mit den Aggressionen seiner Schülerinnen und Schüler zu tun, die ihn gerne in die Luft jagen würden. Die deutsche Übersetzung des Spiels ist seit dem 5. Band in Zauberschnippschnapp korrigiert worden. Für etliche Lesende der deutschen Ausgaben ist unklar, dass Snape explodiert und Zauberschnippschnapp dasselbe Kartenspiel bezeichnen. In den Büchern, die ab 2008 gedruckt werden, ist dies korrigiert, sodass das Kartenspiel nunmehr in den Bänden 1 bis 4 auch Zauberschnippschnapp heißt. - Geeps - 18.04.2010 Ich möchte kurz mal etwas die Werbetrommel rühren. ;) Ich habe es heute endlich geschafft, etwas von H.P. Lovecraft zu lesen und zwar "Der Fall Charles Dexter Ward" und ich bin einfach begeistert. Wer sich also immer noch nicht dazu durchgerungen hat, etwas von Lovecraft zu lesen, hat hiermit meine Empfehlung. Der gute Ruf, den Lovecraft überall genießt, ist gerechtfertigt. - Silk - 18.04.2010 :winke: Danke, dass hier mal jemand den Thread aus den Untiefen des Forums holt, kann mir garnet vorstellen, dass so wenige lesen. Ich habe vor kurzem "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" von Junot Diaz gelesen und bin echt begeistert. Ein rührseliges, starkes Buch über eine Auswandererfamilie aus der Dominikanischen Republik. Tragische Geschichte, die sich schon im Titel andeutet ... aber hervorragend geschrieben und anhand der eingestreuten "in character" Fußnoten hab ich auch einiges über die Diktatur von Trujillo gelernt und die Mentalität der Bewohner dieses Landes. - Rhyno - 18.04.2010 Zitat:Original von Silk Echt geniales Buch, extrem vielschichtig, man erfährt viel über die Geschichte des Landes, zu keinem Zeitpunkt langweilig ![]() Les grad "Die Frauen" von T.C. Boyle und zuletzt von Philip Roth "Die Demütigung" gelesen - Silk - 18.04.2010 Oh cool dass das noch jemand kennt ... als Nächstes würde ich ja gerne von Joseph O'Connor "Die Überfahrt" lesen ... hat das jemand schon gelesen?Aber jap ... Wahnsinn was man dort über die Trujillo-Diktatur lernt, ist ja schon ziemlich heftiger Tobak - Adrian Adonis - 18.04.2010 Damit ich auch wieder einmal etwas in diesem Thread hier schreibe ein kurzes Update von mir ;). Da momentan sehr viel Lernen ansteht bei mir, da die Zwischenprüfungen in diesem Jahr durchgeführt werden, ist es bei mir mit dem Lesen ein wenig enger geworden. Doch schaffe ich mir aber immer wieder Platz und beschäftige mich mit meiner Lieblingslektüre. Nicht zuletzt, um mich ein wenig zu entspannen. Der Fluch der Bücher ist aber, dass die freigeschaffene Zeit zum Lesen nie ausreichend ist, egal wie gross die Zeitblöcke sind. Man geht um 23 Uhr ins Bett, liest ein Buch dabei und ehe man sich versieht ist 3 oder 4 Uhr. Das ist mir bisher in jeder Nacht passiert. Jedenfalls bin ich nun gerade mit dem fünften Band von Harry Potter fertig geworden - wie gesagt, meine Lieblingslektüre. Harry Potter V ist zwar über 1000 Seiten lang und wird von den Fans auch teilweise als langweilig beschrieben, ich aber fand es genau richtig und es hätte auch länger sein können. Ja, erst auf den letzten 200 Seiten geschieht eigentlich die wesentliche Story, aber auf den Seiten 1 - 800 spielen sich ebenfalls wichtige Handlungsstränge ab, vertiefen die Beziehungen der Charaktere zueinander und vertiefen auch die Beziehungen des Lesers mit den einzelnen Charakteren. Man fing an, Dumbledore zu hassen, weil er Harry ignoriert hat - obwohl man auch schon das Buch dutzend Mal gelesen hat und weiss wieso. Man hasst Dolores Umbridge abgrundtief, auch wenn man schon weiss, dass sie später die Konsequenzen für ihr Handeln ziehen muss. Mir hat es wie gesagt sehr gut gefallen, nur, dass der Tod von Sirius Black in nicht mehr als einem Satz beschrieben wurde, dass lässt zu Wünschen übrig. Aber J. K. Rowling hat keine richtige Ausbildung genossen und hat keine Vorkenntnisse darüber, wie man Bücher schreibt, deshalb drücke ich auch hier ein Auge zu und ziehe meinen Hut doppelt für ihre geleistete Arbeit. Nun bin ich also beim sechsten Band angelangt, den ich vor zirka drei Jahren gelesen habe. Vieles von den Zwischenstories usw. habe ich vergessen und deshalb ist es für mich nochmals frischgewonnenes Lesematerial geworden. Neben den Potter-Bändern verschlinge ich derzeit auch noch den Kultroman 1984 von George Orwell. Da ich aber erst auf den ersten 40 Seiten bin, kann ich noch keine garantierte Empfehlung dazu aussprechen, allerdings ist der Schreibstil sehr angenehm und auch die Story ist mehr als nur interessant. Das Buch wurde 1948 geschrieben und zeigt die Vorstellungen des Autores, wie es 1984 aussehen wird. Die Menschheit wurde immer mehr zu einem Überwachungsstaat mit korrupten Politikern. Die Metaphern, die er hierbei verwendet, braucht man fast nicht mehr zu deuten. Vieles ist tatsächlich eingetroffen, was das ganze noch spannender macht. |